Beiträge von Palim

    Oh oder kennt ihr das noch aus dem Holland-Urlaub: Weißbrot mit Butter und Schokostreusel

    Warum muss man dafür nach Holland fahren?

    Die Niederländer haben allerdings neben Hagelslag auch Vlocken ... und die sind fast alle ...

    Widerlich ... um mal beim Thema zu bleiben!

    Das legt letztlich tatsächlich die Fachkonferenz fest, wobei es gerade zu diesem Punkt das Spannungsfeld gibt, dass Leistungen aus dem Unterricht erwachsen sollen und dass Hausaufgaben nicht zu bewerten sind.

    Durch dir noch stärkere Betonung von Präsentationen und Dokumentationen in den CuVo von 2017, die zeitlich immer stärker an Grenzen stoßen, wird der Vorbereitung derselben im häuslichen Bereich noch m.E. weiterer Vorschub geleistet und am Ende wird im schlimmsten Fall bewertet, wie schön Mami die Mappe aufgeräumt und angemalt hat.

    Alternativ müsste man in der FK festlegen, dass die Vorbereitung von Präsentationen sowie sämtliche Leistungen von benoteten Dokumentationen allein im Unterricht entstehen dürfen. Man würde dann am Ende jeder Stunde die bisher erarbeiteten Ergebnisse einsammeln und am Ende bewerten und könnte auch den Prozess beobachten, begleiten und beurteilen.

    Das braucht aber sehr viel Zeit und geht zu Lasten des Inhaltes oder der Themen.

    Das Land Niedersachsen kündigt an, dass man mit dem Testen beginne - große Überschrift.

    Tatsächlich hat man die notwendigen Briefe an alle Schulen vorgestern verschickt und begonnen, Testkits an weiterführende Schulen in Südniedersachsen zu liefern. Von Testung kann da noch gar keine Rede sein.

    Gestestet werden soll dann, sofern Tests da sind, nächste Woche 1x zur Probe im Unterricht. Grundschüler bekommen die Kits mit nach Hause.

    Wenn die KMK äußert, dass die Schulen geöffnet bleiben sollen, weil man testen würde, müsste man Schulen, wo dies nicht der Fall ist, schließen.

    Davon, dass du es wiederholst, wird es aber nicht flächendeckend wahr. Es ist nicht an jeder Schule so.

    Bei uns ist es flächendeckend ähnlich, wie schon Thamiel meinte:

    Es gibt Regionen, da wird genau das erwartet.

    Wenn man 2 Std. pro Woche pro Klasse hat, unabhängig von der Anzahl an Schüler:innen mit Schwierigkeiten oder festgestelltem Unterstützungsbedarf, hat man 24 Std. in der Woche alleine die Verantwortung für die Beschulung dieser Kinder.

    Und ich kann nicht sagen, dass ich nicht zuständig sei, zu viele Kinder/Meldungen hätte, man jemand anderen fragen solle, man mal abwarten müsse...

    Das hilft mir 24 Unterrichtsstunden in der Woche (also täglich) nicht weiter.

    Für die Umstände können die Sonderpädagog:innen nicht, durchaus aber für den Eindruck der Tatkraft, den sie hinterlassen (können).

    bei uns an der Schule gab es die eben nicht und die Probleme auch nicht, weil sie eben entsprechend in der Notbetreuung waren, aber deshalb muss man nicht alle gefährden.

    Ja. Und dann müsste man entsprechend Sorge tragen, dass eine Notbetreuung über Erzieher:innen oder andere Mitarbeitende gewährleistet werden kann. Die bräuchte man ohnehin, da die benachteiligten Schüler:innen diese auch ohne Corona dringend benötigen.

    Aber den Vorschlag von dir hätte man doch schon vor Wochen machen können als viele Schüler zuhause waren.

    Da gab es in Deutschland doch gar keine verfügbaren Schnelltests ... auch bisher sind vor Ort keine angekommen.

    Niedersachsen beginnt erst mal "im Süden" und beliefert vorerst die SekI+II-Schulen.

    Gleichzeitig sind die Grundschulen seit Mitte Januar geöffnet und die KiTa hat man bei den Testungen gleich ganz außen vor gelassen.

    "Modellversuche" sollen doch zeigen, ob eine Methode zum gewünschten Ergebnis führt

    Dann würde dieser Modellversuch zeigen,

    a) wie viele der Schüler:innen sich bereits infiziert hatten und in den nächsten 2 Wochen bei Testungen positiv wären,

    b) ob die Anzahl der positiven Testungen nach 2 Wochen (oder 3) geringer ausfallen würde, da die schulischen Kontakte wegfallen,

    c) ob die Schließung der Schulen einen signifikanten Einfluss auf das Infektionsgeschehen unter Kindern hat, bei gleichbleibend hoher Testung im betreffenden Personenkreis,

    d) ob die Schließung der Schulen einen signifikanten Einfluss auf das Infektionsgeschehen im Landkreis hat.

    Warum sollte man über der Inzidenz von 200 einen Modellversuch mit weiterer Öffnung ausrufen, statt sich an die vereinbarten Regeln zu halten und die Schulen zu schließen?

    Ebenso könnte man dann auch vor 200 einen Modellversuch zur Schließung benennen.

    Die einen Kommunen möchten die Schulen schließen, dürfen aber nicht, weil das Land dies unterbindet,

    und tatsächlich hatte man sich doch auf eine Notbremse geeinigt, von der nun keiner mehr etwas weiß oder die man mit "Modellversuchen" untergräbt?

    Wenn das alles so beliebig ist, kann ja jede Kommune ihren eigenen Modellversuchen starten.

    Nee, ist klar.

    Die 15 min Wartezeit kann man ja nicht verkürzen, dass es schneller geht.

    Damit kann man die Stunde doch kippen.

    Alternativ fangen wir um 6.30 Uhr an - zuerst 30 min Händewaschen, dann 30 min Test, dazwischen Lüften nicht vergessen,

    dann Unterricht.

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