WAS? Ich war jetzt davon ausgegangen, dass es auch wieder Notbetreuung geben wird?
Wobei, als am 27.4. die Oberstufe wieder anfing, kam die Nachricht, dass Lehrer jetzt systemrelevant sind auch erst einen Tag vorher...
WAS? Ich war jetzt davon ausgegangen, dass es auch wieder Notbetreuung geben wird?
Wobei, als am 27.4. die Oberstufe wieder anfing, kam die Nachricht, dass Lehrer jetzt systemrelevant sind auch erst einen Tag vorher...
Weiß eigentlich jemand, wie das mit der Notbetreuung ist? Muss die zu einer bestimmten Zeit angeboten werden oder machen die Schulen das, wie sie wollen? An meiner Schule war die von 8-16:00. An der Grundschule meines Kindes aber erst ab 10:30, was mir herzlich wenig nützt, wenn ich zur 1.-4. Unterricht habe.
Vor den Sommerferien haben wir es ohne Notbetreuung geschafft, jetzt definitiv nicht mehr, wenn die Klassen bald geteilt werden sollten.
Gibt es da Vorgaben? Soweit ich weiß, muss es jede Schule anbieten, aber 10:30 nützt mir halt herzlich wenig...
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist in unserem Fall sicher noch viel größer als bei anderen Berufen
Ja und nein. Sehe ich zwiespältig. Was die Schulferien anbelangt, wenn man Schulkinder hat, definitiv ja. Da bin ich wirklich froh, dass ich mich nicht darum kümmern muss (also organisatorisch; unterhaltungstechnisch schon...). Aber ansonsten, wenn der Hort mal eher zu macht (wegen Fortbildung oder Personalversammlung), kann ich nicht mal Überstunden nehmen oder eher Schluss machen wie die meisten anderen. Ich buche die Hortbetreuung um meinen Stundenplan herum, aber wenn die plötzlich eher zu machen als sonst (aktuell wegen Personalmangel), steh ich doof da und kann nichts tun. Ich kann nicht erwarten, dass die Schule wegen mir den Stundenplan ändert, aber auch nicht, dass mein Vollzeit arbeitender Mann immer sofort bei Fuß steht, wo ich doch diejenige bin, die wegen der Kinder TZ arbeitet. Manchmal passt das vorn und hinten nicht mit dem ganzen Nachmittagsunterricht und den Nachmittagsterminen. Leider...
Eine Freundin, die im Büro arbeitet und immer 15:00 Schluss hat, egal wann, hat dieses Problem nicht (verdient, zugegebenermaßen, aber auch weniger und ich stelle mir ihren Job langweilig vor...).
Bayern: Was gilt bei einer Inzidenz ab 50 (Grenzwert)?
Treffen mit anderen Menschen: Nun dürfen sich in der Öffentlichkeit und in privaten Räumen maximal fünf Personen oder zwei Haushalte treffen.
Private Feiern: Auch feierliche Anlässe dürfen jetzt nur noch maximal zu fünft oder mit zwei Haushalten begangen werden - egal ob an einem Veranstaltungsort oder privat gefeiert wird.
Ich bin mir jetzt unsicher. Da steht ja max. 5 Personen ODER zwei Haushalte (und nicht max. 5 AUS zwei Hauhalten). Heißt das, die max. 5 Personen können auch aus bis zu 5 Haushalten kommen?
Eine Bekannte sagte letzte Woche, Kindergeburtstage dürfen ja unter den Umständen nicht stattfinden. Aber mit max. 5 Personen schon, oder interpretiere ich das falsch?
Auf die Idee würde ich momentan im Traum nicht kommen...! Auch wenn man stornieren kann, der ganze Aufwand, die Planung usw. ist mit hoher Wahrscheinlichkeit umsonst.
Der erste Coronafall in unserer Schülerschaft war direkt in der ersten Schulwoche nach den Sommerferien jemand, der bei den Großeltern im Kosovo war. Bei Fall Nr. 2 hat der Vater das Virus aus Serbien mitgebracht.
Das wird bei euch so "öffentlich" kommuniziert? Oder hast du es von den Schülern selbst erfahren im Nachhinein?
Also ab 7-Tage-Inzidenz von 50 - das hätte ich noch dazuschreiben sollen, sorry.
aber ich glaube, dass die Maskenpflicht im Unterricht derzeit in BW und BY gilt, oder? I
Ja, in BY seit Schuljahresbeginn ab Klasse 5, jetzt auch für Grundschüler
Grundschüler in Bayern müssen wohl ab Montag auch Maske tragen.
Ich habe gehört, dass die ersten Schulen ihre Klassen teilen. Bin gespannt, wann es bei uns so weit ist ![]()
In Ba-Wü muss man ab Montag MNS im Unterricht tragen sehe ich gerade. Mein Beileid und ich hoffe, es bringt was
In BY jetzt auch die Grundschüler...
oft merken die Adressaten gar nicht, dass man so viel gibt. Es ist ein undankbarer Job. Selten loben einen mal Eltern oder bedanken sich, hintenrum meckern können aber viele. Es geht so viel Energie drauf. Und in letzter Zeit verstehe ich die älteren Kollegen sehr, die in den letzten Arbeitsjahren nicht mehr so viel Motivation hatten. Das Arbeitspensum wird von der Allgemeinheit unterschätzt. Man gilt als faul und bequem, was überhaupt nicht stimmt.
Ich kann total nachfühlen, was du meinst, genau das ärgert mich auch sehr (besonders dieses Jahr) und es kommt mir so vor, dass - egal, was nicht läuft in der Schule oder beim Kind, auch wenn wir überhaupt keinen Einfluss darauf haben - die Lehrer sind Schuld. Das ist mittlerweile so tief verankert bei den meisten, dass man es nicht mehr rausbekommt. Ich kann diese ganze polemische Hetze "Lehrer leben noch in der Steinzeit" - "Lehrer können nicht mal das Wort Computer buchstabieren" nicht mehr hören, da keiner weiß, dass ich im Klassenzimmer meiner einen Klasse seit 5 (!) Wochen keinen funktionierenden Computer habe. Ich und andere Lehrer haben das jetzt schon mehrfach gemeldet und es tut sich einfach nichts. Ich mache alles, was digital ist mit meinem eigenen Tablet und bin froh, dass wenigstens der Beamer geht. Und das ist nur ein Beispiel von vielen. Mittlerweile denke ich schon, wenn Eltern mal freundlich, wohlwollend und dankbar sind, ist das nur Masche. Ich glaube da schon kaum noch dran.
Hinzu kommt, dass immer mehr nur noch auf die Noten geschielt wird, einen Abschluss mit einer 1 vor dem Komma muss es bitte sein, und zwar um jeden Preis. Eines meiner 1. Themen hier im Forum waren die Notendiskussionen und die überzogenen Erwartungen in der gymn. Oberstufe (das ging bis hin zu: "Ich hatte zwar vorher immer eher eine 4, aber jetzt möchte ich bitte mind. 10 Punkte und wenn die Frau Lehrerin mir weniger gibt, ist sie einfach viel zu streng und unfair!") und die Eltern machen mit. Ein paar haben gehetzt und sogar Lügen verbreitet, was ich angeblich gesagt haben soll über meine Notengebung (was nicht stimmte). Ich dachte erst, es liegt nur an diesem einen Jahrgang, aber es fängt schon wieder an und meine Kollegen im Parallelkurs bestätigen das teilweise. Dass viele Lehrer aufgeben und dann mitmachen, den SuS die Noten hinterherzuwerfen, nur damit sie keinen Ärger mit den Eltern bekommen, macht es natürlich nicht leichter. Dann steht man ständig als Buh-Mann bzw. -Frau da, obwohl man es eigentlich richtig macht.
Obendrauf kommt dann noch, dass das Kerngeschäft des Lehrerberufs, nämlich der Unterricht mit allem Drum und Dran, oft wegen anderer angeblich wichtigen Aufgaben, in den Hintergrund tritt. Man wird oft dahingehend bewertet, wieviele außenunterrichtliches Engagement man vorzuweisen hat (Konzepte, Leitfäden erstellen, Veranstaltungen organisieren - bei denen dann wieder Unterricht ausfällt...), nicht dahingehend, dass die KuK sagen, wenn sie eine Klasse von Frau Lehrerin übernehmen: "Toll, dann weiß ich ja, dass sie bei dir was gelernt haben!"
Das sind so die Dinge, die mich machmal an dem Beruf und an meiner Tätigkeit zweifeln lassen. Dennoch überwiegt derzeit noch das Gefühl, ich mache es richtig und gut so (meine Praktikantin hat neulich total geschwärmt von meinem Unterricht, das hat mich total gefreut!) und ich hoffe, dass es weiterhin so bleibt, denn im Grunde mache ich es immer noch sehr gern und sehe ja selbst, was die SuS nach 1 oder 2 Jahren bei mir gelernt haben und dass ich etwas rüberbringe, etwas erreiche.
Blöde Frage aber was ist WW?
Ich dachte aus dem Wilden Westen...
Unsere Gänge haben alle Fenster, die man öffnen kann und die Eingangstüren (EG) stehen immer offen, um einen gewissen Zug im Schulhaus herzustellen, dass eine Frischluftzufuhr sichergestellt ist. Ich kann also richtig Durchzug machen, wird aber momentan recht frisch. Da kommt es auch sehr auf die Etage an. Ich habe tatsächlich mal ein Thermometer mitgenommen und festgestellt, dass sogar trotz Dauerlüften (mit leichtem Zug) bis zu 19,5 Grad im 1./2. Stock erreicht werden, was wirklich kein Problem sein sollte für die SuS. Im Erdgeschoss jedoch sind es schnell mal nur 16 Grad, weil es da viel zugiger ist. Da ich auch eine Klasse im Erdgeschoss unterrichte, werde ich wohl da öfter auch zumachen müssen. Ich würde mir dann auch den Timer stellen und alle 20 min. alles aufreißen. Bei mir vorn auf Lehrerhöhe lasse ich eigentlich immer auf und halte mich in der Nähe des Fensters auf. Ich hab mich da jetzt seit Ende April so dran gewöhnt, dass ich mir gar nicht mehr vorstellen kann, in einem komplett geschlossenen Raum zu unterrichten, da würde ich denken, ich ersticke!
(Im EG könnte ich theoretisch auch draußen am Fenster stehen und von da unterrichten
).
Heute haben wir die meisten Neuinfizierten an einem Tag seit Beginn der Pandemie in Deutschland. In Frankreich wird es trotz Maßnahmen nicht besser.
Ich frage mich langsam, ob diese ganzen Maßnahmen überhaupt was bringen? Oder werden sie nur nicht konsequent genug eingehalten?
Ging es nicht damals um die Angst, Multiple Sklerose zu haben? Ist das mit der MRT-Aufnahme jetzt ausgeschlossen? Hast du ein Kontrastmittel bekommen als du im Tomographen warst?
Ich persönlich fände es wichtiger, diese Ängste in den Griff zu bekommen, bevor du dir Gedanken um die Verbeamtung machst. Selbst, wenn du es irgendwie "hinbiegst", hast du nachher die ganze Zeit Angst, dass die Vergangenheit dich in irgendeiner Form einholt und du deine Verbeamtung möglicherweise im Nachhinein aufs Spiel setzt.
Du solltest auch diesen Taubheitsgefühlen auf den Grund gehen. Wenn du nicht weißt, wo deine Beschwerden herkommen, werden die Ängste nur schlimmer, du solltest da mit offenen Karten spielen.
Meine Strategie ist Lüften und die ersten Bankreihen frei lassen, aber letztendlich ist das ein Tropfen auf den heißen Stein.
Wenn du das ganz konsequent machst, finde ich ist das mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. Zusätzlich könntest du noch Maske (FFP2) tragen.
Was mich angeht, muss ich sagen, fühle ich mich im Lehrerzimmer gerade unwohler als in den Klassen. Dort steht die Luft und die Kollegen machen ständig die Fenster wieder zu, weil sie ja so frieren... (und haben die gleichen dünnen Pullis an wie sonst auch). Daher meide ich das Lehrerzimmer bzw. suche mir eine Alternative in Freistunden.
Die Oma hat zu Hause ein eigenes Zimmer? Ihr solltet halt da auch möglichst Abstand halten und ebenso häufig lüften. Immer nur kurze "Zusammenkünfte" (bis 15 min.), für längere Gespräche lieber raus spazieren gehen.
Wie sehen deine Eltern das?
Wurde die Quarantänezeit jetzt generell von 14 auf 10 Tage verkürzt? Oder ist das auch wieder überall unterschiedlich?
Bei "positiven" Eltern, die im gleichen Haushalt leben, wäre das Kind Kontaktperson Kategorie 1, wenn ich mich nicht total irre und müsste damit in Quarantäne. Finde das sehr verwunderlich.
Zumindest für BY habe ich das hier gefunden:
https://www.sueddeutsche.de/bayern/corona-…lizei-1.5054996
"Zugleich sind in Bayern Tausende Schüler wegen der Corona-Pandemie zu Hause - einen größeren Ausbruch an Schulen sieht das Kulturministerium derzeit nicht. Bis Donnerstag seien 0,82 Prozent der 1,65 Millionen Schüler nicht im Präsenz-Unterricht in der Schule, sagte ein Sprecher des Kultusministeriums. Das bedeutet etwa 13530 Schüler und damit fast 1000 mehr als noch in der Vorwoche. 0,02 Prozent seien wegen eines positiven Tests in Quarantäne - das sind etwa 330 Schüler. Vergangene Woche waren es noch etwa 400 mit positivem Testergebnis.
Zwar seien die Gesundheitsbehörden für das Erfassen der absoluten Infektionszahlen zuständig. Aber bislang gebe es an den Schulen nach Kenntnis des Ministeriums keine "auffälligen Infektionsentwicklungen", also keinen Hotspot innerhalb einer Schule. Nur eine Schule ist nach Angaben des Ministeriums komplett geschlossen. Von den etwa 155 000 Lehrern in Bayern waren am Donnerstag 0,72 Prozent in Quarantäne (1116 in absoluten Zahlen/vergangene Woche: 970) und gut fünf Dutzend hatten einen positiven Coronatest."
(Hervorhebungen von mir)
Das finde ich jetzt - noch? - überschaubar. Tendenziell werden die Zahlen sicherlich noch steigen, aber selbst wenn 5 oder 10 % nicht im Präsenzunterricht sein sollten statt derzeit <1%, finde ich das noch akzeptabel. Wir haben jetzt 5 Wochen relativ normalen Präsenzunterricht hinter uns, weder eins meiner Kinder noch eine Klasse in meiner Schule war bisher betroffen (nur einzelne Quarantäne-Fälle, wo dann keine Infektion stattgefunden hatte).
Natürlich werden die Nachschreiber mit in den Gesamtschnitt eingerechnet
Am Gymnasium in BY nicht. Oder kommt das auf die Schule an?
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