Beiträge von Palim

    daher sollte es meiner Meinung nach bei entsprechenden Temperaturen möglich sein, unbekleidet in der Öffentlichkeit unterwegs zu sein.

    Man gewöhnt sich dran,

    Unterricht bei Minusgeraden und geöffneten Fenstern ist ja auch möglich.

    Warum man aber durch das Tragen von Masken in seiner freien Entfaltung eingeschränkt wird, muss mir mal jemand erklären.

    Hier gibt es noch einige, die das übernehmen und nur wenige Stunden arbeiten oder sich mit ihrem Partner gut arrangieren.

    Das liegt sicher auch daran, dass wir an unserer Schule noch immer keinen Ganztag haben - und es regional keine Horte o.a. gibt.

    Kinder anderer Eltern, gehen auf die benachbarten Schulen mit Ganztag, um eine längere Betreuung zu erhalten.

    Häufig wechselt die Berufstätigkeit der Mütter bei uns, wenn das jüngste Kind in die Grundschule kommt und dort gut gestartet ist. Dann haben die Mütter am Vormittag Zeit und suchen eine Beschäftigung für zumindest diesen Zeitraum.

    Ja, das hattest du geschrieben.

    In meiner Auseinandersetzung mit den Refs an unserer Schule und beim Aussortieren alter Fachzeitungen habe ich festgestellt, dass Stationslernen vor etwa 20 Jahren angesagt war - und recht neu.

    Dazwischen gab es auch so einiges anderes und räumlich ist es bei mir häufig eher eine Lerntheke.

    Ich kann damit gut arbeiten, wo es passt, und nutze es auch eher für das Üben und Wiederholen, gel. auch zum Erarbeiten,

    aber es wundert mich eher, dass es derzeit Gegenstand einer ZuLa ist - wo es doch eine inzwischen "gewöhnliche" Methode ist.

    Sprachistorisch ist "Lehrer" eine unmarkierte Form, die generisch verstanden werden kann. "Lehrerin" ist feminin markiert und kann nicht generisch verstanden werden.

    Das aber ist eine Sache der Festlegung und wenn man es ab sofort so festlegt, ist es eben ein generisches Femininum und benennt alle mit.

    Ja, das löst das Problem nicht und ist genauso unangebracht,

    aber es zeigt auch, wie schräg die Debatte ist, dass sich Frauen bei Arzt oder Lehrer benannt fühlen sollen.

    Historisch ist doch deutlich, dass viele Frauen in Lehre, Wissenschaft, Forschung und auf vielen anderen Gebieten gar nicht zum Zuge kamen oder nicht benannt wurden, obwohl sie Großartiges geleistet haben. Wer würde sich denn wünschen, andere Personengruppen sprachlich auszuradieren?

    Menschenaffen?

    Oder die Haustiere, die mit zur Familie gehören ... da gibt es schon Leute, die immer „Hündin“ oder „Katze/Kater“ sagen.

    "Taxi spielen" geht halt nur, wenn ein Elternteil nachmittags zuhause ist oder Großeltern o. ä. in der Nähe wohnen und die Kids fahren können.

    .. UND ein (weiteres) Auto haben UND einen Führerschein,

    auch das war früher nicht immer gegeben.

    Dann gab es eben Eltern-mit-dem-Rad-Begleitung bei den Jüngeren und „Musst du nicht los?“ bei den Älteren.

    Sicher ist etliches auf höhere Mobilität ausgerichtet,

    aber es ist schon erstaunlich, wie viele Kinder den Weg zur nahegelegenen Grundschule nicht mehr zu Fuß oder mit dem Rad schaffen können und ganz dringend gefahren werden müssen.

    Ich finde das eine sehr gute Beschreibung für Tätigkeiten im Schuldienst :D

    Die Aufgabe, Krabben zu pulen, aber nicht selbst essen zu dürfen?

    Ja, es hat was davon,

    war aber zu meiner Kinderzeit eine übliche Arbeit von Familien.

    Da wurden morgens eimerweise Krabben gebracht und mittags abgeholt.

    Heute nehmen viele Krabben den Umweg über Marokko.

    Du bekommst täglich 5 kg Krabben, die du pulen darfst.

    Das fördert die Konzentration und Feinmotorik,

    Könner empfinden es als Kontemplation.

    Edit: Das Krabbenfleisch musst du natürlich wieder abgeben.:mahlzeit:

    Bei uns machen Referendare das, was sein muss und nötig ist. Da muss man dann eben auch mal von den anderen Plänen abweichen, weil Refs bestimmte Sachen einüben und zeigen müssen.

    Aber es stimmt, es bleibt manchmal ein Spagat.

    Das Ref ist u.a. so doof, weil diese Sachen und auch die Aufgaben nicht klar verteilt und nicht transparent sind.

    Das habe ich jetzt zum wiederholten Mal angemerkt, aber das Seminar bewegt sich kein Stück und gefällt sich in seiner Rolle: "bloß nicht festlegen" und "die Referendare wissen, was sie zu tun haben".

    Leider ist das aber nicht so und die MentorInnen sind nicht darüber informiert. Da stehen im Zweifelsfall leider die ReferendarInnen im Regen, die Mentorinnen sind ja längst allwettergeprüft und die SeminarleiterInnen manchmal Wettergott in Person.

    Wegen der Methoden:

    Manchmal gibt es auch Kleinkram, den man einsetzen kann, der SchülerInnen aktiviert und nicht sooo viel Zeit und Übung in Anspruch nimmt.

    Bei Anschaulichkeit ist es anders, da ist man in der Grundschule ohnehin immer auf Zeit angewiesen und die Tendenz geht nun einmal mehr dahin, dass die Refs vieles vorbereiten, um dann im Unterricht effizient sein zu können. Das ist nicht alltagstauglich, aber schon immer bewegte es sich hin und her zwischen der Meinung exorbitant aufwändiger und schöner gestalteter Materialien oder schlichten Stunden ohne Materialschlacht.

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