Beiträge von CDL

    Zu Gastklassen: Das klingt so, als ob die Verantwortlichen In BA-Wü "zu heiß gebadet worden wären", wenn man den Leuten noch solche Steine zusätzlich in den Weg legt. Da kann ja froh sein, wenn man nicht im "Ländle" seinen Vorbereitungsdienst machen musste.;)

    Also ich war natürlich auch nicht undankbar, dass dieser Kelch an mir vorüberging, aber ich habe mir erzählen lassen, dass dort, wo das erforderlich ist, das als besonders erschwerte Prüfungsbedingung im Protokoll vermerkt und auch berücksichtigt wird bei der Notenfindung. In Französisch hätte mich das treffen können, weil es zunächst so aussah, als könnte mir im eigenständigen Unterricht eine Lerngruppe zugewiesen werden die aus gerade einmal 5 SuS bestand. Erst ab 8 anwesenden SuS erkennt das Seminar (WHRS, am Gym müssen es glaube ich sogar noch mehr SuS sein) aber "Klassengröße" an, die in der Prüfungssituation gefordert wird. Letztlich gab es einen Lerngruppentausch, so dass die eine Franzklasse die ich hatte auch ausreichende Prüfungsgröße mit ein paar erkrankten SuS hatte. Sonst hätte ich eben ein paar Wochen vor der Prüfung eine Leihklasse von einer Kollegin übernehmen müssen, um mit dieser die Prüfung zu machen (hätte es die nicht an meiner Schule gegeben, hätte ich dafür dann eben eine befristete Teilabordnung an eine andere Schule erhalten, um mich mit der Leihklasse einarbeiten zu können). Letztlich wird der Vorbereitungsdienst nicht durch so etwas schwerer, da sind faire und kompetente Ausbilder an Schule und Seminar bedeutend relevanter. Mit diesen an der Seite lässt sich auch so eine Sondersituation bewältigen, ohne diese steht man auch unter auf dem Papier ideal wirkenden Bedingungen am Ende in der Realität im Regen.

    Zur Übersterblichkeit im Elsass meine ich gelesen zu haben, dass diese eben auch schon im Dezember deutlich gewesen sei, bin aber nicht mehr ganz sicher. Auf jeden Fall haben die eben schon im November/Dezember/Januar eine auffällige Häufung äußerst ungewöhnlicher Lungenetzündungen (als die es zunächst meist deklariert wurde) gehabt, bei denen dann eben die nachträgliche Neuauswertung des Bluts ergeben hat, dass es schon Covid-19-Fälle waren. Aus Deutschland habe ich so etwas auch nicht gelesen, aus Italien oder Spanien aber durchaus. Da wird genau wie bezogen auf den Elsass deshalb ja auch vermutet, dass es u.a. so schlimm werden konnte, weil eben das Virus schon deutlich länger, als zunächst bekannt war unerkannt zirkulieren konnte.

    Ja, spannend wäre es schon, reizt mich natürlich auch, das genauer zu wissen. :) Aber solange kein Arzt das für erforderlich hält, ist meine persönliche Neugier zu meinem serologischen Status einfach nicht relevant genug im Moment.

    So ein Aufwand, das geht doch über den Tafelschwamm, daher der Tafeldienst für jeden.

    War der Tafelschwamm nicht zuletzt noch als wandelnde Bakterienschleuder Teil der Strategie "Herdenimmunität"? Ich meine, es gab hier im Forum noch vor Corona Überlegungen, wie man mit diesen gemeingefährlichen Gegenständen umgehen könnte. (Nachdem ich ab jetzt auch wieder Kreidetafeln haben werde halt euch dann auf dem Laufenden, ob das Experiment glückt. ^^)

    Also ich fand den Beitrag von Miss Jones zwar irre witzig formuliert, aber rein inhaltlich gebe ich dir völlig recht Maylin. Ich finde es auch sehr schwer erträglich verächtlich mit Leben umzugehen, auch wenn es am Ende "nur" um eine Wespe gehen mag. Gerade auch, weil es so viel sinnvollere Strategien im Umgang mit Wespen gibt, so dass man im Regelfall zumindest die Tierchen nicht totschlagen wird müssen. (Und ja, ausnahmwsweise könnte ich das auch rechtfertigen, meine Mutter war hochallergisch u.a. gegen Wespengift. Da hätte schon ein Stich ins Bein einen akut lebensbedrohlichen Zustand ausgelöst; bei der Abwägung Wespenleben oder Mama hätte im Zweifelsfall also auch mal eine Wespe dran glauben müssen. Tatsächlich hat es aber immer gereicht, die Tierchen vorsichtig einzufangen, am Fenster wieder freizulassen und dieses danach zu schließen.)

    Vielleicht sollten wir alle unsere Technik-Klassen für den kommenden Sommer darum bitten vor den Fenstern außen kleine Futterstationen fest einzubauen, wo dann ab Frühjahr einmal wöchentlich Marmelade reinkommt, damit die Wefzis direkt an diesen Fressplatz außen gewöhnt werden, statt erst umständlich in die Klassenzimmer reinfliegen zu müssen. Die Marmelade kochen dann die AES-Klassen. Könnte klappen und wäre direkt ein Schulprojekt für den Insektenschutz. ^^

    Na ja, die frühesten Tests aus dem Elsass von denen ich gelesen habe bei denen man nachträglich Covid-19 nachweisen konnte waren vom November, insofern wundert es mich nicht, dass wir uns das im Elsass im Dezember vermutlich eingefangen haben. Die Bedienung in dem Restaurant/Café, in dem meine Kollegin und ich waren während die SuS Freizeit hatten hatte eine richtig üblen (trockenen) Husten. Da habe ich schon ständig versucht auszuweichen mit dem Kopf, wenn die mich bedient hat, weil es wirklich krank (und ansteckend und fies und will- ich-nicht-haben-nein-danke) klang. Ob es am Ende tatsächlich der Ansteckungsweg war, weiß ich natürlich nicht.

    Und nein: Damals im Dezember hat natürlich noch keiner an Covid-19 gedacht und darauf getestet, jetzt Antikörper zu testen kann, muss aber nicht aussagekräftig sein, insofern kann ich es mir dann auch einfach sparen, dafür Testkapazitäten in Anspruch zu nehmen. Für mich ändert sich letztlich ja auch nichts Entscheidendes durch so ein Testergebnis mehr.

    Das plötzlich spricht aber eher für Influenza. Als typisch für einen schweren Covid-Verlauf wird ja beschrieben, dass es schleichend geht. Man ist eine Woche ein bisschen krank, denkt es ist vorbei und dann wird es stetig schlechter. (...)

    Wie geschrieben ging es mir ja schon die Tage davor stetig schlechter, was ich aber halt zunächst einfach nur darauf geschoben habe, dass ich so richtig weihnachtsferienreif bin; hatte noch versucht halt die letzte Schulwoche irgendwie zu schaffen, weil es zunächst auch noch nicht so schlimm war (wobei ich mich die ganze Woche schon so gefühlt habe, als würde ich etwas ausbrüten, hatte vermutet, Schlag erster Ferientag bin ich dann richtig krank). Ich bin sehr geübt darin noch sehr lange auf beiden Beinen zu stehen und zu arbeiten, weil mir eben oft die physische Kraft und Gesundheit fehlen, was ich dann mittels Willenskraft kompensiere. Irgendwann kommt dann eben der Punkt, an dem der Körper den Generalstreik verkündet und mich anbrüllt, dass es jetzt aber mal gut sei und ich jetzt nur noch ins Bett gehöre. Nachdem am letzten Schultag kein regulärer Unterricht mehr stattfand, hatte ich eigentlich gehofft, mich noch bis zur DB vor den Weihnachtsferien durchschleppen zu können, ging aber dann halt nicht mehr. Insofern passt das schon zu dem, was man inzwischen über Covid-19-Infektionen weiß (wie ja vor allem nicht nur ich meine, sondern auch mein Lungenfacharzt, der etwas mehr Expertise haben dürfte, vermutet angesichts meines "Krankenbuchs", dass ich ja geführt habe, ehe die ganzen Corona-Symptome und - Verläufe klarer definiert wurden). Am Ende weiß man es nicht zu 100%, aber es nachdem ich den Gedanken beruhigend finde, ich könnte es schon gehabt haben, vertraue ich der Aussage meines Arztes, dass ich davon ausgehen könne, dass es so war. An meinem persönlichen Umgang (AHA/ FFP2 im Präsenzdienst ab September) ändert das gar nichts, macht es mir aber im Kopf etwas leichter, gerade auch im Hinblick auf den Präsenzschuldienst und die Momente, in denen ich unterrichtlich bedingt die Maske abnehmen werde müssen.

    In BW gibt es das mit den Gastklassen manchmal in Prüfungen (wird natürlich zu vermeiden versucht, geht aber nicht immer). Der Prüfling bekommt dann ein paar Stunden Vorlauf mit der Klasse, um diese kennenzulernen vor der eigentlichen Prüfung. Die Sondersituation wird entsprechend berücksichtigt.

    Wie war das nochmal? Ich weiß, du hast das mal beschrieben, aber ich weiß nicht mehr wo / wann.

    Ich vermute das bei meinen Kindern auch. Die hatten zu Weihnachten einen für sie sehr untypischen, lang andauernden Infekt mit Geschmacksveränderungen.

    5 Tage nach dem Elsassausflug habe ich mich schlapp gefühlt, erst noch auf die klassische Vor-den-Weihnachtsferien-Erschöpfung geschoben, am Abend des vorletzten Schultags hat es mir plötzlich den Stecker gezogen, nix ging mehr, in der Nacht habe ich dann direkt über 40 Fieber bekommen. Das Fieber war zwei Wochen lang nur mit Medikamenten knapp unter 40 Grad Celsius zu drücken, etwa 10 Tage nachdem das Fieber gekommen war ging die Stimme weg (und kam erst nach drei Wochen langsam wieder). Verschleimt war ich gar nicht (was ich spätestens als die Stimme weg war erwartet hätte), da kam bis zum Schluss gar nichts. Nach etwa einer Woche ist mir aufgefallen, dass ich gar nichts mehr rieche oder schmecke (habe ich damals auch meiner Familie geschrieben, weil es so kurios war in der Extremform- mal schlecht zu riechen beim Infekt kannte ich, aber da war wirklich alles weg und kam auch erst 3 Wochen später langsam wieder). Als ich nach 4 Wochen wieder in die Schule ging war ich noch immer extrem entkräftet und- obwohl ich zu keinem Zeitpunkt verschleimt gewesen war- hat die Lunge mir etwa ab Woche drei des Infektes und eben noch bis Anfang Februar Probleme gemacht (bin in mehreren Nächten nachts aufgewacht, weil ich plötzlich im Schlaf keine Luft mehr bekommen habe- hatte ich damals als ekelhalfte neue Asthmakomplikation notiert gehabt, die es aber nach Aussage des Pulmologen nicht ist).

    CDL - - > Patient Null. :)

    Verflixt. Ich bin ertappt. ^^ Obwohl: Ich dürfte mich ja genau wie die Kollegin (und die halbe Franzgruppe) im Elsass angesteckt haben, also vielleicht ja doch nur Patient "niedrige zweistellige Zahl"? Wandelnder Superspreader könnte es wohl treffen. :grimmig::neenee::pfui::flieh:

    Und was für ein Glück, dass es so glimpflich abgelaufen ist. Gehörst du nicht zur Risikogruppe!

    Ja, ich gehöre zur Risikogruppe. Nachträglich betrachtet war das dann wirklich glimpflich, auch wenn ich 4 Wochen krank geschrieben war und noch 4 weitere Wochen gebraucht habe, ehe die Lunge wieder frei war. Ich glaube, ich sollte ganz bald mal wieder Blut spenden gehen, um mein schlechtes "Superspreader-Gewissen" wenigstens etwas zu beruhigen, indem ich ein paar gute Antikörper spende.

    Bislang darf überall die Maske abgenommen werden wenn die Mindestabstände einhaltbar sind. Fächer/Unterricht, bei dem das Mundbild relevant ist, kann also stattfinden. Sollte sich daran etwas ändern, würde sich dann eben etwas an den Prüfungsanforderungen ändern. Unterrichtsformen die nicht zulässig sind, werden auch nicht in den Prüfungen erwartet, wo es nicht möglich war, diese ausreichend zu üben, wird man das ausreichend berücksichtigen. Wenn eine Schule kurz vor der Prüfung geschlossen wird, der Ref aber selbst nicht in Quarantäne muss, wird man entweder eine Gastklasse an einer anderen Schule zuweisen für die Prüfung (erschwerte Prüfungsbedingungen, wird berücksichtigt- solche Fälle gibt es auch ohne Corona hin und wieder) oder der Prüfungstermin nach hinten verschoben. Wenn ein Anwärter sein Fach gar nicht zeigen darf, wird man wie im Frühjahr ein Kolloquium durchführen, können nur Teile gezeigt (und geübt) werden, wird das entsprechend berücksichtigt werden. Prüfung an geöffneter Schule mit Auflagen durchführen: Ist sicherlich eine weitere Herausforderung, vor der aber a) auch die Prüfer selbst aktuell stehen, das wird also entsprechend berücksichtigt werden und b) etwas, was man bereits vorab in den UBs wird üben können, so dass die Lehrprobensituation nicht plötzlich vom Himmel fallen wird.

    Das ist sicherlich ein Schuljahr, dass für alle Beteiligten mit außerordentlich vielen Veränderungen verbunden sein wird. Nachdem das aber wirklich alle Lehrkräfte gleichermaßen betrifft, wird man dann Lösungen für die Anwärter findet, wenn sich abzeichnet, dass das nötig ist. Monate vor den Lehrproben wird niemand sämtliche Eventualitäten für die Lehrproben ankündigen, dafür ist zu unabsehbar, wie sich die Situation entwickeln wird. Auch wenn es schwer fällt: Abwarten, sehr regelmäßig am Seminar und der Schule, sowie den Seiten deines KMs informieren, welche für Lehrkräfte im Allgemeinen und für Anwärter im Besonderen geltenden Neuregelungen es gibt und ansonsten- so schwer das vielleicht auch fällt- die innere Flexibilität wahren, dass es am Ende auch nochmal ganz anders kommt. Das gehört in dem Beruf sowieso dazu, insofern wird dein Jahrgang das einfach viel viel intensiver trainieren dürfen, als das noch bei meinem Jahrgang der Fall war. ;)

    gerade gelesen, Experte sagt, Wespen haben nach anstrengendem Nestbau, Aufzucht der lieben kleinen usw. endlich frei (und jetzt gönnt ihr es ihnen nicht)


    https://rp-online.de/nrw/staedte/le…ei_aid-52852109

    Und ganz offensichtlich ist meine Biete-Marmi-auf-dem-Balkon-gegen-Wespenfreiheit-in-der-Wohnung-Strategie :mahlzeit: ganz offiziell sinnvoll, um die flugfaulen Wespen an einen erwünschten Fressplatz zu gewöhnen, während der eigene Essplatz (oder die Wohnung) wespenfrei bleiben. Nett zu den Wefzis zu sein wirkt. <3

    Gestern war ich zur Kontrolle beim Pulmologen. Musste das letzte halbe Jahr Buch führen, über jede Veränderung der Atmung. Meine Aufzeichnungen zu meinem "Weihnachtsinfekt" hat er äußerst interessiert gelesen, fand es sehr bedauerlich, dass damals noch keiner hierzulande über Corona nachdachte, so dass ich damals nicht getestet wurde. Er meinte, ich dürfe getrost davon ausgehen, dass ich damals mit Corona infiziert gewesen sei, die Symptome und der Infektions- und Heilungsverlauf seien wirklich absolut typisch nach allem, was man inzwischen weiß. :spritze: Irgendwie ja ganz praktisch, wenn man den Mist schon hatte, ehe man wusste, dass man es hatte und sich extrem ängstigen musste. :gruebel: Allerdings dürfte nicht nur ich selbst, sondern auch die damals ebenso schwer und abrupt erkrankte Kollegin, sowie die vielen SuS und KuK, die im Nachgang unseres Frankreichausflugs en masse erkrankt waren an der Schule (da war mal eine Woche lang u.a. das halbe Kollegium krank), wohl leider ordentlich etwas zur Virusverbreitung beigetragen haben mangels AHA-Regeln und Quarantäne im Dezember/Januar. ;( (Ehrlich, ich hab nicht absichtlich rüber in die Schweiz gehustet!!! :grimmig:)

    Och, wenn man entsprechend viel Zucker drin hat sind die durchaus auch länger haltbar (ob die dann nach über 60 Jahren noch schmecken sei mal dahingestellt :uebel:) und oberflächlicher Schimmel kann aber 50% Zuckeranteil auch einfach abgenommen werden, ohne, dass die Marmelade komplett weg müsste (klappt bei meiner hausgemachten Marmi nicht, weil die mit 1:3 zu fruchtig ist). Bei einer ordentlichen Hausfrau kommt schließlich nix weg. :D

    Ich hab professionelle Hilfe gesucht, um das zu schaffen. Habe und hatte Symptome einer PTB. Wenn einen Mobbing überkommt, versteht man nicht gleich die Mechanismen, es läuft auch nicht immer so ab, dass man angeschrien wird.

    Ich schwanke zwischen "gefällt mir" und "traurig": Ich finde es sehr stark, gesund und auch mutig, dass du dir diese Hilfe geholt hast und unfassbar traurig zu lesen, wie schlecht es dir offenbar an deinem Arbeitsplatz ging (und wohl auch noch geht). Pass gut auf dich auf und bitte, such dir ganz schnell eine andere Schule, um endlich wieder ein gesünderes Arbeitsumfeld zu haben. :troest:

    Du bist zu gut für diese Welt:zahnluecke:

    Ich hab als Kind mal den ganzen Nachmittag Insekten aus dem Wasser gerettet statt zu planschen und aus Prinzip keine Mücken erschlagen. Ich fühle also nach...

    Oder ich hab einfach einen kleinen Ökohau weg (die vielen Naturschutzlager in der Jugend und fast 20 Jahre in einer sogenannten Ökostadt haben mich offensichtlich sehr nachhaltig geprägt).^^ Als Kind habe ich an Regentagen nach der Grundschule mit meiner besten Freundin immer Regenwürmer aus den Pfützen und vom Asphalt gerettet, damit sie in ersteren nicht ertrinken und auf letzterem nach dem Regen nicht vertrocknen. Da kam ich dann durchaus mal bei einem Heimweg von 5min erst 2-3h nach Schulende zuhause an. :sterne: Meine Mutter hat mich mehr als einmal verzweifelt gesucht, irgendwann aber verstanden, dass ich das nicht mache, um sie zu beunruhigen, sondern eben einfach nur die Zeit völlig vergesse, wenn ich "einer wichtigen Aufgabe nachgehe".:zahnluecke:

    Ich mag Insekten einfach und freu mich total, wenn die auf meinem Balkon bzw. jetzt dann meiner Terrasse was zum Schnabulieren finden, so dass ich dann Marienkäfer, Schwebfliegen, Hummeln, Bienen, Wildbienen, Schmetterlinge und diverse andere kleine Insekten beobachten kann, wie sie glücklich bei mir herumfliegen und futtern (darauf achte ich tatsächlich immer ganz gezielt beim Bepflanzen, dass genügend Futterquellen für verschiedene Insektenarten zu finden sind- nur schön, ohne Futterquelle zu sein, darf nicht einziehen). Den Wespen etwas hinzustellen würde ich jetzt zwar nicht ständig machen (hab keine Lust auf ein Nest neben mir im nächsten Jahr, wäre unpraktisch, da ich leicht allergisch reagiere auf Wespen- und Bienenstiche), aber ab und an mal ist das völlig in Ordnung. Heute habe ich auf dem Baum vor meiner neuen Terasse neben Eichhörnchen auch noch ein Taubennest entdeckt. Mama Taube fliegt fleißig hier im Garten herum und sucht ständig Futter für die Kleinen. Ich gebe zu, mein erster Gedanke war "kleines Vogelhaus mit Körnern und Saaten besorgen und aufstellen, damit die nur ja alle satt werden". :verliebt: (Nein, eigentlich mag ich Tauben gar nicht, aber wenn die im hundertjährigen Einfamilienbaum vor meiner Terrasse wohnen, sind die bedeutend sympathischer, als en masse mitten in der Stadt.)

    So, jetzt schaue ich mal online nach Vogelfutterstationen mit Dach. Irgendetwas Schönes, Buntes, damit es im Herbst/Winter schön leuchtet.

    Ich hab während des ganzen Packens auch ein paar äußerst kuschelig gestimmte Wespen in meiner Wohnung gehabt. Nachdem der PLatz zum Ausweichen für den Hund vor allem täglich kleiner wurde, habe ich schließlich ein Glas Marmelade offen auf den Balkon gestellt. Am Ende hatte ich da zwar den ganzen Tag über wenigstens 10 Wespen dran, drin und rum, aber in die Wohnung kam keine Einzige mehr. (Ich hab da übrigens die alte Marmi aussortiert, die ich nicht mehr futtern und mit umziehen wollte, weil schon seit 5 Jahren hinten im Regal vergessen. Ins Lehrerzimmer stellen war ja ferienbedingt keine Option, als mussten eben die Wespen dran glauben. Die lieben Ameisen fanden aus auch super-köstlich und dem Tierschutz wurde mehr als Genüge getant, als ich am Ende von Marmi-Woche eins noch ein zweites Glas entdeckt und "ausgewildert " habe, sowie ein kleines Schälchen daneben täglich mit frischem Saft und Wasser- die Biester haben ja auch Durst bei der Hitze :hitze:- gefüllt habe. Ich sag´s euch, der Wespengott war mir dermaßen hold, die bauen mir bestimmt schon eine kleine Statuette aus Wachs.) Ob ich das jetzt allerdings in einem Klassenraum testen wollen würde... :gruebel: Draußen essen bei dem aktuellen Wetter scheint mir auch die naheliegendste Lösung. Die Bewegung tut ja auch ganz gut nach dem ganzen Sitzen im Unterricht.

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