Weil „eigenständige Schule“ und „Wettbewerb“ mangels Personal und Ausstattung nicht dazu geführt haben, ein gutes pädagogisches Profil aufzustellen,
sondern die Entwicklung dahin geht, dass die Schulen sich auf Kosten des Personals um Events überbieten, die auch alle vorbereitet und durchgeführt werden müssen, während das Land selbst zusätzliche Aufgaben in die Schulen gesteckt hat, ohne für Ausgleich zu sorgen,
und die Lehrkräfte die zunehmende Mehrbelastung nicht gesehen haben, nicht wahrhaben wollten und nicht rechtzeitig ausgebremst haben.
Dazu kommt eine gestiegen Erwartungshaltung in der Gesellschaft, die auf Außerunterrichtliches schaut und dies als Aufgabe der Schulen verortet - übrigens nicht nur da, auch der Konfirmandenunterricht ist dann gut, wenn eine tolle Fahrt angeboten wird.
Ich finde es erschreckend und naiv, Kinder sind für Schulen zu begeistern, an deren Kiosk es Kratzeis gibt. Aber eine Schule sollte sich durch eine besonders gelungene Inklusion, durch ausgezeichnete Begabungsförderung oder eine herausragende Berufsförderung auszeichnen.