Beiträge von Lehrerin2007

    Ich halte beides für wichtig, vielleicht muss man nicht unbedingt total „brennen“ fürs Fach, aber ein recht großes Interesse sollte man schon haben als mit-Voraussetzung dafür, dass man es gut vermitteln kann.

    Ich bin ein Fan der Grammatik. Ich korrigiere auch grundsätzlich gern Texte / Arbeiten. Würde ich beides nicht mögen, würde ich mich schon ganz schön quälen in meinem Beruf…

    Wie sind diese Lehrer denn so?

    Also wir hatten zweimal je eine solche Lehrerin, die eine war nicht in der Lage, die Klasse irgendwie so ruhig zu halten, dass halbwegs vernünftiger Unterricht möglich war. Sie war freundlich usw., aber hatte wirklich so null Durchsetzungsvermögen, die SuS tanzten ihr auf der Nase rum, einige Eltern beschwerten sich bei der Schulleitung, sie wurde ersetzt und hat stattdessen einen Haufen Vertretungsstunden gegeben, Aufsichten usw. bis das Schuljahr zu Ende war.

    Die andere war dermaßen verpeilt (sorry, aber mir fällt einfach kein anderes Wort dafür ein), dass sie sich kaum merken konnte, was man in einem Gespräch besprochen/vereinbart hatte. Sie hat die Klassenarbeiten falsch konzipiert (jenseits jeglicher Vorgaben - und so schwer ist es nun wirklich nicht, gewisse Vorgaben zu Aufgabenformen, Länge etc einzuhalten oder mal nachzufragen, ob es so passt), dass man sich ernsthaft gefragt hat, wie sie durchs Studium gekommen ist.

    In beiden Fällen großes Aufatmen im Kollegium und der Schülerschaft, als sie gingen… zur nächsten Schule… Unverständlich und einfach nur traurig!

    Wenn du zum Arzt gehst, wird peinlich genau darauf geachtet, dass du symptomlos bist.

    Unsere Kinderarztpraxis ruft immer 1 Tag vorher an, ob wir auch alle symptomfrei sind.

    Beim Kieferorthopäden und beim Zahnarzt gurgeln wir Chlorhexamed, was die (mögliche) Viruslast kurzfristig vermindern soll.

    In einigen Arztpraxen, in denen ich in den letzten 1,5 J war, stehen Luftfilter.

    Bei meiner Hausarztpraxis darf man mit Erkältungssymptomen gar nicht vorbeikommen.

    Genau. Bei uns steht extra nochmal ei großes Schild dran, dass man sich für so einen Fall telefonisch melden soll und weitere Anweisungen bekommt.

    Aber ein Reisepass ist doch noch einmal ein ganzes Stück teurer als ein normaler Personalausweis, das lohnt doch nur, wenn man ins nichteuropäische Ausland reisen möchte, oder?

    Ja, aber die Bearbeiterin beim Bürgerbüro sagte mir, den Personalausweis gibt es normalerweise erst ab 16 und schlug mir den Reisepass vor, weil ich nicht jedes Jahr aktualisieren möchte und Kind 1 auch fast 12 ist und da wir nicht wissen, wohin wir die nächsten 6 Jahre reisen (braucht man z.B. für den UK einen Reisepass?), habe ich direkt den Reisepass genommen.

    Perso kostet 22,80 und Reisepass 37,50 €.

    Der Kinder-Reisepass geht nämlich nur bis zum 12. Geburtstag

    Ich habe für meine (8 und 11) jetzt einen normalen Reisepass, der 6 Jahre gültig ist. Diesen Kinderreisepass muss man jedes Jahr aktualisieren und das ist immer ein Wahnsinnsaufwand mit dem Termin beim Bürgeramt, warten, etc.

    Schülerausweise haben meine Kinder hier gar nicht 🤷🏼‍♀️

    Ich persönlich habe den Eindruck, dass, je älter man wird, man die Lautstärke weniger abkann. Als (ganz) junger Mensch hat mir das wenig ausgemacht, als nun etwas weniger junger Mensch macht es mir mehr aus, ist mir aufgefallen, nicht nur als Lehrerin in der Schule, sondern auch generell.

    Allerdings ist die Lautstärke ja meist kein Dauerzustand, der den ganzen Tag anhält (Ausnahmen gibt es sicherlich). Klar, in den Pausen schon, aber da steht man ja nicht unbedingt im Klassenzimmer (ja nach Schulart), während des Unterrichts kann man für (relative) Ruhe sorgen, je nach Unterrichtsform. Gerade bei Projektarbeit wäre es wichtig, dass der Geräuschpegel ein gewisses Maß nicht überschreitet.

    Es gibt auch Lärmampeln oder Apps, die dabei behilflich sein können.

    Man weiß heute, dass Lärm krank machen kann, und wenn du dir schon vor dem Berufsstart Gedanken darum machst, weil du weißt, dass du da empfindlich bist, sollte das ein ganz wichtiges Ziel sein für deinen Schulalltag, dass du den Lärmpegel in deinen Klassen möglichst gering hältst, dir nicht angewöhnst, selbst immer lauter zu sprechen, um die SuS zu übertönen (das ist nämlich auch sehr anstrengend), sondern von Anfang an Kommunikations- und Verhaltensregeln klar formulierst, einforderst und bei Verstößen sanktionierst. Ist natürlich leichter gesagt als getan, aber ein wenig Erfahrung sammeln und verschiedene Dinge ausprobieren muss man schon.

    Leider ist nicht selten auch die Architektur der Gebäude / Klassenräume selbst Schuld daran, dass alles einfach lauter ist. In Klassenräumen, die bei uns zuletzt neu eingerichtet wurden, befindest sich z.B. moderneres Mobiliar, "leiserer" Boden (man hört das Schieben der Stühle nicht so laut) und Schallwände (Wandabsorber). Man kann nur hoffen, dass in den nächsten Jahren immer mehr Klassenzimmer so ausgestattet werden (aber wir wissen ja leider alle, dass sowas seeeeehr lange dauert. Die meisten Klassenzimmer bei uns sehen so aus wie noch zu meiner Schulzeit...).

    Für mich ist es auch eine Erholung nach einem anstrengenden oder lauten Schultag auf dem Rad durch den Park heimzufahren oder im Auto bewusst ohne Radio. Damit kann ich die Lärmbelastung wieder etwas ausgleichen.

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