Bei uns machen Referendare das, was sein muss und nötig ist. Da muss man dann eben auch mal von den anderen Plänen abweichen, weil Refs bestimmte Sachen einüben und zeigen müssen.
Aber es stimmt, es bleibt manchmal ein Spagat.
Das Ref ist u.a. so doof, weil diese Sachen und auch die Aufgaben nicht klar verteilt und nicht transparent sind.
Das habe ich jetzt zum wiederholten Mal angemerkt, aber das Seminar bewegt sich kein Stück und gefällt sich in seiner Rolle: "bloß nicht festlegen" und "die Referendare wissen, was sie zu tun haben".
Leider ist das aber nicht so und die MentorInnen sind nicht darüber informiert. Da stehen im Zweifelsfall leider die ReferendarInnen im Regen, die Mentorinnen sind ja längst allwettergeprüft und die SeminarleiterInnen manchmal Wettergott in Person.
Wegen der Methoden:
Manchmal gibt es auch Kleinkram, den man einsetzen kann, der SchülerInnen aktiviert und nicht sooo viel Zeit und Übung in Anspruch nimmt.
Bei Anschaulichkeit ist es anders, da ist man in der Grundschule ohnehin immer auf Zeit angewiesen und die Tendenz geht nun einmal mehr dahin, dass die Refs vieles vorbereiten, um dann im Unterricht effizient sein zu können. Das ist nicht alltagstauglich, aber schon immer bewegte es sich hin und her zwischen der Meinung exorbitant aufwändiger und schöner gestalteter Materialien oder schlichten Stunden ohne Materialschlacht.