Beiträge von CDL

    Die bracht man deswegen nicht anzufahren, sondern sollte in der Datenschutzerklärung eben erklären, dass man diese Bilder für die Ausübung seiner dienstlichen Aufgaben braucht. Wie soll man sonst die Schüler identifizieren (außer durch ständige Ausweiskontrollen u.ä.)?

    Gedächtnistraining? Mag an den beruflichen Schulen je nach Durchlauf und Schülerzahl möglicherweise eine größere Masse an SuS bedeuten und dadurch schwieriger sein, das vermag ich nicht zu beurteilen, zumindest bei uns an der Schule mit rund 500 SuS wäre das aber ein absurdes Argument.

    Hauptsache der Lehrer bzw. die Lehrer, die sich hier über das Fotos des Lehrers aufregen sind auch so gut und treten mal für die Rechte der minderjährigen Schüler ein. Dann bitte auch so konsequent sein unda) die Schüler immer umfangreich über ihr tun aufklären und ihnen nicht die Anweisung geben sich dort für ein Foto hinzustellen; sondern Wahlmöglichkeit geben.
    b) die Eltern schriftlich um Erlaubnis fragen.
    c) die Lehrer auch mal ordentlich anfahren, die von den Schülern Fotos machen um die Namen der Schüler zu lernen
    ...

    A) Bilder aller Art nur mit elterlicher Einwilligung bei minderjährigen SuS. Dafür wird in allen Klassen zu Schuljahresbeginn ein Bogen ausgegeben, in dem die Eltern festelegen können, für welchen Anlass Bilder und/oder Videoaufnahmen zulässig sind, ob diese auf der Homepage veröffentlicht werden dürfen etc. oder auch ob alle Arten von Bildern/Videos ausgeschlossen sind. Per Anweisung/Zwang ohne Einwilligung gibt es das bei uns nicht.
    B) s.A)
    C) s.A) Bilder von SuS selbst zum Namen lernen sind ohne die bestehende elterliche Erlaubnis explizit untersagt. Gab einen entsprechenden Hinweis bei uns. Erst heute meinte eine Kollegin zu mir, es sei gar nicht so leicht alle Namen schnell zu lernen wenn man nur 1 Wochenstunde in der Klasse sei und keine Bilder der SuS machen dürfe. Wird also offensichtlich auch beachtet.

    P.S.: heute krabbelte übrigens auf dem Weg mit dem Fahrrad zur Schule ein schöner Frosch quer über den Weg. Von rechts nach links. Weiß einer, was das bedeutet?

    Frosch von rechts nach links am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Ist eine altbekannte Binsenweisheit. (Bitte 5x hin und zurück durch Google-Translater jagen und hier das Ergebnis posten. :D )

    Die Gesellschaft braucht - m.E. egal wo - nicht Menschen, die wissen und können, sondern vor allem Menschen mit Zivilcourage, die sich engagieren und einbringen. Das kann man in einer „herkömmlichen“ Schule nicht fördern.

    Ich behaupte mal einfach aus meiner Perspektive als GK-Lehrerin, dass wir das durchaus nicht nur fördern können an "herkömmlichen" Schulen sondern auch konstant fördern. Meine Schule ist bestimmt in vieler Hinsicht mit einem tollen Kollegium gesegnet, am Ende des Tages aber einfach eine Realschule. Meine KuK machen das, ich mache das, andere Fachlehrer machen das, Verbindungslehrkäfte, SMV oder auch Schulsozialarbeit machen das. Zusehen und wegschauen gehört nicht zu unserem Standardprogramm und wird auch nicht gefördert von uns. Nicht weil wir so viel besser wären, als andere "herkömmliche" Schulen, sondern weil wir genau wie diese unseren Bildungsplan erfüllen und unseren Job vernünftig machen.

    Ja, das habe ich. Als ich noch in Wuppertal gearbeitet habe, bekamen wir rueckmeldung von den lehrerseminaren.

    Was bedeutet, dass es sich bereits wieder geändert haben könnte, denn die Hochschulen bilden in den Lehramtsstudiengängen ja auch in Zeiten von Bachelor und Master durchaus ein gut Stück berufsbezogen aus, in jedem Fall aber ein Hinweis an die Lehrenden zur zum damaligen Zeitpunkt geltenden Studien- und Prüfungsordnung.

    Das hätte von Anfang an nicht so laufen dürfen - und es ist nicht Deine Aufgabe, das Geld einzusammeln.(...)

    Aber faktisch läuft es doch überall so, weil alternative Modelle nicht angeboten werden oder täusche ich mich da? Ich habe erst letzte Woche wieder ein gespräch unter Kollegen gehört, wo es darum ging, bei welcher Bank am kostenfrei ein zusätzliches Konto eröffnen könnte (ohne Kontoführungsgebühren) als Abrechnungskonto für das Schullandheim. Da wäre allen ein Schulkonto zur Abrechnung lieber, gibt es aber nicht und scheint (?) auch nicht möglich zu sein. Können wir das denn unseren Schulen gegenüber durchsetzen, dass es für derartige Fahrten/Ausflüge ein Schulkonto zur Abrechnung geben muss? (Mit anderen Worten: Wie ist die diesbezügliche Rechtslage?)

    Ich wünsche dir, dass du gut klar kommst mit deinem Fachwissen... Die sowis aus Wuppertal Tuns nicht :daumenrunter: ;( :stumm:

    Hast denn diesen Einblick in das tatsächliche berufliche Handeln der Absolventen aus Wuppertal, um das so pauschal sagen zu können?

    Ich habe u.a. Wirtschaftslehre studiert, allerdings als Drittfach, also unter NF-Bedingungen (was im Ref dann ja keinen mehr interessiert, da müssen Fachinhalte einfach sitzen bei allen Anwärtern). Da habe ich faktisch nur wenig mehr gemacht, als vorab für meinen Uniabschluss in Politik bereits, wo Wirtschaftspolitik einer meiner Schwerpunkte war. Meine KuK an der Schule die noch keine Wirtschaftslehre studieren konnten, weil das Fach noch gar nicht angeboten wurde haben in ihrem Politikstudium ebenfalls bereits Wirtschaftslehre mitstudiert im kleinen Umfang und deshalb ebenso wie ich mit meinem eigenständigen Drittfach die notwendige Qualifikation, um Wirtschaft unterrichten zu dürfen. An der Sek.II gibt es Wirtschaft als WBS erst seit diesem Schuljahr ab Klasse 8 (BW); das werden zu 99% ebenfalls die Politikleutchen machen, die mal mehr, mal weniger Wirtschaftsanteile im Studium hatten und sich in die restlichen Themen und den Bildungsplan eben einarbeiten. Methodisch sind beide Fächer nah genug beieinander, dass das problemlos klappen wird, inhaltlich wird das jeder meiner "reinen" GK-Kollegen auch sehr gut hinbekommen, dafür ist die Schnittmenge bei den unterrichtlich relevanten Themen groß genug und die KuK die das ohne eigenständiges Studienfach aktuell leisten bereits erfahren genug (im umgekehrten Fall würde ich das deutlich vorsichtiger bewerten, denn ein reines Wirtschaftslehre-Studium ist tatsächlich eine sehr begrenzte Basis für Politikuntericht).

    Was du mit deinem Geld machst, ist natürlich deine Sache. Aber ja, über ein kleines Dankeschön freut sich doch jeder - sei es jetzt ein Kellner oder ein Lehrer ;) .

    Stimmt, was ich mit meinen Bezügen mache ist wirklich meine Sache. Geldgeschenke von SuS bzw. deren Eltern anzunehmen- da sträuben sich mir schon beim Gedanken die Nackenhaare. Ein Dankeschön ist erstmal etwas Verbales und dann eventuell eine Kleinigkeit mit Symbolcharakter (Blümchen aus dem Garten, Karte, Selbstgemaltes/Selbstgebasteltes, eine Tafel Schoki/Kekse..). Letztes Schuljahr haben mir meine 6er als ich krank war kleine Bilder hinten auf die Tests die die Kollegin in Vertetung mit ihnen geschrieben hat gemalt mit lieben Grüßen- fand ich wunderschön, ein 5er hat mir am Schuljahresende einen kleinen aus Karton gebastelten Pappritter geschenkt (der thront jetzt an meinem Platz in der Schule). Über meinem Schreibtisch hängen noch die Bilder, die mir die Jugendlichen bei meiner früheren Arbeitsstelle zum Abschied gemalt haben, im Schrank steht die IKEA-Tasse mit den Unterschriften all meiner Hasen.. Das verstehe ich unter einem kleinen Dankeschön.

    Was natürlich nicht geht, ist, wenn Vater X zum Lehrer Y geht und sagt: "Hier haben Sie 10€. Aus der Mathe-4 von Kevin-Jerome können wir doch bestimmt eine 2 machen, oder?".Als gegenleistungsunabhängige Würdigung für teilweise jahrelange, intensive Arbeit mit den Kindern (gerade in der Grundschule) sehe ich aber kein Problem darin. Es gibt nunmal wie in jedem anderen Beruf Lehrer, die nur das Mindeste leisten, und solche, die sich im Interesse der Kids engagieren, tollen Unterricht halten und menschlich super mit den Schülern und den Eltern umgehen. Die Bezahlung ist dennoch die gleiche, weswegen eine kleine Aufmerksamkeit der Eltern sicher nicht zu viel des Guten ist.

    Lehrer verdienen besser als Kellner, das stimmt. Sie verdienen aber nicht so gut, dass es für einen Zweitwohnsitz in Monaco und eine Yacht reicht. Ein paar Euro machen da wenig Unterschied, aber wenigstens ist das Haus dann ein paar Tage früher abbezahlt.

    Vestehe ich deine Argumentation jetzt richtig, dass es deines Erachtens schon ok ist, wenn wir als Lehrkräfte zwar nicht als Schmiermittel, wohl aber als Dankeschön Geldgeschenke annehmen, damit wir Wohneingentum früher abbezahlen können? (Wo wir uns schon keine Yacht oder den monegassischen Zweitwohnsitz leisten könnten.)

    Frühstück: Körnlesbrot mit Belag. Mittag: Salat mit Körnles.


    Welche Brot-Spezialität gibt es beim Bäcker deines Vertrauens, die es nur in deiner Region gibt oder zumindest traditionell in der Region zubereitet wird?

    Wenn Renate Künast als blöde, unterf****e Drecksf***e zu bezeichnen noch als legitime Meinungsäußerung und Sachkritik gilt, dann ist die Bezeichnung als "Scharlatan" wohl als verstecktes Kompliment zu verstehen. :haudrauf: Kein Problem also @fossi74.

    Die Anerkennung ist Sache der Bundesländer. Hier in BW ist dafür das Regierungpräsidium Tübingen zuständig beispielsweise. Vielleicht helfen dir die hier angegebenen Dokumente bei einem ersten Überblick über rechtliche Regelungen zur Anerkennung, da diese sich zumindest in groben Zügen zwischen den BL ähneln dürften.

    das ist aber noch unterstufe, oder? profitieren die ge-kinder auch noch in der mittelstufe vom "sozialen miteinander"? ich stelle mir vor, dass man dann dazugehören will, das aber sehr schwierig ist, wenn man die laufenden gespräche nicht nachvollziehen kann bzw. immer merkt, dass sich das gegenüber einem freundlich zuwendet, aber mehr halt auch nicht. und das muss doch frustrieren und weh tun.

    Klasse 7. Wie das weitergehen wird, vermag ich sowieso noch nicht zu sagen. Die GE-SuS sind tatsächlich schon 1-2 Jahre älter als ihre Mitschüler, da sie vor der GS noch eine Vorschule besucht haben. Sie wollen defintiv dazugehören, mitreden, nicht nur am Rand stehen. Diese Woche habe ich die M-chen eine Gruppenarbeit bearbeiten lassen, während die Förder-SuS eigenständige Aufgaben zum Thema unter intensiverer Anleitung von mir und mit Unterstützung des I-Helfers bearbeitet haben. Die Nebensitzer der GE-SuS haben sich dazu an einem anderen Tisch mit weiteren SuS zusammengesetzt, fanden die GE-chen direkt doof, dass die weggingen und wollten am Liebsten dabei sein oder dass die wieder zurückkommen. Die Klasse macht das an vielen Stellen sehr gut mit den Förder-SuS, muss aber z.B. auch darauf hingewiesen werden nicht wegzuhören und untereinander zu schwätzen beginnen, wenn die Förder-SuS aufgerufen werden und für die Antwort eben etwas länger benötigen als der Rest der Klasse. Spannungen gibt es also unter der Oberfläche einige, aber insgesamt funktioniert das soziale Miteinander in der Klasse doch sehr gut, weil eben z.B. bei der Sitzordnung sehr gezielt auf Durchmischung geachtet wurde, so dass die Förder-SuS nicht gesammelt in einer Ecke sitzen, weil gerade in 5/6 KLassenlehrerstunden sehr intensiv genutzt wurden, um Konfliktklärung zu betreiben und Regeln für ein konstruktives Miteinander zu finden, bei Bedarf (auch auf Anregung/Wunsch der Klasse) zu verändern und zu etablieren, etc.

    Im Grunde ist die große Überraschung nur, dass "auf einmal" Grundschullehramt gesucht wird, aber dass die Leute massenhaft ins Gymnasiallehramt rennen und sich vor H/R- oder Förderschullehramt scheuen, ist schon lange bekannt und dafür kann die Politik auch wenig .

    Die NCs fürs GS-Lehramt sind hier in BW erst weggefallen, als der Mangel an GS-Lehrkräften bereits dazu geführt hat, dass die Massen an ausgebildeten, aber in der Sek.II unbenötigten Gymnasialer das Angebot erhalten haben an die GS zu gehen mit Nachqualifikation und Zusicherung der Übernahme auf eine Sek-II-Stelle nach einem vorgegebenen Zeitraum. Die Studienplätze im GS-Bereich wurden auch nur moderat erhöht, während es umgekehrt für die Sek.II bis heute keine Reduktion von Studienplätzen in völlig überlaufenen Fachbereichen gibt. Das ist durchaus politisch gewollt und unterstützt die Wahl eines Sek.II-Studiums ebenso, wie die ebenfalls politisch gewollten Ungleichheiten von Bezahlung und Deputatsstunden im Vergleich GS-Gym.

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