Beiträge von CDL

    Ich habe kein Deutsch und bin auch nicht an der GMS. Hier im Forum könntest du mal @Buntflieger anschreiben, der beides mit sich bringt und dir, auch wenn er selbst gerade erst die Ausbildung beendet hat, mit Sicherheit den einen oder anderen Hinweis wird geben können bzw. weitergeben wird können, wie an seiner Schule gearbeitet wird. Ansonsten könntest du über deine Gewerkschaft Kontakt suchen zu Deutsch-KuK an einer GMS in deiner Nähe, um dich mit diesen persönlich auszutauschen, herauszufinden, wie andere Schulen damit umgehen.

    Wenn deine SuS derart große Lücken haben, dann prüf genau, was sie für die Abschlussprüfung können müssen (schriftlich/mündlich) und mach einen konsequenten Stoffverteilungsplan, der der Prüfungsvorbereitung dient, damit sie diese erfolgreich bestehen können. Ich weiß, dass an meiner Schule die Hauptfachkollegen in der G-KLasse das genau so machen.

    @CDL :saint:
    Coole Idee! :thumbup:
    Alternativ könnte ich aus Hygienebeutelchen "Kotztüten-to-go" basteln lassen (Henkel für die Ohren dranklöppeln lassen oder so), ganzheitlicher Ansatz und so, und die Kleinen freuen sich ja immer so, wenn sie statt "Fortnite" ballern was pädagogisch Sinnvolles machen dürfen. Damit hätten wir schon das Programm für den ersten Abend - und sollten zu viele hergestellt werden, könnten wir die (als entzückende Idee für Weihnachten) für den Weihnachtsmarkt pimpen. Sternchen sind da schnell draufgeklebt.

    Gefüllte Tüten wären auch zu Nikolaus noch einsetzbar, oder als natürlicher Schmuck für (deren) heimischen Christbaum.
    Mensch cool, dieses Forum ist voll die Ideen-Schmiede! :love:

    Die Dankesbriefe der Eltern deiner Hasen dürften dir gewiss sein. Ich habe keinen Zweifel, dass diese Aktion deinen Ruf an deiner neuen Schule in unvergesslicher Weise zementieren (gibt es kotzieren als Wort?) wird. :D
    Eigentlich wollte ich dir gerade noch die Mülleimer in der Juhe empfehlen zum Befüllen (habe mal im Studium mit fiesem Magen-Darm-Infekt eine 45min Präsentation in einem Seminar mit einem Kuscheleimer im Arm :uebel: gehalten, weil kein Alternativtermin mehr möglich war und ich zu viele Zuhörer in Auswurfweite sitzen hatte. Fand der Dozent sehr wichtig zu erwähnen, wie unprofessionell das aussah, meine bildhafte Beschreibung der Alternative hat ihn dann allerdings leicht grünlich werden lassen. :tot: ), aber hausgebastelte Kotztütchen sind so unglaublich viel liebevoller und persönlicher. :rose: Da können dann die BFFs sich gegenseitig die Tüten gestalten (idealiter nach Befüllung versteht sich und diese erfolgt unter echten BFFs natürlich im Team- pubertierende Mädchen gehen schließlich nicht nur gemeinsam auf die Toilette..).

    :idee: Wärst du mir sehr böse, wenn ich deine wundervolle Idee für meinen Französischunterricht fremdsprachentauglich adaptieren würde. Handlungsorientierter Unterricht ist SO wichtig!!! Eigebtlich wollte ich vor Weihnachten mit denen einen Ausflug nach Frankreich machen, aber direkter Kontakt mit der Fremdsprache wird selbstredend maßlos überschätzt und kann mit soviel Kreativitt keineswegs mithalten. :geschenke:

    Katzenstreu, steht bei uns immer im Lagerraum herum. Bezahlt wird es natürlich vom Schuletat, wovon sonst.
    Kl.gr.Frosch

    Ach komm, du vereimerst uns doch. :schreck: So übel kann eure(r) Schule doch gar nicht sein, dass ihr das derart bevorraten müsstet. ;)

    Also wir haben für unsere Katzen immer die Billigstreu von Lidl genommen (die gibt es inzwischen bestimmt auch in der EU-Öko-Variante..). Die war bedeutend besser als das teure Catsan wenn es darum geht Geruch zu neutralisieren. Vielleicht panierst du vorher deinen Koffer darin, verkaufst das deinen SuS gegenüber als total hippes Dekoprojekt, dass du von so einem bekannten Youtuber übernommen hättest, kehrst am Zielort die Katzenstreu einfach ab und in eine definierte :uebel: -Ecke, die deine wohlerzogenen SuS bitte nutzen mögen im Fall der Fälle oder alternativ Fenster auf und raus damit (damit :uebel: , nicht mit dem betroffenen Kind- solltest du womöglich präzisieren sicherheitshalber :P ).

    Dem Geruch nach Zeder und Nordmanntanne, rein optisch mag ich japanische Kirschen und Magnolien während der Blütezeit, Birken, Ahornbäume und Silberpappeln besonders gerne. Unter letzteren liege ich gerne im Sommer und sehe dem Wind zu, der durch die Blätter streift und immer neue, silbrige Bilder in den Himmel zeichnet damit.


    Liegst du manchmal unter Bäumen und siehst dir Blätter, Himmel, Wolken und Bilder die der Wind damit und darauf zeichnet an?

    Kann ich gut verstehen. (Tipp: Katzenstreu)

    :rofl: Sehr schön, ich sehe mich schon Montag Morgen einen Sack Katzenstreu ins Lehrerzimmer tragen und an meinem Platz deponieren unter den irritierten Blicken der Kollegen (erst der Assistenzhund, jetzt noch eine Katze- zieht sie ein? :ka: ). Ob man die Schul-Katzenstreu wohl auch unter "Werbungskosten" verbuchen kann?

    Sieht spannend aus und wirklich ganz anders, als Vernebler für Lungenkranke (das ist halt ein elektirsch betriebenes Gerät von der Größe einer kleinen Autobatterie). Ob das Prinzip am Ende tatsächlich so anders ist oder nur anders aussieht und der Rest Marketing ist vermag ich nicht zu beurteilen, möglich wäre es natürlich, wobei am Ende ja beide Systeme über die Atemwege laufen, somit sollte auch mein Vernebler von Pari problemlos nebenbei Stimmbänder und Hals befeuchten auf dem Weg zu Bronchien und Lunge. Wenn ich im Dezember beim nächsten Termin drank denke, frage ich mal meinen Lungenfacharzt, pb das System tatsächlich anders wirkt als ein klassischer Vernebler oder es mit knapp 20€ einfach die gute und günstige Alternative ist für Menschen mit Erkältung und Co. oder auch Sänger, die das teure medizinische Gerät nicht benötigen.

    Danke aber für den Link. Habe gesehen, dass die auch Kinderaufsätze haben. Mein einer kleiner Neffe hat immer wieder Pseudokrupp-Anfälle, vielleicht wäre das eine Alternative zum von ihm so verhassten Inhalieren (zu familienfreundlichen Preisen). Werde ich mal meiner Schwester schicken den Link. Als Sängerin ist es am Ende vielleicht auch für sie etwas. :)

    Vielleicht als kleine Hilfestellung: Überleg dir, ob es jemand im Forum gibt von den langjährigen, erfahrenen Usern (evtl.einer der Mods?), dem/der du ausreichend vertraust, um dich per PN auszutauschen über dein Problem, um ergänzende Hilfestellung/Tipps erhalten zu können. Ggf.kann dir auch einer der Mods einen Hinweis geben, ob ihres Erachtens ein User ein besonders guter Ansprechpartner für dich sein könnte.

    Bei sehr zähem Schleim hat mir eine Fachärztin für Phonietrie noch Tacholiquin empfohlen. 1 bis 2 Tropfen in die Kochsalzlösung, das schäumt sehr stark. Mein Gesangslehrer schwört auf einen Macholdt-Inhalator, der zerstäubt den Inhalt in winzige Tröpfchen, die in den Hals gelangen und dort wirken sollen.

    Klingt nach einer Variante eines Verneblers. Die Firma sagt mir nichts. ich kenne nur die Vernebler aus dem Asthma-Bereich, die besonders fein verneblen, was für die Aufnahme besonders günstig ist (zahlt man aber natürlich auch). Ggf. ist der von Macholdt aber preismäßig eine gute Alternative zu sehr teuren Geräten wie denen von Pari, die die meisten ja gar nicht benötigen.

    Den Geschmack von Herrgottbscheißerle, Spätzle und Zwiebelrostbraten, den Geruch im Wengert beim Herbsten, die vielen verschiedenen Gelb,- Rot- und Grüntöne in den Weinbergen im Herbst, das Krächzen der Krähenschwärme, die über den Weinbergen im Herbst und Winter kreisen und diese lebendig halten...


    Schöne Frage, gebe ich weiter.

    Valerianus hat insofern Recht, dass Religionsbildung in der Schule auch Radikalisierung außerhalb der Schule entgegenwirken kann (im Gegensatz zu Valerianus bin ich aber der Meinung, dass das in einem laizistischen Staat auch oder sogar besser möglich ist).^^°

    Mag sein, dass ich das zu einseitig sehe, aber bei Umgang mit Religion und religiösen Konflikten im laizistischen Staat denke ich immer direkt an Frankreich, ein Land in dem ich schon gelebt habe und von dem ich nie den Eindruck hatte, dass dort zumindest die dort gewählte Form des Laizismus besonders hilfreich wäre, um Radikalisierungstendenzen und religiösen Separatismus sinnvoll und demokratisch einzuhegen. Im Gegenteil. Vor diesem Hintergrund halte ich Religionsunterricht an Schulen auch für wichtig als "Einhegungsangebot", obwohl ich selbst froh war ab Klasse 9 am Ethikunterricht teilnehmen zu können, weil der Religionsunterricht eben zu einseitig konfessionell gebunden war.

    Ansonsten hilft bei mir Angocin direkt zu Beginn der Erkältungssymptome in ausreichender Dosierung und nicht auf nüchternen Magen. (Das wirkt nicht gegen jeden Krankheitserreger, dämmt aber viele Atemwegsviren ein.) Das enthält Auszüge aus Kresse und Meerrettich und diese scharfen Öle (genau wie die im Ingwer) hemmen die Vermehrung der Viren.

    Toller Tipp, das kannte ich noch noch nicht, danke. Atemwegsinfekte sind bei meinen Lungenproblemen ja mein ständiger Begleiter, da ist es immer gut, neben den allzoft erforderlichen "Hämmern" auch noch die leichteren Varianten für beginnende/leichtere Infekte zu haben.

    Ich verwende aus der Hausapotheke bei Atemwegsinfekten sehr gerne einen heiße Kartoffel, die ich mir auf den Brustkorb lege. Rohe Kartoffel einstechen mit der Gabel bei höchster Stufe max.1min in die Mikrowelle (bei der 2.Runde geht es dann schon etwas länger, so dass die Kartoffel auch mehr Wärme speichern kann), in ein Küchentuch oder Handtuch wickeln, auf die man noch etwas Thymiantropfen (Husten-udn Bronchialtropfen/chinesisches Heilpflanzenöl; Alternative: Pinimentholsalbe o.ä. vorher auf den Brustkorb auftragen, wirkt durch die Wärme intensiver) gibt, dann auf den Brustkorb legen. Hilft trockenen Husten zu lösen und schwerere Verschleimungen (Bronchialinfekte/Lungenentzündung) zu lösen. Die Kartoffel kann man je nach Größe 3-6x wiederverwenden, ehe sie Matsch ist. Ab der 3.Wärmerunde hält sie normalerweise die Wärme lange genug, um die ganze Nacht einen warmen Burstkorb zu haben. Sehr angenehm und vor allem sehr hilfreich bei schwereren Atemwegsinfekten. Zusätzlich inhaliere ich 2x täglich. Dafür mache ich mir etwas Pinimentholsalbe ins heiße Wasser, die löst sich komplett auf und ist mild genug, dass ich sie auch als Asthmatikerin vertrage, ohne, dass die Atemwege zu stark gereizt werden würden. Falls ihr ein Kind mit Asthma zuhause habt (oder selbst betroffen seid) und einen Vernebler für die Medis zuhause rumstehen habt: Es gibt Ampullen mit reiner Kochsalzlösung für den Vernebler. Diese über die Maske einatmen befeuchtet die Schleimhäute, hilft festsitzenden Schleim zu lösen und erleichtert damit das Abhusten auch bei simplen Erkältungen/Atemwegsinfekten. Die Ampullen für Kochsalzlösung sind frei verkäuflich in der Apotheke von diversen Anbietern wie Wela erhältlich. (Die Vernebler würde man auch so bekommen, aber zwischen 130-230€ für ein selten genutztes, medizinisch im Regelfall nicht notwendiges Gerät auszugeben überlegt man sich ja doch zweimal und verordnen kann dieses nur der Lungenfacharzt bei entsprechender Indikation.)

    Ansonsten bei Erkältungen natürlich Kräutertee bis zum Umfallen trinken (Salbei mit Ingwer und etwas Honig putzt sehr gut durch, darauf achten, dass ihr nicht den chinesischen, milden Ingwer kauft, sondern in der Bioabteilung den peruanischen, schärferen Ingwer bekommt.). Bei Halsschmerzen - bei mir immer die Vorboten eines Infekts an den ersten 2-3 Tagen- gurgle ich immer mit einer Mischung aus Zitronensaft, Meersalz und lauwarmem Wasser. Sollte man nicht runterschlucken die Mischung, da auf etwa 100ml Wasser mindestens der Saft einer halben Zitrone kommen sollte plus ein gehäufter Teelöffel Salz der darin aufgelöst wird. Wirkt meiner Erfahrung nach besser und länger als jeder Saft oder jede Pastille gegen Halsschmerzen.

    Die Frage, die mir deshalb ja im Kopf umher geistert ist deshalb ja: Hat jemand mit Konsequenzen zu rechnen, wenn er eben fahren soll und sich weigert und keine kleinen Kinder hat oder einen Pflegefall?
    Mein Sohn ist in einer Klasse, die nie durch besondere Verhaltensauffälligkeiten in Erscheinung trat.
    Die Lehrerin weigert sich aber und macht generell keine Klassenfahrten. Von Klasse 1 bis 4 nicht.

    Die Rechtslage für Niedersachsen hat Bear doch hier bereits gepostet. Einfach nochmal nachlesen: Mit Übernachtung sind Fahrten weder für Lehrkräfte, noch für SuS verpflichtend, ohne Übernachtung schon. Sprich die Lehrerin deines Sohnes muss keine Klassenfahrt mit Übernachtung anbieten in ihren Klassen, kann dazu auch von ihrer SL nicht verpflichtet werden, kann aber durchaus dazu verpflichtet sein im Rahmen der Umsetzung des Bildungsplans Tagesausflüge, Exkursionen etc. ohne Übernachtung durchzuführen. Macht sie letzteres trotz entsprechender dienstlicher Anweisung/Bildungsplanbestimmungen nicht kann das natürlich Konsequenzen haben, macht sie ersteres nicht, kann sie niemand dazu verpflichten solange der Dienstherr (=Land Niedersachsen) nicht die entsprechenden Bestimmungen ändert.

    Überlege auch, ob es zwangsläufig das Gymnasium als Zielschulform sein muss. Ich habe auch Latein und Spanisch auf Gym studiert und auch das Referendariat dort gemacht. Jetzt bin ich an einer Gemeinschaftsschule, weil mir diese Art von Schule viel eher liegt.

    Zumindest mit Latein ist das keine Alternative in BW. Hier haben sowieso nur 3 Gemeinschaftsschulen aktuell eine gymnasiale Oberstufe, zusätzlich gibt es zwei Modellschulen aus den 70ern die noch als Gesamtschulen konzipiert sind. Mit Latein ist der/die TE festgelegt auf das allgemeinbildende Gymnasium als auschließliche Schulform.

    @Kamin : Leider ist dein Profil komplett nicht einsehbar auch für registrierte Nutzer, ich kann deshalb leider nicht erkennen, über welches Bundesland wir sprechen. Sollte es sich um Baden-Württemberg handeln- zwei Nebenfächer für Sek.I zu studieren würde jedenfalls zur aktuellen Prüfungsordnung im Lehramtsbachelor passen- hättest du recht damit, dass Französisch ein Mangelfach ist.

    Französisch wird so pauschal definitiv nicht eher gesucht, weil es in der Regel die zweite Fremdsprache an weiterführenden Schulen ist und auch in der Oberstufe mit Ausnahme von Profilschulen oft nur mit einem Grundkurs pro Jahr belegt wird. Französisch in Verbindung mit einem Nebenfach kann somit ein Freifahrtschein in die Arbeitslosigkeit sein.


    10% der Stellen in der Sek.I werden in Baden-Württemberg vorgehalten für Bewerber mit Mangelfächern der aktuellen Liste, zu der Französisch gehört. Gerade im Großraum Stuttgart wird man mit Kusshand genommen mit Französisch.

    Guten Tag,

    ich bin Lehramtsstudent und überlege welches Fach ich zukünftig dazu studieren möchte. Meine aktuellen Fächer sind Nebenfächer.
    Kann mir bitte jemand helfen und sagen welche Voraussetzungen jemand bringen sollte für das Französisch-Studium (Sekundarstufe 1)?

    1. Neigung
    Wie groß war eure Begeisterung für diese Sprache? Reicht es, wenn man bei französischen Liedern fasziniert ist? Das Land Frankreich gerne bereist und an dessen Geschichte interessiert ist? Und immer wenn man Menschen Französisch sprechen hört, am liebsten genauso fließend sprechen wollen würde? Französisch spielt in meinem Alltag dennoch kaum eine Rolle.


    Willkommen im Forum. :) Ich habe Französisch als absolutes Herzensfach studiert (große Liebe zu Land, Kultur, Geschichte) bei gleichzeitig sehr großem Interesse an den grundlegenden Aspekten eines Sprachstudiums, sprich Sprach- und vor allem Literaturwissenschaft, sowie der Begeisterung für französische Landeskunde (Geschichte, Politik). Ob Französisch in deinem jetztigen Alltag eine große Rolle spielt ist weniger relevant, wichtig ist das Interesse und die Bereitschaft, dich auch in für dich weniger spannende, zentrale Studienaspekte einzuarbeiten (mich hat die synchrone Sprachwissenschaft beispielsweise nie besonders begeistert, durch musste ich trotzdem, da es nicht nur ein zentrales Studien- und Prüfungsthema ist, sondern auch äußerst relevant für die Berufspraxis ist). Ob dich französische Lieder besonders faszinieren ist weniger relevant für die Studienqualifikation, später in der Schule lässt sich damit aber sehr viel anfangen im fremdsprachlichen Unterricht, wenn du gelernt hast, das für deine SuS in guten Unterricht zu übersetzen.

    Zitat von Kamin

    2. Sprachkenntnisse
    Wie gut war euer Sprachniveau vor dem Studium? Ich hatte in der Schule mehrere Jahre Französisch mit guten bis sehr guten Noten, sprechen kann ich aber kaum. Wie realistisch ist es bis zum Referendariat fließend zu werden? (Wenn man davor einen Auslandsaufenthalt von bis zu 12 Monaten absolviert)


    Bei Aufnahme meines Erststudiums hatte ich Abikenntnisse, im Hörverständnis, Leseverständnis und im Sprechen lag ich sicher im Bereich B2 damals, im Bereich der Textproduktion im Bereich B1-B2, da ich in der Schule meine Bequemlichkeit beim Grammatik lernen problemlos ausgleichen konnte durch meine Fähigkeiten in den anderen Bereichen. In den ersten beiden Semestern habe ich insofern vor allem Grammatik gepaukt, um meine mir bekannten Lücken zu schließen und die Übersetzungskurse bestehen zu können und bin sehr früh im Studium für mehrere Wochen in den Semsterferien nach Frankreich gegangen, um dort an einem speziell auf Fremdsprachstudenten spezialisierten Institut vor Ort letzte Probleme lösen zu können, zusätzlich habe ich ein Jahr im Ausland studiert nach dem Grundstudium. Bei Aufnahme des Zweitstudiums (Lehramtsstudium) hatte ich dann zusätzlich zu dem Vorstudium auch noch eine Ehe mit einem französischen Muttersprachler hinter mir und mehrere Jahre französischsprachigen Alltag. Mit meinem C1-C2-Niveau war ich eher die Ausnahme an meiner Hochschule, schlechter als B1 solltest du keinesfalls in einem Teilbereich sein bei Studienaufnahme und in den meisten Bereichen ein stabiles B2 haben. Das ist das Sprachniveau, das an der Hochschule vorausgesetzt wird.
    Zumindest an meiner ehemaligen Hochschule mussten Erstsemester sich ausnahmslos einem Sprachtest (schriftlich + mündlich) stellen, bei dem das individuelle Sprachniveau erhoben wurde, da Zeugnisnoten nicht immer aussagekräftig genug sind. Im Anschluss wurde manchen ein Studiengangwechsel ans Herz gelegt, viele mussten im ersten Semester erst einmal vorbereitende Kurse zum Spracherwerb besuchen, da ihr Niveau nicht ausreichend gewesen wäre, um den Hochschulkursen folgen zu können. Während meine Kurse im Erststudium (Universität) abgesehen von den Spracherwerbskursen ausnahmslos auf Deutsch gehalten wurden, waren die Kurse im Zweitstudium (PH) ausnahmslos auf Französisch (da haben einige Studenten, die von der Uni für einen Fachdidaktikkurs zu uns kamen Bauklötze gestaunt, weil sie das nicht kannten und hatten Mühe sprachlich mitzuarbeiten, da sie Fachbegriffe nur deutsch kannten).

    Wenn du nicht sprechen kannst, kannst du kein Sprachstudium aufnehmen. Ob du das mit einem Auslandsaufenthalt lösen kannst kommt auf dich an, deine Konsequenz gezielt im Ausland daran zu arbeiten nicht nur überhaupt ins Sprechen zu kommen (frc.familier) sondern dir auch verschiedene Register anzueignen, auf grammatikalische Korrektheit achten zu lernen im aktiven Sprechen, wie leicht es dir fällt dich zu öffnen und mit den Leuten vor Ort in den Austausch zu gehen. Es kann natürlich funktionieren, ich habe aber beim Erasmusstudium nicht wenige Studenten gesehen, die eben dieses Ziel hatten und sich am Ende in 6-12 Monaten Partytime mit vielen internationalen Studenten verloren haben, so dass sie am Ende mehr Englisch als Französisch gesprochen haben und auch am Ende des Aufenthalts nur unwesentlich besser geworden waren in der gesprochenen Sprache jenseits reiner Umgangssprache. Sei ehrlich zu dir selbst, ob du konsequent und fleißig genug arbeiten kannst und vor allem willst. Wenn ja, dann kannst du das schaffen. :)

    Zitat von Kamin

    3. Schwierigkeitsgrad
    War/Ist Französisch im Vergleich zu eurem zweiten/dritten Fach arbeitsintensiver im Studium/im Unterricht?
    Englisch wäre eine Alternative, aus eigenem Interesse habe ich schon ein Jahr im englischsprachigen Ausland verbracht, Neigung und Sprachkenntnisse wären also gegeben. Dennoch will ich über Französisch nachdenken, denn die Sprache wird bekanntlich eher gesucht.
    Ich bin für jede Antwort dankbar.

    Ich habe Französisch unter Hauptfachbedingungen studiert, meine beiden anderen Fächer unter Nebenfachbedingungen (da schon an der Uni unter HF-Bedingungen studiert), insofern war Französisch natürlich mehr Arbeit im Studium, da ich dort mehr Module abschließen musste. Innerhalb der Module hat sich das finde ich die Waage gehalten: In Französisch waren eher mal in den Semesterferien Lektüren vorbereitend zu lesen für den Semesterkurs, während es z.B. in Politik für die Seminare wöchentlich Texte zu lesen galt. Allerdings habe ich zumindest im Zweitstudium natürlich sehr stark von meinen Sprachkenntnissen profitiert und musste dafür keine zusätzliche Zeit mehr investieren, im Erststudium galt es aber in Politik im Hauptfach wöchentlich je Kurs 50-200 Seiten zu lesen und inhaltlich vorzubereiten. Bei 3-4 Kursen pro Semester war das eine Arbeit die locker den zusätzlichen Aufwand für den Spracherwerb in Französisch überboten hat und das trotz 2h Grammatik die ich im ersten Semester täglich zuhause zusätzlich gemacht habe.
    Du siehst also, es kommt immer sehr stark auf einen selbst, eigene Vorkenntnisse, gewählte Fächer und natürlich das eigene Engagement an, ob das Französisch-Studium arbeitsintensiver ist oder nicht. Pauschal beantworten lässt sich das im Hinblick auf das Studium nicht.

    Im Beruf jetzt ist Französisch definitiv arbeitsintensiver als meine beiden anderen Fächer. Das liegt einerseits daran, dass Französisch als Hauptfach mehr Wochenstunden mit sich bringt und guter, kommunikativer Fremdsprachenunterricht eine sehr hohe Kunst ist meines Erachtens, für den es viel zu berücksichtigen gilt. Andererseits liegt es für mich perösnlich aber auch daran, dass ich nur eine Französischklasse pro Schuljahr habe, bislang sich noch nie etwas wiederholt hat, so dass ich bisher noch immer alles komplett erstmalig und neu vorbereiten muss. In GK und WBS habe ich immer wenigstens zwei Parallelklassen, so dass ich verschiedene Ansätze testen und perfektionieren kann. Außerdem liegen mir die Gesellschaftswissenschaften schlichtweg näher. Ich habe auch meine Französischstudium mit 1,0 abgeschlossen in der Prüfung, in den Gesellschaftswissenschaften bin ich aber fachlich auf einem ganz anderen Niveau, begeistere mich für den Unterricht, liebe es zusätzliche Projekte in diesem Bereich auf die Beine zu stellen an meiner Schule, kurz: Mein Herz schlägt unmissverständlich für den gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht, was die Unterrichtsvorbereitung sehr leicht macht, wo ich in Französisch mehr das Gefühl habe Arbeit investieren zu müssen.


    Welche beiden anderen Fächer studierst du denn noch? In jedem Fall ist es bei bislang zwei Nebenfächern in der Sek.I sehr weise noch ein Hauptfach zusätzlich zu studieren.

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