Beiträge von Palim

    Wenn man ans Erzählen denkt, darf man auch nicht das Kamishibai - Theater vergessen.

    Ja, stimmt.

    Aber ich würde nicht alles nacheinander in eine Reihe setzen, sondern mir gut überlegen, welche Schwerpunkte ich setzen will.

    Möglich wäre allerdings, die bekannte Methode mit den Leitwörtern für das Erzählen zu Geschichten im Kamishibai einzusetzen - vorausgesetzt man hat welche.

    Für gelungene Erzählungen kann man sich Beiträge bei den Radiofüchsen heraussuchen

    https://www.radiofuechse.de/reinhoeren/

    Wir haben uns da auch schon ein Stück angehört und daraus Ideen und Tipps abgeleitet.

    Rainer Rudloff liest aktuell zu Lindgren, ansonsten andere Klassiker

    https://www.vividvoices.de/lesungen/online-lesungen/

    (und auch da ist auf der Seite vermerkt, dass Videos der Lesungen nicht online stehen dürfen. Entsprechend schwierig wird es sein, etwas zu Lindgren-Texten als Lesung im Internet zu finden)

    auch die Texte dürfen immer nur im Original verwendet werden vermutlich?

    Es ist ja geregelt, wie viel Prozent eines Werkes man im Unterricht einsetzen darf, dadurch kann man aus Büchern Auszüge einsetzen.

    Eine Veröffentlichung im Internet ist aber etwas anderes - und da sind Padlets oder Homepages nicht ausgenommen.

    Und auch für Aufnahmen sollte man sich vorab erkundigen und absichern.

    Etwas anderes ist es, wenn du selbst oder ein Bekannter dir eine Erzählung einspricht und du sie im Unterricht nutzt - da gehe ich davon aus, dass der Bekannte weiß, worum es geht, und einwilligt.

    Von Aufnahmen auf privaten Geräten würde ich dringend Abstand nehmen, auch im UB,

    davon Aufnahmen von Lindgren öffentlich ins Netz zu stellen (padlet) auch, gerade der Oettinger-Vlg wird nicht einfach zugucken. Auf den Texten ist Urheberrecht, man darf auch die Figuren von Lindgren nicht (selbst nachgemalt) ins Netz stellen.

    Ich hatte auch überlegt, ob zum Erzählen natürlich nicht auch so etwas wie Intonation, Mimik, Sprechtempo etc. gehört, allerdings würde das vermutlich wieder zu viel werden, auf was die Kinder zu achten hätten und was am Ende reflektiert werden müsste. Natürlich gehört es irgendwie zum Erzählen dazu, aber ich denke, ich muss mich da begrenzen oder nicht?

    Bau deine Reihe auf und überlege, in welcher Reihenfolge du die Sachen, die du vermitteln willst, setzen willst. Wenn du das Finden der Leitwörter an den Anfang setzt, ist es dann besprochen und geübt und du kannst in den nachfolgenden Stunden darauf aufbauen, es kurz wiederholen lassen und üben, aber auch neue Impulse setzen.

    Nimm dir für die Stunden 1-2 Schwerpunkte, die Kinder lernen es ja neu und sollen sich dann mit dem Neuen beschäftigen. Die anderen Schwerpunkte stehen dann zwar in der Reihenplanung, sind aber nicht im Fokus der Stunde.

    Mit den Kriterien für die Reflexion würde ich es ebenso machen. Die Kriterien erweitern sich im Laufe der Einheit. Wenn die Kinder etwas dazu gelernt haben, kann man die neuen Kriterien anfügen. Vielleicht kann man es sogar am Ende der Stunden gemeinsam formulieren, aber das muss man vorab mit anderen Inhalten üben, bevor man es im UB zeigt.

    Da gibt es - wie immer - verschiedene Möglichkeiten.

    Du hast ja schon einiges umrissen, was wichtig ist:

    - Der Schwerpunkt soll das Erzählen sein,

    entsprechend würde ich in der Stunde auch das Erzählen nutzen.

    - In der Sicherung sollen, so schreibst du, die SuS etwas kommentieren.

    Unklar ist, was denn der Kern der Stunde sein soll: Was soll in der Stunde neu vermittelt werden?

    Was könntest du vorab schon in anderen Stunden aufgegriffen haben, sodass es bekannt ist und in dieser Stunde genutzt werden kann?

    Vorstellen kann ich mir

    a) Die Kinder lesen vorab eine Erzählung, die also schon bekannt ist zu Beginn der Stunde. In der Stunde selbst hören sie zu Beginn einen Beitrag, in dem genau diese Geschichte von jemandem schlecht erzählt wird. Die Kinder entwickeln anhand des Beitrags Tipps oder Kriterien für gelungenes Erzählen, sodass sie ihre eigenen Erzählungen daran orientieren und reflektieren können.

    b) Die Kinder lesen vorab eine Erzählung, die also schon bekannt ist zu Beginn der Stunde. Es gibt Karten für den roten Faden, die aber durcheinander geraten sind ... sind es verschiedene Geschichten, könnte dir ja auch einfach der Kasten heruntergefallen sein :) . Die Leitwörter für eine Geschichte wären dann jeweils auf farbigem Karton einer Farbe. Dann bekommen die Gruppen ihre Leitwörter und müssten sie sortieren und an dem Faden befestigen.

    Die Kinder ordnen in einer Gruppenarbeit die Karten, dabei müssen sie sich viel austauschen, kommunizieren und erzählen. Später präsentieren sie ihre Ergebnisse und reflektieren die Methode/ die Ergebnisse.

    Alternativ könnte auch die Schnur gerissen sein, sodass der Mittelteil oder das Ende fehlt.

    Fehlt der Mittelteil, könnten die Kinder auf den Lesetext der vorangegangenen Stunde zurückgreifen und nachlesen, um die Karten für den Mittelteil zu erstellen und dann erzählend ihre Ergebnisse zu präsentieren.

    c) Die Kinder hören eine Erzählung mit offenem Ende oder Rauschen oder plötzlichem Abbruch. Die Erzählung ist nicht beendet und soll fortgesetzt werden. In dieser Stunde müsste man auch die Ergebnisse präsentieren - also erzählen lassen. Auch hier würden die Kinder am Ende anhand bekannter Kriterien reflektieren. Dann ist es aber weniger problemorientiert und eher eine Übungsstunde.

    d) Du könntest in der Stunde auf bisher bereits erarbeitete Kriterien des gelungenen Erzählens zurückgreifen (Erzählanfang ...) und über einen Impuls eine weitere Anforderung einführen, die dann geübt wird. Einigen Kindern fällt ja schwer, die Leitworte zu wählen, genügend zu notieren (bloß nicht schreiben, ich kann mir alles so merken) oder viel zu viele zu notieren.

    Als Impuls kann man einen roten Faden in einer Schachtel haben und den Anfang einer vorab bekannten Geschichte erzählen lassen. Wenn man dann am FAden zieht, kommt ein sehr langer mit sehr sehr vielen Wörtern zum Vorschein... (und/ oder einer mit nur 2 Leitwörtern)

    Welche Wörter sind wichtig als Leitwörter? Worauf kann man verzichten? Dafür kann man Kriterien erstellen, um dann in Gruppen die Wörter, die zu viel sind, auszusortieren (wahlweise Leitwörter zu ergänzen).

    Diese Sparmaßnahmen habe ich schon wegen Klimakrise getroffen. In diesem Kalenderjahr liefen meine Heizkörper noch gar nicht dank mildem Winter und Lage der Wohnung und ich hatte nie unter 18 Grad.

    Dann heizen Untermieter mehr? Mir ist das zu kalt, brrrrr, hier ist es dafür auch oft zu nass, aber in der Schule verglüht man an nicht gelüfteten Orten.

    Ich finde einiges, dass jetzt in ist und als neuer Tipp kommt, ziemlich alt, aber vielleicht muss es einfach mal wieder für die nächste und übernächste Generation ausgegraben werden.

    Vieles passt zum Klimaschutz, stimmt, da fällt es gleich auf fruchtbaren Boden.

    Man muss dann noch ein Bewusstsein schaffen, dass Avocado nicht heimisch wächst.

    Letztlich geht es um das Einsparen oder z.B. das Absenken der Raumtemperatur.

    Genauso wie bei den vielfältigen elektrischen Geräten sind viele auch bei den Innentemperaturen inzwischen anderes als in den 80ern gewöhnt. Darum benötigt man ja auch keine wärmenden Pullover, doppelte Jacken, lange Unterhosen und dicke Socken... es sei denn, es ist Corona und man öffnet die Fenster.

    Wenn man jetzt mit dem Stricken beginnt, kann der Pullover bis zum Winter fertig sein.

    In einem Z+-Artikel wird ein Interview mit dem Leiter der Bundesnetzagentur geführt.

    Darin geht es darum, dass ALLE Engergie sparen sollten, weil die Lage ernst ist.

    Es wird gefragt, welche Branchen zuerst bedient werden sollten UND die ZEIT fragt nahc, wie es um "voll beheizte Mehrzimmer-Singelwohnungen oder die Sauna" stünde und ob man das noch rechtfertige könne.

    Müller antwortet zunächst flapsig, bringt ein überzogenes Beispiel und sagt dann, dass er den uneingeschränkten Schutz (Ergänzung: von Privathaushalten) hinterfragen würde und nicht sicher sei, ob es (ohne russsisches Gas) im kommenden Winter in allen Wohnungen wohlig warm sein könne.

    Ja, stimmt, das Ausstellen von Bescheinigungen wird Ärzten bezahlt. Daran denke ich häufiger bei den vielen Sachen, die man als Achule herausgibt und auch bei den vielen Telefonaten.

    Das bezog sich aber gar nicht auf mich, es kann sein, dass das Kind privat versichert ist.

    Die sehr zuverlässige Mutter hat das Kind persönlich (es war noch vor Corona) entschuldigt und berichtet, der Arzt würde sich das Ausstellen bezahlen lassen. Das klang eher nach einem Pauschalpreis, der in der Praxis selbst erhoben wird.

    Die Schule sollte sich nicht so anstellen, eine Entschuldigung der Eltern würde ausreichen.

    Das ist ein Einzelfall, von anderen Ärzt:innen bekomme ich weiter Bescheinigungen, die meisten Eltern finden Termine am Nachmittag … und warten darauf viele Monate, bei Fachärzten geht das oft nicht (z.B. Kieferorthopäde- langer Termin, Augenarzt, Zestungen oder Therapiegespräche in der KJP).

    Während des Distanzlernens ist NDS davon abgerückt worden, dass man häusliche Aufgaben nicht bewerten darf, und man sollte Aufgaben aus dem Distanzlernen bewerten.

    Vielleicht muss man nun wieder einfangen, was damit bewirkt wurde.

    Wenn die Aufgaben in der gestellten Zeit nicht fertig werden, kann man als Lehrkraft überlegen, ob man weiter Unterrichtszeit gewährt.

    So oder so sammelt man alle Materialien am Ende der Stunde ein, um es Sichten zu können, um daran ohne Verlust weiterarbeiten zu können, um häuslicher Hilfestellung oder Ersatzleistung zu entgehen.

    In der Grundschule führt ein „macht es zu Hause fertig“ sehr schnell bei einigen Kindern dazu, dass sie die Zeit absitzen, um am Nachmittag mit sehr viel Unterstützung zur guten Ergebnissen zu kommen.

    Welche Möglichkeiten bleiben dir?

    a) Du bewertest das, was abgegeben wurde mit den bekannten Kriterien. Offenbar liegen die Mängel in fehlenden Quellenangaben etc.

    Wie sehr unterscheidet sich dann die Note noch von der Erwartung und wie viel wird es am Ende die Gesamtnote beeinflussen?

    b) Du forderst eine zusätzliche Leistung.

    Dann musst du überlegen, ob es zu dieser Aufgabe (mdl. Vorstellung des Ergebnisses und Diskussion) oder zu einer anderen erfolgen soll. Und du müsstest allen SuS diese Leistung ermöglichen oder sie von allen einfordern.

    Möglich wäre ja auch ein Kurztest zum Thema. Die Klassenarbeiten wurden auf eine pro Fach eingedampft, das bezieht sich aber nur auf schriftliche Arbeiten, nicht auf fachspezifische Leistungen, Kurztests o.a.

    Kann man zu dem Thema eine weitere Aufgabe stellen, eine bei der man zuvor Erlerntes anwenden muss, z.B. eine Behauptung zum Thema einzuschätzen oder ein verwandtes Thema erörtern?

    c) Du suchst dir weitere Aufgaben, die mit zeitlicher Frist und genauen Angaben samt Bewertungskriterien den Leistungsstand der Klasse abbilden und sprichst mit KollegInnen vorab den Erwartungshorizont durch.

    Aber wo sind denn Kinder ihr ganzes Leben von Masken umgeben?

    Unsere SuS nehmen die Masken außerhalb der Schule ab.

    Die Verzögerung der Sprachentwicklung mag es geben, aber woher ist man sicher, dass diese von den Masken kommt? Gleiches frage ich für die Wahrnehmung von Empfindungen.

Werbung