Sollte ein GdB >50 (oder Gleichstellung) vorliegen, für den die therapeutisch behandelte Erkrankung mit ursächlich ist, würde die Prüfung beim Amtsarzt auch nur noch die Dienstfähigkeit der kommenden 5 Jahre betreffen, um eine Verbeamtung bejahen zu können (bzw. diese nicht verneinen zu dürfen). Sollte man aus Selbstschutzgründen immer prüfen, ob es sinnvoll ist einen GdB zu beantragen bei therapeutisch zu behandelnden psychischen Erkrankungen (+ ggf.Gleichstellung) bzw. wenn ein solcher vorliegt, dem Amtsarzt die Entscheidung nur noch durch begleitende Atteste der behandelnden Fachärzte zu erleichtern.
Beiträge von CDL
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(...) Fähigkeiten sind entscheidend, Maskerade ist es mMn nicht, und wenn Personaler das immer noch nicht geschnallt haben, sind sie ganz schön hinter der Zeit. Am ehesten "erziehst" du die, indem du ihnen ihre "Wünsche" einfach gar nicht mehr lieferst. Gepflegt ja, aber eben nicht gelackt und verstellt.
Finde ich ein gutes Argument, das man aber nur mit Leben füllen kann, wenn man sich nicht komplett ohnmächtig und ausgeliefert fühlt in der Situation als Bewerber, sondern es sich ggf. halt auch leisten kann den Job nicht zu bekommen, weil der Personaler auf solche Äußerlichkeiten mehr Wert legt, als vielleicht von außen betrachtet notwendig wäre für eine kompetente und zuverlässige Berufsausübung. Viele Arbeitnehmer können so entspannt nicht in Bewerbungen gehen, weil keine Familie im Hintergrund etwas abfedern könnte, weil es kleine Kinder und ggf.weitere Familienmitglieder zu versorgen gilt, weil es vielleicht die erste Bewerbung ist als 15-jähriger Azubi, weil das dafür erforerliche Maß an Souveranität, Gelassenheit und Selbstermächtigung (noch) nicht vorhanden ist.
Personaler erziehen zu wollen ist nicht nur kühn, es ist auch nicht das erste oder zentrale Ziel mit dem jeder Einzelne von uns wenn wir ehrlich sind in Vorstellungsgespräche geht. -
Also, meine Klassen treffen sich auch nahezu geschlossen abends auf dem Weihnachtsmarkt. Sie laden mich dann auch ein, dazuzukommen. Und wenn ich Lust und Zeit habe, komme ich auf einen Glühwein vorbei und verabschiede mich wieder. Ich würde nie auf die Idee kommen, das ansatzweise als Schulveranstaltung zu sehen.
Lass sie doch die Hütte mieten. Nicht Dein Bier, wenn nicht von der Schule initiiert. Man kann auch Probleme suchen, wenn man will.
Deine Klassen besprechen aber nicht das SMV-Programm und kommen damit nicht faktisch in ihrer Eigenschaft als offizielles schulisches Gremium zusammen. Das könnte einen Unterschied machen den ich nicht leichtfertig ausschließen könnte oder würde.
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(...) Wenn einen das jetzt zum Experten macht, muss ich zu bestimmten bildungspolitischen Fragen ab sofort im Fernsehen als Experte auftreten.

Nachdem die Selbstversuche von Journalisten, die mal den Quereinstieg in ihrem Bundesland für einige Wochen oder auch längerfristig testen zuletzt zuzunehmen scheinen (habe diese Woche erst in diesem Zusammenhang einen Online-Test passend zum Artikel gefunden, bei dem man mittels drei Fragen herausfinden können sollte, ob man für den Quereinstieg an einer Grundschule geeignet sein könnte), solltest du dich mit deiner Promotion vielleicht als passender Experte anbieten, um aktuell noch bestehende Lücken zu schließen zwischen den Chimären "Lehrernalist", "Wisserer" und "Lehreporter".

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Auch hier wieder interessant, wie du als Student meinst, hier einer Kollegin, die "seit 2 Jahrzehnten" Lehrerin ist, Basictipps zu geben.
Die Differenz in der beruflichen Erfahrung reduziert das zwar nur marginal, aber: Ist Lehramtsstudent ungeachtet der Nicknameendung nicht längst Referendar an einer hessischen Grundschule?
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Hmm, SuS der SMV, die weitere Mitglieder der SMV einladen, die Verbindungslehrer werden eingeladen und am Ende womöglich auch noch SMV-Programm besprochen. Fällt schwer den unmittelbaren Schulbezug nicht zu sehen (dafür muss nicht erst extra ein Tag frei gegeben werden). Euer SL sollte sich bei den Juristen im RP schlau machen, ob es tatsächlich zulässig ist, so eine Konstellation versicherungstechnisch/im Hinblick auf eine Aufsichtspflicht nicht als schulische Veranstaltung zu betrachten.
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Schickt eure Ausschreibung an die passenden Lehrerseminare in BW mit der Bitte, sie den aktuellen Kursen zukommen zu lassen sowie dem Seminar bekannten Kandidaten auf der Suche zukommen zu lassen.
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Genauso. Lass Dir nichts anderes erzählen. Und falls doch, soll Dein SL Dir mal schön schriftlich und unter Angabe der Rechtsquelle begründen, warum das so sein sollte.
Habe fossis Beitrag mal noch ergänzt. Du wirst sehen, spätestens nach diesem - sehr freundlichen Hinweis deinerseits wird dein aktueller SL das Thema ganz schnell fallen lassen (oder ein sehr peinliches Gespräch mit seinen dienstlichen Vorgesetzten führen müssen).
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Ich war vor einigen Jahren auf einem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt. Das war toll. Der fand in einer alten BUrg im Innnenhof statt. Alle Beschicker waren in Gewandung, die verkauften Artikel waren passend reine Handarbeit aus natürlichen Materialien und passend zum Ambiente. Der Markt kostete Eintritt, dafür bekam man einen Tonbecher (für Glühwein) direkt als Gegenleistung. Viele Beschicker zeigten in kleinen Werkstätten, wie die ihre Prordukte hestellten bzw. boten offenen Werkstätten an, in denen man selbst etwas erstellen konnte. Für mich der schönste Weihnachtsmarkt, auf dem ich je war. (Selbst das Wetter war an dem Tag perfekt: Beginnendes Schneetreiben, so dass der Glühwein neben der Krippe die von lebenden Tieren umgebe war, die dort gemütlich Heu frassen im Stall besonders gut schmeckte.)
Welcher Weihnachtsmarkt hat dir ganz besonders gut gefallen und warum?
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Die - wie du sie schmeichelhaft nennst - "Pädagogen" haben bei uns auch offizielle Anlässe gerne genutzt bzw. missbraucht (vor versammeltem Volk von der erhabenen Bühne hinab), um Moralansprachen diverser Art zu halten. Kommt mir sehr bekannt vor.
Das habe ich offensichtlich missverständlich formuliert, denn "von oben herab", "als Moralpredigt" oder gar während der Examensfeier kamen diese Hinweise selbstverständlich nicht. Das war eine sehr freundlich aber auch eindringlich formulierte Bitte in meinem Fall meiner außerordentlich liebenswürdigen, wertschätzenden (und auch kompetenten) Päd-LB während unseres Frühstückstreffens zum Kursabschluss. Sie bat uns explizit darum, dass aus ihrem Kurs bitte niemand in Shorts, Tanktop, Flip-Flops und Co.anrücken möge. Nach Rückfrage durch uns erzählte sie von diversen Auswüchsen bei früheren Examensfeiern, die halt eigentlich den Anwärtern selbst peinlich sein sollten, die sich immerhin ihren dienstlichen Vorgesetzten gegenüber bei einem beruflich wirklich wichtigen Anlass präsentieren, als wären sie im Strandurlaub unterwegs. Das passt insbesondere an diesem beruflichen Punkt einfach nicht und war keine Form der Gängelung darauf hinzuweisen, sondern einer der letzten Momente, bei dem unsere Päd-LB sicherstellen wollte, dass wir am Ende nicht um der falschen Dinge in Erinnerung bleiben werden bei den vielen Offiziellen die an so einer Examensfeier teilnehmen und denen man mit Sicherheit wiederbegegnen wird. Ich habe das als Fürsorge wahrgenommen, nicht als Demütigung von oben herab (was einfach keine Haltung ist, die meine Päd-LB einnehmen würde als Mensch, dazu ist sie einfach grundlegend zu wertschätzend im Umgang mit Menschen). Schade, dass das in deinem Seminar so anders war. Das ist schon ein menschliches Armutszeugnis, dass dein Seminar sich selbst ausstellt an dieser Stelle.
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Gern geschehen. Wenn du weitere Fragen zum Thema haben solltest melde dich gerne noch einmal per PN. Wenn möglich, helfe ich gerne mit Hinweisen weiter.
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"Im Großen und Ganzen bekannt" - "Codes" - ich nenne sowas oberflächlich und "Gruppenzwang". Ob jemand etwas "kann" siehst du nicht an seiner Kleidung, es sei denn es geht ggf um Farbgeschmack.Wem solche Nichtigkeiten so wichtig sind, bei dem haben die (oft mediengesteuerten) Veroberflächlichungen ja schon voll angeschlagen.
Ja, vielleicht formuliere ich hier provokant. Aber ich behaupte, ich könnte mich auch splitternackt vor einen meiner Kurse stellen, und hätte da garantiert mehr Respekt als irgendein hergelaufener Heiopei, der "Hauptsache nen Anzug" trägt.
Und es gibt eine ganze Reihe Menschen, gerade im Kollegium, die im Anzug (oder Kostüm oder was auch immer)... einfach nur lächerlich und unglaubwürdig wirken würden.
Ich würde dir voll zustimmen Miss Jones und dennoch ändert meine persönliche Haltung nichts daran, dass eben z.B. bei Vorstellungsgesprächen in vielen Berufen ein gewisser Dresscode gilt. Damit sind nicht prinzipiell Anzug oder Ähnliches gemeint (wobei manche Berufe genau das natürlich voraussetzen), sondern oft einfach nur ein Paar saubere, angemessene Schuhe, saubere Kleidung, die nicht nach Partyoutfit aussieht und ein wenig offizieller ist als das, was man sonst im Alltag tragen würde. In der Berufsberatung gehört es natürlich mit zur Beratung, dass wir den SuS Hinweise zur Bekleidung geben, damit sie zum Vorstellungsgespräch im Idealfall nicht wie meine Mitanwärter im Rippunterhemd mit raushängendem Hintern erscheinen (man sollte an der Stelle vielleicht erwähnen, dass in BW jeder mit 1.Staatsexamen eine Stelle als Ref im passenden Lehramt erhält...).
Es ist schön, sich selbst von solchen Äußerlichkeiten zunehmend frei zu machen im Leben und nicht Schein mit Sein zu verwechseln, dennoch darf man gerade als Lehrkraft nicht vergessen, dass nicht alle Arbeitnehmer so wenig Vorgaben des Arbeitsgebers zum Kleidungsstil haben wie wir. Ich bin inzwischen auch entspannt genug, um nicht mehr täglich im Blazer in die Schule zu gehen, weil ich gemerkt habe an einem bestimmten Punkt, dass ich diese "Schutzschicht" nicht nur nicht mehr benötige, sondern diese mich auch behindert, weil ich dadurch in eine zu unauthentische Rolle schlüpfe im Alltagsgeschäft.Bei uns wurde ganz nebenbei bemerkt zumindest zur Examensfeier von den Pädagogen dann doch ein allgemeiner Hinweis zum Dresscode gegeben (nein @Buntflieger Hygienehinweise gab es bei uns gar nicht im Ref oder wenn, dann offenbar wirklich nur in 4-Augen-Gesprächen, über die mir nichts bekannt wäre), um eben sicherzustellen, dass Entgleisungen wie bei der Vereidigung oder auch analog bei früheren Examensfeiern sich nicht wiederholen. Auch Lehrer dürfen meines Erachtens ein Bewusstsein für solche Dresscodes entwickeln. Wer diese dann bewusst nicht befolgen möchte hat sich zumindest gezielt damit, wie auch mit möglichen Konsequenzen (Stichwort "Fremdwahrnehmung") auseinandergesetzt. Für den ersten Eindruck gibt es nunmal keine 2.Chance.
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Ich habe dennoch bisher keinen Thread gefunden, der auf meine Situation passt. Was ich gefunden habe beschäftigt sich mit Therapie in der Probezeit und abgeschlossenen (!) Therapien. Und genau da ist eben der Knackpunkt. Es geht nicht um einen einzigen Therapiezeitraum, sondern um wiederkehrende Therapien mit Pausen dazwischen, somit wird mir niemals ein Amtsarzt glauben, dass ich ab dem Zeitpunkt der Verbeamtung niemals wieder eine Therapie brauchen könnte/werde. Allerdings muss ich dazu sagen, dass sich mein Problem nicht auf meine Dienstfähigkeit auswirkt und das scheint ja das Hauptargument zu sein.
Der behandelnde Therapeut (plus idealiter noch ein Psychiater) muss Ross und Reiter nennen, sprich Diagnose, Behandlungszeitraum/-intervalle und sollte dir dann bescheinigen, dass "keine Einschränkung für den Zielberuf" besteht. (Formulierung stammt von der Schwerbehindertenvertretung in meinem zuständigen Schulamt und wurde mir dort vor der amtsärztlichen Untersuchung als Empfehlung mit an die Hand gegeben, die bei sehr vielen Erkrankungen auch ohne GdB hilfreich ist.) An einer solchen Aussage eines Facharztes kommt auch ein Amtsarzt nicht so schnell vorbei. Lass dich ggf. noch einmal von deiner Gewerkschaft (Rechtsberatung/Schwerbehindertenvertretung- die sind besonders fit, wenn es um solche gesundheitsbezogenen Fragen geht) beraten im Hinblick auf dein spezifisches gesundheitliches Problem. Mit typischen seelischen /psychischen Erkrankungen wie beispielsweise Depressionen hat man dort ausreichend Erfahrung um dir recht sicher sagen zu können, ob eine Verbeamtung damit generell ausgeschlossen ist oder von Fall zu Fall entschieden werden muss, je nach Krankheitsbild, Schweregrad der Erkrankung und langfristiger Prognose. Prüf ebenfalls für dich selbst, ob du einen GdB bekommen könntest. Da gerade psychische Erkrankungen als Erkrankungen gelten die sich im Schuldienst besonders schwer auswirken, ist es bereits mit einem GdB 30 im Schuldienst recht aussichtsreich eine Gleichstellung zu erhalten, womit der Amtsarzt lediglich noch die Diensttauglichkeit für 5 Jahre feststellen können muss.
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Behinderung kann man im Ref geltend machen um ggf.eine wohnortnahe Schule zugewiesen zu bekommen. Klappt nur dummerweise nicht zuverlässig (auf die Bedürfnisse von Eltern wurde bei der Schulzuweisung besser geachtet bei uns, ich musste mir zu Beginn des Refs ein Auto kaufen, da der Weg mit ÖPNV für mich nicht leistbar gewesen wäre). Nach dem Ref ist es insofern leichter, als man nicht Schulort und Seminarort gut erreichen können muss. Ich habe aber auch Kollegen mit Behinderung, die nicht Auto fahren dürfen und die für sich eben Lösungen gefunden haben, wie ein Fahrrad am Schulort für den Weg vom Bahnhof zur Schule und zurück und ein Fahrrad am Wohnort, um große zeitlichen Lücken der Busverbindung (nur 1.und 6.Stunde sind gut getaktet) überbrücken zu können.
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Angestellt oder verbeamtet @Sawe?
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Ich will gar nicht ausschließen, dass Eltern auch fachlich fitter sein können je nachdem, um welchen Aspekt es geht. Generell dürfte das bei meinen Fächern und der Zusammensetzung unserer Elternschaft aber die Ausnahme sein, die für sich betrachtet eine grundsätzliche Beteiligung nicht rechtfertigen kann. Das mit dem Blickwinkel Leute mir schon eher ein, wobei ich vielleicht mangels Erfahrung erstmal nicht sehe, wo dies bei unseren Fachkonferenzen fehlen würde bzw.nicht über Schulkonferenz und Rückmeldungen des Elternbeirat und der SMV bei Bedarf mit einfließen würden. Hast du dafür vielleicht ein konkretes Beispiel @Susannea? Ich würde das wirklich gerne verstehen wollen, wie das genau bei euch gewinnbringend ist.
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Auch wenn der Klarname problemlos zu ermitteln ist, frage ich mich gerade, ob wir den hier einfach so posten sollten.
Der Klarname steht am Ende des Beitrags der TE. Sonst hätte ich diesen nicht aufgegriffen. Nehme das aber dennoch gerne wieder heraus aus meinem Beitrag.
EDIT: Erledigt.
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Hallo,
ich starte bald in mein Referendariat und wollte Mal in die Runde fragen, ob ihr euch darauf vorbereitet habt oder was ihr im Nachhinein gerne schon vorher gemacht hättet. Macht es Sinn, dass man schon Materialien raussucht oder sogar Stunden bzw. Reihen plant?
Vielen Dank für Eure Antworten

Stunden oder Reihen zu planen wäre absurd, da du weder weißt, welche Klassen du bekommen wirst, noch welche Materialien an der Schule bereits vorhanden sind (welches Schulbuch wird verwendet?).
Ich verstehe das Bedürfnis sich vorbereiten zu wollen, das ging mir ebenso. Ich habe mir vor dem Ref die Literaturempfehlungen meines Seminars für meine Fächer durchgesehen und mir besorgt, was mir sinnvoll erschien. Das habe ich auch keineswegs bereut, weil ich die Bücher regelmäßig bei der Planung verwende. Ich habe mich schlau gemacht, welche Fachzeitschriften mit Unterrichtsbezug es in meinen Fächern gibt, wie diese aufgebaut sind und, nachdem ich herausgefunden hatte, dass die Schule der ich zugewiesen bin in meinen Fächern gar keine Fachzeitschriften abboniert hat, jeweils passende Zeitschriften abonniert (auch die kommen inhaltlich regelmäßig zum Einsatz, so dass das Abo sich für mich lohnt). Ich habe das Vorstellungsgespräch an der Schule der ich zugewiesen werde vorbereitet (Lebenslauf, Zeugniskopie- die bekommen in BW zumindest die Ausbildungsschule nämlich nicht zur Verfügung gestellt, diese erfährt hier nur Namen und Fächer der Anwärter; wie präsentiere ich mich, welche Fragen sind wichtig für mich, was werde ich anziehen,...) und meinen Kleiderschrank sortiert, um mir einen Überblick zu verschaffen, ob meine Studentengarderobe auch für den beruflichen Einsatz im Ref geeignet ist (später ist man da entspannter, im Ref steht man halt unter Dauerbeobachtung und ehe jetzt hier Leute schreiben, was für ein Quatsch das wäre: Bei mir im Kurs wurde ein Anwärter von seinem SL durch die Blume zum Friseur geschickt, bei anderen war die Bekleidung Thema des ersten Ausbildungsgesprächs, dabei hatte niemand von denen ein Faible für gold- oder neonfarbene Ganzkörperlatexanzüge wie eine Referendarin die zu meiner Schulzeit an meiner Schule war...).
Als ich mit diesen durchaus noch sinnvollen Vorbereitungen fertig war habe ich angefangen mich verrückt zu machen, was ich vielleicht noch vorbereiten sollte, woran ich nicht denke, nur um am Tag der Vereidigung festzustellen, dass dort Anwärter im Rippunterhemd und Hose auf Halbmast (weiße Rippunterhose, Halbmond sichtbar- betraf 4 Anwärter) teilnahmen, Damen im körperengen Leoprintanzug, der dem Ausschnitt nach auf ein anderes Gewerbe schließen ließ (2 Anwärterinnen) und die Literaturhinweise des Seminars, die die Dozenten vorstellten mehrheitlich Neuland darstellten, weil sich eben niemand so verrückt gemacht hatte wie ich das getan habe.
Insofern: Durchatmen, ausruhen, nicht verrückt machen. Was du wissen musst, wirst du lernen und erfahren. Maximal das Vorstellungsgespräch in der Ausbildungsschule könntest du sinnvollerweise vorbereiten. Der Rest ist völlig unnötige Kür.

P.S.: Keine Hose auf Halbmast, Rippunterhemd oder Leoprint- bzw. Latexanzug beim Vorstellungsgespräch, der Vereidigung und auch später in der Schule zu tragen scheint mir dauerhaft sinnvoll zu sein.

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Ich weiß nicht wie viele Umfragen wir hier ausgefüllt haben - hunderte?
Ich kann mich an keinen einzigen Fall erinnern, bei dem uns die Studienergebnisse hinterher präsentiert oder auch nur verlinkt wurden. Kann das sonst jemand?
Vielleicht ja dieses mal...
Nachdem ich eine Lehrerin des Namens unserer TE persönlich kenne (und mich gerade frage, ob die Umfrage von dieser stammt- Bundesland, Schulform und Fächer passen jedenfalls): Wenn das die Person* ist, die ich kenne, dann wird sie die Studienergebnisse tatsächlich präsentieren, wenn sie das hier verspricht.
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Das, was in Niedersachsen "Schulvorstand" heißt, kann man in BW wohl am ehesten mit der Schulkonferenz vergleichen. Dort sitzen Lehrkräfte, Eltern und SuS in jeweils gleicher Anzahl, dabei sind der SL, Schülersprecher und Elternbeiratsvorsitzende_r gesetzt, die anderen Mitglieder werden in entsprechender Anzahl gewählt. Wenn wir beispielsweise die Hausordnung ändern, dann läuft das nach Vorschlag durch die entsprechende Schulentwicklungsgruppe erst durch die GLK, um dann von der SL in der Schulkonferenz zur Abstimmung eingebracht zu werden, da die Schulkonferenz eine solche Änderung abschließend beschließen muss.
Ich finde es absolut sinnvoll bei bestimmten Entscheidungen die die gesamte Schulgemeinschaft betreffen die Schulkonferenz und damit Eltern und SuS mit einzubeziehen. Ich finde es nicht sinnvoll, wenn diese in sämtlichen Konferenzen prinzipiell mit sitzen. Bei Notenkonferenzen ist mir gänzlich schleierhaft, wie man dem Datenschutz noch gerecht werden möchte, wenn Eltern/Mitschüler die Noten anderer SuS einsehen können (ich sehe hier auch nicht das allgemeine Interesse, das einen derart weitreichenden Einblick rechtfertigen könnte, denn Versetzungsentscheidungen u.ä. beziehen sich immer nur auf den einzelnen Schüler und sind individuell abzuwägen und zu begründen). Das lässt sich meines Erachtens auch nicht durch das Unterzeichnen einer Vertraulichkeitserklärung auflösen. Bei Fachkonferenzen frage ich mich, wie Eltern/SuS beraten können sollen, während ich mir selbst der Tatsache bewusst bin, dass ich in einer Fachkonferenz Kunst oder AES absolut nichts verloren hätte, weil mir nunmal das entsprechende Fachwissen fehlt, um hier sinnvolle Beiträge leisten zu können. Vielleicht fehlt mir zumindest bei den Fachkonferenzen aber auch einfach nur die persönliche Erfahrung, wie die Teilnahme von Eltern und SuS hierbei nutzbringend sein kann, da ich ja selbst in BW groß geworden bin und das damit auch aus eigener Schulzeit nicht kenne. Empfindet ihr das denn- in den BL, in denen es entsprechende Regelungen gibt- als hilfreich, wenn Eltern und SuS in den Fachkonferenzen sitzen? Habt ihr vielleicht Beispiele, wo diese eine Perspektive einzubringen vermochten, die ihr als Lehrkräfte nicht oder nicht ausreichend beachtet hättet ohne deren Beiträge?
Rein demokratisch betrachtet klingt dieses hohe Maß an Eltern- und Schülerbeteiligung in diversen schulischen Gremien ja sehr positiv und nach viel begrüßenswerter Transparenz, insofern bin ich ungeachtet meiner Zweifel durchaus offen dafür dazuzulernen, an welchen Stellen dies eine positive Veränderung auch hier in BW wäre. (Bei Notenkonferenzen würde ich allerdings generellt bezweifeln wollen, dass diese Beteiligung sinnvoll ist, ebenso wie ich die prinzipielle Beteiligung an GLK für problematisch erachte. Möglicherweise müsste man das bestimmte Teilbausteine der GLK für eine solche Beteiligung abtrennen. Nicht alles, was Kollegien innerhalb der GLK besprechen müssen, ist bereits tauglich für die Ohren von Eltern. Manche vertrauliche Informationen, die wir in der GLK erhalten sind meines Erachtens auch prinzipiell nicht für die Öffentlichkeit in Form anwesender Eltern und SuS bestimmt.)
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