Vielleicht kommt auch raus, dass der Lernstand ganz normal ist?
Dann bräuchte man aber vergleichende Werte, die zuvor erhoben wurden, oder was ist „normal“?
Für meine Lerngruppen kann ich sagen, dass sehr viele Kinder „normal“ sind, dazu brauche ich keinen externen Test.
Einige haben vom Distanzlernen profitiert, weil sich zu Hause jemand intensiv um sie gekümmert hat und sie mehr geschafft haben als in der Schule.
Bei einzelnen ist es so, dass sie im Distanzlernen abgetaucht sind und ihre Aufgaben nicht zuverlässig erbringen, das gilt auch für die Wechseltage zu Hause, aber auch für andere Hausaufgaben, den sonstigen Schulbesuch oder Fehltage.
Aber was sollte bei diesen Kindern eine erneute Testung bewirken?
Und wofür braucht man neu entwickelte Tests? Nehmen wir ILeA aus BB oder die HSP, da gibt es genug Vergleichsdaten.
Lieber wäre mir, die Schule hätte eine Möglichkeit, die Kinder länger nach dem Unterricht zu begleiten (Ha-Hilfe, Tagesaufenthalt), Sozialarbeiter oder Familienhelfer, pädagogisches Personal am Vormittag.
Besonders lieb wäre mir, wenn wir tatsächlich mal ein ganzes Jahr die beantragten und bewilligten Stunden für den sozialen Brennpunkt und für FAZ behalten würden und sie einsetzen könnten, statt sie seit Jahren in jedem längeren Vertretungsfall gegengerechnet zu bekommen. In mindestens den letzten 10 Jahren konnten die Stunden nicht durchgängig erteilt und eingesetzt werden.
Jetzt zu testen und die Nachhilfe-Wirtschaft zu bedienen finde ich scheinheilig.