Beiträge von Palim

    Das Bundesland ist ja häufig entscheidend, hier ist es ein Unterschied, wo der Test läuft, letztlich ist das Problem aber gleich: Was macht man, wenn keine Einwilligung vorliegt, mit den Kindern.

    Es wäre ein großes Problem, wenn das Kind da ist und die Eltern und sonstige angegebene Kontakte nicht zu erreichen wären.

    Hoffentlich ist das jetzt nach der ersten Woche allen klar.

    Wir hatten uns darauf eingestellt und die Telefone besetzt und für die 1. Stunde Sachen vorgesehen, die selbstständig zu bearbeiten waren, damit man telefonieren konnte.

    Die Sekretärin kommt viel später oder gar nicht an bestimmten Tagen.

    Nach ein wenig Diskussion

    Ja, die Diskussionen kenne ich zu Genüge. Unser Landkreis ist da wenig einsichtig und es ist erheblicher Aufwand, das nach vielen Debatten durchzudrücken und nicht meine Aufgabe, einen Anwalt zu beschäftigen.

    Davon abgesehen steht der I-Hilfe eine Ruhezeit zu, für sie gilt der Arbeitsschutz, der für mich nicht gilt, und in dieser Ruhezeit hat das Kind keine Begleitung. Die Verantwortung bleibt ohnehin bei mir.

    Wenn es schon im Klassenraum und am Vormittag zu vielen Konflikten kommt, sehe ich die Möglichkeit einer vernünftigen Klassenfahrt nicht, wenn das Land und der Landkreis nicht gewillt sind, entsprechende Bedingungen zu schaffen.

    Versteh ich das richtig: Du bist da dann nicht alleine, sondern eine zweite Person ist mit dabei, oder?

    Wenn in der Klasse keine I-Hilfe ist, gehe ich auch allein mit der Klasse vom Schulgelände ins angrenzende Grüngelände und auch in den Straßenverkehr in Bullerbü, z. B. für eine Doppelstunde Unterricht.

    Die Vorgaben für die Radfahrprüfung bzw. -Erziehung wurden geändert, das sollen jetzt SportkollegInnen übernehmen. Aber auch das habe ich viele Jahre lang im übersichtlichen Gebiet allein gemacht.

    Aber ja, seit Jahren haben wir in sehr vielen Klassen I-Hilfen, die dann mit rausgehen, da sie ja ihr Kind begleiten. Gibt es einen Notfall, kann eine bei der Klasse bleiben und eine sich um den Notfall kümmern. (Wobei auch das immer von der Klasse und dem I-Kind abhängig ist, es gibt auch I-Kinder, die die Hilfe wirklich direkt neben sich brauchen, jederzeit.)

    Alles, was länger dauert, weiter weg ist, mit dem Bus oder Rad gefahren wird, mache ich nicht allein. Radtouren sichere ich mehrfach ab, da habe ich meine Erfahrungen gesammelt und wäre auch nicht mehr bereit, eine unterbesetzte Fahrt zu begleiten.

    Und es würde sicher auch Klassen geben, mit denen ich ausdrücklich NICHT rausgehen würde.

    Wer keine Unterschrift für den tagesaktuellen Test vorlegt, darf nicht ins Schulgebäude.

    Es erfolgt ein Anruf, das Kind geht nach Hause oder die Eltern leisten die Unterschrift.

    Notbetreuung gibt es nur noch mit Arbeitgeberbescheinigung, also Anmeldung, für mehr reicht weder Platz noch Personal, also Anruf, Kind geht dann nach Hause.

    Schulfahrten ohne Übernachtung können in Nds problemlos von nur einer Lehrkraft begleitet werden, insbesondere bei leichten Aufsichtsverhältnissen.

    Nein, nein, SchulFAHRTEN mache ich NIE allein, die Aufsichtsverhältnisse sind auch nie einfach, nicht bei Grundschülern, nicht bei Inklusion.

    Aber wenn ich im Nahraum der Schule das Gelände verlasse, würde ich allein gehen.

    Wir haben in fast allen Klassen seit etlichen Jahren I-Hilfen, da ist ein UnterrichtsGANG dann durchaus möglich, eine Tagesfahrt um so komplizierter, da es eine Kostenanerkennung braucht, eine Schulfahrt mit Übernachtung quasi unmöglich.

    Wenn die Aufsichtspflicht und Verantwortung nicht zu stemmen sind, verzichte ich ganz freiwillig auf diese Fahrten.

    Hat schon jemand eine Busfahrt während der Corona-Zeit gemacht? Wie hält man im Bus Abstand? Muss man 20-5-20 lüften oder bleiben Fenster und Türen offen?

    Ich würde es auch wie Humblebee machen - 2x in der Woche ist ja erfüllt - und es ist sinnvoll, dies an Schultagen zu machen und nicht an Tagen, an denen man zu Hause bleibt.

    Die SchülerInnen testen doch auch an ihren Schultagen, da wir täglichen Wechsel haben testen sie Mo+Mi oder Di+Do, je nach Gruppe.

    Der Freitag ist frei, weil nicht genügend Tests vorhanden sind.

    Bei uns (Nds/ Präsenzpflicht wieder aufgehoben/ Test zu Hause) kommen einige Kinder nicht, darunter mehrere, die Risikopatienten im Haushalt haben. Da ist es so, dass sie schon längere Zeit nicht mehr im Unterricht waren, sogar zwischendurch gab es immer Ausnahmeregelungen.

    Ich persönlich kann besser damit umgehen, wenn Kinder zu Hause bleiben, um sich/Angehörige zu schützen, als sie in der Schule zu haben und irgendwann zu dem Schluss zu kommen, dass der Schutz leider nicht ausgereicht hat.

    Ich kann aber auch besser damit umgehen, dass Kinder zu Hause sind und arbeiten und Ergebnisse abgeben, als wenn sie abtauchen und man von ihnen gar nichts sieht und hört.

    Dann bringen die Schüler nicht nur Wolldecken und Handschuhe mit, sondern Regenjacken und -Hosen und Gummistiefel und warme Socken 🧦 , da hat sich das Stricken im Herbst wirklich gelohnt.

    Im kommenden Winter wird uns das dann als beste Möglichkeit genannt ... und bald muss man nicht einmal mehr Schulgebäude sanieren.

    Die FFP2-Maske zeigt ihre Schutzfunktion auch bei Pollen.

    Wespen hat man bei geöffneten Fenstern ohnehin mit im Raum, meine SuS haben gelernt, wie man damit umgeht. Mögliche Fliegengitter gibt es erst nach der Haushaltssperre und sicher nur für 1 Fenster pro Raum.

    Natur/ Pflanzen/ Verkehrserziehung ist ein kleiner Bruchteil des SU, den haben wir schon durch, auf die Idee, rauszugehen oder die Kinder rauszuschicken, was in Bullerbü gut geht, sind wir doch tatsächlich auch gekommen. Allerdings plane ich dann häufig ein Regenthema mit ein. Das bleibt dann wohl in Zukunft aus und wir laufen im Regen zum Briefkasten uns verschicken Postkarten an Politiker.

    Aber vielleicht schreiben wir den Gruß auch einfach in den Sand und fotografieren es mit den neuen, in Zukunft verfügbaren Endgeräten, bevor der Regen die Spuren verwischt. (Oder sollten wir doch lieber Schiefertafeln von dem Geld kaufen?)

    Bei modernen Schulbauten hat man doch auch Lernecken. So wird die Differenzierung erleichtert, wen Mäxchen die Aufmerksamkeit auf die übernächste Kohorte richtet, da dass Thema interessanter erscheint.

    Nein, das werde ich nicht tun

    Ich wollte nur darauf verweisen, dass man auch in Niedersachsen eine Beauftragte an jeder Schule hat, dass jede Schule ein Konzept erstellt... ganz unabhängig von Corona selbst ohne NaWi-Bereich ein ziemlicher Papierstapel mit unzähligen Anlagen, immerhin gibt es vom Land ein Dokument mit Anleitung und Vorlagen.

    Das Tragen der Masken ist zu Beginn anstrengend, 6 Std am Stück sind ja am Vormittag schnell vorbei, wenn man Frühaufsicht und Nachbereitung mit bedenkt, das steht bei uns täglich an.

    Zwei Anmerkungen, Ragnaroek

    Ich bin mir nicht sicher, ob gerade die 17% den Laden schmeißen. Sie haben für sich die Arbeitsleistung eingependelt, aber die anderen 60% sind vermutlich eher die, die springen, wenn es brennt. Leider brennt es immer, sodass die Erholungsphasen ausbleiben, weil die 60% mit sich selbst nicht vereinbart bekommen, es brennen zu lassen und sich wegzudrehen.

    Es gibt durchaus Kollegien, in denen es offen besprochen wird, wer welche Belastungen hat, gerade auf dem Zahnfleisch geht und wie man irgendwo ein Quäntchen Abhilfe schafft, zudem auch Kollegien, die sich selbst darin stützen, dass ihr Weg, der eine oder der andere, richtig ist.

    Warum sollte die SL das anordnen? Das ist doch jeder/m Kollegen/in oder den SuS selber "überlassen", ob sie eine etwaige Quarantäne in Kauf nehmen. So handhaben es meines Wissens die meisten Schulen hier derzeit.

    Nach 90 Minuten Unterricht können die SuS ja eh ihre Masken für 20 Minuten - also während der Pausen - absetzen. Und das mit dem "maskenfreien Tag pro Woche" ist doch wohl nicht ernstgemeint, oder? Ein Tag in der Woche, an dem die Ansteckungsgefahr besonders hoch ist, weil niemand eine Maske trägt?!? Das ist m. E. auch nicht mit dem Hygieneplan des nds. MK vereinbar.

    BTW habe ich von einer "Gefährdungsbeurteilung" noch nie etwas gehört. Ich glaube nicht, dass die SL das Tragen einer bestimmten Art von Masken hier einfach vorschreiben kann, solange diese Vorschrift nicht vom MK kommt. So war es zumindest auch schon im letzten Jahr, als es um die Verpflichtung zum MNB-Tragen ging: Da wurde vom MK ganz klar gesagt, dass eine SL diese nicht mit Hinweis auf ihr Hausrecht anordnen könne, sondern nur als "dringende Empfehlung" aussprechen.

    Ich bin ja übrigens auch nicht in NRW sondern in NDS tätig, da gelten vielleicht andere Regelungen.

    Das Arbeitsschutzgesetz sieht diese Regelungen vor, die in der Schule nicht beachtet werden.

    Das Land weiß davon und wird FFP2 nicht zur Verpflichtung machen, da dann diese anderen Regeln auch umgesetzt werden müssten, also 75min als Stunde, dann Masken-Entlastung...

    Es ist schwierig zu regeln, gleichzeitig ist es aber so, dass Arbeitsschutz vernachlässigt wird, weil man sich keine Gedanken machen will und keine Lösungen mit Schutz finden möchte - könnte ja Geld kosten.

    Gleiches gilt für die Gefährdungsbeurteilung, die es auch in Schulen in Niedersachsen gibt. Frag doch mal den Beauftragten für Arbeits- und Gesundheitsschutz an eurer Schule.

    Ich habe solche Würfel in Montessori-Farben.

    Dazu passend Dines-Material und Ziffernkarten, man könnte auch Wortkarten erstellen - samt Platzhalter-"und" , das in jeder Ziffer nur 1x vorkommt.

    Dann kann man

    a) würfeln und entsprechend mit den Materialien die Zahlen legen

    b) bei Partnern oder einer Gruppe anschließend vergleichen, wer mehr hat (wer weniger hat)

    c) die gelegten Zahlen zeichnen (Darstellungsform) oder schreiben lassen (Stellenwertsystem)

    d) einzelne Würfel entfernen und die neue Zahl legen/ benennen/ schreiben

    e) Partner-Würfel zusammenschieben und zusammenrechnen - als Würfel oder auch als Aufgabe/ im Stellenwert-System etc.

    Es gibt auch Bundesländer, in denen das Ministerium einer Befragung von SchülerInnen zustimmen muss. Das ist ein längeres Verfahren, das meist von den Profs unterstüzt wird.

    Noch eine Umfrage:

    Welche Aufgaben stehen an und welche werden am ehesten a) aufgeschobe, b) verkürzt oder c) fallen gelassen, weil sie in der möglichen Arbeitszeit nicht leistbar sind?

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