Beiträge von CDL

    So, gerade war das Ergebnis endlich abrufbar: Negativ zum Glück. Also nur ein fieser fieser Infekt vom hechtsuppigen Kampflüften. Macht es irgendwie nicht leichter, denn wie soll ich das ändern, wo es zu den Vorgaben des Landes gehört? Während ich unterrichte ist mir ja auch nicht kalt, insofern ist einfach "wärmer einpacken" keine Lösung, Ich bin schon so warm und zwiebelig eingepackt, wie ich das eben angesichts des energetischen Hochfahrens während des Unterrichts auszuhalten vermag. Da steigt einfach meine innere Temperatur zuverlässig um ein paar Grad an.

    Bei mir dürfen sie trinken, solange sie dadurch keine Probeme verursachen und das ihre Mitarbeit im Unterricht nicht behindert (hatte vorletzes Jahr einen Schüler, der gerne in der Pause Mitschülern Wasser auf den Stuhl gekippt hat und auch im Unterricht gerne seine Flasche gezielt umkippen hat lassen auf die Materialien von Mitschülern, der hatte bei mir dann tatsächlich ein komplettes Trinkverbot im Unterricht, solange kein ärztliches Attest belegt hätte, dass er - wie von ihm angegeben- alle 10min trinken müsse). Allerdings erlaube ich keine offenen Gefäße, also die eigene Thermoskanne muss dann für die Pause aufgehoben werden. Dafür ist es in der Sek.I dann oft doch zu wuselig, dass das gut gehen würde.

    An meiner Ausbildungsschule führten Fälle von mit Kot verschmierten Wänden oder vollurinierten Böden (sowas betrifft dann irgendwie immer nur die Jungstoiletten :weissnicht:) dazu, dass alle Toilettengängen von SuS auch vor Corona in eine Liste eingetragen werden mussten mit Anfangs- und Endzeit, so dass sich der Kreis der Verdächtigen so klar reduzieren ließ im Zweifelsfall, dass entweder schnell herauskam, wer dafür verantwortlich war oder der Unfug endete, um eben nicht erwischt zu werden.

    Sowas gab es bei mir zur Verbeamtung auf Probe gar nicht. Nachdem ich schon zum Ref für ausreichend tauglich befunden worden war, reicht das für die Probezeit, solange es während dieser nicht zu erheblichen Fehlzeiten kommt. (An denen arbeite ich aktuell ja bereits. ;()

    Drogenscreening gab es zum Ref auch nicht, wenn ich den Fragebogen richtig im Kopf habe, musste ich aber u.a. vergangenen Drogenkonsum angeben.

    Ich bestehe auf Erstlieferung des Schreistiftes. An wen muss ich mich in der Angelegenheit wenden? Frau Merkel, persönlich? Attila? Ach nein, der kann nur die dissonanten Varianten liefern. Also doch Mutti Merkel: Bitte einmal gis in der Variante "kotzendes Einhorn". Danke.

    Vielleicht kommt es von "das Mädchen"? Also "das Mädchen Melanie"? Nur eine Vermutung1

    Danke, sehr gute Idee. :top: Bringt mich zur nächsten Frage: Warum heißt es eigentlich "der Junge", aber "das Mädchen"? Wo sind die ganzen Germanisten, wenn frau ihre Expertise wirklich brauchen würde? Huhuuuuuuuuu, Schluss mit der Suche nach Rechtschreibfehlern und ran an die Sprachgeschichte. :victory:

    "Die Bach" für ein kleines, fließendes Gewässer oder für eine weibliche Person des Namens Bach? "es + weiblicher Name" kenne ich aus dem Saarland. Da würde mich persönlich ja die Etymologie interessieren, wieso sich das lediglich für weibliche Namen eingebürgert hat. Weiß das jemand genauer?

    Also in BW darf man problemlos EINE Schorle bestellen. (EIN Schorle habe ich hier noch nie gehört, würde aber nicht ausschließen wollen, das das hier auch Verwendung findet, das ist ein wenig wie die Frage nach dem Joghurt-Artikel). Den Begriff gibt es hier aber sowohl für Weinschorle, als auch für diverse Saftschorlen.

    Diese komischen Uhrzeitangaben kenne ich zwar vom Hören, komme aber wenn ich mich nicht sehr konzentriere prinzipiell damit durcheinander, was nun am Ende "viertel" bzw. "dreiviertel" bedeuten soll und verwende das selbst gar nicht. Ich habe aber auch schon in Bundesländern zeitweise gelebt, in denen die Bezeichnungen anders verwendet wurden, als hier in BW (meine ich zumindest, vielleicht aber nur persönliche Verwirrung).

    "Pril" ist für mich eine Marke, keine Produktkategorie, für meine Oma war es aber z.B. eine Produktkategorie. "Tempo" ist Marke und Produktkategorie für mich (wobei ich auch oft einfach "Papiertaschentuch" sage), genau wie "Uhu" (wobei ich auch Prittstifte, Ponal, Tesaklebekram etc. im Haushalt habe), "Nivea" eine Marke. (Das sind so die Beispiele in dem Bereich die mir einfallen, und wo mir ab und an mal auffällt, dass Mitmenschen das anders verwenden, als ich.)

    Ach so: DAS Joghurt (BW, wobei es hier auch "der" gibt). Wer bietet einen anderen Artikel (gerne mit Angabe der Region, falls sich das zuordnen lässt)?

    Also hier in BW wurde ja kurz vor Schuljahresbeginn Schwangeren doch noch die Möglichkeit eingeräumt freiwillig in Präsenz zu arbeiten, nachdem es zunächst hieß, sie dürften nur im Homeoffice tätig werden. An meiner Schule sind tatsächlich 2 (oder drei?) Kolleginnen aktuell schwanger und in Präsenz im Einsatz, das gibt es also durchaus.

    Das würde mich auch sehr interessieren. Gilt man mit HIV als schwerbehindert? Die die ich kenne und in Therapie sind wirken überhaupt nicht schwerbehindert bzw. überhaupt behindert. Die nehmen jeden Tag ihre Tablette und ansonsten merkt man nichts

    Eine HIV-Infektion alleine reicht nicht für die Anerkennung einer Schwerbehinderung. Dennoch ergeben sich aus der Infektion im Laufe der Jahre verschiedene Erkrankungen und Einschränkungen, die zu einer Schwerbehinderung führen können

    Das darf ganz bestimmt auch in Bayern nicht gefragt werden, aber wo kein Kläger bzw. wo verunsicherte junge Menschen Angst haben die wichtige Amtsarztuntersuchung nicht zu bestehen, kann sich solch ein ungerechtfertigter Grundrechtseingriff entsprechend lange halten.

    Das summiert sich mit dem Ausgangspost aber doch ganz beachtlich: Bei "Beamter in Probe" dachte ich schon, es würde ein Schüler schreiben - nur wieso sollte einen Schüler dieses Thema interessieren?

    Einen Schüler oder sonstigen Außenstehenden interessiert es auch nicht weiter, dass es korrekterweise (wie im Eingangspost ja auch weitestgehend so vom TE geschrieben) "Beamter auf Probe" lauten müsste, weil solcherlei Sonderbezeichnungskram in etwa die gleich Relevanz hat für Außenstehende, wie den Unterschied zwischen "Studiendrat" und "Oberstudienrat" in Abgrenzung zu simplen "Lehrern/Lehrerinnen" zu erfassen. Insofern muss man da kein Fass aufmachen, was wunder welche Nicht-Lehrkraft bei Lektüre des Forums sich wohl denken wird. Die Mehrheit unserer Mitmenschen hat Besseres zu tun, als das Lehrerforum zu stalken. Diejenigen, bei denen das anders ist, werden sich sowieso denken was sie wollen, egal wie viele oder wenig Tippfehler, Grammatikfehler oder orthografische Fehler wir am Ende einzubauen vermögen. ;) Das scheint mir in allererster Linie ein Lehrerding zu sein, dass wir uns untereinander immer mal wieder auf kleinere und größere Fehlleistungen aufmekrsam machen müssen. Ich kann mich da auch keineswegs ausnehmen, bei bestimmten Themen und Usern kommt das garantiert raus bei mir. So haben wir halt alle unsere speziellen "Lehrer-Triggerpunkte" nehme ich an. (Ist das jetzt ein Zeichen für Professionalisierung oder ein Berufsschaden? :gruebel:)

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