Beiträge von Palim

    So sehr in Deutschland Arbeitskräfte fehlen, können diese Migranten häufig erst nach langwieriger Anpassung oder gar erst in der 2. oder 3. Generation einen - in ökonomischer Hinsicht - positiven Beitrag zur Gesellschaft leisten.

    Woher nimmst du das?

    Was erwartest du denn von denjenigen, die nach Deutschland kommen?

    Wie viele landen in sozialschwachen Beschäftigungsverhältnissen und warum ist das so?

    Die Aussiedler von vor über 20 Jahren arbeiten immer noch als Reinigungskräfte, auch wenn sie weit besser qualifiziert gekommen sind, zum Teil die Sprache beherrschten, andere haben Jahre lang über Zeitarbeitsfirmen viele Nachteile in Kauf genommen, bevor sie im Handwerk angestellt wurden.

    Die Syrer haben in den ersten Jahren abgewartet, keinen Zugang zu Deutschkursen bekommen, dann wird ihnen vorgeworfen, sie könnten die Sprache nicht und würden nicht arbeiten - du Paraibu schreibst von der 3. Generation.

    Das Bildungssystem benachteiligt diese Schüler:innen, DaZ-Stunden werden wegen des Lehrkräftemangels über Jahre ersatzlos gestrichen, dann wirft man den SuS hinterher vor, sie wollten nicht lernen und könnten nichts.

    Warum schaffen wir es (medial oder tatsächlich) nicht, die Menschen auszubilden, dass sie nicht geringfügig beschäftigt bleiben?

    Bei den bekannten Deportations-Vorschlägen der AFD muss man dann noch fragen:

    Was ist wirklich kritikwürdig und was ist Hetze, um Migranten zu diskriminieren oder um sich als Politiker auf Kosten anderer profilieren zu wollen.

    . Dient das Mathestudium in Wirklichkeit nur dazu, solche Leute zu selektieren, wäre es kontraproduktiv, die Anzahl der Absolventen zu erhöhen, denn das ist nur mit Senkung des Anspruchs möglich und die hinzukommenden Studenten liegen am unteren Ende des Spektrums. Das Studium würde dann nur seinen Markenwert verlieren.

    Ich finde deine Ansichten über das Studium, die Absolvierenden wie auch die Pädagogik schräg, Ich weiße nicht, ob ich erschreckend oder erhellend sagen soll.

    Zum einen gehst du davon aus, dass das Studium schlechter wird, wenn mehr Leute es ergreifen. Was wird denn an der Lehre schlechter?

    Ich verstehe es bei MINT-Stufiengängen, dass es ein Nadelöhr bei Laborplätzen gibt, in anderen Studiengängen ist es schwieriger bei Praktikumsplätzen (bei engen Vorschriften durch die Uni), bei Exkursionen, bei Werkstätten oder anderem. Das wird auch als Grund für einen NC angegeben.

    Im Hörsaal und Seminarraum war die Mindestzahl der Studierenden bei uns durch das Fassungsvermögen des Raumes begrenzt. Warum ist das gerade kn Mathematik anders? Müsste Mathe dann einen NC haben, um die Studierendenzahl klein zu halten?

    Zum zweiten gehst du davon aus, dass die besonders intelligenten mit einem -irgendwie besonderen - Charakter im Mathestudium landen. Warum sollte das so sein?

    Aus welchem Grund ergreifen Schulabgänger ein Mathestudium oder ein Mintstudium?

    An dem Punkt sollte man viel eher ansetzen, denn womöglich würden unzählige andere auch das Studium schaffen können, sie ergreifen es aber nicht, weil sie andere Perspektiven verlockender, vielversprechender oder weniger negativ besetzt sehen.

    Sicher sind das auch Personen, die sich den Arbeitsplatz einer Mathematikerin oder eines Mathematikers nicht recht vorstellen können, um so weniger, wenn hier dargestellt wird, dass diese Aufgaben gut auch von Absolvent:innen anderer Studiengänge übernommen werden können. Diese landen dann in anderen MINT-Studiengängen oder z.B. BWL.

    Dazu sind es Abiturient:innen, die ihren Arbeitsplatz später woanders sehen, die caritativer, kreativer oder auf ein anderes Fach oder Sprachen spezialisiert arbeiten wollen. Alles Gründe, die wenig damit zu tun haben, dass man das Studium nicht schaffen könnte. Diejenigen darunter, die sich gerne mit Mathematik beschäftigen, könnten ja auch eine Vorliebe für Informatik oder Physik oder Chemie oder Psychologie haben oder gar Sprachen oder Geschichte und sich, warum auch immer, zu diesem Zeitpunkt für den anderen Studiengang entscheiden.

    Und nein, die sind alle nicht weniger intelligent oder charakterstark, die meisten können und werden ihr Studium beenden.

    Wenn man also mehr Absolvierende im Bereich MINT wollte, müsste man in der Konkurrenz zu den anderen Studiengängen attraktiver werden, zumindest für diejenigen, die auch MINT-affin sind.

    Das, worin du einen „Markenwert“ siehst, den du gerne hochhältst, weil das Studium angeblich die Besten selektiert, ist ein Punkt, weshalb andere abgeschreckt werden, selbst wenn sie gut sind und gut studieren, aber gerade diesen Charakterzug ablehnen.

    Aber womöglich selektiert man darüber Menschen mit bestimmten Einstellungen, worunter vermehrt auch solche sein werden, die den „Markenwert“ nach dem Studium vor sich her tragen.

    Palim, deinem Wusch nach einem neuen Foto komme ich gerne nach.

    Super, danke für das Rätsel und das Erfüllen des Wunsches, ich wollte ja nur zeigen, dass man sich durchaus etwas wünschen kann.

    Selbst, wenn es nicht erfüllt würde, hätte man es sich gewünscht, aber so ist es noch schöner.

    Humblebee Ich wollte in keinem Fall drängeln, bei mir ist es auch schon wieder sehr eng, auch hatte ich nicht gemeint, dass sich die Wünsche alle sofort erfüllen müssen, aber man kann sich hier Sachen in Beiträgen wünschen.

    Das Jahr ist noch jung, bestimmt finden sich noch mehr Gelegenheiten für deine Bilder.

    UNd trotzdem kenne ich kein Bundesland, wo die Eltern nicht schriftlich der Schule geben müssen, dass die Kinder alleine nach Hause gehen müssen oder abgeholt werden (und dann auch nur gehen dürfen, wenn eben jemand da ist).

    Wir fragen das nicht ab.

    Im Rahmen der Verlässlichkeit (also 5 Zeitstunden) bleiben die Kinder in der Schule,

    danach gehen sie nach Hause.

    Ob die Eltern sie abholen oder sie selbstständig gehen, haben wir nicht dokumentiert.

    Die Kinder warten außerhalb des Schulgebäudes, werden dort aber von Lehrkräften aufgegabelt oder wissen im Wiederholungsfall, dass sie zurück in das Schulgebäude kommen sollen, wenn sie nicht abgeholt werden.

    Gleiches gilt für Kinder, deren Bus oder Taxi nicht kommt.

    t. Bis zum Ende der regulären Betreuungszeit

    Das könnte um 15.30 Uhr oder 16 Uhr gewesen sein, selbst Kinder, die mittags hätten fahren können, würden über die Betreuung an der Schule beaufsichtigt, so es denn eine gibt.

    Der Schulweg ist normalerweise geregelt, es ist ebenfalls nicht bekannt, ob die Kinder mit dem Bus, einem Taxi oder von Eltern befördert werden.

    Und es ist ebenso nicht bekannt, ob die Eltern seit 11 Uhr erreichbar waren.

    Auch wissen wir nicht, ob es andere Vorschläge oder Versuche der Beförderung gab, sodass die Kinder erst um 16 Uhr in der Schule losgelaufen sind.

    Dass die Eltern es nicht gebacken kriegen, benachteiligt zuallererst die Kinder.

    Warum aber eine Lehrkraft weit über die Unterrichtsverpflichtung hinaus Aufsicht stellen oder gar den Transport organisieren muss, finde ich zweifelhaft.

    Ich sag nur Berlin…

    Berlin ist weit weg, in NRW gibt es genug Kinder, die benachteiligt aufwachsen.

    Und selbst wenn es eine Ausnahmesituation sehe, rechtfertigt diese nicht, dass Lehrkräfte ohne zeitliches Limit weit über die angesagte Abholzeit hinaus die Kinder beaufsichtigen oder dass man Kinder über 5 Stunden im Unklaren lässt, wie sie nach Hause kommen.

    Ich schreibe es doch noch einmal:

    Du merkst aber schon, Gymshark , dass deine Fragestellung impliziert, dass die genannten Parteien gewillt wären, mit der AFD zu koalieren, was bisher keine Partei wollte?

    Und dir ist auch bewusst, dass du damit die rechtsextreme AFD hofierst?

    Du bist es, der diese Partei in spätestens jedem 2. Beitrag ins Gespräch bringt, der die Ansichten normalisiert, der Schnittpunkte mit anderen Parteien sehen will, damit diese die Normalität darlegen sollen, der unentwegt davon schreibt, was machbar wäre.

    Alles ganz normal?

    Dass sich die Berater der Parteispitze mit Ultrarechten trifft, um schon mal den Masterplan der Verfolgung auszuarbeiten, war dann sich auch ganz normal.

    Sie verschieben die Grenzen und testen, wie weit sie gehen können und wen sie auf welche Weise zum Mitmachen bewegen können.

    Du lässt die Kinder dann einfach

    … weitere 5 Stunden mit dir warten oder übernachtest mit den Kindern in der Schule, weil die Eltern auch nach 5 Stunden keine Möglichkeit gefunden haben, ihre Kinder abzuholen oder abholen zu lassen, ein anderes Kind aus der Schule zu finden, wo sie warten könnten, die Bundesstraße zu Fuß zu untertunneln oder zu überqueren und auf der anderen Seite das Auto vorab abzustellen, selbst in ihrer Not die Polizei zu kontaktieren…

    Ich für meinen Teil wüsste in diesem Fall gern, was die Eltern in den 5 Stunden gemacht haben, ob es nicht vielleicht doch Kontakt zwischen Schule und Eltern gab oder warum die Eltern in den 5 Stunden nicht einmal telefonisch erreichbar waren,

    aber vielleicht haben die Eltern auch in der nächsten Schule mit anderen Kindern auf andere Eltern gewartet.

    Du ahnst vermutlich gar nicht, wie oft Kinder nicht von den Eltern abgeholt werden und verloren und vergessen in der Schule ausharren.

    Na klar würde man versuchen die Eltern zu erreichen. Bisher hat das in meinem Leben auch immer geklappt.

    Vielleicht reagiert man anders, wenn man jede Woche Kinder in der Schule hat, die nicht abgeholt werden und deren Eltern nicht erreichbar sind.

    Ich könnte mir zur Not auch vorstellen das Kind mitzunehmen

    Besser nicht, nicht im eigenen Auto, nicht mit nach Hause,

    du düftest mit ihm aber vermutlich nach Hause laufen und versuchen, das Kind dort abzugeben, wenn du jemanden vor Ort antriffst.

    So lange es aus Gründen der Aufsichtspflicht notwendig ist. Notfalls musst du Polizei oder Jugendamt einbinden.

    Ja, das ist mir schon kar.

    Aber 5 Stunden über die angesagte Abholzeit ist schon eine lange Zeit. Da sagt es sich leicht, man müsse doch mit den Kindern warten und die Klassenleitung sei verantwortlich. Darum frage ich, wie oft die sich dazu äußernden Personen dies denn gewillt sind zu übernehmen.

    Ja, in diesem Fall war es eine Ausnahmesituation, aber die Situation selbst an sich gibt es häufig.

    bevor die Situation noch weiter eskaliert

    Was eskaliert denn?

    Und was ist herbeigeredet und eskaliert gar nicht?

    Und was ist dem geschuldet, dass die Koalition um Lösungen ringt, statt Stillstand zu bewahren oder gar nichts öffentlich zu äußern, sondern nur im Kämmerlein zu debattieren?

    Wollten wir nicht mehr Transparenz in die Entscheidungen? Warum wird gerade das jetzt von allen möglichen Leuten kritisiert?

    Wollen wir wirklich „den starken Mann“?

    Ich habe die Befürchtung, dass es dann wirklich eskaliert, und bin nicht sicher, ob die Opposition es besser könnte, weder allein, da kommt einfach nur heiße Luft, noch in Koalition und schon gar nicht, wenn die Alpha-Männchen dann allerorten aufeinander treffen.

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