Vielleicht als kleine Hilfestellung: Überleg dir, ob es jemand im Forum gibt von den langjährigen, erfahrenen Usern (evtl.einer der Mods?), dem/der du ausreichend vertraust, um dich per PN auszutauschen über dein Problem, um ergänzende Hilfestellung/Tipps erhalten zu können. Ggf.kann dir auch einer der Mods einen Hinweis geben, ob ihres Erachtens ein User ein besonders guter Ansprechpartner für dich sein könnte.
Beiträge von CDL
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Bei sehr zähem Schleim hat mir eine Fachärztin für Phonietrie noch Tacholiquin empfohlen. 1 bis 2 Tropfen in die Kochsalzlösung, das schäumt sehr stark. Mein Gesangslehrer schwört auf einen Macholdt-Inhalator, der zerstäubt den Inhalt in winzige Tröpfchen, die in den Hals gelangen und dort wirken sollen.
Klingt nach einer Variante eines Verneblers. Die Firma sagt mir nichts. ich kenne nur die Vernebler aus dem Asthma-Bereich, die besonders fein verneblen, was für die Aufnahme besonders günstig ist (zahlt man aber natürlich auch). Ggf. ist der von Macholdt aber preismäßig eine gute Alternative zu sehr teuren Geräten wie denen von Pari, die die meisten ja gar nicht benötigen.
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Den Geschmack von Herrgottbscheißerle, Spätzle und Zwiebelrostbraten, den Geruch im Wengert beim Herbsten, die vielen verschiedenen Gelb,- Rot- und Grüntöne in den Weinbergen im Herbst, das Krächzen der Krähenschwärme, die über den Weinbergen im Herbst und Winter kreisen und diese lebendig halten...
Schöne Frage, gebe ich weiter.
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Valerianus hat insofern Recht, dass Religionsbildung in der Schule auch Radikalisierung außerhalb der Schule entgegenwirken kann (im Gegensatz zu Valerianus bin ich aber der Meinung, dass das in einem laizistischen Staat auch oder sogar besser möglich ist).^^°
Mag sein, dass ich das zu einseitig sehe, aber bei Umgang mit Religion und religiösen Konflikten im laizistischen Staat denke ich immer direkt an Frankreich, ein Land in dem ich schon gelebt habe und von dem ich nie den Eindruck hatte, dass
dortzumindest die dort gewählte Form des Laizismus besonders hilfreich wäre, um Radikalisierungstendenzen und religiösen Separatismus sinnvoll und demokratisch einzuhegen. Im Gegenteil. Vor diesem Hintergrund halte ich Religionsunterricht an Schulen auch für wichtig als "Einhegungsangebot", obwohl ich selbst froh war ab Klasse 9 am Ethikunterricht teilnehmen zu können, weil der Religionsunterricht eben zu einseitig konfessionell gebunden war. -
Ansonsten hilft bei mir Angocin direkt zu Beginn der Erkältungssymptome in ausreichender Dosierung und nicht auf nüchternen Magen. (Das wirkt nicht gegen jeden Krankheitserreger, dämmt aber viele Atemwegsviren ein.) Das enthält Auszüge aus Kresse und Meerrettich und diese scharfen Öle (genau wie die im Ingwer) hemmen die Vermehrung der Viren.
Toller Tipp, das kannte ich noch noch nicht, danke. Atemwegsinfekte sind bei meinen Lungenproblemen ja mein ständiger Begleiter, da ist es immer gut, neben den allzoft erforderlichen "Hämmern" auch noch die leichteren Varianten für beginnende/leichtere Infekte zu haben.
Ich verwende aus der Hausapotheke bei Atemwegsinfekten sehr gerne einen heiße Kartoffel, die ich mir auf den Brustkorb lege. Rohe Kartoffel einstechen mit der Gabel bei höchster Stufe max.1min in die Mikrowelle (bei der 2.Runde geht es dann schon etwas länger, so dass die Kartoffel auch mehr Wärme speichern kann), in ein Küchentuch oder Handtuch wickeln, auf die man noch etwas Thymiantropfen (Husten-udn Bronchialtropfen/chinesisches Heilpflanzenöl; Alternative: Pinimentholsalbe o.ä. vorher auf den Brustkorb auftragen, wirkt durch die Wärme intensiver) gibt, dann auf den Brustkorb legen. Hilft trockenen Husten zu lösen und schwerere Verschleimungen (Bronchialinfekte/Lungenentzündung) zu lösen. Die Kartoffel kann man je nach Größe 3-6x wiederverwenden, ehe sie Matsch ist. Ab der 3.Wärmerunde hält sie normalerweise die Wärme lange genug, um die ganze Nacht einen warmen Burstkorb zu haben. Sehr angenehm und vor allem sehr hilfreich bei schwereren Atemwegsinfekten. Zusätzlich inhaliere ich 2x täglich. Dafür mache ich mir etwas Pinimentholsalbe ins heiße Wasser, die löst sich komplett auf und ist mild genug, dass ich sie auch als Asthmatikerin vertrage, ohne, dass die Atemwege zu stark gereizt werden würden. Falls ihr ein Kind mit Asthma zuhause habt (oder selbst betroffen seid) und einen Vernebler für die Medis zuhause rumstehen habt: Es gibt Ampullen mit reiner Kochsalzlösung für den Vernebler. Diese über die Maske einatmen befeuchtet die Schleimhäute, hilft festsitzenden Schleim zu lösen und erleichtert damit das Abhusten auch bei simplen Erkältungen/Atemwegsinfekten. Die Ampullen für Kochsalzlösung sind frei verkäuflich in der Apotheke von diversen Anbietern wie Wela erhältlich. (Die Vernebler würde man auch so bekommen, aber zwischen 130-230€ für ein selten genutztes, medizinisch im Regelfall nicht notwendiges Gerät auszugeben überlegt man sich ja doch zweimal und verordnen kann dieses nur der Lungenfacharzt bei entsprechender Indikation.)
Ansonsten bei Erkältungen natürlich Kräutertee bis zum Umfallen trinken (Salbei mit Ingwer und etwas Honig putzt sehr gut durch, darauf achten, dass ihr nicht den chinesischen, milden Ingwer kauft, sondern in der Bioabteilung den peruanischen, schärferen Ingwer bekommt.). Bei Halsschmerzen - bei mir immer die Vorboten eines Infekts an den ersten 2-3 Tagen- gurgle ich immer mit einer Mischung aus Zitronensaft, Meersalz und lauwarmem Wasser. Sollte man nicht runterschlucken die Mischung, da auf etwa 100ml Wasser mindestens der Saft einer halben Zitrone kommen sollte plus ein gehäufter Teelöffel Salz der darin aufgelöst wird. Wirkt meiner Erfahrung nach besser und länger als jeder Saft oder jede Pastille gegen Halsschmerzen.
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Ich habe damit ausgedrückt, dass Eltern ihren Kindern nicht eingestehen negative Erfahrungen mache zu dürfen.
Deine Generalisierung würde ja alle Eltern umfassen, also auch dich. Bist du selbst denn so? Wenn ja: Nicht alle sind so. Wenn nein: Damit wäre die Generalisierung bereits aus deiner Perspektive zu relativieren. -
Da bin ich absolut bei dir, hatte ich dem TE ja auch empfohlen. Vielleicht hilft es ja, wenn wir das nochmal jetzt beide ganz explizit hervorgehoben haben. @Atlas : Die Sek.I ist klasse in BW, komm zu uns.

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@Gruenfink . Ich wünsche dir viel Kraft für die kommende Zeit. Schön, dass du dir diese kleine Ich-Zeit heute genommen hast. -
P.S.: sitze gerade beim Griechen - hier aufräumen kann ich später noch.
Hat der kleine grüne Grieche den Thread gerade zum neuesten Eis-Thread erklärt?

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Die Frage, die mir deshalb ja im Kopf umher geistert ist deshalb ja: Hat jemand mit Konsequenzen zu rechnen, wenn er eben fahren soll und sich weigert und keine kleinen Kinder hat oder einen Pflegefall?
Mein Sohn ist in einer Klasse, die nie durch besondere Verhaltensauffälligkeiten in Erscheinung trat.
Die Lehrerin weigert sich aber und macht generell keine Klassenfahrten. Von Klasse 1 bis 4 nicht.Die Rechtslage für Niedersachsen hat Bear doch hier bereits gepostet. Einfach nochmal nachlesen: Mit Übernachtung sind Fahrten weder für Lehrkräfte, noch für SuS verpflichtend, ohne Übernachtung schon. Sprich die Lehrerin deines Sohnes muss keine Klassenfahrt mit Übernachtung anbieten in ihren Klassen, kann dazu auch von ihrer SL nicht verpflichtet werden, kann aber durchaus dazu verpflichtet sein im Rahmen der Umsetzung des Bildungsplans Tagesausflüge, Exkursionen etc. ohne Übernachtung durchzuführen. Macht sie letzteres trotz entsprechender dienstlicher Anweisung/Bildungsplanbestimmungen nicht kann das natürlich Konsequenzen haben, macht sie ersteres nicht, kann sie niemand dazu verpflichten solange der Dienstherr (=Land Niedersachsen) nicht die entsprechenden Bestimmungen ändert.
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Wie sollt ihr denn den Hort zusätzlich zu eurer sonstigen Arbeit noch entlasten?
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Herzlichen Glückwunsch und guten Start an deiner neuen Schule!
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Überlege auch, ob es zwangsläufig das Gymnasium als Zielschulform sein muss. Ich habe auch Latein und Spanisch auf Gym studiert und auch das Referendariat dort gemacht. Jetzt bin ich an einer Gemeinschaftsschule, weil mir diese Art von Schule viel eher liegt.
Zumindest mit Latein ist das keine Alternative in BW. Hier haben sowieso nur 3 Gemeinschaftsschulen aktuell eine gymnasiale Oberstufe, zusätzlich gibt es zwei Modellschulen aus den 70ern die noch als Gesamtschulen konzipiert sind. Mit Latein ist der/die TE festgelegt auf das allgemeinbildende Gymnasium als auschließliche Schulform.
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@Kamin : Leider ist dein Profil komplett nicht einsehbar auch für registrierte Nutzer, ich kann deshalb leider nicht erkennen, über welches Bundesland wir sprechen. Sollte es sich um Baden-Württemberg handeln- zwei Nebenfächer für Sek.I zu studieren würde jedenfalls zur aktuellen Prüfungsordnung im Lehramtsbachelor passen- hättest du recht damit, dass Französisch ein Mangelfach ist.
Französisch wird so pauschal definitiv nicht eher gesucht, weil es in der Regel die zweite Fremdsprache an weiterführenden Schulen ist und auch in der Oberstufe mit Ausnahme von Profilschulen oft nur mit einem Grundkurs pro Jahr belegt wird. Französisch in Verbindung mit einem Nebenfach kann somit ein Freifahrtschein in die Arbeitslosigkeit sein.
10% der Stellen in der Sek.I werden in Baden-Württemberg vorgehalten für Bewerber mit Mangelfächern der aktuellen Liste, zu der Französisch gehört. Gerade im Großraum Stuttgart wird man mit Kusshand genommen mit Französisch.Guten Tag,
ich bin Lehramtsstudent und überlege welches Fach ich zukünftig dazu studieren möchte. Meine aktuellen Fächer sind Nebenfächer.
Kann mir bitte jemand helfen und sagen welche Voraussetzungen jemand bringen sollte für das Französisch-Studium (Sekundarstufe 1)?1. Neigung
Wie groß war eure Begeisterung für diese Sprache? Reicht es, wenn man bei französischen Liedern fasziniert ist? Das Land Frankreich gerne bereist und an dessen Geschichte interessiert ist? Und immer wenn man Menschen Französisch sprechen hört, am liebsten genauso fließend sprechen wollen würde? Französisch spielt in meinem Alltag dennoch kaum eine Rolle.
Willkommen im Forum.
Ich habe Französisch als absolutes Herzensfach studiert (große Liebe zu Land, Kultur, Geschichte) bei gleichzeitig sehr großem Interesse an den grundlegenden Aspekten eines Sprachstudiums, sprich Sprach- und vor allem Literaturwissenschaft, sowie der Begeisterung für französische Landeskunde (Geschichte, Politik). Ob Französisch in deinem jetztigen Alltag eine große Rolle spielt ist weniger relevant, wichtig ist das Interesse und die Bereitschaft, dich auch in für dich weniger spannende, zentrale Studienaspekte einzuarbeiten (mich hat die synchrone Sprachwissenschaft beispielsweise nie besonders begeistert, durch musste ich trotzdem, da es nicht nur ein zentrales Studien- und Prüfungsthema ist, sondern auch äußerst relevant für die Berufspraxis ist). Ob dich französische Lieder besonders faszinieren ist weniger relevant für die Studienqualifikation, später in der Schule lässt sich damit aber sehr viel anfangen im fremdsprachlichen Unterricht, wenn du gelernt hast, das für deine SuS in guten Unterricht zu übersetzen.Zitat von Kamin2. Sprachkenntnisse
Wie gut war euer Sprachniveau vor dem Studium? Ich hatte in der Schule mehrere Jahre Französisch mit guten bis sehr guten Noten, sprechen kann ich aber kaum. Wie realistisch ist es bis zum Referendariat fließend zu werden? (Wenn man davor einen Auslandsaufenthalt von bis zu 12 Monaten absolviert)
Bei Aufnahme meines Erststudiums hatte ich Abikenntnisse, im Hörverständnis, Leseverständnis und im Sprechen lag ich sicher im Bereich B2 damals, im Bereich der Textproduktion im Bereich B1-B2, da ich in der Schule meine Bequemlichkeit beim Grammatik lernen problemlos ausgleichen konnte durch meine Fähigkeiten in den anderen Bereichen. In den ersten beiden Semestern habe ich insofern vor allem Grammatik gepaukt, um meine mir bekannten Lücken zu schließen und die Übersetzungskurse bestehen zu können und bin sehr früh im Studium für mehrere Wochen in den Semsterferien nach Frankreich gegangen, um dort an einem speziell auf Fremdsprachstudenten spezialisierten Institut vor Ort letzte Probleme lösen zu können, zusätzlich habe ich ein Jahr im Ausland studiert nach dem Grundstudium. Bei Aufnahme des Zweitstudiums (Lehramtsstudium) hatte ich dann zusätzlich zu dem Vorstudium auch noch eine Ehe mit einem französischen Muttersprachler hinter mir und mehrere Jahre französischsprachigen Alltag. Mit meinem C1-C2-Niveau war ich eher die Ausnahme an meiner Hochschule, schlechter als B1 solltest du keinesfalls in einem Teilbereich sein bei Studienaufnahme und in den meisten Bereichen ein stabiles B2 haben. Das ist das Sprachniveau, das an der Hochschule vorausgesetzt wird.
Zumindest an meiner ehemaligen Hochschule mussten Erstsemester sich ausnahmslos einem Sprachtest (schriftlich + mündlich) stellen, bei dem das individuelle Sprachniveau erhoben wurde, da Zeugnisnoten nicht immer aussagekräftig genug sind. Im Anschluss wurde manchen ein Studiengangwechsel ans Herz gelegt, viele mussten im ersten Semester erst einmal vorbereitende Kurse zum Spracherwerb besuchen, da ihr Niveau nicht ausreichend gewesen wäre, um den Hochschulkursen folgen zu können. Während meine Kurse im Erststudium (Universität) abgesehen von den Spracherwerbskursen ausnahmslos auf Deutsch gehalten wurden, waren die Kurse im Zweitstudium (PH) ausnahmslos auf Französisch (da haben einige Studenten, die von der Uni für einen Fachdidaktikkurs zu uns kamen Bauklötze gestaunt, weil sie das nicht kannten und hatten Mühe sprachlich mitzuarbeiten, da sie Fachbegriffe nur deutsch kannten).Wenn du nicht sprechen kannst, kannst du kein Sprachstudium aufnehmen. Ob du das mit einem Auslandsaufenthalt lösen kannst kommt auf dich an, deine Konsequenz gezielt im Ausland daran zu arbeiten nicht nur überhaupt ins Sprechen zu kommen (frc.familier) sondern dir auch verschiedene Register anzueignen, auf grammatikalische Korrektheit achten zu lernen im aktiven Sprechen, wie leicht es dir fällt dich zu öffnen und mit den Leuten vor Ort in den Austausch zu gehen. Es kann natürlich funktionieren, ich habe aber beim Erasmusstudium nicht wenige Studenten gesehen, die eben dieses Ziel hatten und sich am Ende in 6-12 Monaten Partytime mit vielen internationalen Studenten verloren haben, so dass sie am Ende mehr Englisch als Französisch gesprochen haben und auch am Ende des Aufenthalts nur unwesentlich besser geworden waren in der gesprochenen Sprache jenseits reiner Umgangssprache. Sei ehrlich zu dir selbst, ob du konsequent und fleißig genug arbeiten kannst und vor allem willst. Wenn ja, dann kannst du das schaffen.
Zitat von Kamin3. Schwierigkeitsgrad
War/Ist Französisch im Vergleich zu eurem zweiten/dritten Fach arbeitsintensiver im Studium/im Unterricht?
Englisch wäre eine Alternative, aus eigenem Interesse habe ich schon ein Jahr im englischsprachigen Ausland verbracht, Neigung und Sprachkenntnisse wären also gegeben. Dennoch will ich über Französisch nachdenken, denn die Sprache wird bekanntlich eher gesucht.
Ich bin für jede Antwort dankbar.Ich habe Französisch unter Hauptfachbedingungen studiert, meine beiden anderen Fächer unter Nebenfachbedingungen (da schon an der Uni unter HF-Bedingungen studiert), insofern war Französisch natürlich mehr Arbeit im Studium, da ich dort mehr Module abschließen musste. Innerhalb der Module hat sich das finde ich die Waage gehalten: In Französisch waren eher mal in den Semesterferien Lektüren vorbereitend zu lesen für den Semesterkurs, während es z.B. in Politik für die Seminare wöchentlich Texte zu lesen galt. Allerdings habe ich zumindest im Zweitstudium natürlich sehr stark von meinen Sprachkenntnissen profitiert und musste dafür keine zusätzliche Zeit mehr investieren, im Erststudium galt es aber in Politik im Hauptfach wöchentlich je Kurs 50-200 Seiten zu lesen und inhaltlich vorzubereiten. Bei 3-4 Kursen pro Semester war das eine Arbeit die locker den zusätzlichen Aufwand für den Spracherwerb in Französisch überboten hat und das trotz 2h Grammatik die ich im ersten Semester täglich zuhause zusätzlich gemacht habe.
Du siehst also, es kommt immer sehr stark auf einen selbst, eigene Vorkenntnisse, gewählte Fächer und natürlich das eigene Engagement an, ob das Französisch-Studium arbeitsintensiver ist oder nicht. Pauschal beantworten lässt sich das im Hinblick auf das Studium nicht.Im Beruf jetzt ist Französisch definitiv arbeitsintensiver als meine beiden anderen Fächer. Das liegt einerseits daran, dass Französisch als Hauptfach mehr Wochenstunden mit sich bringt und guter, kommunikativer Fremdsprachenunterricht eine sehr hohe Kunst ist meines Erachtens, für den es viel zu berücksichtigen gilt. Andererseits liegt es für mich perösnlich aber auch daran, dass ich nur eine Französischklasse pro Schuljahr habe, bislang sich noch nie etwas wiederholt hat, so dass ich bisher noch immer alles komplett erstmalig und neu vorbereiten muss. In GK und WBS habe ich immer wenigstens zwei Parallelklassen, so dass ich verschiedene Ansätze testen und perfektionieren kann. Außerdem liegen mir die Gesellschaftswissenschaften schlichtweg näher. Ich habe auch meine Französischstudium mit 1,0 abgeschlossen in der Prüfung, in den Gesellschaftswissenschaften bin ich aber fachlich auf einem ganz anderen Niveau, begeistere mich für den Unterricht, liebe es zusätzliche Projekte in diesem Bereich auf die Beine zu stellen an meiner Schule, kurz: Mein Herz schlägt unmissverständlich für den gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht, was die Unterrichtsvorbereitung sehr leicht macht, wo ich in Französisch mehr das Gefühl habe Arbeit investieren zu müssen.
Welche beiden anderen Fächer studierst du denn noch? In jedem Fall ist es bei bislang zwei Nebenfächern in der Sek.I sehr weise noch ein Hauptfach zusätzlich zu studieren.
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Theoretisch ja (Ausrüstung steht im Keller, Helm liegt im Schrank), praktisch das letzte Mal vor 9 Jahren.
Alpin oder Langlauf?
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Äääh, da muss ich mal kurz nachfragen. Ich habe Lehramt für Haupt-, Werkreal- und Realschulen studiert (PO 2011, Staatsexamen). Entspricht das nicht eurer Auffassung von „Sek. 1“? Denn selbstverständlich kann man sich damit auf Stellen im GMS Bereich bewerben. Oder habe ich hier gerade einen massiven Denkfehler...?
Klar kannst du dich nach dem Ref damit auf GMS bewerben, du musst es aber nicht. Kleiner, aber feiner Unterschied. Für "originäre" Sek.I-Leute gibt es die Möglichkeit sich für das Bewerbungsverfahren für GMS zu bewerben oder dieses Beberbungsverfahren nicht zu nutzen, sich aber für Realschulen/Werkrealschulen/Hauptschulen zu bewerben. Sek.II-Leute können sich neben dem Gym aktuell auch noch für die GMS für Planstellen bewerben (Sek.I-Stellen im Regelfall), können sich aber nicht für Realschulen bewerben.
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Ja, Wurde bei Schneesturm geboren- bis heute eine meiner liebsten Wetterlagen. Für den Weg zur Arbeit mag es praktischer sein ohne richtig kalte und verschneite Winter, gefühlt fehlt eine halbe Jahreszeit in den meisten Jahren.
Tatort oder Inspector Barnaby?
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Danke für all die tollen Tipps.
Dem Rest der Familie habe ich erstmal gar nicht erzählt, dass ich auf Lehramt studiere, um bescheuerte Fragen zu vermeiden und weil ich in der stressigen Situation jetzt keine Lust/keine Nerven hatte, mich für meine Entscheidung zu rechtfertigen. Es wissen nur die 5 engsten Personen.
Die nächste Katastrophe steht aber schon bevor, denn ich wurde Mitte November zum Gänsebraten eingeladen.
Das sind Verwandte, die schon massiv gestichelt haben, als ich mit einem Kind damals noch den Master gemacht habe.
Eigentlich hab ich gar keine Lust mich der Sache auszusetzen, aber es fällt mit dem Geb. meines Sohnes zusammen und ich würde mich auch schlecht fühle, wenn ich nicht dabei bin.Ich sehe aber jetzt schon auf mich zukommen, wie mein Onkel Willy wieder den vollen Katalog an Fragen aufrollt.
"Und? Schon Arbeit gefunden?"
Die denken, ich bewerbe mich auf 40 Stundenstellen. Wenn die wüssten.

Ich bin immer im Zwiespalt, denn wenn ich knackige Antworten gebe, ist es mir oft schon so gegangen, dass gar nicht mehr mit mir gesprochen wird.
Die Frage ist andererseits wieder, ist bei so dämlichen Fragen mit ironischem Unterton überhaupt noch eine Basis da, die man Familie nennt.
Für mich ist das keine Familie.Klasse, danke Onkel Willy für diesen vorhersehbaren Trainingslauf. Du kennst seine typischen Fragen, überleg dir, welche Antworten du in der Vergangenheit schon gegeben hast die nicht hilfreich waren deinem Empfinden nach und versuch etwas Neues, vielleicht auch Unerwartetes. Wenn es schief geht: Das nächste Gänsebratenfuttern kommt zuverlässig im nächsten Jahr, wenn es besser läuft als bislang, finde heraus, was dich erfolgreicher gemacht hat und baue diesen Strang aus.
In jedem Fall lautet die korrekte Antwort selbstredend: "Ja, ich habe sogar drei Jobs gefunden: Mutter, Studentin und Pflegefachkraft (oder was du letztlich in deinem Job machst) mit der Aussicht auf eine gesicherte berufliche Zukunft dank meiner kontinuierlichen Weiterqualifizierung. Frau zu sein hilft ja angeblich, um multitaskingfähig zu sein oder wie siehst du das Onkel Willy?" (Frage beantwortet, deine Stärken ausgespielt, ihm eine Frage mit dir genehmerem Thema zurückgespielt, soll er mal nachdenken, wie deine Fragen zu beantworten sind. Du bist nicht Onkel Willys Spielball und lässt dich nicht von ihm vor sich hertreiben mit seinen Fragen, sondern änderst das Spiel zu deinen Gunsten ohne deshalb fies werden zu müssen zu Onkel Willy. Der wird womöglich ein wenig sprachloser werden, weil er das so nicht kennt von dir, aber vermutlich dennoch weiter mit dir reden, bis du weißt, wie weit deine Grenze im Umgang mit ihm gehen muss. Manche Menschen muss man irgendwann ausklammern aus dem eigenen Leben- solche Verwandte habe ich auch, dürften viele nicht nur im Forum, sondern generell haben- bei anderen einfach nur herausfinden, welche Grenze für einen selbst gesund und richtig ist und wie diese funktionieren kann mit dem jeweiligen Gegenüber.)
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Nein, hier nicht.
Danke CDL für diese tolle Antwort
Meine Schwiegereltern lassen leider keine Situation aus, um mich als schlechte Mutter dastehen zu lassen, weil sie meinen Sohn so oft betreuen. Meine Eltern liegen mir dauerhaft in den Ohren.
Vom Rest fange ich nicht an.Wenn du dich irgendwann etwas souveräner fühlst mit deinen "Grenzsätzen" und dir jeck zumute ist, dann kannst du ja mal deinen Schwiegereltern dafür danken, dass sie dir so viele Gelegenheiten gegeben haben zu wachsen, wenn sie dir wieder eine übergriffige Frage stellen. Dazu lächelst du ganz freundlich und ehrlich (Muss ernst gemeint sein, um richtig zu wirken!), so dass die gar nicht mehr wissen, wie sie das einordnen sollen, schiebst deinen Grenzsatz nach und beendest das Gespräch ganz freundlich. Das kann sehr entwaffnend wirken, wenn du dir die dafür erforderliche innerliche Gelassenheit zugelegt hast und für dich nicht nur kognitiv, sondern auch emotional weißt, dass es am Ende nur darum geht, dass du dir selbst im Spiegel aufrecht begegnen kannst nicht um deren Urteil über dich.

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Sehr gern. Schön, wenn du für dich etwas Hilfreiches daraus ziehen kannst. Viel Erfolg.
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