Beiträge von Palim

    Was erwartest du denn noch? Ein maßgeschneidertes Förderkonzept?

    JA! Was denn sonst?

    Beschäftigungstherapie mit Mandalas wohl nicht.

    Individuelle Förderung entsprechend des aufgesetzten Förderplanes, orientiert am Curriculum der FöS, wobei entweder die üblichen Stundeninhalte reduziert werden oder eigene Lehrgänge im Vordergrund stehen.

    Es geht um Förderbedarf Lernen, das ist ja recht genau eingegrenzt, sonst wäre es GE. In meinem BL werden alle SuS in Klasse 4 erneut überprüft, da hätte man es sonst angleichen können.

    In der SekI würde ich davon ausgehen, dass das Leseprinzip verstanden ist, einfache Texte erfasst werden können und der Schüler abschreiben und zumindest Wörter selbst verschriftlichen kann.

    Bei einer motorischen Störung oder eingeschränktem Sehvermögen könnte ein Laptop beim Schreiben helfen, dann wäre aber eine Tastatur mit fühlbaren Tasten hilfreich... und der Förderbedarf nicht auf Lernen beschränkt, sondern kombiniert oder mit anderem Schwerpunkt gesetzt.

    Für die schwächeren SuS kannst du Tippkarten machen, auf denen Nomen und dazu passende Adjektive abgedruckt sind, vielleicht auch schon flektiert,

    für die stärkeren SuS würde ich in die Wortschatzarbeit gehen, sodass sie neben "schön" und "nett" andere Wörter finden sollen, Wörter nicht doppelt verwenden dürfen etc.

    Ich bin mir nicht sicher, ob es für die Kinder in der Gedichtform nicht zu schwierig ist, gerade zu Beginn, da sie sich dann sowohl auf die Form, als auch auf den Inhalt UND auf die Flexion konzentrieren müssen.

    Alternativ könnte man einen Gegenstand jeweils mit mehreren Adjektiven beschreiben:

    es ist die/eine ___________ , _________________, ___________ und __________ Katze,

    sodass man nur im Nominativ oder Akkusativ bleibt und die Endungen bei den Adjektiven gleich bleiben.

    Dabei wird im Vergleich der beschreibende Charakter sehr deutlich, da dann nebeneinander

    a) die schöne, kleine und niedliche Katze und

    b) die fuchsteufelswilde, fauchende und kratzende Katze stehen.

    Tatsächlich gibt es die bisher an unserer Schule üblichen Lernspiele als App, jedoch NICHT für IPad.

    Andere benötigen unbedingt Internet oder kosten als offline-App zusätzlich.

    Wenn es nur ein Schüler ist und dieser ein Inklusionsschüler ist, sind die Eltern hoffentlich involviert und kümmern sich um Kind und Ipad.

    Wie viele SuS mit Inklusions oder Förderbedarf hast du im Unterricht?

    Ich bin erstaunt, was du von Eltern und SchülerInnen erwartest, da könnte ich lange warten.

    Wenn die SCHULE ein IPad erwartet, wird die SCHULE sich überlegen müssen, woher es kommt und wer es wartet. Auch auf den Schulträger kann man sich da zumeist nicht verlassen (für den Support). Wenn es ein Einzelgerät für ein inklusiv zu beschulendes Kind ist, kann die Finanzierung gelingen, alles andere eher nicht.

    Die andere Frage ist allerdings, warum dieser Schüler ein digitales Endgerät bekommt und was er damit lernen oder üben soll.

    Ich habe halt geschrieben, was in der Schülerhilfe stand

    Bei einer Lehrkraft fand ich es gut, beim anderen Lehrer habe ich Inhalte und Hintergründe vermisst.

    Ich weiß, dass ich selbst als Schülerin gedacht habe, was denn wohl erwartet worden wäre oder was in meinen Klassenarbeiten denn nun gefehlt hat.

    Gleichzeitig hatte ich befreundete Deutsch- und Geschichtslehrkräfte, die am Gym in der Oberstufe ihren Unterricht aufeinander abgestimmt haben, sodass man in Geschichte die Hintergründe lernte, die man im Deutschunterricht brauchte. Das fand ich gut.

    Aber es ist doch doof, wenn SuS die Schülerhilfe abschreiben (müssen), weil sie selbst nicht verstehen, wie es anders gehen kann.

    Da muss Unterricht das notwendige Handwerkszeug vermitteln, wenn selbstständige Interpretationen möglich sein sollen, sonst bringt es ja für später nichts, schließlich bekommt man bei anderen Texten auch keine Schülerhilfe geliefert.

    In einer Fremd- oder Zweitsprache dann Wortspiele, Vergleiche oder Konnotationen sowie geschichtliche Hintergründe zu kennen und einordnen zu können, finde ich schon sehr herausfordernd.

    55

    Während man den Beitrag schreibt, sieht man ja noch keine Nummer.

    Die kan man erst nachträglich einfügen.

    Während ich schreibe, sehe ich den Beitrag #54 von samu.

    Wenn nun in dieser Zeit, wo ich das hier verfasse, aber jemand anderes auch einen Beitrag schreibt, bekommt meiner später eine andere Nummer.

    Wenn ich diesen nun abschicke, kann ich gucken, welche Nummer ich wirklich habe ... das mache ich jetzt (Zeit 18:59)

    Nachtrag:

    Tatsächlich erscheint mein Beitrag als #55, weil niemand sonst etwas geschrieben hat.

    Während ich nun etwas ergänze, hat aber wieder jemand die Möglichkeit, einen eigene Beitrag zu setzen.

    Außerdem könnte es sein, dass zuvor ein anderer Beitrag noch nicht angekommen war.

    Wir haben keinen Jahresterminplan, den hatten wir noch nie.

    Es gab mal einen Halbjahresplan, aber auch der hat eine geringe Halbwertszeit.

    Das System ist klein und es gibt im Jahr so viele zusätzliche Aufgaben, die kommen, dass immer mal eine DB stattfinden muss, um sich abzustimmen.

    Manchmal (seltener) ist auch eine DB angesetzt, die entfallen kann, weil doch nichts anliegt.

    Ein Konzept für Teilzeitkräfte gibt es auch nicht, gab es auch noch nicht... inzwischen arbeiten wir alle Vollzeit.

    Auf die Teilnahme an den DB kann man schlecht verzichten, da man ja immer Klassenlehrkraft ist.

    Die Teilnahmen an Fachkonferenzen sind eher entbehrlich, da hat man als Teilzeitkraft ja in der Regel ein paar weniger, da man als Klassenlehrkraft zwar immer D/Ma hat, dafür aber weniger der anderen Konferenzen.

    Auch zusätzliche Aufgaben und Aufsichten haben die Teilzeitkräfte weniger.

    Die FöS-Lehrkräfte, die von außerhalb kommen, nehmen an den DB nur selten teil.

    Der Support über die Stadt kann nur für das Windowsgerät erfolgen, Zugriff zum Internet in der Schule kann ebenfalls nur für das Windowsgerät eingerichtet werden. WLAN werden wir voraussichtlich in den nächsten 5 Jahren keins erhalten.

    Was soll der Schüler denn mit dem Gerät machen?

    Es gibt kein WLAN, aber LAN in der Klasse?

    Es gibt NICHTS in der Klasse, also gar keinen Zugriff auf das Internet?

    Sprachlich ist der Text m.E. durchaus geeignet für eine 10. Realschulklasse, inhaltlich konnte er den Text auch rezipieren, aber bei der Deutung drehte er sich nur im Kreis.

    Wenn er so viel kann, ist er doch schon recht weit.

    Vielleicht versteht er nicht, was verlangt ist.

    An der Stelle bin ich häufig bei Aufsatzerziehung: Man erwartet, dass Kinder (oder Jugendliche) etwas können, ohne ihnen zu sagen oder zu zeigen, wie es geht.

    Es gibt Rechenwege, Techniken bei Sportarten und in allen möglichen anderen Fächern, aber bei Deutsch und beim Schreiben wird gerne mal erwartet, dass es von sich aus plausibel ist. IST es aber für manche oder mehrere SchülerInnen nicht.

    Dazu gehört dann, dass es ein Muster gibt, das man an Beispielen erläutert, wie es aussehen kann und welche Möglichketien es gibt, was richtig ist und was falsch ist.

    Auf dieses Beispiel bezogen: Man kann

    - theoretisch erläutern, was erwartet wird.

    - zeigen, was erwartet wird, indem man eine Musterlösung präsentiert und gemeinsam zerpflückt.

    - unterschiedliche Bausteine geben und allein oder gemeinsam abwägen oder besprechen, welche zur Aufgabe passen und welche nicht.

    - unterschiedliche Bausteine geben, die verschiedene Meinungen darlegen und daraus wählen lassen und so die Interpretation zusammensetzen, dabei muss sie dennoch in sich schlüssig bleiben.

    - unterschiedliche Ausarbeitungen zeigen und an ihnen die gesetzten Kriterien nachvollziehen sowie die Bewertung zeigen.

    Dazu gehört dann auch, dass man darlegt, wie viel zusätzliches Hintergrundwissen einfließen soll, welche Belege es braucht, was gesetzt ist und was man selbst zufügen muss.

    Ist es möglich, dass an einer Schule ein Tag in der Woche generell freigehalten werden muss und dann auch kurzfristig eine Konferenz auf Zuruf stattfinden kann?

    Rechtlich ist das sicherlich nicht gedeckt, aber bei uns ist das seit Jahren so.

    1 Tag in der Woche ist als "Konferenztag" gesetzt, sodass man da auch kurzfristig etwas ansetzen kann und man sich diesen Tag freihalten sollte.

    Palim schreibt "47" bei mir ist es Beitrag 48

    hmpf

    Sollte ich mich versehen haben?

    Ich vermute, es liegt an nahezu gleichzeitig veröffentlichten Beiträgen.

    Zählt die Zeit, wenn man es abschickt?

    Zählt die Zeit, wenn man beginnt den Beitrag zu verfassen?

    Was ist, wenn jemand anderes Sekunden zuvor so weit ist, dies aber auf dem Server erst etwas später ankommt? Dann müsste die Zahl des Beitrags verändert werden.

    Den Beitrag 47 von alpha hatte ich zuvor gar nicht wahrgenommen, allerdings habe ich auch nicht drauf geachtet, weil ich das Zitat von DeadPoet direkt eingefügt hatte.

    Jetzt ganz bewusst: 53!

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