Ich glaube ganz ehrlich, dass die Gegend in der eine Schule steht absolut gar nichts darüber aussagt ob es eine "gute Schule" ist. Persönlich wäre mir wichtiger, wie SL und Kollegium ticken, wie methodisch gearbeitet wird, welche Zusatzangebote es gibt und wie diese eingebettet werden (Schulsozialarbeit, Ganztag, Inklusion,..) etc. Das ist bestimmt sehr individuell was man an dieser Stelle erwartet, aber Wohngegegenden sind erstmal nur Äußerlichkeiten meines Erachtens.
Beiträge von CDL
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Aaaah Erziehungsmaßnahmen im Rahmen der Jugendgerichtsbarkeit. Finde ich gut, dass du auch dafür plädierst und nicht nur für Zuchtmittel.
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Och, ich wette, nachdem der Thread soweiso schon im OT-Bereich ist, ist das nicht ganz so dramatisch.
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In BaWü gibt es keine gute GMS. Das sind ehemalige vom Aussterben bedrohte Hauptschulen, die mit viel viel Geld nun gut Aussehen.
Ich bin nun wirklich kein Fan der GMS als Schulform, aber so pauschal ist das halt dennoch falsch. Es gibt immerhin zwei GMS aktuell in BW (und eine, die wohl die passende Kundschaft, nur eben noch nicht in ausreichender Anzahlt hat) mit genehmigter Oberstufe, die auch so gut laufen, dass sie von Politikern gerne als Beispiele herangezogen werden. Ich bin mir sicher, in diesen Modellschulen steckt wirklich einiges Geld, aber auch viel Engagement der Lehrkräfte, die den Laden am Laufen halten, das Modell entwickelt haben und die vor allem eine Schülerschaft haben, die sich eben deulich von dem Gros der GMS abhebt. Darüber hinaus gibt es mit Sicherheit viele weitere GMS mit äußerst engagierten Lehrkräften, die ihre Schule ebenfalls zu guten Schulen machen dank ihrer aktiven Gestaltung des Schullebens ("gute Schule" beinhaltet schließlich weitaus mehr, als lediglich Rahmenbedingungen wie eine Schulform oder Schülerklientel; nicht jede ehemalige HS ist eine Brennpunktschule..).
Gute GMS gibt es also. Die Schwächen, die diese Schulform systemimmanent mit sich bringt können diese aber eben auch nicht heilen. (Das gilt aber wenn wir ehrlich sind so auch für jede andere Schulform: Keine ist perfekt, jede hat ihre spezifischen Stärken und Schwächen.)@Crestos : Ich bin selbst an keiner GMS, weiß nur, was Mitanwärter im Seminar darstellen. Schau dir an, wie methodisch an der GMS gearbeitet wird (abgesehen von der Genese der meisten GMS ist das der zentrale Unterschied zu anderen Sek.I-Schulen). Prüf, ob diese Vorgaben ggf. auch für die GS gelten bzw.in welcher Form sie sich auf diese auswirken und prüf für dich selbst, ob das deinem Selbstverständnis von gutem Unterricht entspricht oder zu dir als Lehrperson und deinem Unterrichtsstil passt oder du bereit bist dich darauf einzustellen..
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Hätte man ihn gleich die richtige Behandlung angedeien lassen, wäre dieser dritte Vorfall jetzt nicht passiert.
Elterliche Erziehung? Die hatte wohl wirklich not getan..
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Kräutertee geht nur abends
Kräutertee geht immer. Kommt nur auf die Mischung an und was man ggf. gezielt als Effekt erreichen möchte (falls es nicht einfach nur nach Geschmack geht).
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Manchmal habe ich die Idee, auf Kräutertee umsteigen, aber irgendwie habe ich da noch nicht das Richtige gefunden. Hat irgendjemand Tipps für mich? Ein Tee, der gut in die Morgenstunde passt? Wo man Teile von vielleicht auch selbst herstellen kann?
Kurz gezogener Pfefferminztee wirkt anregend, lässt sich selbst anbauen und auch mit Milch trinken. Rosmarintee hat dieselbe Wirkung (u.a.) ist mir aber etwas zu "gesund" im Geschmack für alltags.
Wahrscheinlich fliege ich wegen meiner Beiträge hier eh bald raus.
???
Oh, gute Idee. Hast du auch eine für Rosmarin? Der übernimmt an der anderen Ecke das Regiment. Soviel Kräutersalz und getrocknete Kräuter kann ich gar nicht mehr brauchen. Ebenso Lavendel. Ich glaube, ich mache ne Kräuterküche auf.
Rosmarin/Lavendel: Badesalz ansetzen (wenn du Duftrosen hast, nimm deren Blätter gerne ebenfalls, das Badesalz duftet davon herrlich nach Rosen); als Öl ansetzen (fürs Essen, als Geschenk, als Körperöl/Badeöl); Sirup kochen für die nächste Erkältungsphase
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Ist bei uns nicht festgelegt. Ich habe für die Umrechnung Punkte --> Note eine Formel (rein linear) und gehe, wie bei uns an der Schule üblich, in Zehntelschritten bei der Note vor. Die Steuerung nehme ich, wie von Platty und Krabappel dargestellt, über die Konzipierung der Arbeit und Zuweisung von Punkten für Teilaufgaben vor. Mir fehlt natürlich noch eure Berufserfahrung, insofern habe ich das übernommen, was meine Mentoren seit Jahren praktizieren und was für sie funktioniert.
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Nur mal so als Gedanken an Dinge, die man doch üben sollte:
- Woran erkenne ich einen Amoklauf bevor der Alarm ausgelöst wurde? Wie hört sich ein Schuß im Schulgebäude an?
- Funktioniert die Alarmkette? Haben Handys im Gebäude überhaupt empfang?
- Welche Wände sind halbwegs schußsicher und welche bestehen nur aus Gipskarton?
- Welche Ecke ist am sichersten im Hinblick auf Schußwinkel von der Tür? Also was, wenn da jemand durch die geschlossene Tür schießt?
- Gebäude in U-Form: Was mache ich mit den Fenstern zum Innenhof?
- Wie reagiere ich, wenn ein Schüler durchdreht, versucht zu flüchten und dabei versucht von innen die Tür aufzumachen?
- Hilfeleistung bei Schuß- und Stichwunden? Wie viele Stunden kann ich jemanden notfallmäßig ohne Sanikasten im Raum versorgen? Bleibt die Tür zu, auch wenn der Verletzte dabei draufgeht?
Und diese Dinge übt ihr an eurem großen Schulkomplex regelmäßig?
So ein Übungsprogramm kann ich mir in den USA vorstellen angesichts deren Waffenpolitik und der Vielzahl entsprechender Vorfälle. Hier in Deutschland würde ich persönlich es als Angstmacherei empfinden so etwas regelmäßig zu üben. Solche Fragen muss unter Umständen das Krisenteam der Schule klären und man geht das zu Schuljahresbeginn dann einmalig mit den Lehrkräften durch, genauso, wie man halt auch einmal eine Feuerschutzübung macht mit der ganzen Schule (bei der man aber ja auch nur die schnelle Evakuation des Schulhauses trainiert nicht auch noch das Vorgehen, wenn man von einem Brand eingekesselt wird, eine Brandwunde ohne Sanikasten versorgen muss, panische Schüler mit in einem Raum hat, während man auf die Feuerwehr wartet etc.- alle Eventualitäten übt man halt nicht, weil a) diese Extremfälle zu selten auftreten und b) deshalb Lernzeit zu wertvoll ist, um allzuviel Zeit damit zu verbringen).
Als schnellen Handlungsleitfaden scheint mir Neles beschriebene Vorgehensweise gerade im Akutfall auch umsetzbarer, da kurz, prägnant und einleuchtend.
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Was macht ihr denn in der letzten Schulwoche noch an sinnvollem Programm? Bei uns stehen da ja vor allem Ausflüge und Filme schauen auf dem Programm. Ich wüsste also wirklich nicht, warum es dramatisch sein könnte, wenn die SuS das verpassen zugunsten gelebten politischen Engagements- eh sei denn, es ginge mir lediglich ums Prinzip, nicht um den Inhalt.
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Luftlöcher fand ich immer ulkig, seit 13 Jahren fliegt bei mir aber nur noch einmal jährlich der Flugtee ein, ich selbst nicht mehr. Schiff fahre ich auch gerne (Frau Hund und ich lieben kleine Fähren mit direktem Blick aufs Wasser).
Wann hast du das letzte Mal unter freiem Himmel genächtigt und vor dem Einschlafen die Sterne betrachtet?
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Die GKV ist überstrapaziert weil die besser bezahlten und gesunden sich in die PKV flüchten dürfen. Die PKV wirtschaftet also nicht besser, sie hat schlicht die günstigere Kundschaft.
Am Ende stimmt beides zusammengenommen: Ja, die PKV hat insgesamt betrachtet die günstigere Kundschaft, aber ja, sie darf auch mehr in Rechnung stellen und muss dabei höchstens die Hälfte der Gesamtkosten einer Behandlung erstatten als die GKV dank der Beihilfe, was es eben auch deutlich leichter macht writschaftlich zu arbeiten samt des einen oder anderen "Leistungszuckerles" mit dem man die eigene Klientel bei Laune halten kann.
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Mehr öko geht nicht. Herzlichen Glückwunsch.
Stimmt natürlich, aber besonders frisch und lecker ist der Flugtee leider auch, einmal im Jahr gönne ich mir deshalb ein kleines Päckchen davon. Die echte Ökovariante verzichtet auf Schwarz- oder Grüntee aller Art (zumindest, bis dieser in unseren Breitengraden klimabedingt angebaut werden kann- in Freiburg gab es mal einen Teebauern, der wegen zu hoher Kosten aber aufgegeben hat) zugunsten von regionalem Früchte- und Kräutertee.
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War selbstironisch gemeint, entschuldige bitte. Mit dem Handy lassen sich Smileys als Lesbarkeitshilfe nicht so flott einfügen.
Flugtee mag ich immer mal wieder sehr gerne. Habe einen Teeladen im Ort, wo ich den ab und an bekomme. Tatsächlich kommt der jedes Mal aus einem bestimmten Garten, komme aber grad nicht auf den Namen. Wenns mir wieder einfällt ergänze ich das noch. Wie ist das bei dir?
Ich hatte zuletzt einen Oolong aus Taiwan, auch eher grün und leicht blumig schmeckend, den ich sehr gerne mochte. Leider aktuell ausverkauft. Habe gerade eine Minimenge eines neuseeländischen Oolongs da, der angeblich ähnlich blumig und duftig schmecken soll. Riecht eher süßlich, ich bin also skeptisch, werde ihn aber die kommenden Tage in Ruhe testen, ob das wenigstens übergangsweise taugt.
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mif oder tif?
Exzellente Frage, quasi eine britische Religion in sich. Nachdem ich beides über Jahrzehnte getestet habe sagt meine Zunge klar und deutlich: TIF!
Gebe die MIF-TIF-Religionsfrage direkt weiter an @O. Meier : Wie handhabst du das?"Blend", pff, wir sprachen von Tee. Assam verträgt mein Magen im Regelfall selbst mit Milch nicht. Am liebsten bei mir deshalb Earl Grey (zur Bergamotte-Note passt Milch finde ich hervorragend) oder wenn ich mich ganz banausig-britisch fühle ein First Flush Darjeeling mit Milch (ich gebe zu, der ist selbst mir manchmal zu schade für die Milch extra und darf auch mal pur sein). Ich würde aber auch zu einer leckeren Tasse Friesentee niemals nein sagen, nur die Kluntjes ersetzen durch etwas Milch. Die Mutter meines Schwagers hat immer guten Friesentee im Haus, da sie aus Ostfriesland stammt und sich dort immer eindeckt. So lecker gibt es den hier im Süden irgendwie nicht. Die guten Sorten werden offenbar nur "intern" gehandelt unter Fischköppen.
Oolong finde ich auch sehr fein. -
Auch feinster Schwarztee aus dem Teeladen schmeckt meiner Erfahrung nach exzellent mit einem Schuss Milch darin. Der schmeckt zwar auch pur bereits und muss - anders als Beuteltee- nicht erst trinkbar umgestaltet werden, aber ich bin da geschmacklich beim Schwarztee sehr englisch unterwegs. Jeden anderen Tee trinke ich sehr gerne sehr pur und ohne alles, Schwarztee bitte mit Milch.
Welchen Schwarztee trinkt ihr denn gerne? (Das ist der offizielle "Schwarztee-Thread", nicht wahr?)
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Dürfte utopisch sein @Erdbeereis , weil damit ein Gutteil der Kundschaft und damit der Geschäftsgrundlage der PKV wegbrechen würde. Deren Lobby ist zu stark dafür einerseits und anderseits der politishce Wille hin zu einer Bürgerversicherung- auf die ein derart drastischer Schritt eingeräumter echter Wahlfreiheit verweisen würde- aktuell nicht stark genug.
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Jap, auch ein realer Markt mit all den Unvollkommenheiten des realen Marktes, die Herr Rau benannt hat (und noch weiteren) ist dennoch wirtschaftlich gesehen ein Markt mit Angebot und Nachfrage. Nur eben kein idealer Markt. Den gibt es aber sowieso nur im Modell, insofern ist es wenig überraschend, dass die Realität anders aussieht (selbst meinen Siebtklässlern ist das immer direkt klar, warum ein realer Markt anders funktionert, als das Modell es uns immer so hübsch verpackt und einfach darstellt).
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Intuitive Ernährung bedeutet eben eher darauf zu hören, was der Körper tatsächlich benötigt, nicht "Seelenfressen" um Probleme, die nicht lösbar scheinen mithilfe von Essen zu deckeln oder einseitigen Angewohnheiten quasi-fanatisch zu frönen. Am Ende ist es nicht das eine Weißmehlweckle mit Nutella, das einem Kind schadet. Ich finde es insofern schon wichtig zu lernen auf den eigenen Körper zu hören, Körpersignale hören, verstehen bzw, richtig interpretieren zu lernen und dann entsprechend darauf reagieren zu können und das nicht nur, wenn es um Ernährung geht.
Um aber die Signale des eigenen Körpers überhaupt interpretieren zu lernen braucht es eben bestimmte Grundlagen zur Ernährungslehre, die Erfahrung, wie lecker Gemüse schmecken kann, die positive Erfahrung gemeinsamen Kochens und gemeinsamer Mahlzeiten, damit nicht nur der nächste Döner erstrebenswert erscheint. Wie bei so vielen anderen Themen auch gilt da halt, dass Kita/Kindergarten/Grundschule/weiterführende Schulen die notwendige Ergänzung und das Korrektiv zum Elternwillen sind.Wer ernsthaft etwas an einseitigen Ernährungsgewohnheiten von Kindern ändern möchte in Deutschland sollte vielleicht aber zuallererst einmal bei den ALG II-Sätzen ansetzen und der Unsäglichkeit, dass das Kindergeld auf diese angerechnet und nicht etwa ergänzend bezahlt wird. Wer in Deutschland in relativer Armut lebt mit Kindern hat eben ungeachtet der vergleichsweise günstigen Lebensmittelpreise hierzulande oftmals Probleme z.B. nicht nur den billigsten Weißmehltoast mit dem zucker- und fetthaltigsten Belag zu kaufen. Ausgewogene Ernährung kostet auch bei den Discountern erheblich mehr als einseitige Zucker- und Fettkost. Mit ALG II kann es da finanziell sehr schnell sehr eng werden. Sich mit Kinderarmut in all ihren Formen auseinanderzusetzen und tatsächlich etwas dagegen zu machen ist aber komplex, dauert und kostet mehr, als eine kalte Dusche aus Worten für eine Berufsgruppe.
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Auf Basis meiner eigenen Gewalterfahrungen muß ich Deiner Auffassung widersprechen. Den Täter frei herumlaufenzulassen, weil es dem Opfer ja eh nicht hilft, entspricht so gar nicht meiner Auffassung.
Wo habe ich etwas Gegenteiliges behauptet?
Nein, das möchte ich nicht sein, eine Stimme für irgendwen. Ich frage mich nur wirklich, was die richtige Vorgehensweise ist. An unserer Schule gibt es viel Gewalt, ich selbst habe welche erlebt von einem 13-jährigen Kind, wenn auch lange nicht so übel aber um so erniedrigender, weil bewusst eingesetzt. Dieses Kind aber erfuhr keine Konsequenz und ich habe in der ganzen weiteren Schulzeit unter dem unguten, ungeklärten Kontakt zu diesem Kind gelitten. Ich bin nicht auf den Mund gefallen aber das Nichthandeln meiner Vorgesetzten gab diesem halbstarken Menschen das Gefühl, eigentlich richtig gehandelt zu haben. Und das erlebe ich immer wieder: wenn keine Konsequenz folgt, denken diese verkorkst Erzogenen, sie seien im Recht, weil der andere eben "nerve" oder sie ihn gar "hassten". Natürlich sind es selbst Opfer, die von ihren Eltern weder Konsequenz noch Liebe erfahren. Trotzdem muss ihnen jemand glasklar Einhalt gebieten.Ja, das hast du natürlich absolut recht. Nicht zu reagieren, das Problem auszusitzen oder gar zu negieren ist keine Lösung, sondern Resignation und - als Schule- eine pädagogische Bankrotterklärung. Ich kann überhaupt nicht verstehen, wenn Schulleitungen nicht konsequent eingreifen, auch wenn das wohl -leider- immer mal wieder vorkommt. Ein Mitanwärter hat mir vor einigen Monaten berichtet, dass eine Gruppe von Schülern einer Klasse erklärt hätten gegenüber Mitschülern ihn tot sehen zu wollen. Die Mitschüler waren derart beunruhigt, dass sich sich einem Beratungslehrer anvertraut haben, der das Ganze der Beschreibung nach als äußerst ernsthafte Drohung einschätzte. Da die Schüler nicht strafmündig waren entschied die SL wohl noch nicht einmal das Jugendamt zu informieren.
Nur zu beurteilen, was in dem hier im Thread geposteten Ausgangsfall wohl angemessen sein könnte- ob nun die Bewährungsstrafe von der wir lesen, eine Therapie, ein Aufenthalt in der Jugendpsychiatrie,...-können wir ale eben nicht konkret beurteilen, weil wir die Details dieses Falls gar nicht kennen.
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