Ich hab bisher immer nur von Deutschland-weiten Impfplänen gehört. Woher habt ihr die Bundesland-spezifischen Infos?
Beiträge von Lehrerin2007
-
-
Bei uns in der Region wird davon ausgegangen aktuell, dass bereits ab März Gruppe 3 (zu der u.a. Lehrer gehören) geimpft werden kann.
Das wäre ja toll. Ich habe nach den bisherigen Berichterstattungen eher damit gerechnet, dass ich zum nächsten Schuljahresstart geimpft werden kann...
-
Nimm für thematische Einführungen Lernvideos auf, die sich die SuS ansehen. Da doppelte Arbeit nicht bezahlt wird, auch die IN der Schule, ich würd dann nicht für die Präsenzgruppe das ganze Gedöhns nochmal live machen.
Meinst du die Videos für die zu-Hause-Gruppe aufnehmen, während du es der Präsenzgruppe erklärst?
-
Im letzten Schuljahr hatten wir auch im Wechselunterricht je 2x das gleiche unterrichtet. Man durfte im Endeffekt ca. eine Lektion weglassen und die meisten haben den Stoff noch so halbwegs geschafft.
Bei uns ist es dieses Schuljahr allerdings so, dass im Falle von Wechselunterricht beide Gruppen (Präsenz- / Distanz-) das gleiche machen sollen, da man ja sonst nur den halben Stoff schafft. Das heißt, wir müssten den gleichen Unterricht einmal fürs Klassenzimmer und einmal fürs zu Hause vorbereiten, was eh schon mehr als normal ist, daher werde ich persönlich es einfach nicht schaffen, groß Lernvideos zu drehen und besondere digitale Inhalte zu erstellen. Meine eigenen Kinder sind ja dann wahrscheinlich auch noch jeden 2. Tag oder so zu Hause und benötigen Hilfe. Ich kann mich nicht dreiteilen, daher werde ich das wohl oder übel recht spartanisch planen müssen.
Die Dinge, die die SuS eh schriftlich machen sind ja unproblematisch, sowie die Hausaufgaben. Für meine Fächer gehen einfach die mündlichen Übungen nicht im Distanzunterricht, die fallen dann bei denen, die zu Hause sind weg bzw. sie haben dann eben nur jeden 2. Tag (in meinem Fall jede 2. Woche) mündliche Übungen. Alles irgendwie suboptimal, aber ich weiß nicht, wie es anders gehen soll.
Für Videostream fehlt die Technik in der Schule und m. E. müsste man erstmal die Erlaubnis aller Eltern einholen.
-
Die Signatur...
Stimmt

-
-
gab es einzelne Schüler, die - durchaus zu Recht! - Gebrauch von ihren Datenschutzrechten gemacht haben und sich geweigert haben, die Kamera anzustellen.
Bei den Videokonferenzen mit meiner Oberstufe habe ich fast nur Kacheln angeschaut. Auf meine Bitte, dass wenigstens die sich zeigen, die was zu sagen haben, damit ich wenigstens mit einem Gesicht rede, haben sich 3 oder 4 Leute "sichtbar" gemacht, wenn sie sich zu Wort gemeldet haben. Aber schön ist das nicht.
-
Bei einem ganzen Text wohl schon. Wenn man nur Vokabeln einzeln vorliest, wohl eher nicht.
Wenn man das aber auch nicht darf bzw. einem ein Strick daraus gedreht werden könnte, dann könnten wir das Homeschooling eigentlich gleich lassen... bzw. nur "Arbeitsblätter hochladen", wie dann wieder in den Medien berichtet wird, wenn es um die faulen, unfähigen Lehrer geht. 🤪
-
der Lehramtsstudent aka Lindbergh
Äh... danke für die Aufklärung. Ich bekomm sowas immer nicht mit.
-
https://hilfe.klett.de/hc/de/articles…arf-ich-teilen-
Ich habe das noch gefunden. Aber da steht nichts explizit von mp3. Ist auch schon 5 Monate alt, aber aktualisiert worden.
-
Ach! Bei uns hieß es: "Im Rahmen einer Videokonferenz, z. B. über Microsoft Teams, dürfen Sie Ihren Schülern/innen alle Audios und Videos zur Verfügung stellen. Sobald die Onlinepräsentation beendet ist, stehen diese Dateien nicht mehr zur Verfügung. Aus urheberrechtlichen Gründen ist es leider nicht erlaubt, multimediale Dateien auf Mebis hochzuladen, abzuspeichern und an die Schüler/innen weiterzuleiten. Für eine solche erweiterte Nutzung müsste der Verlag mit allen Rechteinhabern von Hör- und Filmdateien zusätzliche Verträge schließen und neue Honorare aushandeln. Dieses Vorgehen wäre - auch für einen zeitlich begrenzten Zeitraum - aus betriebswirtschaftlicher Sicht unverhältnismäßig."
Komisch... Wann genau war das?
-
-
-
Wäre trotzdem mal interessant, wie es weitergegangen ist...
-
Unsere Fachleitung hat auch beim Schulbuchverlag nachgefragt und für den Lockdown im Frühjahr galt, dass wir die mp3 hochladen durften, aber nach Beendigung des Lockdowns wieder löschen mussten. Das haben wir sogar schriftlich bekommen.
Als dann im Herbst die erste meiner Klassen in Quarantäne war, habe ich nachgefragt bzw. die Fachleitung nochmal nachgefragt und ihr wurde bestätigt, dass wir das weiterhin bzw. wieder dürfen. Wieder bis Schuljahresende, nehme ich an.
Ich habe meine alten Kurse auf Mebis gelöscht und werde das dieses Schuljahr entsprechend wieder tun.
-
Ich bezog mich mit "digital native" eher darauf, dass sie damit aufgewachsen sind (weniger, dass sie automatisch Spezialisten darin sind) und in Hinblick auf die Veränderung der medialen Welt.
Was du beschreibst, ist natürlich extrem. Solche Erfahrungen habe ich bisher mit meinen SuS noch nicht gemacht (mit den KuK sehr wohl), zumindest nicht in dem Ausmaß.
-
Ich vermute auch stark, dass Abiturienten heutzutage nicht weniger wissen als frühere Generationen.
Das denke ich auch. Ich habe den Eindruck, dass die Art des Lernens und die Schwerpunktsetzung auf best. Skills sich geändert hat und dass die Welt "drumherum" sich sehr geändert hat und ihren Einfluss hat. Man sagt der Generation Z ja nach, dass deren Aufmerksamkeitsspanne geringer ist, vielleicht auch aufgrund des täglichen "Overloads" an Informationen durch die schnellen, digitalen Medien. Sie sind multi-tasking-fähiger, aber bewegen sich gleichzeitig weniger (so wird die Generation Z in meinem Englisch-Lehrbuch für die Oberstufe beschrieben). Sie sind einerseits digital natives, andererseits (meine Interpretation/Erfahrungen) wirken sie überfordert mit der "analogen" Art, zu arbeiten, sich Texte zu erschließen, das Wesentliche herauszuarbeiten und sich bei der Bearbeitung auf die eigentliche Aufgabenstellung zu konzentrieren oder auch einfach mal etwas auswendig zu lernen. Letzteres hat sogar neulich eine Mutter im Gespräch zu mir gesagt, dass ihr das auffällt, dass manche einfach nicht mehr in der Lage sind, Vokabeln oder grammatische Formen (Verbendungen) einfach auswendig zu lernen (und hier bin ich der Meinung, dass es ohne stures Auswendiglernen nicht geht). Und da kann man endlos Skills wie Lese- und Hörverstehen und Texte verfassen einüben, die Verbendungen werden sie immer noch nicht können, ohne sie zumindest einmal richtig auswendig gelernt zu haben.
In meinem Oberstufenkurs habe ich mich neulich gewundert, dass nicht nur ein S., sondern mehrere SuS nicht in der Lage waren, einen Text in ein paar Sätzen zusammenzufassen. Sie haben unwichtige Details genannt, aber waren z.T. nicht in der Lage, den Kern des Textes wiederzugeben.
(Aber das sind natürlich nur meine persönlichen Eindrücke.)
-
... ich viel Zeit mit meiner Familie hatte. Natürlich war es auch nicht immer einfach, so viel zusammen zu sein, aber wenn ich Bilanz ziehe, habe ich das Gefühl, habe ich mehr von meinen Kindern gehabt, sie mehr erlebt, und sei es nur beim Spielen oder Rumzanken zu Hause und sie haben sich trotz Homeschoolings und weniger Kontakte gut weiterentwickelt.
... ich gemerkt habe, mit wem ich auf einer Wellenlänge bin und wer oder was wirklich wichtig ist.
... ich mich selbst weiterentwickelt habe beim Unterricht, noch digitaler (v. a. auf die Ferne), flexibler, spontaner und neue Ideen ausprobiert habe.
... ich trotz vielem zu-Hause-sein immer noch sagen kann: Ich bin gern zu Hause. Mein zu Hause ist schön.
... ich gesund geblieben bin!
-
Hier war es sehr viel ruhiger als sonst und vor allem war die Luft rein und die Wege draußen sind sauber. Das hat mich schon immer sehr gestört, obwohl ich Feuerwerk an sich schön finde.
Dafür habe ich z.T. recht volle Wohnungen/Häuser um uns herum gesehen, ich glaube schon, dass so einige sich nicht an die "2-Hauhalte-Regelung" gehalten haben... Na ja, wird sich zeigen.
Ansonsten gehe ich dem neuen Jahr mit sehr gemischten Gefühlen entgegen. Die Infektionszahlen sinken nicht so richtig, die Impfung ist da, ja (zum Glück!), aber es geht schleppend voran, es herrscht noch Unklarheit über die Mutationen, keiner weiß, wie es mit den Schulen weiter geht. Komisches Gefühl, ein neues Jahr zu beginnen...
Dennoch wünsche ich allen ein schönes, vor allem gesundes 2021
und hoffe sehr, dass sich die Dinge bis zum Frühjahr/Sommer deutlich verbessern und wir Stück für Stück die Einschränkungen los werden und das kommende Schuljahr nicht mehr so eine Chaos wird, sondern im Großen und Ganzen normal abläuft. -
also ausgedruckt und reingeschrieben.
... und dann natürlich wieder eingescannt und abgeschickt.
Werbung