Beiträge von Palim

    Haubsi1975

    Nachdem du nun hier schon einiges geschrieben hast:

    - Mir ist unverständlich, warum es keine Kolleg:innen gibt, die mit in das Gespräch gehen.

    - Ich würde es generell sachlich halten und über die anstehende Verfahrensweise informieren und die Eltern darüber in Kenntnis setzen.

    Dazu kann gehören, dass du noch einmal aufweist, wie es zur 2. Ermahnung kam und wann es zur 3. Ermahrnung kommt.

    - Danach kann man überlegen, wie dem Schüler zu helfen ist oder ob die Eltern direkt in Kenntnis gesetzt werden möchten, sobald ihr Kind dem Unterricht fernbleibt/ verwiesen wird.

    Damit sind Eltern und Schüler:in dann informiert genug und können sich entsprechend verhalten oder es bleiben lassen.

    Natürlich möchtest du dem/der Schüler:in helfen, den Abschluss zu erreichen. Dies setzt jedoch das Einhalten grundlegender Regeln voraus, damit der Fortlauf des Unterrichts gewährleistet und der/die Schüler Leistungen erbringen kann.

    - Wenn es Gesprächsbedarf seitens Eltern oder Schüler:in gibt, lass sie reden. Wenn es wichtig sein könnte, schreibe dir Punkte mit. Am Ende kannst du es zusammenfassen oder es bleiben lassen.

    - Bei beginnenden Diskussionen würde ich es schlicht zur Kenntnis nehmen. Also: "Ich nehme es zur Kenntnis" oder "Ich nehme wahr, dass ..." oder "Ich nehme im Protokoll auf ..." (Meinung wiederholen).

    Du musst dich für Verfahrensweisen nicht rechtfertigen.

    - Nebenher würde ich ein Protokoll schreiben. Das Protokoll geht dann in die Akte und an die Abteilungsleiterin.

    In den Grundschulen ist es schon häufiger so, dass Hochbegabte Kinder auch neben Kindern mit GE-Unterstützungsbedarf sitzen.

    Mich nervt die Frage, OB sie aufgehoben werden sollen.

    Es müsste immer zuerst um die Bedingungen gehen.

    Setze ich die Kinder gemeinsam in einen Klassenraum zu einer Lehrkraft oder bilde ich Hilfen im Regelsystem ab, die an FöS gegeben sind oder waren, in den anderen Schulen aber nicht realisiert werden.

    Was stellt sich der Beauftragte vor und wie realistisch sind seine Ansichten hinsichtlich der gemeinsamen Beschulung, wenn es um Bedingungen geht, die ein Gelingen und die Förderung aller gewährleisten?

    Die Eltern stimmen mit den Füßen ab und wählen eher das kleinere Übel bzw. die bessere Ausstattung, sofern sie selbst geneigt sind, ihre Wahlfreiheit zu nutzen.

    Wenn es so wäre, und die Tendenz zeichnet sich im Lehrkräftemangel längst ab, kann man gerade die Schulen schließen, die sich um SuS kümmern, die nicht von Geburt an begnadet, begabt und bevorzugt sind.

    Du bist Lehrkraft des Landes und nicht dieser Schule bzw. Schulform.

    Warum motiviert es dich nicht, an einer anderen Schulform Kinder oder Jugendliche zu unterrichten?

    Ich würde mich selbst als technik-affin sehen, auch wenn ich in den letzten Jahren nicht mehr alles mitgemacht habe.

    In der Schule hatte ich früh ein Board, habe mich eingearbeitet, eine boardunabhöngige Software gesucht und für mich „organisiert“, viele Materialien erstellt,

    mich mit Konzepten zur Nutzung auseinandergesetzt,

    Klassenräume getauscht, damit ich ein Board nutzen konnte,

    den PC-Raum frequentiert und die Rechner am Laufen gehalten.

    … aber dank Klammer Kassen und angekündigtem Digitalpakt ist seit Jahren in vieles nicht investiert worden, die Rechner sind veraltet, Dame boardunabhängige Software wird schon lange nicht mehr unterstützt, das WLAN geht kaum bis selten, die Datenmenge von Anwendungen ist für die alten PCs im Computerraum zu groß …

    Wenn man die Möglichkeiten kennt und immer zurückgesetzt wird, dann verliert man die Lust daran, dann wird Medienbildung zu Paper-Pencil-Aufgaben, weil man damit dann mehr erreicht.

    **********

    Der Beitrag steht übrigens im Bereich Primarschule - Grundschule, davon bin ich erst einmal ausgegangen. Darum haben hier einige Grundschullehrkräfte geantwortet, während diejenigen, die Klasse 9 aufwärts unterrichten, diesen Beitrag womöglich gar nicht beachten.

    Im Eingangsbeitrag wurde nach Grundschule gefragt, dann ging es um Materialien für ältere SuS.

    Vielleicht kann man das Anliegen konkretisieren und dann ggf. alles verschieben?

    Wenn du die Meinung oder Sichtweisen aus der Grundschule haben möchtest, weil du sie für eine Ausarbeitung brauchst, könntest du eine Umfrage schalten, an der nur Grundschullehrkräfte teilnehmen sollten.

    Ja,

    da bin ich froh, dass es bei uns nach Ferienende ist und das WE noch zählt, sonst muss man ja noch früher beginnen.

    Wirklich große Feiern kenne ich hier auch nicht, es gibt die Veranstaltung in der Schule, danach gehen einige Familien essen, aber gewöhnlicher ist wohl, dass man zu Hause mit Freunden grillt… was hier ohnehin zum Sommer-WE dazu gehört.

    e) man 2 Tage vorab hat, um für die Aufführung zu üben,

    f) man an diesem Tag Zeit dafür hat und alle mit anfassen,

    g) Platz genug für Eltern-Café ist.

    Nachteilig ist das gekürzte WE gleich zu Schuljahresbeginn.

    Es gab einen Aufstand, als es vor einigen Jahren ein einziges Mal anders sein sollte, am Ende gab es dann flexible Lösungen … und eben doch Einschulungen auf dem Sa.

    Mit einer halben Woche zu beginnen, ist ohnehin genial.

    Durch die Stunde sollen sie erkennen, dass man im Präteritum schreibt und sie sollen lernen, wie man die richtigen Formen bildet.

    Wenn die SuS überwiegend die falsche Zeitform verwenden, ist es möglich, dass man dies über die Texte vermittelt.

    Das Bilden der richtigen Formen kann man in einer Stunde nur anreißen, vielleicht eher die Unterscheidung der Zeiten, die eigentlich aus der GS bekannt sein sollten.

    Vielleicht könnte man dann einen Text korrigieren lassen, sodass falschen Zeitformen markiert werden und Verbesserungen dazu geschrieben werden. Das kann man auch gut differenzieren, da es ja sicher auch SuS gibt, denen die Formen nicht geläufig sind.

    Ich habe mal einen sehr schönen selbst gemachten Adventskalender bekommen und durfte jeden Tag einen Briefumschlag oder ein Geschenk der Kinder öffnen.

    Nein, das bewahrt man nicht immer alles ewig auf, aber die Geste war wirklich schön und dass die Kinder mit Mühe etwas gemalt oder gebastelt hatten eben auch.

    Im anderen Jahr gab es eine Sternengirlande, bei der jedes Kind einen Stern verziert hatte.

    Ich weiß ja nicht, wie es an WBK in NRW ist, aber in Nds können sich die SL die auszuschreibenden Stellen nicht selbst schnitzen und genehmigen.

    Auch die Anzahl von Abordnungen ist nicht auf ihrem Mist gewachsen, sondern wird von Vorgesetzten vorgegeben.

    Wenn die Herbststatistik einen Überhang ausweist, sich de Zahlen in Absprachen bewahrheiten und es an den anderen Schulen einen erheblichen Mangel gibt - und Wunschfächer an den anderen Schulen oder Überhang an dieser Schule - kommt es zu Abordnungen nach den üblichen Regeln.

    ... Mehr abgesichert gegen alle Eventualitäten fühle ich mich dadurch nicht.

    Das ist ein springender Punkt:

    Ich finde die Frage berechtigt, was da denn nun genau sicherer oder gesichert wird.

    ... den nächsten Teil habe ich gelöscht.

    Es ging um Gefährdungsbeurteilungen, die DER ARBEITGEBER ausfüllen muss, weil er auch dafür Sorge zu tragen hat, dass seine Bediensteten geschützt sind.

    Es regt mich einfach auf, dass die Lehrkraft auf dem Papier etwas bescheinigen soll, der Schwarze Peter bei der Lehrkraft liegt und sich niemand sonst um Bedingungen kümmert oder Verantwortung tragen will - aber das Geld dafür, dass man die Verantwortung hätte, streicht man gern ein.

    Nein, ist es nicht. Daher finde ich es auch zu leichtfertig, zu sagen, dass das doch sowieso passiere.

    Erinnert mich an die Aussagen von Personalratsmitgliedern, eine Rechtsfobi wäre unnötig, sie würden ja sowieso wissen, was richtig ist. Und Schulkonzepterstellen sei unnötig, "wir schreiben eh bloß auf, was wir sowieso machen." Förderpläne? Unnötig, ich schreibe bloß auf, was ich sowieso mache :sleeping: Wenn alle so toll wären, gäbe es keine Probleme mehr.

    So war es früher tatsächlich, man hat es gemacht, aber nicht unbedingt notiert, nicht vorab festgelegt.

    Wenn die Dokumentation so viel Zeit Frist, dass ich keine Zeit mehr finde, Vorbereitungen zu treffen, muss man die Handlung dann wohl einstellen, also keine Förderung, kein Ausflug …

    Ich finde es gut, einen Katalog mit Hinweisen oder Möglichkeiten zu haben.

    Da kann man zur Förderung oder Herausforderung lesen und Maßnahmen auswählen.

    Für einen Ausflug müsste es ausreichen, die oben verlinkte Handreichung des GUV zu unterschreiben, um zu signalisieren, dass man die genannten Punkte bedacht hat.

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