Beiträge von Palim

    Ich habe darüber nachgedacht.

    Mein Studium ist eine Weile her, trotzdem finde ich, dass es eine gute Vorbereitung war, auch wenn „Inklusion“ noch nicht so wie heute im Raum stand.

    Ich hatte fachliche Inhalte, die ein gutes Fundament für die Differenzierung bilden, und ich hatte Pädagogik-Seminare zur Differenzierung, in denen Grundlegendes erläutert wurde.

    Was muss ein Studium denn leisten, damit man auf den Alltag gut vorbereitet wäre?

    Es kommt keiner und sagt einem, wie es geht, weil es keiner weiß, keiner besser kann als die Lehrkräfte, die es täglich umsetzen, keiner die speziellen Bedingungen kennt.

    Und wie schon bei den Fächern: Wer erwartet, dass das Studium eine Anleitung für die Unterrichtsinhalte liefert, hat eine schräge Auffassung vom Studium und wird es anders bewerten als jemand, der im Studium die Auseinandersetzung mit dem Fach selbst erwartet.

    Welche Inhalte soll eine Uni zum Bereich „Inklusion“ vermitteln und wie viel Nähe zur Praxis, die angesichts der Bedingungen eher Integration abbildet, kann, soll oder wird es haben?

    Soll die Uni auf den Alltag vorbereiten oder das Gerüst geben, da man sich im Ref mit der Praxis auseinandersetzt? Setzt man sich im Ref in den Seminaren damit auseinander oder sind die Seminarleitungen soweit außen vor, weil sie selbst kaum unterrichten, dass sie gar nicht praxisbezogen helfen können?

    Ich fände gut, wenn man im Studium verschiedene Konzeptionen auch aus unterschiedlichen Ländern sieht. Aber der Alltag wird anders sein und man kann dann zum Urteil kommen, dass man darauf nicht vorbereitet wurde.

    Man kann exemplarisch für verschiedene Unterstützungsbedarfe Differenzierung überdenken, aber der Alltag wird anders sein, weil man ja dann ganz andere Kinder und ganz andere Unterstützungsbedarfe hat. Gleiches gilt für Förderplanung. Es ist gut, das vorab zu kennen, aber in der konkreten Umsetzung der Schule muss man mit dem dort bestehenden System arbeiten.

    Ich bin LiV. Wie soll ich wissen, dass die Übung jedes Jahr in der 37. KW ist?

    Du warst letztes Jahr auch schon an dieser Schule und es gab diese Übung. Die ist jährlich vorgeschrieben, der Termin wird von der Schule gesetzt. Bei uns wird daraus allerdings kein Geheimnis gemacht.

    Ansonsten wundert mich, dass du keine Mentor:innen hast. An der BBS ist das System anders, aber es wird ja Kolleg:innen geben, die sich mit um die Ausbildung kümmern.

    Jetzt sind es ja schon ein paar Optionen:

    - Gespräch suchen

    - Mentor:innen fragen

    - Stunden tauschen

    - um Verlegung der Übung nach Prüfungstag bitten ... es weiß ja ohnehin noch niemand von dem Termin, da kann man ihn ja dann auch verschieben

    Wenn die Übung in jedem Jahr in der 37.KW ist, hättest du es vielleicht wissen können,

    nutzt jetzt auch nichts mehr, dann bleiben noch die Tausch-Optionen.

    Wir sind eine kleine Schule und warten einfach darauf, dass das Wetter gut ist :)

    Die Erstklässler werden vorab gewarnt, die anderen nicht,

    die Ukrainer bekommen vor dem Warntag am 14.9. auch eine Erklärung - habe ich schon erledigt.

    Für Deutsch gibt es bundesweit https://www.biss-sprachbildung.de/

    ansonsten hast du 1 Jahr, um dir jetzt schon einiges in der Schule zeigen zu lassen.

    Wichtig ist auch, dass du dich erkundigst, welche Aufgaben im Jahr vor der Einschulung von dir erwartet werden, Kontakt zu KiTa, Einschulungs-Prozedere, Elternbriefe/-Abende, Schnuppern

    Und auch ich finde, dass etliches von den Lehrwerken abhängt, die auch die Ausrichtung der Schule darstellen.

    Und weil ich nun gerade überlegt habe, wann ich die Übersetzungen benötige:

    Am 14. September ist bundesweiter Warntag,

    denk daran, deinen SuS das vorab zu vermitteln.

    "Feuerwehr" kann dann auch ein Thema sein, ein Feueralarm mit Sirenen-Alarmierung kann Panik auslösen,

    knallende Luftballons auch.

    Man sollte Fremdsprachenlernern

    Du gehst von einer ganz anderen Klientel aus als ich,

    meine SuS sind 7-10 Jahre alt, sind zum Teil wenige Wochen in Deutschland, können nicht lesen und schreiben, sie können kein Englisch ... und einige von ihnen ordne ich im Förderbedarf Lernen ein, ggf. auch Geistige Entwicklung.

    Gerade wenn gar keine Alphabetisierung erfolgt ist, sind die Apps zur Verständigung wichtig und notwendig für den Alltag und auch für Elterngespräche.

    Als Bildwörterbuch, von denen es auch gedruckte Versionen gibt, gefällt mir https://www.languageguide.org/german/vocabulary/

    Das kann ein Anfang sein, ich nutze es sonst eher selten (Differenzierung SU).

    Da noch nicht klar ist, wer in der Klasse sitzt, gilt Tipp 99

    99. Frag noch einmal, wenn du weißt, wer in der Klasse sitzt.

    Deepl hat aber kein Arabisch, oder?

    Beim Google-Übersetzer gefällt mir

    - die Gesprächs-Funktion, dann muss es drumherum aber wirklich sehr leise sein

    - dass ich die Sprache ändern kann, dabei der eingegebene Satz aber stehen bleibt ... so gebe ich einmal den Text ein und kann ihn dann in unterschiedlichen Sprachen abspielen

    - die Funktion, mit der ich per Foto Texte übersetzen lassen kann, so kann man schnell mal einen Text oder ein AB übersetzen.

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