Beiträge von Palim

    Zurück zur Rechtschreibung:

    In Deutsch/Grundschule geht es ja jeweils speziell um ein Rechtschreibthema. In Klasse 5 hat man plötzlich Sachtexte in Bio, Geo, Ge, Reli...

    Sofern möglich hat man in der Grundschule lange Zeit fächerübergreifend gearbeitet und in D bei Übungen Wortmaterial aufgegriffen, das gerade zum Thema in SU lasst. In meinem BL wird dem Fachunterricht immer mehr Vorschub geleistet, was dem Klassenlehrkaft-System und dem fächerübergreifende Arbeiten entgegen steht. Aus der scheinbaren Optimierung kann auch entstehen, dass zuvor Günstiges zerschlagen wird.

    Meine Erfahrung bei der Rechtschreibung ist, dass die Beachtung der Rechtschreibung bei den 5ern im Fachunterricht einfach keinen hohen Stellenwert hat. Es gibt Kinder, die schreiben fast durchgehend die Nomen klein, was an meiner Schulform sicher nicht am Können scheitert. Es ist ihnen zunächst einfach wichtiger, überhaupt beim Tempo mitzukommen. In gewissen Rahmen ist das ja auch verständlich.

    Das Fächerübergreifende wird sich in Klasse 5 vermutlich nicht mehr so gut erteilen lassen, zudem werden die Fachtexte umfangreicher.

    Wenn Du die Diskussion nicht führen magst, musst Du das ja nicht.

    Du … entziehst Dich der Diskussion. Aber das ist Deine Entscheidung, die ich respektiere.

    Kris24 tut das, wozu du sie aufgefordert hast: sie geht.

    Sicherlich nicht, WEIL du sie aufgefordert hast, aber auch nicht, WEIL sie nichts zu sagen hätte.

    Schade, die Beiträge sind nämlich sachlich und erklären gut, wie es in Teilen BWs läuft und warum es dort anders ist als andernorts. Mich interessiert das und mich interessiert auch die Meinung und Einschätzung von Kris24 weiterhin.

    Dein LK hat eine Inzidenz x, das Bundesland Baden-Württemberg hat eine Inzidenz y und Du argumentierst mit den "Inzidenzen" in Deiner Stadt

    Es geht ja um die Schule und das Risiko im Umfeld, eine persönliche Einschätzung. Darum geht es schon länger.

    Die Berufsschullehrkräfte nehmen die umliegenden Landkreise mit in den Blick, aus denen ihre SchülerInnen kommen. Die Lehrkräfte anderer Schulen stecken den Kreis womöglich enger. Wenn Tom123 einen Landkreis in der Nachbarschaft anführt, schaut er da genauer hin, die SchülerInnen meiner und seiner Schule haben da vielleicht Verwandte und Bekannte, die Eltern ArbeitskollegInnen oder ihre Arbeitsstelle, aber die Kinder dieser Stadt gehen genau dort zur Schule.

    Die regionale Inzidenz basiert auf einer geringeren Gruppe, ja, aber die landesweite Inzidenz ist in Bezug auf die Schule vor Ort eher unwichtig, andere Landkreise sind 300 km entfernt, da fährt man nicht mal eben auf einen Kaffee hin und hat auch selten täglich pendelnde KollegInnen von dort.

    Ansonsten könnte man ja auch gleich seinen Blick nur auf Europa werfen, dann ist die Gruppe gleich größer und wir schließen und Maßnahmen an, weil in Spanien und Portugal die Inzidenzen hoch sind. Genau das wollte man aber schon früh nicht, als in MV die Zahlen niedrig, in NRW und BY aber hoch waren.

    Dabei hatten wir Phasen, da konnte man sehen, wie sich die Infektionen von Landkreis zu Landkreis verbreiten, es stand die Frage im Raum, ob es immer von den Grenzen aus ins Land kommt, was im Nordwesten nachweislich nicht so war. Jetzt sind es Hotspots in einzelnen Städten oder Landkreisen, die recht genau lokalisiert werden können, weil die Inzidenzen insgesamt sehr niedrig sind.

    Auch die Impfquote ist regionalunterschiedlich, was auch am Altersdirchschnitt der BewohnerInnen liegen könnte, aber auch daran, wie gut die Impfzentren beliefert wurden, wann man vor allem auf Erstimpfungen gesetzt hat und die Zweitimpfungen verschoben hat.

    Humblebee hat irgendwann mal geschrieben, dass die SchülerInnen eher zurückhaltend sind, auch weil ältere Angehörige mit im Haus leben oder versorgt werden. Da kommt man vielleicht eher zu einer Einstellung, dass diese zuerst geimpft werden sollten und man sich hinten anstellt.

    Andere sehen den persönlichen Vorteil und umgehen die Priorisierung, weil sie sich selbst die Nächsten sind.

    Letztlich stehen dann immer die Maßnahmen im Fokus, man könne bei niedrigen Zahlen auch alles sein lassen, schließlich könne man sich ja kaum infizieren. Gleichzeitig werden mit den Schnelltests dann doch Infektionen bei SchülerInnen aufgedeckt.

    Und am Ende braucht es für jeden Schulstandort den Blick auf Inzidenzen, Testungen, Impfquoten und Maßnahmen.

    Unser Impfzentrum hat vorab Namen und wohl auch Dienstort.

    Das wird vor Ort und draußen vor dem Eingang kontrolliert und man kann das Gebäude nicht betreten, wenn da etwas nicht stimmt.

    Normalsterbliche müssen den Berechtigungsschein ausdrucken und mitbringen, für die Beschäftigten an Schulen und KiTas reichte der Perso.

    Macht Moderna eine andere Schuppenfarbe oder kann man sich die aussuchen?

    Habe auch einen Kollegen, der an eine Verschwörung glaubt, allerdings nicht durch Reptiloide, sondern durch Politiker der EU. Angeblich fingieren sie Corona, um die Macht der EU auf die Welt auszudehnen. Der Mann ist Naturwissenschaftler und meint das ernst. Er lehnt auch Impfungen ab und will stattdessen seine Aura durch Farbbestrahlung stärken.

    Vielleicht mal den Physikkollegen fragen, der scheint sich ja mit Farbnuancen auszukennen.

    . Wenn man 5 Verhaltensauffällige hat, dann werden nicht 5 Schulbegleitungen bewilligt.

    In NDS ist das ein besonderes Unterfangen, deren Regeln nicht klar sind.

    Der Trend geht zur Pool-Lösung, weil man sich dann Stunden spart und eine Hilfe 2 Kinder betreut. Im ESE-Bereich eher ungut.

    Wenn es um Einzelfallhilfe geht, dürfte die Situation und Anzahl der Hilfen in einer Klasse gar keine Rolle spielen. Andererseits kann es mit vielen Kindern mit Bedarf und mehreren Hilfen in der Klasse auch schwierig werden.

    Beide Diagnosen werden über Verhaltensmerkmale eingeschätzt und es gibt durchaus Schnittmengen dabei.

    Andere einfach anzusprechen und das Gegenüber nicht wahrzunehmen passt auch zu ASS... wir arbeiten gerade daran und ich lerne, konsequent nicht zu reagieren, wenn ich im Dunstkreis bin und zugetextet werde.

    Zum einen ist es so, dass Kinder nicht linear lernen, auch wenn wir uns das gerne so vorstellen. Beim Einmaleins sieht man es deutlich: eingeführt in Klasse 2 darf man es in 3 noch einmal üben und lernen, dann kommen schriftliche Rechenverfahren und schon finden sich Lücken im Einmaleins, in 4 wieder, in 5 sicher auch.

    Das wird bei anderen Inhalten ähnlich sein.

    Zum anderen sind

    a) die Texte länger/komplexer.

    b) die Schreibzeit viel kürzer, sodass weniger Zeit zum Nachdenken bleibt.

    c) Erfahrungen da, dass nicht mehr jeder i-Punkt kontrolliert und angestrichen ( und verbessert) wird. Da entsteht ein Kontroll-Vakuum, das man mit Fehlern füllen kann, ohne dass es direkt zu Nachteilen kommt.

    Sonst war Ampel auf rot gleichgesetzt mit Trainingsraum in der 1. Pause. Da der derzeit nicht stattfindet ist die Info an KL und Gespräch mit KL und Kind, kommt es wiederholt dazu auch SL und Eltern.

    Wenn die alte Regel nicht umgesetzt wird, ist sie nichtig. Wo ist denn die Konsequenz? Warum kann das Kind in der Pause nicht an anderer Stelle die Auszeit nehmen? Welche anderen Möglichkeiten können geschaffen werden.

    Auf ein Gespräch allein mit dem Kind kann man bei kleineren Sachen setzen, nicht aber bei ständigen Störungen.

    Ich würde es dokumentieren und grundsätzlich das Gespräch suchen. Die Hinweise von @samu , dass man es konsequent umsetzen muss, um einen sicheren Rahmen zu schaffen, fand ich besonders wertvoll.

    Auch für die anderen Kinder ist es wichtig. Was passiert denn, wenn sich jemand nicht an die Regeln hält? Sind die Konsequenzen ersichtlich? Wenn man die Kinder mit dem Verhalten gewähren lässt, lernen sie mit jedem Mal mehr, dass ihr Verhalten in Ordnung ist, da es keine Konsequenzen gab. Dann machen bald immer mehr, was sie sich so vorstellen.

    Wenn sie es eigentlich können, würde ich mit der gesamten Klasse ein Gespräch führen und noch einmal deutlich sagen, was ich erwarte. Ob man dann auch eine Konsequenz in Aussicht stellt, kommt auf die Klasse an. Aber was man setzt, wird in jedem Fall umgesetzt. Dann lernen die Kinder mit jedem Mal: Dein Wort gilt und auf dich ist Verlass.

    Wenn sich das nicht bessert, kann man dann nicht professionelle Hilfe holen? Das Jugendamt einschalten für Erziehungshilfe?

    Du bist ja wirklich ein Spaßvogel, wusste ich noch gar nicht.

    Bei uns wird bei Schülern, die "austicken" recht schnell eine Schulbegleitung beantragt.

    Hast du das schon mal gemacht? Was muss man dafür vorlegen? Wie umfangreich ist die Beantragung? Was muss zuvor vorgefallen sein? Wie viele Stunden werden letztlich bewilligt? Wie lange dauert es, bis die Unterlagen beisammen sind? Wann kann man mit der Hilfe rechnen?

    Es gibt Eltern, die man kaum erreicht und mit denen ein Telefonat nichts bringt, aber es gibt auch andere. Letztlich haben die Eltern ja ein Recht auf Information - und das nicht erst mit den Zeugnissen. Dann heißt es: „Warum haben Sie denn nichts gesagt?“

    Stehst du allein, ist so ein Info-Zettel sicher richtig.

    Für manche Kinder habe ich einen Smiley-Plan, für den für jede Stunde eingetragen wird. Dazu werden winzige Ziele festgelegt: Bleibt am Platz. Arbeitet 10 min leise.

    Die Ziele werden dann angepasst. Der Plan läuft täglich nach Hause, wird unterschrieben und wieder mitgebracht. Manchmal reicht es auch wöchentlich. Damit sind die Eltern wissentlich informiert und man hat auch vieles dokumentiert, sollten weitere Schritte nötig sein. (Was hier so zu sein scheint, wenn das Kind so übergriffen ist und an die Ampel geht.)

    Alternativ kann es auch ein wöchentliches kurzes Telefonat geben, das man vereinbart, sodass die ELTERN zu einem festen Termin anrufen und nachfragen. Läuft es gut, sagt man, dass alles in Ordnung ist. Fertig.

    Dass die SuS jetzt nach 2 Stunden erledigt sind, wenn sie leise und kontrolliert am WoPla in Ma und D gearbeitet haben, ist nicht erstaunlich. Hinzu kommt, dass sie sich an die größere Gruppe erst wieder gewöhnen müssen. Das ist in Klasse 1+2 schwieriger, weil sie weit weniger Präsenzunterricht hatten, als andere Klassen es von Beginn an kennen.

    Gefragt habe ich mich noch, was denn „Ampel auf rot“ nach sich zieht. Ich frage mich dabei auch immer, was denn passiert, nachdem die Ampel in der 1. Stunde schon auf rot gesetzt wurde.

    Du kannst gerne anderer Meinung sein und glauben, dass auch A13 Kollegen das super nachvollziehen können.

    Ja, danke, ich glaube durchaus, dass andere KollegInnen das nachvollziehen können.

    Die KollegInnen vom Gym konnten nach ihrer Zeit bei uns auch sehr klar Unterschiede benennen, das war sehr spannend.

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