Und nur weil man 10 Semester vor sich hin studiert...
... muss auch nicht jede:r wirklich was gelernt haben und ausreichend vorbereitet sein auf die anstehende Aufgabe, während andere eine Menge mitnehmen und im Anschluss anwenden und umsetzen können.
Ob das im CP-System besser realisiert ist als zuvor, kann ich nicht beurteilen,
die Unterschied zwischen den Universitäten finde ich interessant und zum Teil auch erstaunlich.
Am Ende braucht man in der Regel einen Abschluss, um eine Arbeit aufnehmen zu können.
Im Hinblick auf das Lehramt bewerten ja auch viele die Vorbereitung durch das Studium sehr unterschiedlich, die einen meinen, sie hätten an der Uni nichts Brauchbares gelernt, die anderen halten ihren Studienabschluss hoch und wieder andere sehen sich irgendwo dazwischen.
Ich fühle mich vom Studium her überhaupt nicht auf den jetzigen Weg vorbereitet.
Eigentlich habe ich gar keine Vorbereitung erhalten, wie ich mit schwierigen Eltern umgehe, was ich in Sachen Krisensituation mache, wenn ein Todesfall auftritt oder wie ich mit schwierigen Schülern umgehe.
Es wird im Studium einfach nicht vermittelt und ich muss mich auf meine Intuition verlassen.
Es kann im Studium nicht jede Einzelheit vermittelt werden, aber Grundlegendes sollte in Pädagogik und Psychologie Inhalt gewesen sein.
Ich hab ehrlich Angst vorm Einstieg und weiß nicht, für welche Schule ich mich entscheiden soll?
Ich wünschte, die hätten mir die Schulentscheidung nicht überlassen, sondern selbst getroffen, aber da ist eben massiv Bedarf da.
Ich musste es damals nicht entscheiden, sondern wurde geschickt. Am Ende war es genau die richtige Schule für mich und die weltbeste Mentorin.
Vielleicht wäre es an der anderen Schule auch gut geworden.
Du kannst dich entscheiden oder losen, am Ende ist es, wie es ist, und du musst dich an jeder Schule den Aufgaben stellen.