Beiträge von Palim

    Ja,

    du könntest ja mal an deiner Schule / deinen Schulen fragen,warum es an großen Gym möglich ist, an den anderen Schulen aber nicht.

    Nicht möglich ist es, freie Tage ohne Notbetreuung anzusetzen, dafür braucht man eine Regelung.

    Ansonsten sind doch SekII-SuS in der Lage, selbstständig etwas zu erarbeiten.

    Dann heißt die Aufgabe beim nächsten Mal "fasse die Inhalte von - bis zusammen"

    oder statt "male ein Bild" (das wäre mir selbst in der GS zu wenig) "fertige ein Kunstobjekt zum Thema xy unter Berücksichtigung von abc".

    Damit wird sich an den Konferenzen am Vormittag gar nichts ändern.

    Hast du dann dein Ziel erreicht?

    Die SL ist dafür,

    die Kolleg:innen sind dafür,

    der Elternrat ist dafür,

    die SuS sind womöglich auch dafür.

    Was genau ärgert denn?

    Der ausgefallene Unterricht?

    Dass die SuS dann zu Hause sind und man als Eltern in der Pflicht wäre - wäre man oder sind die Kinder alt genug und schlafen ohnehin?

    Dass die gestellten Aufgaben zu einfach gehalten sind?

    Als Elternteil kannst du anmerken, dass die Aufgaben ja schon sehr seicht wären,

    oder du kannst deinen Kindern selbst Aufgaben auftragen oder anbieten,

    wenn sie die nicht ohnehin haben oder finden.

    Muss man nicht dankbar sein für eine kulante SL, die die Belastung der Lehrkräfte im Blick hat?

    Wenn man die Sache an sich mit neuen Begriffen bezeichnet, wird sie deshalb nicht besser.

    Da hilft es auch nicht, wenn der parlamentarische Geschäftsführer der AFD äußert, "Deportation" sei nicht gefallen, wenn man schlicht mit anderen Worten darüber geredet hat.

    Im Bericht aus Berlin vom 21.1.24 wurde es gut dargelegt und am Ende eines Beitrages steht dieser Satz:

    "Begriffe mit dem eigenen Bedeutungskonzept besetzen und sie dann normalisieren"

    Da helfen natürlich Foren, in denen man die Themen und Begriffe immer wieder und wieder nach oben spülen und darlegen kann.

    Oh, wir verschieben mal wieder das Sagbare oder loten aus, wie weit wir gehen können?

    Die Demonstrierenden wenden sich gegen das Vorhaben der Deportation von Menschen mit Migrationshintergrund sowie anders Denkenden. Ebenso geht es gegen Äußerungen, man wolle Menschen mit Migrationshintergrund das Leben so schwer als möglich machen.

    Dabei geht es gar nicht um das derzeit mögliche Abschieben.

    Ebensowenig geht es darum, die Gesetze für Abschiebungen zu verändern, sodass ganz andere Menschen gemeint sind als bisher.

    Wer nach Gesetzen ruft, weil er Menschen abschieben will, muss auch die Gesetze nehmen, die Nazis einen Riegel vorschieben.

    Und guck einem Kind beim Schreiben zu, dessen Lehrkraft nicht darauf achtet:

    Warum bekommt die Lehrkraft nun die Schuld?

    Du kannst als Lehrkraft genau darauf achten,

    aber du kannst nicht unentwegt daneben stehen, je größer die Klasse und je vielfacher die Schwierigkeiten, um so weniger,

    du kannst nicht jeden Text doppelt und dreifach schreiben lassen,

    du kannst irgendwo im Unterricht zusätzlich motorische Übungen unterbringen, das reicht aber nicht bei allen SuS,

    du kannst die Eltern beraten, ihnen Übungen an die Hand geben, ihnen Therapie nahelegen, aber außerschulische Hilfe müssen sie selbst suchen.

    Weil es sinnvoller ist, den Kindern von Beginn an eine Grundform beizubringen, die später ähnlich beibehalten werden oder gut in eine dann stärker verbundene Schrift eingefügt werden kann,

    weil es schwierig ist, dies im Unterricht auszugleichen, indem man es z.B. händisch in den AH ändert oder zumindest auf Kopiervorlagen vor dem Kopieren, dies aber nicht in den Lesetexten möglich ist,

    weil auch die Erkennbarkeit der Buchstaben beim Lesenlernen größer ist, wenn f und t sich durch die Unterlänge des einen Buchstabens unterscheiden,

    weil man zu einer besseren Leserlichkeit auch von ganz schlechten Handschriften kommt - die wir uns alle nicht wünschen, aber die trotz vielfältiger Übung nicht immer vermieden werden kann.

    Dazu bin ich der Meinung, dass man schwachen Schüler:innen oder solchen, die als Quereinsteiger:innen ohne Alphabetisierung hinzu kommen, das Erlesen von Handschriften erleichtert, das Letztere zusätzlich zur Alphabetisierung lernen müssen, dafür aber weit weniger Zeit zur Verfügung haben.

    Solche Feinheiten finde ich übrigens hinsichtlich jeder Ausgangs-Schreibschrift, was hier aber nicht zur Debatte gestellt wurde.

    Warum, Plattenspieler , muss ich es gerade dir erklären?

    Es gibt auch kostenlose Möglichkeiten,

    Duolingo ist an sich kostenlos, wird aber nicht weit genug führen,

    von der VHS gibt es „Ich will Deutsch lernen“

    https://www.vhs-lernportal.de/wws/9.php#/wws/home.php

    Da könntest du dich als Lehrkraft registrieren und sie in den Kurs nehmen.

    Vom Goethe-Institut gibt es mehrere andere Deutschkurse mit Videos und Übungen.

    Da kann man im eigenen Tempo lernen, mit Englisch und Französisch im Hintergrund und viel Erfahrung im Sprachenlernen geht es dann vielleicht auch schneller.

    Und dann kann sie immer noch Texte schreiben/ die Briefe schreiben oder ihr geht Übungen gemeinsam durch.

    Ist es richtig, diese erlernten Verbindungen setzen sie dann (hoffentlich) so nach und nach im Alltag

    bei anderen Schreibaufgaben um...

    So ist der Plan,

    es gibt Kinder, da klappt es ohne Probleme, andere brauchen, wie so oft, weit mehr Anleitung und Kontrolle, es hängt also auch von der Klasse ab.

    Vor 4 Jahren war um diese Zeit Corona, das Bearbeiten eines AH, überwiegend zu Hause, hat bei der Klasse gar nichts gebracht, weil es nicht genug begleitet war … und auch, weil die Klasse entsprechend war.

    Es gab dann später weitere Übungen im Schreibheft, um die wichtigsten Verbindungen zu klären… Das hat bei 2 SuS dennoch nicht ausgereicht, aber da wäre die Schriftart auch egal gewesen.

    Du kannst es gleich in Klasse 2 stärker mit weiteren Übungen einbinden oder abwarten, wie es läuft, und dann in Klasse 3 und 4 nachsteuern, allerdings ist die Zeit dann wegen der Klassenarbeiten noch begrenzter.

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