Beiträge von Palim

    Ich habe das andere auch nicht gefunden und mich mit dem von Milk&Sugar gefundenen Thread zufrieden gegeben.

    Den von der Gesamtkonferenz gebildeten Teilkonferenzen (die "Zeugniskonferenzen" sind letztlich Klassenkonferenzen mit entsprechender Tagesordnung) gehören nach §36 Abs. 3 NSchG mit Stimmrecht auch die im jeweiligen Bereich tätigen pädagogischen Mitarbeiter an. Das kann auch die OGS-Leitung betreffen, sofern sie mit der Klasse zu tun hat.

    Es gibt PM an Förderschulen in ganz derer Funktion, auch mit anderer Ausbildung. Ich überlege jedes Mal, ob das gemeint ist.

    Für NDS ist es ja an sich Betreuung, die geleistet werden soll, es bricht aber immer weiter auf, dass es Förderung ist, weil man von den Pool-Stunden weggegangen ist und (ich glaube) 60% fest einplanen muss. Neben der Mittagsbetreuung kann das im Halbtag die Begleitung von Klassen sein oder eben unterstützende Angebote, im Ganztag hat man mehr Möglichkeiten. Über den Ganztag hätte die PM nur Kontakt zu bestimmten Kindern, als Fachlehrkraft kann dies aber ebenfalls so sein, dass man nicht die ganz Klasse unterrichtet.

    Sinnvoll finde ich die Teilnahme hinsichtlich AV/SV, bei der Vergabe von Noten sind die PM meines Erachtens raus. Die werden aber in den Konferenzen ohnehin nicht diskutiert, eine Empfehlung für die weiterführende Schule wird (derzeit) auch nicht diskutiert und abgestimmt.

    Andererseits sind ja auch Eltern dabei (spart euch die Welle, wir reden über NDS und sind daran gewöhnt), da können auch PM in gleichem Maß wichtige Hinweise geben.

    Normalerweise haben diese ihre eigene Räume, Klassenräume werden nur im Notfall benutzt.

    Das ist in NDS nicht generell so, in den vergangenen 15 Jahren wurden viele Schulen 8n OGS umgewandelt, indem nur ein Raum zur Mensa umgestaltet wurde,

    alles andere findet in den vorhandenen Räumen statt, die Betreuung am Mittag für die Verlässlichkeit (5.Stunde) und auch der Ganztag. Entsprechend muss man sich die Räume teilen und absprechen.

    Wir hatten schon das Modell, dass die größten Räume für die Betreuung in 1/2 genutzt wurden, sodass die Klassen immer umziehen mussten, und auch das Modell, dass die Betreuung in den Klassenräumen der 1/2 stattfindet, die Klasse bleibt, die Betreuung zieht um. Da man dafür Material benötigt, muss man sich abstimmen, wie es gut passen kann.
    Ähnlich ist es in der OGS, wenn Angebote nach dem Unterricht stattfinden.

    Bei uns sind es Pädagogische Mitarbeiter:innen (PM), die zur Schule gehören, wir sind ohnehin ein Team. Und in NDS werden diese PM zur Vertretung - im Sinne von Betreuung- eingesetzt. Die PM führt Aufsicht, den Inhalt soll eine Lehrkraft planen. Offiziell ist das kein Unterricht, für Kinder ist das nicht immer gut zu erkennen. Je nach Fähigkeiten legt man auch dies oder das bereit: die eine PM macht lieber Kunst, die andere Musik, manches ist dem Unterricht durchaus ähnlich.

    Bedacht ist es für kurze Zeit, in der Realität findet man keine Vertretungskräfte und muss sich dann mit PM behelfen und sie überbrücken, dass die Pflichtstundentafel besetzt/betreut ist.

    PM schreiben keine Klassenarbeiten und geben keine Noten.

    Es mag im anderen BL mit anderen Schulformen anders sein,

    aber unser Dezernent hat vor wenigen Jahren deutlich gesagt: Man lässt sich mit der Stelle auf die Fahrzeit ein. Man hat keinen Anspruch darauf, dass man danach versetzt wird, weil man lieber näher unterrichten würde. Dann müsste man selbst umziehen.

    Es gibt hier im Forum einige, die fahren, da ist die persönliche Einstellung unterschiedlich.

    In NDS gibt es bei Einstellungen die Möglichkeit, nur angestellt zu sein, das schafft mehr Flexibilität, die manche als Vorteil sehen. Andere pokern, warten auf die nächste Runde und nehmen bis dahin eine Vertretungsstelle.

    Das ist für die Schulen im Brennpunkt und in der Botanik nicht gut, aber Lehrkräfte, die sich nicht darauf einlassen, sondern von Beginn an weg wollen, sind auch nicht toll.

    was genau unter Stoffverteilungsplan/Jahresplanung, Unterrichtsreihe, Unterrichtseinheit und Unterrichtssequenz zu verstehen ist und wie diese Planungsebenen zusammenhängen.

    Der Stoffverteilungsplan zeigt die Themen über das Jahr verteilt - und ist damit auch eine grobe Jahresplanung. Es gibt Pläne, die die Zeitpunkte anzeigen (Dauer in Wochen) oder auch die Reihenfolge oder die einem Buch folgen und beachten, dass Themen (und Methoden) aufeinander aufbauen. Darum ist es gut, sie zuerst um den an der Schule vorliegenden Plan zu kümmern. Den musst du dann mit den Anforderungen aus dem Seminar abgleichen.

    Ich gebrauche das Wort "Unterrichtsreihe" nicht oder synonym zu "Unterrichtseinheit". Eine Einheit besteht aus mehreren Stunden und verfolgt das Ziel, bestimmte Inhalte und Kompetenzen zu vermitteln. Dabei wird an vorhandene Fähigkeiten angeknüpft (Wissensabfrage/ Wiederholung), um dann in mehreren Schritten Neues zu erläutern und anzuwenden bzw. zu üben.

    "Unterrichtssequenz" kann synonym zu "Unterrichtsstunde" genutzt werden, es kann aber auch eine kürzere Zeiteinheit bemessen, also den Teil einer Unterrichtsstunde, in dem eine Übung erfolgt, die zur Einheit gehört, während der andere Teil der Stunde zu etwas anderem genutzt wird. Du musst also in deiner Region/ deinem Seminar herausfinden, was gemeint ist.

    Ansonsten gehe ich folgendermaßen vor:

    • Sich einen Überblick über das Thema verschaffen - sofern nötig
    • Sich einen Überblick über die Anforderungen verschaffen (Curriculum, Stoffverteilung, ggf. Buch)
    • eine sinnvolle Reihenfolge finden (was baut aufeinander auf), Methoden bedenken und einbeziehen, ggf. Materialien sichten, die genutzt werden sollen/müssen ... und vor allem: was soll am Ende dabei herauskommen (Unterrichtsreihe, Kompetenzen festlegen)
    • Schwerpunkte legen und das bisher überlegte auf Stunden verteilen (Unterrichtsreihe, Kompetenzen)
    • die Unterrichtsstunden selbst vorbereiten, Differenzierungen bedenken

    Ich plane bis heute die Einheit vorweg, die Stunden in groben Zügen auch, beides in den Ferien oder vor der Einheit, und steuere dann während der Woche nach, wenn es notwendig ist.

    Fürs Ref ist es sinnvoll, recht früh zu überlegen, welche Stunden sich für Besuche eignen, dann kann man das ein bisschen schieben und daraufhin arbeiten.

    Es gibt eine passende Geschichte, die auf der Seite einer Grundschule veröffentlicht ist (unter "Hören")

    https://gisperslebener-schule.de/rund-um-die-sc…e-erstklaessler


    Außerdem gibt es den Hinweis auf das Buch "Mein erstes Vorlesebuch vom Sommer", darin ist eine gleichnamige Erzählung enthalten von Ludvik Askenazy. Ob es diese Geschichte ist, kann man am Inhaltsverzeichnis aber nicht erkennen.

    https://portal.dnb.de/opac.htm?metho…idn%3D901344699

    Aber in dem Buch sind auch andere bekannte Geschichten - bekannt aus Lesebüchern der 80/90er Jahre (Niki und das Dreimeterbrett, Der kleine Zoowärter)

    Oder alle, die da waren, haben sich wohl gefühlt und es sehr lange gemeinsam ausgehalten, sind gemeinsam alt geworden… und der Wechsel steht bevor.


    Du bist nicht die Einzige, die jemals in ein älteres, gemeinsam zusammengewachsenes Kollegium gekommen ist.

    An unseren Nachbarschulen gibt es gemischte Kollegien, aber auch welche 50+ und welche, wo ein Großteil der Kolleg:innen um die 30 ist.

    Die eine SL hat die Versorgung sicher und den Stundenplan vor den Sommerferien fertig, die andere SL wartet auf Einstellung, Abordnung, Vertretung und beginnt dann … und die nächste beginnt 2 Wochen nach den Sommerferien von vorn, weil es einen langfristigen Ausfall gab.

    Ja, ich musste damals auch mit dem Kopf durch die Wand, mein Kopf hat gehalten, die Wand aber auch manchmal. Heute müssen das andere und ich kann mir überlegen, wann ich sie rennen lasse, wann ich mitreden will oder dazu etwas sage.

    Mir ist bewusst, dass es toxische SL oder Kollegien gibt, aber es ist auch so, dass man sich jedes Mal, wenn sich das Personal verändert, neu aufstellen muss. Je kleiner das System, desto deutlicher merkt man es und weiß es voneinander. Das ist Vielfalt, die nervt, die es aber auch braucht oder die es spannender macht, als 40 Jahre das Gleiche zu tun.
    Und es muss ein Miteinander sein. Nicht alles, was andere machen, ist doof oder gegen einen, sie ticken vielleicht einfach anders, sind anders ausgebildet, setzen andere Schwerpunkte …

    Wenn ich meine Schwerpunkte oder Eigenarten behalten will, muss den andere ihre auch lassen oder einen Kompromiss finden.

    Alles, was darüber hinaus geht, gehört in ein Personalgespräch, ggf. mit übergeordnetem Personalrat. Dieser ist aber auch darauf aus, einen gemeinsamen Weg zu finden und nicht allein die Position einer Partei durchzusetzen.

    Da habe ich mich schlicht geweigert, weil dort teilweise noch die Alphabetisierung auf das lateinische Alphabet erfolgen muss und ich da keinen blassen Schimmer von habe. Sowas geht einfach nicht fachfremd.

    Das ist oft eine erste Alphabetisierung in DaZ und anders als die Alphabetisierung in der Herkunftssprache.
    Da gibt es kaum Material und man muss DaZ und Deutsch und Erstunterricht zusammenbringen und zwar für die jeweilige Altersstufe, Herkunft, Bildungsbiographie in sehr heterogenen Gruppen. Das erfordert Einarbeitung, im Studium lernt man nur Ansätze.

    Eine Aufgabe, die seit vielen Jahren Hilfskräfte übernehmen, die genau diese Qualifikationen alle nicht haben.

    Bei mir waren die ersten Jahre auch fordernd, andere aber auch.

    Ich merke jetzt erst Entspannung, gleichzeitig hatte ich den vermutlich forderndsten Jahrgang gerade jetzt… das weiß man ja erst am Ende der Laufbahn.

    Es kommen immer neue Herausforderungen. Es gibt Menschen, die entspannen die Ferien über, mir hilft es eher, vorbereitet ins Jahr zu gehen, den allgemeinen Kram schon fertig zu haben, denn Überraschungen kommen noch genug dazu.

    Ansonsten ist es hilfreich, sich abzustimmen und mit Kolleg:innen zuteilen, das ist mal mehr mal weniger hilfreich, aber immer besser, als alles allein zu meistern.

    Ist dir bewusst, dass du in deinen Beiträgen eine Ablehnung der Stelle formulierst?

    • Wir wollen nicht in der Stadt bleiben?
    • Es gibt einen Überschuss, die Stellensituation ist schlecht.
    • Ich möchte noch ins Ausland.
    • …


      Du hast dich doch bewusst auf die Stelle beworben.

      Du brauchst/ hast damit die finanzielle Absicherung und eine feste Planstelle

      Keiner kann die sagen, was in 5 Jahren ist. Ich kandier sagen, dass die letzen 15 Jahre an meiner Schulform Lehrkräftemangel war, am Gym war das nicht so, sondern nur für den Umstieg von G8 auf G9.

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