Beiträge von Palim

    Tja, ich bin weiterhin gespannt, wie es an unserer Schule nächste Woche mit dem Unterricht weitergeht und wie die Ausgabe der Tests plus Unterlagen organisiert werden soll. Langsam wird's Zeit, dass sich die erweiterte Schullleitung dazu mal äußert, denn die SL-Runde, die sich u. a. mit letzterem Thema beschäftigt hat, war - laut einer Mail des Schulleiters - schon vorgestern.

    Vielleicht haben sie Hoffnung oder Bedenken, dass sich mit der heutigen KM-Runde noch mal etwas ändern könnte?

    Bei derzeit gesunkenen 7-Tages-Inzidenzen sind auch nur noch 11 Landkreise über 100 und zwei sogar wieder unter 35.

    Daraus kann man alles mögliche ableiten.

    "Der Schulbesuch ist an allen Schulen, [...], ab dem 01.04.2021 nach Maßgabe des § 13 Abs. 1 S. 1 und 2 untersagt.

    Wobei in Satz 1+2 die Ausnahmen genannt werden: 9.+10. Jahrgang mit Abschlussprüfungen, SekII mit Abschlussprüfungen, Schuljahrgang 1-4 und FöS GE.

    Ich habe heute danach gesucht, ob der im Februar angekündigte Stufenplan, der zunächst nur ein Entwurf war, inzwischen gültig ist und konnte es nicht finden. Demnach gehen die Grundschulen erst ab einer Inzidenz von 200 aufwärts in Szenario C, bis dahin gilt Szenario B.

    Auch bei uns sind die Zahlen hoch und an den weiterführenden Schulen gab es vor den Ferien keinen Unterricht, die Grundschulen waren geöffnet. Die Tests kamen am Mittag des letzten Schultages.

    Ansonsten gilt, dass man immer auf den Stand vom 8. März zurückfällt, sobald man als Hochinzidenzkommune gilt. Entsprechend sind dann auch die Grundschulen im Wechselmodell, weil sie das zu dem Zeitpunkt auch waren.

    Ob dann nach 3 Tagen unter 100 oder nach 7 Tagen unter 100 gelockert wird oder Szenario C für 2 Wochen gilt (wie im Stufenplan genannt), ist mir nicht klar. Aber so weit sind wir auch noch nicht und die Grundschulen vorerst nicht betroffen.

    Ich habe bereits 21 Jahre gearbeitet und war 2 Jahre bei 2 Kindern zuhause.

    Wobei die Quote auch ganz anders aussehen kann.

    Die TZ-Kraft besetzt eine volle Stelle. Das, was sie an weniger Stunden macht, muss über Vertretungskräfte abgefangen werden, weil selbst bei rechnerisch zehn durch TZ unbesetzten Stellen, diese Stunden nicht in Planstellen umgewandelt werden dürfen.

    Ist das so? Irgendwie rechne ich da anders: Von den Vollzeitstellen wird eine gewissen Anzahl immer von jungen Lehrkräften besetzt, von denen einige einen bestimmten Zeitraum durch Mutterschutz und Elternzeit ausfallen. Ein weiterer Teil der Lehrkräfte macht davon Gebrauch, in Teilzeit zu arbeiten. Tatsächlich muss man das beantragen und die Schulbehörde zustimmen.

    Es ist also ein gewissern Anteil bekannt, der dazu führen sollte, dass entsprechende Reserven im System sind, ebenso wie für Vertretungen im Krankheitsfall.

    Fallen irgendwo Eltern aus, werden anderswo Eltern wieder beginnen zu arbeiten, neue Lehrkräfte in Vollzeit beginnen, wo andere in Teilzeit wechseln oder aufstocken. Das müsste sich eigentlich die Waage halten oder allmähliche Tendenzen zeichen, nicht aber zu einem plötzlichen Anstieg führen, auch wenn es an einzelnen Schulen dazu kommen kann, wenn plötzlich mehrere Lehrkräfte langfristig ausfallen oder wiederkehren.

    Falls mehrere TZ-Kräfte nämlich irgendwann aufstocken, käme es zu einem Überhang an der Schule. Schulen mit Unterhang würden dann durch Abordnungen oder (Zwangs)Versetzungen versorgt. DAS wiederum würde erhebliche Unruhe in die Kollegien bringen.

    Das ist so und das ist Alltag in den Kollegien, die davon betroffen sind UND vor allem auch bei den Schulen, die unterversorgt sind. Gerade letztere trifft es ständig, da es über Jahre eine lange Reihe von Abordnungen an diese Schulen gibt. Da es zu wenig Reserven im System gibt, werden häufig auch Vertretungsstellen aneinander gereiht und Referendare als Lückenfüller zugeordnet. Das Stammkollegium dieser Schulen muss also über Jahre immer wieder und immer weiter den Mangel auffangen. Andere Kollegien, in denen viele Lehrkräfte ausfallen, ebenfalls.

    Das wirkliche Problem ist, dass die Arbeitsbelastung extrem hoch ist und durch Mutterschutz, Elternzeit etc. noch höher wird, aber kein entsprechender Ausgleich erfolgt.

    Warum müssen die denn verteilt werden? Das waren doch die, die vor den Ferien 'rausgegeben wurden, als noch von freiwilligen Tests die Rede war. Wenn die Tests nun aber verpflichtend sind, braucht es doch keine Einholung irgendeines Einverständnisses mehr?

    Weil die Einverständniserklärungen vorab ausdrücklich für die freiwillige Testung war, JETZT muss man erklären, dass man die Information zur Pflicht erhalten und verstanden hat.

    Dann ist die Präsenzpflicht ausgesetzt, das bedeutet, dass die Eltern dazu eine Information benötigen und ihr Kind entsprechend abmelden können.

    werden wohl die allermeisten unserer Klassen ab Montag im Szenario C - also im Distanzunterricht - sein

    Die Schulen sind offen! Für Grundschulen gelten solche Inzidenzen ja nicht, also wäre eine Gruppe dran, die bleibt nun zu Hause, die andere Gruppe könnte dann am Dienstag kommen.

    Am Montag müssten entsprechend alle Informationen und TestKits verteilt werden, so denn welche da sind, damit die Kinder am Dienstagmorgen zu Hause testen können, um dann zur Schule zu kommen.

    Wenn man ein mal erlebt hat, dass man eine Frau für eine dringend zu besetzende Stelle eingestellt hat

    mehrfach ... und es ist kein Spaß, das im Kollegium aufzufangen, und ja, nach x Malen nervt es, ...

    ...ABER: WENN das Land das mitbedenken würde, würde es genügend Vertretungen einstellen, dass zumindest entsprechend eines statistischen Wertes Schwangerschaftsvertretungen vorhanden wären - Schwangerschaften bei Lehrkräften gibt es ja nicht erst seit gestern und das Lehrerinnenzölibat wurde auch nicht erst vorgestern aufgehoben.

    Mit der Einführung der Elternzeit hätte man zudem entsprechende Reserven aufbauen sollen.

    In Nds ähnlich,

    der Brief stammt vom 1. April:

    "wird DHL die Pakete in der Zeit von Mittwoch, 07.04.2021 bis Freitag, 09.04.2021 an die Schulen ausliefern. Hierzu wäre es notwendig, dass Personen in der Schule anwesend sind, um die Lieferung anzunehmen. (...) "

    Dann müssen die Testkits nur noch an alle SchülerInnen verteilt werden, einschließlich der Schreiben mit Einverständniserklärungen sowie einem Schreiben, auf dem versichert wird, dass die Testung durchgeführt wurde und das Ergebnis negativ war.

    ABER wir haben ja Montag als "Abholtag".

    Ich habe noch nie jemanden - egal ob Kollegin oder Kollege - darüber reden hören, nach welcher Zeit ein/e Kolleg/in mit welchem Stundenumfang zurückkommt.

    An kleinen Schulen verschiebt es eine ganze Menge und bedingt recht schnell Klassenlehrerwechsel oder Abordnungen, von denen mehrere andere Personen betroffen sind - von den 3-10 anderen Lehrkräften. Darum ist es häufiger ein Thema, Schwangerschaften vorausgesetzt.

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