2. Ich bin privat relativ albern, beruflich kaum. Grundschulkinder verstehen Albernheit als Freibrief zum Über-Tische-und-Bänke gehen. Albernheit ist vielleicht als Animateur nett, aber als Grundschullehrkraft unnötig. Spaß machen: Erst wenn eine Klasse sich an grundlegende Regeln hält, ist "Spaß machen" eine gute Idee. Nicht zu lange, nicht zu viel. Muss auch nicht sein, habe KuK, die machen keine Späße. Ich bin momentan in meiner Klasse auch sehr wenig zu irgendwelchen Späßken aufgelegt.
Das trifft es supergut.
Ich kann sehr albern sein, aber in der Schule bin ich das sehr selten.
Ich kann mit Handpuppen spielen und witzig sein, aber eigentlich mag ich es nicht.
Vorlesen kann ich und es kommt gut an, ohne albern sein zu müssen.
Singen macht Spaß, braucht aber Abwechslung.
Kinder erwarten gar nicht, dass Lehrerinnen albern sind, warum auch.
Sie erwarten auch keine Tanzeinlagen.
Aber wer würde schon Schreibübungen ins Internet stellen, wenn es bunte, bewegte Bilder mit fetziger Musik gibt?