Beiträge von Palim

    Ich dachte, das ist förderschulspezifisch?!

    Nein, ist es nicht.

    Beim Lernen (analog) haben mich eher die positiv überrascht, bei denen ich gedacht hätte, dass es für die Familie besonders schwierig sein wird.

    Dann muss es ja viele Familien betreffen, die keine Emails nutzen können, ganz unabhängig vom Internet. Es scheitert am Passwort

    Es scheitert daran, dass man zuvor im Server eine Seite aufrufen muss, die ja zu Hause nicht voreingestellt ist, sodass man nur auf das Icon klicken muss,

    es scheitert daran, dass man Namen und Passwort eingeben soll, womöglich noch an besonderen Stellen mit kleinen oder großen Buchstaben versehen,

    dass man danach noch auf "Anmelden" klicken muss,

    es scheitert an der Orientierung auf einer Seite...

    ... und bei manchen auch an der Verfügbarkeit von Internet oder Gerät.

    Ein Smartphone zu HABEN ist nicht gleichbedeutend mit NUTZEN können oder wollen.

    Wenn sie es downloaden können, sind m.E. auch die Möglichkeiten da, sowas online zu bearbeiten.

    Wenn ... ja, wenn.

    Leider sind sie aber z.T. nicht in der Lage, sich mit Namen und Passwort anzumelden,

    selbst wenn das zigfach im Unterricht (auf anderer Plattform) erfolgte.

    Auch das Abrufen und Beantworten einer E-Mail scheinen viele nicht zu beherrschen (Eltern wie Kinder).

    Entsprechend dürftig ist das, was digital zurückkommt.

    Kommt es zu einer kurzfristigen Quarantäne, würde ich die Familien gerne digital erreichen können.

    Hinweise, dass Partner- oder Gruppenarbeit verboten ist, gibt es nicht. Aber persönliche Arbeitsutensilien (Sitfte, Schere, Kleber) dürfen nicht gemeinsam benutzt werden. Gleichzeitig der Hinweis, dass man den Abstand möglichst einhalten soll.

    Ja, daran knabbere ich auch.

    Wobei ich ja alle Kinder in meinen Raum setzen muss, es gibt keine Einzeltische.

    Und da die Tische auch nicht auseinander stehen, werde ich zumindest auch Partnerarbeit machen. Die SuS tauschen sich eh mit ihren Sitznachbarn aus.

    Schön ist allerdings der explizite Hinweis im Nds-Rahmenhygieneplan, dass man Arbeitsmaterialien entgegennehmen und verteilen darf... wo man doch sonst keine Gegenstände teilen soll.

    Zitat

    Von Schülerinnen und Schülern erstellte Arbeits- oder Unterrichtsmaterialien können grundsätzlich auch haptisch entgegengenommen werden (...)

    Wobei die Fachleiter*innen/Ausbilder*innen, die am Studienseminar tätig sind, m. E. trotzdem noch mehr als ein paar Stunden in ihrer Schule unterrichten (in welchem Umfang genau, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis).

    Es gibt ein paar Stunden pauschal und den Rest pro Kopf, also Seminargröße, angerechnet.

    Ist das Seminar winzig, z.B. weil es ausläuft, sind es 6Stunden, die erlassen werden, dann hat man also 22 Stunden zu erteilen,

    ist das Seminar groß, sind es wirklich nur ein paar Stunden, die man noch in der Schule eingeplant wird.

    Seminartage gibt es für die Refs 2, für die SeminarleiterInnen wird es nur einer sein, da die Sitzungen eines Faches dann vermutlich immer auf dem gleichen Tag liegen.

    Tatsächlich organisiert das in NDS aber jedes Studienseminar selbst (und anders).

    Ich habe verschiedene Einheiten, nicht-religiöses Einzugsgebiet, da muss man in jedem Schuljahr aufs Neue die Weihnachtsgeschichte mit unterbringen, damit die meisten sie nach 4 Jahren im Ansatz kennen könnten.

    Eine Einheit geht von der Messiaserwartung aus, von Versen aus den Propheten, von Erwartungen. Dazu kann man die Lebenssituation in den Blick nehmen und darlegen, worauf die Menschen warten. Das passt auch gut zu „Advent“.

    Man kann auch vom Königsbild ausgehen und fragen, ob Gott ein König ist, ebenso kann man die Messiaserwartungen dem Geschehen gegenüberstellen.

    Bei „Menschwerdung“ könnte man aber auch die Menschlichkeit herausstellen. Vielleicht kann man es verknüpfen mit den Erwartungen, die man an ein Kind stellt, und dem Vorbild, das Jesus uns gibt.

    Es wird allerdings auf den bereits benannten Erlass verwiesen: " Weitere Hinweise sind im Erlass „Schutz von Personen in Schulen, die besonderen gesundheitlichen Risiken unterliegen“ enthalten."

    Den man dann sucht ... und im Begleitschreiben zum neuen Rahmenhygieneplan den Hinweis findet, dass es dieser nicht mehr gesondert veröffentlicht würde, da die Inhalte in den Hygieneplan eingearbeitet seien.

    Und da ist es eine Kann-Bestimmung.

    Schülerinnen und Schüler, die mit Angehörigen aus den oben beschriebenen Risikogruppen im einem gemeinsamen Haushalt zusammenleben, können ebenfalls wieder regelmäßig am Präsenzunterricht teilnehmen.

    Das steht so in der Vorgabe und es ist eine KANN-Bestimmung ... und damit dehnbar,

    alternativ stünde da "sollen" oder "nehmen teil".

    Die Aussagen sind nicht wirklich fest,

    ob das Absicht sein kann, weiß keiner.

    In Nds kannst du mit dem Master eine Vertretungsstelle annehmen und an einer Schule unterrichten.

    Die befristeten Stellen stehen auch unter http://www.eis-online.niederaschsen.de

    Allerdings ist es üblich, dass zuerst auch die allerletzten Bewerbungsrunden abgewartet werden, dann die Abordnungen gehen, die Schulen sich weiterhin selbst behelfen dürfen und erst etwa 6 Wochen nach den Sommerferien die Stellen genehmigt und freigegeben werden.

    Deshalb sind die Stellen derzeit leer, in Braunschweig nicht, keine Ahnung, warum es da anders ist.

    An den noch nicht besetzten unbefristeten Stellen sieht man einen Teil des Bedarfs.

    Du könntest dich also für die anderen Bundesländer erkundigen, welche Möglichkeiten es dort gibt, die Wartezeit zu überbrücken.

    die berühmte "Gelbe Karte"

    Ähm, nee?

    Die Aufgabe heißt:

    a) Schreibe den Text in dein Heft ab. Kontrolliere danach selbst deinen Text und verbessere die Fehler.

    oder

    b) Wer beim Abschreiben die wenigsten Fehler hat/ unter seinem Fehlerziel bleibt, hat gewonnen.

    Vielleicht hat es auch mit dem Sprachverständnis zu tun:

    c) Begib dich mutig auf eine geheimnisvolle Mission, übertrage den Geheimcode ohne Fehler und sammle bis zu 3 Sternchen ein!

    Ach,

    du wolltest und etwas über Sachsen erzählen?

    Und ich dachte, du wolltest diskutieren, nach welchen Kriterien die Wirtschaft ein Ranking zur Bildung erstellt:

    Zitat

    Das Neue an der Neuen Sozialen Marktwirtschaft, die die INSM propagiert, besteht darin, dass die sozialen Bestandteile eliminiert werden, da sie den Interessen der Arbeitgeber widersprechen. Der Staat soll sich aus dem wirtschaftlichen und sozialen Geschehen zurückziehen, d. h. auf soziale Korrekturen und Sicherungsmaßnahmen verzichten, auch wenn die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinanderklafft.

    https://lobbypedia.de/wiki/Initiativ…marktwirtschaft

    sind tatsächlich aber am Anfang hauptsächlich damit beschäftigt, ihnen das ständige "ich brauch Hilfääää"-Geschrei abzugewöhnen.

    Kann man ja mal probieren, vielleicht springt ja jemand.

    DAS muss man ihnen in der Schule auch abgewöhnen, inzwischen fast allen.

    Aber bei neuen Personen im Raum, andere Lehrkräfte, PraktikantInnen, Eltern..., fallen sie gerne in ihr Verhalten zurück und probieren es erneut.

    Die Erfahrung der Kinder: In der Regel erbarmt sich dann schon jemand.

    Und die Kinder Lernen an diesem Erfolg, täglich.

    Das gleiche Spiel gab es zu Beginn mit dem Absatz für Lehrkräfte mit Angehörigen aus Risikogruppen, da wollte ich auch niemand festlegen und man war dann auf die SL angewiesen. Zunächst war es ein Absatz und der Bezug nicht ganz deutlich, später wurde in der nächsten Veröffentlichung der Absatz geteilt, sodass Lehrkräfte mit Angehörigen rausgefallen wären.

    Immerhin wird es für Lehrkräfte doch jetzt explizit genannt, dass diese im Unterricht eingesetzt werden, für SchülerInnen wird es nicht genannt.

    Außerdem wird in allen Szenarien genannt, dass SchülerInnen, die im Distanzlernen sind, mit Aufgaben zu versorgen seien. Demnach muss es ja SuS geben, die zu Hause sind.

    Die Erfahrung sagt: Wenn es hart auf hart kommt, wird sich die Landesschulbehörde auf nichts einlassen und dem Elternwillen folgen.

    Als Schulleitung sollte man sich die Anweisung in Zweifelsfällen schriftlich geben lassen.

    Kommentar eines Kollegen dort:

    Dann soll ER sich mal ein bisschen mehr anstrengen, vielleicht klappt es dann auch mit SEINER Schwangerschaft.

    Es ist doch schön, wenn die anderen solch ein Glück haben.

    Warum kann man sich daran nicht freuen?

    Und ja, es zehrt, wenn man an der Schule über Jahre auffangen muss, dass KollegInnen wegen Schwangerschaft und Elternzeit ersetzt werden müssen, es keinen Ersatz gibt und man immer wieder Hauptfächer, Klassenleitungen und Einarbeitung von irgendwem übernehmen muss und manchmal ist man davon auch wirklich mal genervt,

    aber die Schwangeren können nicht für den Lehrkräftemangel und die fehlende Reserve im Schulsystem, die man bei den verjüngten Kollegien gleich hätte mit einplanen müssen.

    Wenn die Klasse größer ist, finde ich mehrere Stellen nicht schlimm. Das reichen doch 1-3 Kopien des ohnehin schon erstellten Lösungsblattes und insgesamt ist die Phase des Kontrollierens dann wesentlich kürzer.

    Letztlich muss man ja allen SuS die Möglichkeit des Kontrollierens einräumen oder sicherstellen, dass sie wirklich alle die Gelegenheit haben, ihre Aufgaben nachzusehen und nicht nur die schnellsten 3.

    Alternativ kannst du den ersten das Lösungsblatt anbieten und anschließend an Haltestellen (mit Symbol im Klassenraum ausweisen) die Partnerkontrolle ermöglichen, sodass jemand, der schon am Lösungsblatt kontrolliert hat, seine nun richtigen Lösungen anderen bereitstellt.

    Du könntest mit mehreren Stellen im Klassenraum arbeiten, wo zu verschiedenen Aufgaben die Lösungen zu finden sind.

    Finde ich auch gut.

    Dann könnten die Schwächeren auch schon nach der 1. Aufgabe am Aushang 1 ihre Lösung kontrollieren, ohne die Lösung von Aufgabe 3 und 4 vor der Nase zu haben.

    Dass offenbar recht viele von uns nicht annähernd das umgesetzt haben, was sie wissen schadet halt dem Ansehen unseres Berufsstandes.

    Du hast ja so einiges aufgezählt und sicher mag es das eine oder das andere geben, aber ob es "recht viele" waren, die es nicht umgesetzt haben, da bin ich unschlüssig.

    Auch müsste man die erhobenen Daten doch prüfen, wie diese Einschätzung der Eltern entstanden ist.

    Und da, ganz ehrlich, gibt es auch alles:

    1) Eltern, die keinen Internetzugang haben, aber deren Kinder alle analog zugestellten Aufgaben tiptop bearbeitet haben

    2) Eltern, die ihre Kinder nicht an die Augaben setzen konnten und deren Kinder unbearbeitete Aufgaben auf mehrmaliges Nachfragen in der Schule abgegeben haben ... oder auch nicht

    3) Eltern, die Internetzugang haben und die digitalen Möglichkeiten nutzen und Rückmeldungen geben

    4) Eltern, die Internetzugang haben, diesen aber nicht nutzen (können oder wollen).

    Alle diese Eltern haben Erwartungen auf Grundlage ihrer Möglichkeiten und Einstellungen und diese Erwartungen decken sich nicht.

    Hinzu kommt, dass es bundesweit viele unterschiedliche Vorgaben gab.

    Allein die Studie, dass die Lernzeit so rückläufig gewesen sei, finde ich verquer.

    Wenn das Bundesland Richtwert vorgibt, kann die Lernzeit ja kaum höher ausfallen.

    Wenn Aufgaben "freiwillig" sind, werden einige von ihrer Freiheit Gebrauch machen und die Aufgaben links liegen lassen, egal wie viel Mühe sich die Lehrkräfte damit gegeben haben.

    Ich würde mich gar nicht von einer solchen bundesweiten Umfrage abhängig machen, sondern mit der lokalen Elternschaft möglichst gute Regelungen finden wollen.

    Dabei ist es vielleicht ganz sinnvoll, wenn man den Erwartungen die tatsächlichen Möglichkeiten (schulische wie familiäre) gegenüberstellt

    und im Anschluss überlegt, was man daraus macht.

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