Beiträge von Palim

    Ich bin der Meinung, dass wir in Niedersachsen bis jetzt so gut wie alle Infos rechtzeitig bekommen haben.

    Auch ich habe den Eindruck, dass es hier derzeit ein bisschen besser läuft, aber alle Infos waren nicht zeitig.

    Die Schulschließung kam Freitagmittag, als die Grundschüler schon auf dem Weg nach Hause waren. Leider sind viele eben nicht per Mail erreichbar. Da muss man dann alle einzeln anrufen.

    Einige andere Bestimmungen kamen über das Wochenende, zur Verzweiflung der Schulleitungen, die es eben dann doch übers Wochenende oder schnell in der Woche regeln müssen, z.B. die Ausweitung der Notbetreuung auf die Ferien samt Feiertage. Da musste die Planung mehrfach erneuert und erweitert werden.

    Der Fahrplan für die nächsten Öffnungen kam eher und lässt nun ein wenig mehr Raum, das stimmt.

    Problem bei uns, es gab nur Halbjahresgespräche und das Zeugnis im 2. Halbjahr geht nur über das 2. Halbjahr, es darf sich nicht auf das 1. beziehen, weil wir Halbjahres"noten" haben.

    Ja, schwierig.

    Problem bei uns war, dass es zum Halbjahr weder Gespräch noch Zeugnis in Klasse 1 gibt.

    Sonst fangen wir etwa zum Himmelfahrt/Pfingsten damit an, ann hat man noch etwa 6-8 Wochen Zeit - je nach Schuljahr.

    Auch die bisherigen Bausteine, so man solche hat, passen nicht, wenn man kurz nach dem Halbjahr den Lernstand ausformulieren muss.

    Ich denke, ich hatte das schon richtig eingeordnet mit den Zeugnissen.

    Für mich persönlich war es zu dem Zeitpunkt einfacher, die bestehenden Halbjahreszeugnisse nach 5 weiteren Wochen Unterricht anzugleichen. Wie soll denn ein aktueller Lernstand "verkürzt" aber als Bericht dargelegt werden?

    Nun hoffe ich, dass ich sie in ein paar Wochen so verteilen darf ... aber... wer die Landesregierung kennt, weiß, dass etwa am 20.Juli der Hinweis kommen wird, was bis zum 15. Juli zu ändern ist.

    Was kann man mehr tun, als Abwarten und Teetrinken?

    Die herausragenden Leistungen beim Lernen zu Hause (das meine ich wirklich so) kann ich auf andere Weise honorieren und wenn es bei diesen Zeugnissen bleiben wird, muss man den Hintergrund eben deutlich kommunizieren.

    Die von dir genannte Liste für A14 beeindruckt mich wenig.

    Was ich aber nicht in Ordnung finde, ist, wenn jemand meint, dass eine Lehrkraft nur für das Ausdrucken, Kopieren und Abheften von Zeugnissen eine A14-Stelle bekäme!

    Dass hier einige deutliche Worte finden, liegt daran, dass sämtliche Aufgaben in den Grundschulen nebenbei erledigt werden.

    Man bekommt A12 und keinerlei Funktionsstellen, ggf. ganz vielleicht eventuell kann im Kollegium EINE EINZELNE Anrechungsstunde verteilt werden ... oder gar zwei.

    Für die Funktionsstelle A14 muss eine Grundschullehrkraft zunächst eine Schulleitung an einer Grundschule übernehmen oder die Schulform wechseln, um dort eine Funktionsstelle zu bekleiden, was möglich ist, da die meisten für GS+HS oder gar GS+HS+RS ausgebildet sind.

    Nach dem Absolvieren der A13-Stelle kann man sich dann um eine A14-Stelle bemühen.

    Bis dahin ist der Weg weit und die Aufgaben muss man dennoch erledigen.

    Auch mich beeindruckt die Liste nicht. Auch ich habe die Ausschreibungen zu A14-Stellen an Gym oder jetzt plötzlich neue Funktionsstellen an RS schon gelesen und denke: Und?

    Warum gibt es an diesen Schulen diese Stellen und wo sind sie im Grundschulbereich? Weil die Kinder kleinere Füße haben, ist das Betreuen der Homepage, das Erstellen der Zeugnisse und vieles andere weniger wert!

    Wer eigentlich 8-10 Leute im Stamm haben sollte, was schon wenig ist, und auf diese Schultern immer alle Aufgaben verteilen muss, aber seit Jahren nur 5 Stammlehrkräfte hat und den Rest über Mini-Abordungen irgendwie aufrecht erhält, teilt sich untereinander eine Menge Aufgaben, für die es anderswo A14 gibt, für uns weiterhin A12.

    Das "Drucken" der Zeugnisse ist ja nun nicht schlimm. Das könnte m.E. auch eine Sekretärin oder ein Schulassistent übernehmen, wenn es die denn gäbe! Auch bei uns übernehmen es schon mal Kolleginnen für andere, manchmal nimmt einem dafür die Kollegin eine der vielen Aufsichten ab :_o_D (Danke, Kollegin!)

    Wenn wir jetzt auf ein anderes Zeugnisprogramm umstellen mit vielfältigen Funktionen, wird das Einrichten dieses Programmes die wirklich zeitfressende Arbeit sein. Aber auch dafür gibt es weder Entlastungsstunden noch Funktionsstellen.

    Aktuell aber dann den Dämpfer, dass die in Nds. die Fraktionen der GroKo die Angleichung auf A13 nicht umsetzen möchten, mit der Ausrede der durch Corona verursachten Neubewertung. Tatsächlich waren sie schon vorher mehr als zögerlich und Fraktionsvorsitzende hatten sich schon in den letzten Jahren an Lehrerschelte beteiligt.

    Muss man alles nicht gutheißen, aber es ist schon interessant, die Umstände in unterschiedlichen BL und an verschiedenen Schulformen zu erfahren.

    Das wird hier seit ca. 10 Jahren propagiert.

    Es ist nicht meine Wahl.

    Aber auch jetzt zur Zeit der Schulschließung sollten Lehrkräfte Sprechzeiten angeben UND die telefonische Erreichbarkeit der Schule musste gewährleistet sein UND die Öffnungszeiten der Schule mussten abgedeckt werden, auch in den Osterferien.

    Aber ich verstehe auch das Problem an sich nicht.

    Es gibt einen Gesprächsgrund, man versucht, die Lehrkraft zu erreichen, diese ruft zurück und/oder bietet einen Termin an.

    Das Gespräch findet statt,

    ggf. erkundigt man sich nach angemessener Zeit noch einmal oder es gibt ein Folgegespräch zur Evaluation von Vereinbarungen.

    Humblebee , deine Perspektive ist eine andere.

    Bei SchülerInnen ab Klasse 3 mag es ausreichen, Notenstände abzugeben (bei wem?), bei Erst- und Zweitklässlern sowie Förderschülern (L und GE) ist das anders. Da braucht es schriftliche Beurteilungen, die die Lehrkräfte verfassen. Für das erste Zeugnis benötigt man sehr viel Zeit, später verändert oder erweitert man, auch das ist häufig umfangreich.

    Mich hat die Aufforderung zu Beginn der eigentlichen Ferien erreicht, vielleicht war es für deine Schulformen anders geregelt.

    Da wir als Klassenlehrkraft ohnehin das komplette Zeugnis schreiben, drucken, vervielfältigen, bleibt die Arbeit ohnehin an den Lehrkräften hängen. Vermutlich gibt es am Ende eine Bemerkung wie „orientiert sich an den Leistungsständen, die bis zu 13.3. erbracht wurden“. Ansonsten müsste man in den kommenden wenigen Unterrichtsstunden den aktuellen Lernstand, der sich aus dem Lernen zu Hause ergeben hat, ableiten. Das dürfte schwierig werden.

    Irgendwie verstehe ich das Problem nicht.


    Die häufige und in vielen BL bzw. Schulen umgesetzte Lösung ist eine wöchentliche Sprechstunde, deren zeitlichen Rahmen man zu Beginn des Schuljahres bekannt gibt.

    Diese liegt bei vielen Lehrkräften im Anschluss des Unterrichts.


    Eltern können sich also auf den üblichen Wegen, sprich Sekretariat, Mail, ggf. eigene Nummer einen Termin geben lassen, wenn man es so vereinbart hat, oder zur Sprechstunde vor entsprechendem Raum warten.

    Ist niemand da, erledigt man andere Aufgaben.


    Derzeit ist alles etwas schwieriger. Vermutlich jede Schule hat rund um die Osterferien nach Möglichkeiten der Kommunikation gesucht. Dabei würde ich meinen, dass es an weiterführenden Schulen, gar SekII, bereits häufiger Systeme gab, die an anderen Schulen zunächst gesucht und erschlossen werden mussten.

    Auch da gab es jedoch die Aufforderung, Sprechzeiten festzusetzen und mitzuteilen.

    Ist das eigentliche Problem die entgrenzte Arbeitszeit, eine Häufung von Gesprächen oder sind es mangelnde Kommunikationswege? Welche Gespräche fallen derzeit an? Welche Möglichkeiten wurden in der Schule hierfür vereinbart?

    In Niedersachsen wurde direkt mit Beginn der Osterferien (Freitag) verordnet, dass über die Ferien der Leistungsstand festzuhalten sei in Form von Noten oder Bericht.

    Das musste bis zum ersten regulären Schultag nach den Osterferien fertiggestellt sein,

    sodass an unserer Grundschule nun Zeugnisse mit dem Leistungsstand von April liegen.

    Die armen Lehrkräfte der 1. Klasse haben 14 Tage stramm Berichtszeugnisse geschrieben. Zwar fangen wir alle immer früh an, aber die Sommerferien starten in Niedersachsen Mitte Juli ... da war im April natürlich noch nichts für Klasse 1 formuliert.

    Neue Frage: Interaktive Arbeitsblätter

    Die Referendarin kam mit dem Vorschlag zu Worksheet-Crafter.

    Wir haben es uns jetzt angesehen, was interaktiv möglich wäre,

    letztlich benötigt man dann aber wieder ein Tablet und eine App, auf dem man die zuvor erstellten interaktiven Programm nutzen kann.

    Das ist bei uns derzeit nur wenigen Kindern möglich.

    Meine Kollegin hat ihre AB nun in word gebastelt, so könne die Kinder, die Möglichkeiten haben, darin arbeiten.

    Die andere können stattdessen die Ausdrucke auf Papier bearbeiten.

    Ansonsten finde ich learningapps gut, aber da bekommt man dann als Lehrkraft keine Rückmeldung.

    Auch ein Blick in die Hamsterkiste lohnt sich, finde ich.

    Zum Umgang mit Risikogruppen bzw. Lehrkräften die solche Angehörige haben.

    Gestern haben wir festgestellt:

    Leider ist es nicht eindeutig formuliert und kann so oder so ausgelegt werden.

    Vielleicht gibt es dazu ja noch eine deutliche Stellungnahme.

    Ich habe die Frage an den SHPR weitergegeben, der die Formulierung im Leitfaden und in der Pressekonferenz eindeutig fand, dass es auch für Lehrkräfte gelte.

    Etwas Offizielles vom Ministerium gibt es noch nicht,

    aber in den ersten Veröffentlichungen der GEW steht auch, dass Lehrkräfte ebenso wie SchülerInnen zu Hause bleiben dürfen, wenn sie in häuslicher Gemeinschaft leben mit jemandem, der zur Risikogruppe gehört.

    Hier heißt es: Schüler haben byom (bring your own mask oder Tuch oder was auch immer). Lehrer bekommen ein Visier gestellt.

    In Nds. sind Masken nicht notwendig.... also muss man auch keine beschaffen.

    Zitat

    Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wird im Leitfaden „nach derzeiSgem Stand nicht für erforderlich erachtet, aber für den Zeitraum der Schülerbeförderung und für die Pausen empfohlen.“

    Auf das weitere Hygienekonzept sind wir gespannt.

    Niedersachsen erwähnt im Leitfaden explizit,

    dass Lehrkräfte die Risikopatienten als Angehörige haben, weiterhin im Homeoffice arbeiten dürfen.

    Nachdem Sie hier wochenlang jeden Tag verkündet haben, wie furchtbar Ihr Dienstherr ist, wie fürchterlich und schrecklich sie behandelt werden: jetzt dürfen Sie sich entspannen.

    In der Pressekonferenz klang es so, als seien die Vorgaben für SchülerInnen auch für Lehrkräfte zu übertragen.

    Auf eine Nachfrage antwortet Herr Tonne: Ja, das gilt auch für Lehrkräfte.

    Das Zitat ist allerdings nicht eindeutig:

    Zitat

    Umgang mit Risikogruppen

    Lehrkräfte, die einer Risikogruppe angehören, können auf eigenen Wunsch nach Vorlage eines ärztlichen Attestes im „Home Office“ verbleiben. Auch Schülerinnen und Schüler einer Risikogruppe sowie diejenigen, die mit Angehörigen von Risikogruppen in häuslicher Gemeinschaft leben, können ins „Home Office“ gehen.

    Das KANN bedeuten

    a) das Lehrkräfte selbst der Risikogruppe angehören müssen, dann ein Attest vorlegen und daraufhin von zu Hause arbeiten

    und die Regelung mit den Angehörigen nur auf SchülerInnen zu beziehen ist, weil es sich in einem gesonderten Satz befindet.

    oder

    b) Dass auch Lehrkräfte mit Angehörigen von Risikogruppen zu Hause arbeiten können, weil sich "diejenige" auf SchülerInnen UND auf Lehrkräfte bezieht.

    Leider ist es nicht eindeutig formuliert und kann so oder so ausgelegt werden.

    Vielleicht gibt es dazu ja noch eine deutliche Stellungnahme.

    Wir haben IServ seit ca. 2 Wochen und uns als Lehrkräfte alles angesehen, Erklärungen erstellt, ein bisschen herumprobiert...

    Heute habe ich versucht, über eine Eltern-Whats-App einen Mail-Kontakt zu verbreiten bzw. um einen Anruf zu bitten.

    Habe ich erst einmal die Möglichkeit zu mailen, kann ich darüber die Hinweise zu IServ verschicken.

    DAS hat schon mal nicht geklappt. Von sich aus hat sich kaum jemand gemeldet.

    Die KollegInnen haben die Informationen selbst rumgebracht. Das ist offenbar der sicherere Weg.

    Das wird noch eine lange Phase. Wenn wenigstens die Hälfte der Leute den Weg ins IServ findet oder per Mail zu erreichen wäre!

    Morgen will ich sie alle erreicht haben. Mal sehen, wie viele dann noch einen Hausbesuch benötigen.

    Bei den Materialien wird es ähnlich sein. Dann braucht es Abholtermine in der Schule.

    Ich bin auch aus Niedersachsen, habe es auch gesehen und fand einige Angaben dienlich.

    Trotzdem bleiben unzählige offene Fragen.

    Ich stelle es mir noch schwierig vor mit den Kindern die Regeln umzusetzen. Sollen die stundenlang auf einer Stelle sitzen ...

    Ja,

    wobei ja von gestaffelten Pausen gesprochen wurde.

    Dann muss die eine Klasse zur vollen Stunde hinaus, die andere zur halben.

    Je mehr Kinder kommen, desto schwieriger wird es dann mit der Trennung.

    Das wird wie üblich in NRW gelöst: Morgen KMK, Freitag gegen 17h Schulmail mit Ansage: Die Schulen müssen sicherstellen, dass... und dann muss jede Schule eine individuelle Lösung finden und wenn die halbwegs steht, gibts eine Mail ans Kollegium und dann gehts irgendwie los und jeder fragt sich, ob es nicht sinniger gewesen wäre einen Moment länger über das Konzept nachzudenken.

    Ja. Diese Vorgehensweise gibt es in anderen BL auch häufiger.

    Und deshalb soll die KMK laut Tagesschau bis zum 29.4. ein Konzept erarbeiten, wie das gehen kann,

    dafür dass am 20. oder 27.4. schon die SuS in die Schulen kommen.

    Ich meinte Abordnungen in Ämter, Kultusministerium, Arbeitsgruppen, Unis etc.

    In Nds. werden diese Abordnungen schon wegen des Lehrkräftemangels zurückgefahren, sodass Menschen mit Amt nun in Schulen Stunden übernehmen.

    Auch das gibt es an unserer Schule.

    Ob die weiterhin notwendig sind, sehen wir dann, wenn klar ist, was überhaupt in welcher Form zu erteilen ist.

    und Abordnungen werden natürlich beendet, wo sie nicht für eine "Grundversorgung" notwendig sind.

    Wir haben schon vor Wochen, als die Schulen noch geöffnet waren, überlegt, welche Kreise die Abordnungen ziehen und was dies z.B. an Quarantäne nach sich ziehen würde.

    Abordnungen werden gemacht, DAMIT die Grundversorgung überhaupt gestemmt werden kann.

    Ohne diese könnten wir die Schule nicht führen, wobei 2 Lehrkräfte vollständig abgeordnet sind und Klassen führen,

    die anderen stundenweise an verschiedenen Tagen kommen.

    Aber auch da muss man dann früher oder später gucken, was mit verbleibendem Personal überhaupt möglich ist.

    Bei einer Öffnung der Schulen, wann immer das auch sein mag, sind alle Vorerkrankten, Schwangeren und Ü- 60jährigen raus? Ist das richtig so? (Nicht, dass wir jetzt schon bei manchen Schulformen Lehrermangel hätten)

    Bei uns bleiben dann etwa 2 Leute übrig.

    Da wird es schwierig, die Schule zu öffnen.

    Bei uns an der Schule machen Personen ab 60 noch Notbetreuung. Gibt es da eine Regelung in Nds?

    Es gibt auf den Seiten des MK ein FAQ, in dem dargelegt ist, wer NICHT zur Notbetreuung eingeteilt werden sollte.

    Gleichzeitig darf man sich freiwillig melden. Dazu waren auch bei uns viele bereit.

    Die Personen, die bei euch Notbetreuung machen, mussten sich dazu ja freiwillig melden.

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