Ich habe das doch schon oft genug beschrieben. Der Staat soll Rahmenbedingungen vorgeben, die Bürger sollen eigenverantwortlich entscheiden, ob sie sich einem Risiko aussetzen wollen oder nicht. Die Betriebe sollen entscheiden, ob es sich für sie lohnt, unter den aktuellen gesellschaftlichen Bedingungen zu öffnen oder nicht. Eigentlich ist meine Aussage in der Hinsicht doch recht transparent und ich habe völliges Verständnis dafür, dass du sie nicht teilst (Musst du auch nicht, Meinungsfreiheit und so.).
Das könnten wir ernstzunehmend diskutieren- denn ich bin durchaus diskursfähig jenseits meiner persönlichen Überzeugungen- wenn eine solche, ernstzunehmende politikwissenschaftliche, staatsrechtliche oder auch ethische (denn auch solche Dimensionen, z.B. im Bereich der Wirtschaftsethik würden von deinen Überlegungen massiv berührt werden) Debatte mit dir möglich wäre. Leider scheitert das an deinem Unwillen dich ernstzunehmend und mit entsprechender Anstrengungsbereitschaft in die entsprechenden Themengebiete einzuarbeiten, dazu zu recherchieren, dich zu informieren und weiterzubilden. Es bleibt deshalb- leider- nur bei deiner Meinung und deinem Bauchgefühl. Meinen Schülerinnen und Schülern verlange ich bereits in Klassenstufe 7 darüber hinausgehende politische Urteile ab, die weit über persönliche Bauchgefühle und Meinungen hinauszugehen haben bzw. in einem ersten Schritt in Klasse 7 zumindest ausreichend wissensbasiert und bezogen auf klare Werte, die der Begründung zugrunde liegen beurteilt werden müssen. Wie üblich leistest du noch nicht einmal das, was man bereits Siebtklässlern im Bereich der politischen Bildung abverlangen kann. Das ist äußerst schade, denn damit disqualifizierst du dich immer wieder selbst als ernstzunehmenden Gesprächspartner. Wenn dir das irgendwann zu fad wird, dann komm einfach mal darüber hinweg, dass es in einer Demokratie bei politischen Urteilen nicht nur um "Meinungen" geht, sondern darum, begründete Urteile zu fällen, die prinzipiell eine mindestens ausreichende Sach- und Fachkenntnis voraussetzen, sowie ein grundlegendes Verständnis ethischer Werte, die unserem GG zugrunde liegen und die für Werturteile unerlässlich sind. Wie gesagt: Das können schon meine Siebtklässler leisten und zwar sowohl die im Realschul-, als auch die im Hauptschulzug, das leisten meine SuS mit Förderschwerpunkt Lernen und auch den SuS mit Förderschwerpunkt GE kann man das zumindest bis zu einem bestimmten Punkt näherbringen, solange man es greifbar und konkret genug gestaltet. Das scheitert also nicht an dem Umstand, dass du nicht Politikwissenschaft studiert hättest, sondern nur und ausschließlich an deiner Haltung zu poltischer Bildung, die du genau genommen durch Meinungen und Bauchgefühle ersetzt.