Herausgabe einer dienstlichen E-Mail-Adresse
Von dem einen Kind hatte die Lehrerin schon vorher eine private Mail-Adresse extra für die Eltern eingerichtet, die vom anderen Kind hat es dann nach Ostern gemacht, weil Kritik kam, dass sie nicht erreichbar ist.
Und genau solche Sachen werden dann anschließend vom Landes-Datenschutzbeauftragten kritisiert? Siehe Thüringen?
Wir haben seit mehr als 5 Jahren die Nutzung einer Kommunikationsplattform seitens des Schulträgers in Aussicht gestellt bekommen. Bei jährlichen Sitzungen wurde dies immer wieder angekündigt und benannt, Inhalte nie konkretisiert.
Die landeseigene Plattform wird gerade erst in Betrieb genommen, es gibt erste Schulen, die den Zugang dazu erhalten haben.
Lehrkräfte bekommen von allen Seiten Forderungen und "die Schulen" sollen es richten.
Die einen möchten, dass sich ihre Kinder bitte nicht anstrengen müssen, den anderen ist alles zu wenig,
die einen möchten mit digitalen Möglichkeiten nicht behelligt werden und alles analog bekommen, die anderen fragen nach Unterricht per Videokonferenz.
Alles natürlich ganz unabhängig von den tatsächlichen örtlichen Gegebenheiten, wobei Eltern gerne die eigenen Bedingungen sehen und auch beachtet haben möchten, dies aber dann bei Lehrkräften und in Schulen nicht berücksichtigen.
Bis die neuen Wege gefunden und Trampelpfade angelegt sind, wird es eine Weile dauern. Es geht schneller, wenn alle den gleichen Pfad wählen, aber im Moment ist das noch nicht so. Eher laufen eine Menge Kundschafter-Ameisen durch die Wiese und überlegen noch, wie es am besten gehen könnte. Dabei entdecken sie vielleicht auch Irrwege oder später einen besseren Weg, sodass die ersten wieder verlassen werden.