Da ich fest mit einem weiteren Lockdown gerechnet habe, haben wir im Unterricht Homescooling geprobt.
Auch ich bin bemüht, die Klassen an die Lernplattform und anderes heranzuführen.
Wir haben 1x in der Woche Computerzeit und es gibt dann Aufgaben, die sie dort bearbeiten sollen: E-Mail schreiben, Aufgabe finden und beantworten, auf der Plattform im Messenger schreiben und antworten (es gibt einen offenen Raum und einen, in dem gemeinsam eine Fortsetzungsgeschichte geschrieben wird).
Dennoch ist es mühsam, die SuS und Eltern an digitale Medien heranzuführen. Immer noch erwarten sie, beliefert zu werden oder Abholtermine zu bekommen. Ist die Schule geschlossen oder die Klasse in Quarantäne geht das aber nicht.
Einige werden es erst verstehen, wenn es soweit ist, und dann denken, dass es ok ist, wenn das Kind nicht arbeitet ... oder der Meinung sein, die Lehrkraft könne sich auch mal kümmern, ohne zu bedenken, dass "die Lehrkraft" dann auch nicht aus dem Haus darf.