Die ultimative Lösung kann es nicht geben, dafür sind wir Menschen meines Erachtens als Lebewesen - wie andere Lebewesen auch- zu klar Konkurrenzaspekten lebenslang unterworfen. Letztlich macht Erziehung aber den entscheidenden Unterschied, wie rücksichts- und ggf. empathielos wir dieses Prinzip auszuleben bereit sind (oder gefühlt alternativlos müssen). Das fängt im Idealfall im Elternhaus an, geht in KiTa, Kindergarten und Schule weiter und zieht sich, wenn es gut läuft, wie ein roter Faden an vielen Stellen- vor allem dem Austausch mit Peers- durch das weitere Leben, weil wir uns selbst irgendwann (hoffentlich) bewusst für das Ausleben bestimmter Haltungen entscheiden und zusätzlich Menschen begegnen, die uns darin unterstützen unser Bestes zu finden und zu zeigen. Da gilt für mich das Prinzip "Steter Tropfen...".
Beiträge von CDL
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Ich habe zwar nicht studiert im Saarland, habe aber Freunde dort (Nähe Saarlouis), bin immer wieder dort und ja, man merkt die Nähe zu Frankreich und Luxemburg definitiv und nicht nur an den Touristen, die natürlich zahlreich präsent sind. Da gibt es viel gemeinsame Geschichte und- wie auch in anderen grenznahen Regionen (was ja das gesamte Saarland ist)- einen sehr engen Bezug und Austausch zwischen den benachbarten Regionen. Nachdem ich selbst in einer Grenzregion lebe, empfinde ich das im Saarland immer als sehr vertraut, wie selbstverständlich dort mit den Nachbarn - dort Frankreich und Luxemburg, hier Frankreich und Schweiz- umgegangen wird. Ich nehme die Saarländer immer als sehr offen, kommunikativ und aufgeschlossen wahr wenn ich dort bin (ähnlich wie hier in Baden- das wird mir echt fehlen, wenn ich ab Herbst in Schwaben sein werde
), wobei ich auch immer im Kopf diese Assoziation habe das Saarland sei ein großes Dorf, woran auch Saarlouis oder Saarbrücken nichts ändern. 
Vielleicht solltest du die Frage noch einmal gezielt in einem Studentenforum stellen. Dort steigen deine Chancen tatsächlich auch Studis aus dem Saarland anzusprechen. Hier im Forum ist zumindest unter den aktiven Schreiben das Saarland massiv unterrepräsentiert.
Zauberwald : Kommst du nicht ursprünglich aus dem Saarland? Ich habe irgendwie gerade die Assoziation von "Schwenker" im Kopf, wenn ich an dich denke.

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Rolladenkasten
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(...) Menschen mit Migrationshintergrund können untereinander auch ganz schön "rassistisch" werden gegenüber anderen Ethnien. Wenn du aber 24 Leute aus 22 verschiedenen Nationalitäten vor dir hast, dann kann man das Thema "Diskriminierung" oder "Rassismus" nicht im Unterrichtsraum durchgehen lassen. (...)
Das kannst du auch nicht, wenn alle im Klassenraum Anwesenden "rein biodeutsch nach arischer Abstammungstafel" (da wäre ich dann definitiv raus) wären. In einer solchen Konstellation muss man als Lehrkraft aber umso mehr dazu beitragen, dass die Standpunkte von von Rassismus und Ausgrenzung Betroffenen nicht vor lauter vermeintlicher Nichtbetroffenheit untergehen. Einen Aufhänger findet man dafür ja in jeder Klasse: Frauen/Mädchen, LGBTTQ/Menschen mit Transidentität, Behinderung, Religion...- Hautfarbe ist nicht das einzig relevante Diskriminierungsmerkmal.
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Danke für die Erklärung.

Nachdem die Aufgabe Teil deiner Modulprüfung ist und du wie du schriebst auch schon im Schulgesetz nachgelesen hast, wäre mein Vorschlag, dass du hier erstmal versuchst gezielt Passagen die dir unverständlich sind zu erfragen um diese zu verstehen. Letztlich ist diese Auseinandersetzung mit dem Schulgesetz ja nicht nur Teil deines Staatsexamens, sondern auch eine Leistung, die dir dein Berufsleben lang weiterhelfen wird, da du immer wieder in die Verlegenheit kommen wirst die Rechtslage nachschlagen zu müssen, wenn du nicht nur auf die unter Umständen ähnlich lückenhaften Rechtskenntnisse von KuK angewiesen sein möchtest. Was du jetzt also an Zeit und Eigenarbeit investierst, erleichtert dir künftig dein Arbeitsleben.
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Vielleicht wäre der aktuelle Vorwurf auch ein Grund, um das Thema zu Beginn des neuen Schuljahrs in eine GLK einzubringen und gemeinsam Leitlinien zu finden und zu entwickeln (kann auch Teil eiens pädagogischen Tags sein), wie solche unbewussten Vorurteile zu Diskriminierungserfahrungen beitragen, wie sie sich vermeiden lassen, welche Stereotype dahinter stecken und wie man diese gezielt aufdecken und hinterfragen kann etc. und wie gerade Sprache einen ganz massiven Beitrag zu Diskriminierungserfahrungen leistet (wie die "Witze" des Kollegen, hinter denen auch eine bestimmte Haltung steckt, die solche Sprüche ziemlich unwitzig machen für die davon Betroffenen).
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Ach ja? Du glaubst doch jetzt nicht wirklich, dass ich jemandem dem ich völlig fremd bin, den ich ebenso wenig kenne, und der in meinem allerersten Thread den ich hier einstelle, darauf mit
reagiert, und mich im selben Post dann gleichzeitig mit Fragen bombadiert noch ernst nehme? Vielleicht sollte man dir ja auch vor dem ersten Thread einen Fragebogen ausfüllen, hab ich wohl aber übersehen, sorry.
Dein Unterstellungen sind maßlos und unangemessen.
Oh, und bitte, gern geschehen, habe deinen Faktenthread gerne mit Fakten gefüttert.
kleiner gruener frosch Kannst mich löschen, oder wie Ihr das hier handhabt, keine Ahnung, aber ich bin raus hier.
Das ist nicht "mein" Faktenthread, sondern ein Faktenthread, der zufällig von mir eröffnet wurde. Das hätte am Ende auch von einem anderen User kommen können. Wenn du kein Interesse daran hast dort Artikel zu verlinken, dann lass es, aber bitte stell es nicht so dar, als würdest du mir damit einen persönlichen Gefallen tun, für den ich mich womöglich noch bedanken soll. Das ist ein öffentliches Diskussionsforum im Übrigen. Wer sich dabei fragwürdiger Sprache bedient (beispielsweise davon spricht, dass Wackelkandidaten einfach nur an die Eltern "reportiert" wurden- was ich in dem Kontext als empathielos wahrgenommen habe und wahrnehme), muss sich eben Fragen gefallen lassen. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob das dein erster oder dein hundertster Thread ist.
Entschuldigt bitte das OT ihr Lieben, aber das möchte ich so einfach nicht stehen lassen.
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2.Modulprüfung im Ref sagt mir zwar nichts (wann macht man diese bzw.die erste Modulprüfung denn im Ref? Kenne ich sobald BW nicht –mal wieder sehr spannend,was der Föderalismus hervorbringt.), bedeutet aber, dass dir der Umgang mit dem Schulgesetz vertraut sein könnte (habt ihr Svhulrecht im Ref?) oder an dieser Stelle eben werden sollte. Also ab ans Bücherregal, Schulgesetz rausholen und nachlesen, was dort steht.

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CDL , das ist immer noch der Galgenhumorthread. Satire=darf alles.
Satire, wenn es solche sein soll, sollte aber ja auch ein Anstoß sein zum Weiterdenken, Hinterfragen und kritisch diskutieren. Derartigen Diskussionen oder auch kritischen Nachfragen entzieht Bayestheorem sich jedoch nicht nur in diesem Thread. Und BTW darf auch Satire nicht alles. Volksverhetzung und ernst gemeinter Rassismus (da gab es vor einiger Zeit einen Fall,der die Gerichte noch beschäftigt), sind beispielsweise auch satirisch verbrämt unzulässig.
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Verstanden Bayestheorem ,du hast eine Agenda,die du hier stringent verfolgst und zu der kritischer Diskurs nicht gehört. Etwas mehr Bereitschaft zu kontroversen Diskussionen wäre zwar begrüßenswert, aber so weiß man ja auch,woran man ist...
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Beziehst du dich auf mich? Also Schulgottesdienste in einer Kirche, Kreuze im Schulhaus und christliche Lieder findest du normal (i.s.v. "üblich" ?)
Ich merke gerade, dass ich schon sehr lange im Osten lebe.
Oh, mein Fehler, die Sache mit den Kreuzen im Schulhaus hatte ich irgendwie überlesen. Die kenne ich nur ausnahmsweise aus Schulhäusern und würde ich persönlich auch- obgleich ich selbst Christin bin- weder als üblich oder normal empfinden in einer öffentlichen Schule, noch einfach hinnehmen (dafür gibt es ja entsprechende höchstrichterliche Rechtssprechung). Schulgottesdienste gibt es in BW am ersten und letzten Schultag, die Teilnahme ist wie gesagt freiwillig für SuS (bei den Lehrkräften muss halt eine gewissen Anzahl Aufsicht in der Kirche führen und ein Teil Aufsicht im Schulhaus, weil es immer Fahrschüler gibt, die nicht später kommen können trotz Nichtteilnahme am Gottesdienst). Das empfinde ich durchaus als üblich. Die Gottesdienst sind dann auch von der Schulgemeinschaft gestaltet und insofern nicht einfach christlich, sondern ökumenisch, da alle SuS sich willkommen fühlen sollen von diesem Angebot und es ja nicht um missionarischen Eifer der christlichen Religionen geht. Dadurch dass ich das noch aus meiner eigenen Schulzeit kenne, ist das bis heute für mich ehrlich gesagt immer ein sehr schöner und irgendwie beruhigender Rahmen für ds Schuljahr, den ich als wohltuend empfinde, egal ob ich in der Kirche oder im Schulhaus Aufsicht führe. (An meinem Seminar im Ref gab es auch am Tag der Vereidigung vorab einen ökumenischen Gottesdienst gestaltet vom Jahrgang vor uns und am Tag der Zegnisübergabe einen Schlussgottesdienst gestaltet vom eigenen Kurs. Da saß neben mir in der Kirche völlig selbstverständlich auf der einen Seite eine muslimische Mitanwärterin- Nurihe, deinen Stein trage ich noch immer mit mir herum und behüte ihn- und auf der anderen Seite eine atheistische Mitanwärterin. Dieser Eröffnungsgottesdienst wurde uns allen gerecht und nahm uns mit.) Gerade zu Weihnachten gibt es viele Aktionen an Schulen, wo durchaus auch christliche Weihnachtslieder gesunden werden, die alle an dieser Stelle vorrangig als Weihnachtslieder wahrnehmen und nicht als christliche Lieder. Als Schülerin war ich an einem Musikgymnasium. Da gab es zu Weihnachten immer ein großes Weihnachtskonzert in einer Kirche mit allen Schulchören und Orchestern und natürlich wurden da auch christliche Weihnachtslieder gemeinsam mit allen Gästen gesungen. Auch das empfinde ich weder als unüblich, noch als unnormal, verstehe aber, dass man das in anderen Bundesländern mit anderen Traditionen anders sehen kann. Mir hat als Kind Baden-Württembergs in meinen Studienjahren in Brandenburg gerade in der Vorweihnachtszeit oft dieser selbstverständliche Umgang mit Weihnachtsliedern gefehlt gehabt, ebenso wie mir dort oft im Alltag bewusst wurde, wie präsent hier in BW im Vergleich das Christentum im Alltäglichen ist (wodurch es eben an vielen Stellen nicht als vorrangig christlich wahrgenommen wird, sondern als Teil der Landeskultur).
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Hier in BW gibt zumindest an den PHs auch immer einige Abordnungsstellen für Lehrkräfte aus der Praxis. Komm im Zweifelsfall einfach hier zu uns samu.

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Oooch CDL: Ich würde es schon als Galgenhumor durchgehen lassen. Der geht schon mal an (über) die Grenzen des individuell tolerierbaren Satireverständnisses. Das wurde doch schon zu Beginn dieses Threads deutlich.
Darüber habe ich durchaus auch nachgedacht, aber ich gehe eben nicht davon aus, dass es vor dem Hintergrund der weiteren Beiträge von Bayestheorem vorrangig satirisch gemeint ist. Trotzdem danke für deinen Hinweis.

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(in Politik muss man auch mal für Aktuelles den Lehrplan vernachlässigen).
Wobei es problemlos möglich ist aktuelle Themen so aufzubereiten, dass der Bildungsplanbezug hergestellt ist. Wir haben nur begrenzte Stunden zur Verfügung, um ein sehr großes Ziel- Mündigkeit- zu erreichen, insofern sollten wir solche aktuellen Themen möglichst verknüpfen mit weiterreichenden Zielen, was ja bei so einem Thema sehr gut geht, wenn ich an den Bildungsplan von BW denke.
7.Klasse bedeutet, dass du sehr genau auf altersgerechte Materialien achten musst. Videos von geschredderten Küken oder über den Ablauf einer Schweineschlachtung sind voraussichtlich weder altersgemäß, noch für deine spezielle, wie du schreibst teilweise sehr sensible Klasse angemessen (ich bin nach einem Video in Klasse 11 über Massentierhaltung noch am selben Tag für viele Jahre Vegetarierin geworden, weil mich das sehr tiefgreifend belastet hat. Hatte wochenlang Albträume, obwohl ich die meiste Zeit den Kopf auf dem Tisch und die Hände auf den Ohren hatte, weil wir nicht rausgehen durften.). Überleg dir da sehr gut, welche Materialien du verwendest mit welcher bildungsplanbezogenen Zielsetzung (das ist nämlich der Witz an unseren aktuellen Themen in Politik, dass die einfach nur unser konstanter, aktueller Aufhänger sind für unsere ebenso konstanten Bildungsplanziele) und auch, wie du dem Kontroversitätsgebot gerecht werden kannst (wie von Fallen Angel angesprochen). Da könntest du z.B. Stimmen konventionell arbeitender Landwirte verwenden (denn Tönnies selbst dürfte eher "verbrannt" sein, kann also nur ergänzend zu Wort kommen) oder dem Kilopreis von Biofleisch das Tagesbudget für Lebensmittel mit ALG II gegenüberstellen, um eben auch darzustellen, dass es bestimmte gesellschaftliche Gruppen gibt, die sich nicht einfach auch nur einmal wöchentlich Biofleisch leisten können als Familie. Kommt natürlich auf deine konkrete Zielsetzung an in der Stunde, was da an ergänzenden Quellen sinnvoll und erforderlich ist. Wenn am Ende der Aspekt der Werkverträge im Mittelpunkt stehen soll, dann wäre es zum Beispiel wichtig, diese nicht nur im Kontext mit der Fleischverarbeitung darzustellen, sondern auch den ganzen völlig unkritischen Einsatzbereich von Werkverträgen, wie beispielsweise die Serverwartung, die ein Unternehmen per Werkvertrag outsourct (hmmm, wie schreibt man eigentlich "Outsourcing"/"outsourcen" als deutsches Verb in der 3. Person Singular, Präsens?).
P.S.: Je nachdem, was dein Ziel ist und was in eurem Bildungsplan steht, kann es auch schlichtweg sein, dass sich "Tönnies" egal mit welcher Zielsetzung und im Rahmen welcher größeren Problemstellung einfach nicht für den Politikunterricht Klasse 7 eignet, sondern am Ende eher etwas für Klassenstufe 9 oder 10 wäre. Auch das solltest du kritisch prüfen und nicht an deinem Themenwunsch festhängen ggf.
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Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 19.7.2020
In Anbetracht des niedrigen Infektionsgeschehens aber mit besonderer Berücksichtigung der Fürsorgepflicht sind Lehrer und Lehrerinnen die an COVID-19 verstorben sind vom Präsenzunterricht auch ohne Vorlage eines ärztlichen Attests bis zum Ende des Schuljahres befreit. Diese Maßnahme kann nach erneuter Einschätzung der Lage im kommenden Schuljahr wieder aufgehoben werden.
Was soll das jetzt sein: Polemik, um den eigenen Standpunkt zu unterfüttern? Angstmacherei, obgleich niemand hier festlegen kann, nach welchen Kriterien der Präsenzunterricht ab Herbst stattfinden wird, die Mehrheit aber ja in jedem Fall im Sinne des Selbstschutzes auf Dinge wie Masken, Hygiene und- soweit möglich- Abstand achten dürfte (und wer das nicht für nötig hält, sich von so einem Beitrag keineswegs überzeugen lassen wird- im Gegenteil)? Galgenhumor ist es angesichts deiner sonstigen Beiträge sicherlich nicht, sondern meines Erachtens ein ziemlich gefühlloser, manipulativer Beitrag.
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Bis auf die Andachten der Lehrer gilt der gesamte letzte Abschnitt für jede öffentliche Schule in BW, die ich als Schülerin oder Lehrkraft kennengelernt habe. Zumindest für die SuS dann aber natürlich alles auf rein freiwilliger Basis. Ich würde annehmen, dass in einer konfessionellen Schule vor allem bei bestimmten ethischen Abwägungen erwartet wird, die Position der Kirche neutral dargestellt wird und die Lehrkraft keine vehemente Gegenposition zu fundamentalen Glaubensgrundsätzen einnimmt (Thema Abtreibung wurde ja beispielsweise schon angesprochen). SchmidtsKatze ist meine ich auch an einer konfessionellen, katholischen Schule tätig und kann vielleicht ja noch ergänzen.
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@Lehramtsstudent :Was macht dich denn an meinem letzten Beitrag in diesem Thread so traurig?
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Mir fehlt am Handy etwas der Überblick, aber wer hat denn geschrieben, die Sonderschulen seien schlecht Zauberwald ? Ich bin froh, dass wir diese in BW auch weiterhin haben, weil es natürlich SuS gibt, für die diese Schulform die beste Förderung ermöglicht, habe mich nur gegen die völlig undifferenzierte und unzutreffende Betrachtungsweise ausgesprochen, alle Kinder mit Behinderung sollten dort beschult werden, als wäre das für ausnahmslos jedes Kind und jede Art von Behinderung der optimale Weg. Das stimmt so pauschal halt einfach nicht.
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Überlegt das vielleicht auch von den Konsequenzen her für das Wahlverhalten, denn auch die, die jetzt erst Französisch als 3.Fremdsprache wählen machen das ja a) weil sie sich für die Sprache interessieren und b) weil ihr ihnen gesagt habt, dass sie ruhig erst Latein lernen können und dann erst Franz, wenn auch Latein sie interessiert. Wenn jetzt Franz nicht zustande kommt spricht sich das auch in den Jahrgängen darunter herum. Wer also zumindest irgendwann auch noch Französisch in der Schule lernen möchte, wird im Zweifelsfall auf Latein verzichten. Das kann dazu führen, dass euch der Lateinzug mangels Nachfrage wegbricht. Wenn ihr den erhalten wollt, solltet ihr sicherstellen, dass die versprochenen Wahloptionen auch zu entsprechendem Unterricht führen. Wenn die Poolstunden nicht reichen, weil der Zug zu klein ist in einem Jahrgang, denkt auch über so etwas wie einen jahrgangsübergreifenden Kurs nach, ehe ihr das Wahlfach gar nicht realisiert mit möglicherweise ungewollten, weiterreichenden Konsequenzen.
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Das war Ironie. Kalle, vielleicht solltest du das dazu schreiben.

Danke. Ich hatte tatsächlich angenommen (da das leider nicht auszuschließen ist), dass ihr in NRW eine derartige Informationsmail erhalten habt.
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