Beiträge von Palim

    Nachgefragt wird in dem Beitrag aus NRW ein schnelleres Studium, da mit schneller Lehrkräfte für weniger Entgelt in die Schulen kommen.

    Weil man über Jahre Geld gespart hat, die Attraktivität des Berufs nicht erhöhen will, die Nachteile in der GS bekannt sind und nicht gegengesteuert wird, die Bezahlung geringer war (und bisher noch ist) und man nun A13 für alle umsetzen müsste,

    sucht man nach Wegen, um noch mehr Geld sparen zu können und den Unterricht dennoch mit erwachsenen Personen besetzen zu können, die günstiger sind, schneller verfügbar und die man als "Lehrkraft" betiteln kann.

    Sucht man nicht auch MINT-Lehrkräfte?

    Wie wäre es, wenn man Abiturienten nach dem Abschluss direkt ins Ref steckt?

    Dann sind sie auch schnell als Lehrkräfte verfügbar und die freien Stellen besetzt.

    A13 am Gym, oder gar A14/15/16, ist uns dann einfach auch zu kostspielig.

    Wenn man im Grundschulbereich nicht mehr sparen kann, wird man dort sicher noch Potential finden.

    Die fachwissenschaftliche Ausbildung einer Lehrkraft besteht nicht allein aus einem (oder zwei) Unterrichtsfächern, das ist nur ein Teil der Ausbildung.

    Messt ihr die Ausbildung eines Mediziners auch an den Anteilen zu Physik während des Studiums, um zu bewerten, ob das Studium gut genug ist oder nicht doch besser angesichts der geringen CP an eine Fachhochschule oder gar Fachschule verlegt werden könnte?

    Bisher weißt du doch noch nicht, an welcher Schule du landest, oder?

    Da ist die Vorbereitung vorab schwierig, je nach Einzugsgebiet ist es anders.

    Ich finde, die besonderen Bedürfnisse und speziellen Beeinträchtigungen haben in ihrer Häufigkeit und auch Ausprägung zugenommen.

    Aber das ist auch wieder in jeder Klasse verschieden und schon morgen kann ein anderes Kind auf der Matte stehen.

    Sinnvoll ist vielleicht, sich schon mal die gängigen Grundschulblogs anzusehen, damit man einen Überblick hat, wo man gutes Material findet und schnell Differenzierung aus dem Hut zaubern kann.

    Altes Material ist ein guter Grundstock, manches ist inzwischen einfach hübscher gestaltet, aber es hilft, wenn man darauf zurückgreifen kann.

    Wenn es dann so weit ist, kannst du hier konkret fragen und bekommst sicher Antworten.

    Ich muss ja wirklich staunen.

    Was für Staatsgeheimnisse gibt es an den Schulen, dass ein ganz normaler kollegialer Austausch Kolleg*innen bleich vom Stuhl fallen lässt?

    Die Ankündigung einer Hospitation kann man nach heftig durchlittenem Ref auch als Drohung empfinden.

    Bei uns wäre es sicher auch möglich, aber auch ich kenne die Angst und Kolleginnen, die fast bleich vom Stuhl kippen, wenn sich jemand zur Hospitation ankündigt.

    Ich hatte das damals selbst organisiert - über ein Forum im Internet in Kontakt getreten, nachgefragt, hingefahren.

    Wobei ich auch weiß, dass meine SL bei Praktika u.a. auf einen rechtlichen Rahmen verweist und es eine Regelung gibt, dass es im Zusammenhang mit einer Ausbildung stehen soll, da darüber dann die Versicherung geregelt ist.

    Wir sind gewohnt, dass eine andere erwachsene Person mit im Raum ist. Hospitationen finden eher nicht statt. Wie macht man das, wenn die Lehrkräftestunden schon für die normale Stundentafel nicht ausreichen?

    ch meine mich auch dunkel erinnern zu können, dass die Personalräte völlig ausgeflippt sind, als vor ca. 10? Jahren die Planungs- und Entwicklungsgespräche mal landesweit angedacht waren

    Es ging in dem Zusammenhang um Mitarbeitergespräche und den Vergleich zu diesen Gesprächen in der Wirtschaft.

    Angemahnt wurde, dass man bei Lehrkräften den rechtlichen Rahmen nicht vorab bestimmt und transparent kommuniziert hatte und dass die Mitbestimmung nicht gegeben war.

    https://www.gew-nrw.de/mitarbeiter-innengespraeche.html

    Wir haben ein anderes Lehrwerk, das mit Heften arbeitet.

    So viel Heftarbeit bin ich nicht gewöhnt..

    Meinst du damit die Arbeit in den Arbeitsheften?

    Das ist gewöhnungsbedürftig, ja, aber ich nutze die Seiten eher zur Festigung und zum Üben, differenziert ausgewählt. Unterricht ist oft auch etwas anderes und oft auch Erklärung, Hinführung, Anregungen aus dem Lehrwerk setze ich zum Teil um, anderes aus anderen Lehrwerken (wir hatten inzwischen sehr viele unterschiedliche) setze ich auch immer wieder ein.

    ... und ich halte mich nicht an die Vorgabe des Verlages, was das Abwechseln der Hefte betrifft. Eher habe ich für mich einen Plan, was sich an welcher Stelle sinnvoll ergänzt. Anderes bleibt eher fakultativ und ich binde es ein, wenn es noch passt, ziehe es ins nächste Jahr und fasse es mit dem erneuten Aufgreifen zusammen...

    Ich würde erst einmal nach jemandem suchen, der überhaupt mit Flex und Flo arbeitet.

    Dass Problem, dass die Pläne schwierig umzusetzen sind, haben sicher mehr Lehrkräfte - viel Inhalt, viel Herangehensweisen, viel Übung notwendig, aber immer zu wenig Zeit.

    Was ich nicht nachvollziehen kann, sind Aussagen wie: was ich an der Uni gelernt habe, kann ich für die Schule nicht gebrauchen. Wer so denkt, denkt meiner Meinung nach zu kurz. An der Uni lernt man doch in erster Linie die fachlich sichere Erarbeitung neuer Inhalte und die kritische Auseinandersetzung. Die Inhalte am sich sind austauschbar.

    Das sehe ich ähnlich, es sollte aber auch verbindliche Inhalte geben.

    Da bin ich mir nicht sicher, ob das verschulte Studium die Inhalte besser vermittelt und das freiere Studium mit bestimmten Verpflichtungen insgesamt zu beliebig war.

    Wenn man am Ende nur noch den Punkten nachjagt, ist es inhaltlich dünn … und die Arbeitshaltung kommt dem Beruf nicht entgegen.

    Ich habe mal in den Sommerferien in einem anderen BL geschnuppert, ich hatte schon Ferien, das andere BL noch Schule.

    Warum muss deine Schule in Hessen sein, wenn ihr ohnehin ein ganz anderes Konzept habt?

    Ich habe Palim zitiert und die sprach von einem Gott.

    Ja, irgendeinem.

    In polytheistischen Religionen geht es nicht um einen, sondern um mehrere Götter. Wenn du von "Gott" schreibst, meinst du ganz offensichtlich keine polytheistischen Reglionen.

    siehe:

    Und wenn du eine einzelne Gottheit einer polytheistischen Religion näher bezeichnen möchtest, bezeichnest du sie wie?

    Und wahrscheinlich nicht mal andere monotheistische als das Christentum.

    Und das machst du genau woran fest?

    Von Christentum war nicht dir Rede. Das möchtet ihr selbst da lesen. Es bildet eure Ansicht und euer Verständnis von Religion und Religionsunterricht ab.

    Jemandem, der sich mit der Frage nach intelligentem Leben im Universum beschäftigt und danach forscht, wird man nicht die Vernunft absprechen.

    Warum nicht?

    Die Existenz von etwas muss bewiesen werden und nicht widerlegt werden. So lange es keinen Beweis gibt, kann man davon ausgehen dass es nicht existiert.

    Man kann also davon ausgehen, dass es Leben im Universum und Gott nicht gibt?

    Wenn man das eine erforscht, ist es vernünftig, wenn man da andere erforscht, ist es unvernünftig?

    Wenn man sich mit den Grundzügen des Glaubens, den Unterschieden, den Auswirkungen, die existent sind, beschäftigt, ist es unvernünftig, weil es Gott ja nicht geben kann und die Menschen alle irre sind?

    Wenn man sich mit dem Leben im Universum, den noch nicht entdeckten Möglichkeiten, der Erreichbarkeit beschäftigt, ist es vernünftig, und Menschen, die daran glauben, dass da etwas sein könnte, sind ganz normal oder herausragende Wissenschaftler?

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