Wie ist das denn mit dem Datenschutz zu vereinbaren?
Es wird in jeder Klassenkonferenz auf die Verschiegenheitspflicht der Anwesenden hingewiesen und im Protokoll vermerkt.
Wie ist das denn mit dem Datenschutz zu vereinbaren?
Es wird in jeder Klassenkonferenz auf die Verschiegenheitspflicht der Anwesenden hingewiesen und im Protokoll vermerkt.
What the f... ist das denn für ein Scheiß?! Sind die Dienstpläne auf den Stationen Eurer Kliniken auch unter Patientenbeteiligung zu erarbeiten? Können bei Euch die Fahrgäste die Fahrpläne im ÖPNV mitbestimmen? Mann, mann, mann...
Warum bist du denn so aggressiv?
Ich habs mir ja nicht ausgedacht.
Es gibt inzwischen Kollegien, die VOR der Fachkonferenz noch eine Fach-DB vorschieben, um bestimmte Punkte vorab ausdiskutieren zu können. Das ist dann doppelte Arbeit und Beschneidung der Mitbestimmung.
Vor 15 Jahren zum Konjunkturpaket war es ein Intel-Paket, das es damals kostengünstig gab, Fortbildungen dazu, bei denen die Produkte an Lehrkräfte verteilt wurden ...
... jetzt gibt es gerade wieder ähnliche Pakete, weil ja auch jetzt wieder viele Schulen Entscheidungen treffen.
Tatsächlich fragt auch kaum jemand nach bei Diagnose-Software, bei der eine Menge Schülerdaten gesammelt werden können.
U.a. Schulbuchverlage bieten diese an und bieten im Anschluss per Werbung auch Produkte an, mit denen die ermittelten Defizite aufgearbeitet werden können.
Vor 15 Jahren hätte ich gesagt, einige haben das noch gar nicht durchdacht und sind technisch nicht so weit aufgestellt,
inzwischen sind sehr viele Leute zwar technisch ausgerüstet, dabei aber gedankenlos.
Warum KollegInnen freiwillig sprachgesteuerte Assistenten in ihrem Heim aufstellen, erschließt sich mir nicht.
Vielleicht ist man an anderer Stelle dankbar, wenn etwas überhaupt funktioniert und schaut dann nicht auf Hersteller und Datenkraken.
Neueste Idee in Niedersachsen, die einem noch mehr Arbeit verschafft: "Besondere Lernaufgaben".
Ja, sehe ich auch so.
Besonders bezeichnend ist, dass diejenigen, die das Curriculum geschrieben haben, an dieser Stelle offenbar in mehreren Fächern selbst nicht weiter gekommen sind und es so gut wie keine Beispiele dafür gibt. Entdecke die Möglichkeiten!
Hier kann man auch Portfolios, Lerntagebücher, Protokolle usw. als Klassenarbeit werten.
Jein. Die Sachen kann man bewerten. Da das aber zusätzliche Leistungen sind, wurde damit die Anzahl der Leistungsnachweise raufgesetzt. Es wird keine Klassenarbeit ersetzt, wie zuvor, sondern es sind jetzt zusätzliche Lernleistungen vorgeschrieben.
... vorhin habe ich festgestellt, dass der Erlass "Arbeit in der Grundschule" schon wieder in der Anhörung ist und noch mehr Arbeit in den Schulen abladen wird (Konzepte). DAS sind eben die Sachen, die man wenig beeinflussen kann.
Steht da auch explizit, wie umfangreich diese Konferenzen sein müssen?
Fachkonferenzen sind unter Elternbeteiligung durchzuführen und es gibt einen extrem langen Katalog an Aufgaben für jede Konferenz.
Natürlich kann man für diese Aufgaben eine zeitliche Reihenfolge der Überarbeitung festlegen, sodass man nach und nach irgendwann alles bearbeitet hat. Bei ständig neuen Curricula und Bestimmungen wird dies immer wieder über den Haufen geworfen *achselzuck*.
Ich finde, das ist schon das eine oder andere dabei!
Offenbar sehe ich nicht, was du da entdeckst.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich das nun für mich und meine Schule hier durchdeklinieren muss.
Klassenarbeiten sind doch per Curriculum vorgegeben, wie will man da welche streichen?
Konferenzen sind auch vorgegeben, der Minister hat in einem 11-Punkte-Plan Erleichterung versprochen, bei einigen dieser Punkte ist er zurückgerudert, u.a. bei den Konferenzen, es bleibt bei 2 pro Jahr pro Fach.
Genau an der Stelle sehe ich keine "freiwilligen Leistungen", die man zusammenstreichen könnte.
Das ist einer der Punkte, die es schwierig machen. Die "freiwilligen Leistungen" sind doch eher Schulfeste, Projekte, Ausflüge
Es ist ein echter Augenöffner zu sehen, was die GeKo alles beschließen darf.
Das hängt am Bundesland ... und daran, wie stark die Rechte beschnitten wurden.
Und ja, wenn halt Not am Mann ist, viele Kollegen krankheitsbedingt ausfallen (oder weil sie alle auf Klassenfahrt sind) und es hohen Vertretungsbedarf gibt, warum setzt man nicht wirklich mal vier Klassen in die Aula, macht einen Film an und schickt nur zwei Aufsichten rein?
Weil man schon an solchen Maßnahmen scheitert: keine Aula, keine Technik
... oder sich die blutige Nase schon geholt hat, wie bei besagten Curricula, weil einem die Schulinspektion genau das um die Ohren pfeffert, man direkt durchfällt und man sich sofort auf eine 2. Prüfung einstellen kann.
Nun mag man das als Ausflucht sehen, aber es ist eben nicht einfach, WIRKLICH etwas zu finden, das
a) die Arbeit minimiert
b) zu keinem weiteren Mehraufwand führt
c) in vielen Schulformen/ an vielen Standorten machbar ist
und
d) pädagogisch vertretbar bleibt.
Über d) lässt sich auch streiten.
Inzwischen komme ich zu der Meinung, dass "pädagogsich vertretbar" zu "freiwillige Maßnahmen" wird und damit immer häufiger ausfällt, am häufigsten mangels Lehrkräften.
Kommuniziert man das aber nicht, sind es am Ende einmal mehr die Lehrkräfte, die den Schwarzen Peter bekommen.
Aber die Empörung darüber ist nicht zielführend. Man muss schon dagegen ankämpfen.
Zudem: Man kämpft in diesem Fall gegen die Ministerialbürokratie, gegen die Politik, gegen die veröffentlichte Meinung und sogar gegen Teile des eigenen Kollegiums...
Vielleicht ist die "Empörung" gerade deshalb so groß, weil man immer gegen alle möglichen Windmühlen ankämpft und dann auch noch Kritik aus den eigenen Reihen erfährt.
Statt dass man Unterstützung erfährt, fallen einem Lehrkräfte in den Rücken und man muss auch ihnen erklären, worin die zu hohe Arbeitsbelastung besteht, @Mikael hat ja weiter oben auf die vielen zusätzlichen Aufgaben seit 2000 hingewiesen.
Und wenn Kollegen aufgrund der strahlenden Kinderaugen das nicht wollen, dann ist es irgendwann auch nicht mehr mein Problem, wenn sie ständig mehr arbeiten müssen. Aber das ist dann Selbstausbeutung.
Das ist aber die Bewertung quasi eines Externen, der die Aufgaben an sich anders beurteilt. Genau das kritisiert @Mikael ja auch oft.
Da ein ausgewogenes Konzept zu finden, indem man sich einerseits um die SuS kümmert und ja, die leuchtenden Kinderaugen mit dazu gehören,
sich aber dennoch abgrenzt, ist m.E. eine Frage der Einstellung, aber sicherlich nicht nur, da die Beziehung zwischen LuL und jüngeren SuS eine andere ist auch sein muss und bleiben wird. Das, was manche gern als "unprofessionell" deklarieren, sehen andere als Teil ihrer Profession und außerordentlich hilfreich im Rahmen ihrer Aufgabe.
Die Ministerialbürokratie kann man da oft ein wenig ausblenden. So kann man z.B. das eigene Fahrtenkonzept drastisch kürzen, selbst wenn Fahrten Dienstpflicht sind. Man kann Freiräume in der Gesetzgebung ausreizen, etwas bei der Dauer oder Gestaltung von Arbeiten, durch kreative Vertretungslösungen etc. Das alles dürfte auch die Politik erstmal nicht interessieren, wenn es intern geregelt ist.
Diese Bürokratie auszublenden, ist vielleicht ein Ansatzpunkt, der Hinweise geben könnte.
Das Fahrtenkonzept kann man drastisch kürzen - sprich ganz, wenn es freiwillig ist und keine Lehrkraft mehr dazu bereit ist.
Kreative Vertretungslösungen hätte ich dann gern mal kennen gelernt (3 Klassen vor einen Film?)
Dass man bei allen Dokumentationen, Konzepten etc. knapp das Papier belastet, ist eine Möglichkeit, allerdings ist dann die Arbeit komplett unnötig, da nicht aussagekräftig. Auch da muss man vermutlich häufiger abschätzen, wie WENIG dennoch GENUG ist.
Und trotzdem trauen sich viel zu wenige Lehrer, auch mal nein zu sagen.
Mir ist nicht so klar, an welcher Stelle man als Lehrkraft bzw. als komplettes Kollegium tatsächlich NEIN sagen kann.
Sagt es einer, geht es zu Lasten der nächsten. An kleinen Systemen weiß man sehr genau, wer sich zuerst bereit erklärt und wen man derzeit in keinem Fall weiter belasten sollte. Und sehr viele Lehrkräfte in diesen kleinen Systemen betreiben weniger Selbstschutz und denken eher auf das Kollegium bezogen oder im größeren Rahmen gedacht: Mache ich diese Aufgabe nicht, muss sie Kollegin Y machen, wird darüber ausfallen ... und ich habe eine weitere Klassenleitung und noch viel, viel mehr Aufgaben auf dem Tisch.
Das andere ist, an welcher Stelle mit dem Weglassen "freiwilliger Leistungen" deutliche Zeichen setzt, so wie es die Gymnasiallehrkräfte aus Protest gehen die Stundenerhöhung in Niedersachsen gemacht haben. Ist das dann "Jammern" oder "Informieren" oder "Protestieren"?
Meinem Gefühl nach - und letztlich durch die Niedersächsiche Arbeitszeitstudie auch belegt, kommt man im Jahresmittel auf eine klar erhöhte Stundenzahl, aber eben nicht um Umfang von 60+ Stunden pro Woche, sondern eher so im Umfang von ein paar Stunden pro Woche zu viel.
Deinem Gefühl nach mag es sein, wie es will,
die Arbeitszeitstudie zeigt aber auch eine extrem breite Streuung
und IM MITTEL zu diesen Werten von ein paar Stunden PRO WOCHE, die man übers Jahr auch gerne zusammenzählen darf.
Überstunden, die keiner zählt und keiner sehen will,
die dort entstehen, wo Kolleginnen sich engagieren, vielleicht auch im Übermaß,
und dort, wo die Bedingungen besonders schlecht sind (kleines Kollegium, keine SL, viele Teilzeitkräfte, Lehrermangel, ständige Abordnungen/ Vertretungen...)
Das ist nicht in Ordnung und natürlich ist der Dienstherr aufgerufen, hier gegenzuwirken. Und solange er das nicht tut, liegt es an uns, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um uns selbst zu entlasten. Ein probates Mittel kann es sein, keine Klassenfahrten anzubieten, wenn diese keine Dienstpflicht sind.
Das geht, sofern Klassenfahrten, wie in Nds., freiwillig sind.
Hier wird es schnell und für alle deutlich.
Dass andere "freiwillige Leistungen" wegfallen, erkennt womöglich nicht jeder oder es ist weniger brisant, sodass sie weniger häufig ausfallen.
Aber hier rhetorisch rumzuhüpfen wie ein Rumpelstilzchen und rumzujammern, wie schlimm alles ist, bringt uns halt auch nicht weiter.
Dass es sich schnell zuspitzt, mag sein.
Die einen kommen ohne weitere Anstrenung mit ihrer 40-Std-Woche + Urlaubsanspruch locker durch das Jahr,
ggf. trotz aller Anforderungen, die gestellt sind,
die anderen fühlen sich durch eine solche Aussage angegriffen, weil ihnen das nicht erreichbar erscheint.
Warum das Erklären von Arbeitssituationen schnell als "Jammern" abgestempelt wird, verstehe ich allerdings nicht.
Trotz diverser Arbeitszeitstudien, die dies belegen, wird damit immer wieder unterstellt, es sei alles in Ordnung und nur die LuL würden sich anstellen.
Die Bedingungen, die an Schulen gegeben sind, sind in der Öffentlichkeit so gut wie gar nicht bekannt.
Niemand weiß, dass man für eine Klassenfahrt die Stunden nicht angerechnet bekommt
und kaum einer weiß, dass sich die Arbeitszeit nach wie vor über das Deputat bemisst, die anderen Aufgaben aber nicht gezählt/ gerechnet werden.
Warum kann man an einer solchen Stelle nicht sagen: Ja, das scheint an eurer Schule besonders schwierig/ wenig ausgewogen zu sein.
und dann ggf. die Frage stellen, welche Aufgaben denn als "freiwillige Leistungen" wegfallen könnten.
Nur in den 5-Minuten-Pausen müssen sich die SuS eben zusammennehmen.
Wenn das Verhalten nicht darauf zurückzuführen ist, dass es den Jungen an Bewegung mangelt,
geht es doch dann eher ums Sozialverhalten.
Noch eine Möglichkeit: Smiley-Plan für jede Pause, in die jeder LuL nach jeder 5-min-Pause einträgt, ob es Beschwerden gab.
Jede Lehrkraft nach der 5-min-Pause fragt kurz, Rede, Gegenrede, Smiley ... keine Diskussion,
genauere Kommentare dazu können schriftlich abgegeben werden.
Darüber wird sichtbar:
- ob die Jungen wirklich so häufig andere ärgern
- wie häufig das ist und man kann diese Übersicht mit in anderen Gespräche nehmen,
- wie viele LuL dies notieren (müssen) und es ist nicht immer EINE Lehrkraft, die das notiert,
- eine Tendenz über 1-2 Wochen ggf. längeren Zeitraum
Es gibt keinen Anlass, diese Sachen noch mit in die Klassenlehrerstunde (was genau war das?) am Ende der Woche zu nehmen,
es sei denn, es gibt dazu schriftliche Rückmeldungen.
Belohnungen oder Sanktionen kann man daran auch hängen, wenn man das möchte.
Ein Fupptehler.
Ah,
ich dachte, noch etwas Merkwürdiges im Föderalismus oder etwas für den Atlas der deutschen Alltagssprache
Hattet ihr schon mal ein Terrarium mit Schnecken
Häufiger.
Es gibt IMMER eine Schnecken-Begrenzung von 1 Schnecke pro Kind, gleich von Beginn an.
Wenn man keine eigene hat, darf man eine geschenkte einsetzen. Ende.
Gleiches bei Raupen oder anderen Tierchen.
... und ja, sie werden immer ausgesetzt, am Fundort... dann vermehren sie sich da und ich finde mit der nächsten Klasse auf jeden Fall wieder welche.
"paßgärtnerei"
Was ist das?
Ich habe mich noch nicht getraut zu fragen...
Kaum vorstellbar ... dann hilft nur ein anonymer Aushang beim Kopierer.
Hand aufs Herz: Die eigentliche Unterrichtszeit nimmt pro Woche etwa 20 Zeitstunden ein, mit den Aufsichten, für die man eingeplant ist, Dienstbesprechungen und ggf. Vertretungsstunden kommen vlt. noch etwa 3-5 Zeitstunden hinzu. Dann bleiben in vielen Wochen immer noch ca. 20 Zeitstunden (oder 4 Stunden pro Tag noch in Freistunden in der Schule oder zu Hause, wenn man das WE freihält UND Freitags zu Hause noch arbeitet) für die Vorbereitung von Unterricht und Korrekturen. Mit diesen kommt man eigentlich ganz gut hin.
Genau so eine Antwort hatte ich schon erwartet und es erklärt deinen gelassenen Standpunkt den Fahrten gegenüber.
Wenn SuS alt genug sind, dass man sie nicht im Blick halten muss, wenn keine Kinder mit Erkrankungen und Beeinträchtigungen 24/7 zu betreuen sind und das Schuljahr so locker ist, dann sind Klassenfahrten sicher eine schöne Abwechslung. Fand ich übrigens früher auch!
Wenn es in deiner Situation so entspannt ist, dann freu dich daran und fahr gerne 2-3x im Jahr auf Klassenfahrt.
Ich teile die Einschätzungen von @Mikael gar nicht häufig, bin oft selbst eine derer, die "der Kinder zuliebe" so manches übernehmen, denen er gern den Spiegel vorhält, teilweise zu Recht, aber in dieser Hinsicht bin ich gleicher Meinung.
Und auch ich frage mich, an welcher Stelle im Schuljahr die "entspannte Situation" eintritt, die es ermöglichen soll, die Überstunden abzubummeln, die man während einer Klassenfahrt bekommt. Dafür braucht es keine 2 Korrekturfächer in SekI/II.
Zu Schuljahresbeginn mit den vielen Sachen, die zu organisieren sind, Lernstandsüberprüfungen, Einarbeitung der Abordnungen uvm, nach einigen Wochen zu den ersten Arbeiten und häufig Gesprächen, zur Krankheitswelle im Herbst, wenn LuL längerfristig ausfallen und der Vertretungsunterricht auf den Tisch muss, zur Abordnugswelle, wenn der Stundenplan durchgewirbelt wird, eine weitere Klassenleitung im Stamm verteilt wird und irgendeine Vertretung einzuarbeiten ist, im Herbst zu den Elterngesprächen, rund um Weihnachten, mit den Zeugnissen, nach Beginn des 2. Halbjahres wieder Organisation und Einarbeitung der Abordnungen, mit den FöS-Meldungen, die aus unerklärlichen Gründen bis dahin warten sollten, mit weiteren Elterngesprächen, Übergaben, Schulveranstaltungen, Einschulungs-Vorbereitungen, Zeugnissen ... irgendwie ist es nie "ruhig" oder "entspannt" und Unterricht ist irgendwie auch "so ganz nebenbei".
Sicherlich kommt die spezielle Situation der eigenen Schule hinzu, z.B. ständiger Lehrermangel und -wechsel, aber der zeigt sich an immer mehr Schulen.
Die Überlastungsanzeigen sind längst geschrieben. Was bringen sie? Nichts ... oder aber weitere Konferenzen und FoBi-Angebote, in denen einem keiner erklären kann, wie man den Kreis zum Quadrat bringt und die Verantwortung wieder bei den Lehrkräften absetzt.
Die Arbeitszeiterhebung in Nds. hat ja klar dargelegt, wie viel LuL arbeiten, die Arbeitszeitkommission hat das anerkannt und Forderungen aufgestellt,
das ISF Bremen hat mehrfach dargelegt, dass die aufgetragenen Aufgaben in diesem BL nicht zu schaffen sind. In anderen BL sieht das nicht besser aus.
Klassenfahrten in Nds. sind freiwillig und ich verzichte zurzeit darauf, welche zu unternehmen.
Tatsächlich finden Eltern das zwar sehr schade, zeigen aber durchaus Verständnis, wenn man ihnen die Situation erläutert.
Die zeitliche Angabe kenne ich aus NDS nicht.
Wichtig finde ich, dass es für Klassenarbeiten Vorgaben gibt, z.B. Anforderungsbereiche, die in einem Test so nicht eingehalten werden, wenn man z.B. einfach etwas abfragt, siehe Vokabeln oder 1x1.
In Niedersachsen sind Schulfahrten MIT Übernachtungen für SuS UND LuL freiwillig.
In Nds schreibt man auch Tests bekommt inzwischen eine große Vielfalt an zusätzlichen fachspezifischen Leistungen vorgegeben,
umstritten sind Vokabelstests in der Grundschule ... aber das ist ein anderes Thema,
ein Forum zu ungeübten Diktaten/ Nachschriften läuft ja auch gerade, die würde ich auch als "Test" einordnen, wenn sie nicht zu den regulären Klassenarbeiten gehören.
Efeu. Efeu wächst überall und ist nicht kaputtzukriegen. Nicht mal in Innenräumen.
Efeu ist giftig... wobei, Kartoffeln auch.
Hält Efeu eigentich auch an Wänden, die mit Latex-Farbe gestrichen wurden?
Wäre das ein möglicher Versuch im Zusammenhang mit dem jetzt im SU-Curriculum eingeforderten Thema "Bionik"?
Immer an der Wand lang, um die Pinnwände herum, hätte man wenigstens kein Platzproblem. Vielleicht ist es auch schallschluckend, dann kann man sich die vermutlich teuerere Ausstattung zur Schallabsorption sparen.
Kartoffelzucht im Winter? gewagt
Aber bestimmt ein Beitrag zum Thema, schließlich soll es doch 1 Pflanze/qm geben ...
An Kartoffeln hatte ich dabei noch gar nicht gedacht ... hmmm ... Bohnenranken, Tomaten, Pfefferminze, Obstbäume ... da baut man sich die Anschauungsobjekte für den SU in die Klasse.
In Niedersachsen gibt es die Förderschule Lernen für die Grundschule nicht mehr, Schulen für ESE-SuS gab es noch nie flächendeckend und staatlich. Diese Kinder sind in jedem Fall in den Klassen, immer häufiger auch Kinder mit anderen Förderbedarfen, z.B. GE.
Da geht es dann nicht unbedingt um pflegerische Tätigkeiten, wohl aber darum, dass man diese SuS 24/7 im Blick haben muss, weil sie orientierungslos sind oder absichtlich weglaufen.
Manche dieser Kinder haben in der Schule eine Einzelfallhilfe für 10 Std oder mehr.
Das ist für den Schulalltag schon zum Teil ausgesprochen schwierig, manchmal läuft es problemlos, manchmal nur mit sehr viel Aufwand und Ärger.
Für eine Klassenfahrt braucht es vorab Anträge und Bewilligung vom Jugend- oder Sozialamt.
Die oder EINE Begleitung muss bereit sein, auf die Fahrt mitzukommen und das Kind zu begleiten.
Wenn man soweit kommt, dann übernimmt die Begleitung die bewilligten Stunden im Rahmen der üblichen Arbeitszeitbestimmungen. Abends ist also irgendwann Feierabend und dann die Lehrkraft zuständig.
Es gibt Unterkünfte mit Klingelanlage, sobald eine Außentür oder ein Fenster geöffnet wird, geht ein Alarm los. Mehrer Unterkünfte waren so, dass man die Aktivitäten auf den sehr kleinen Fluren in jedem Fall im Raum einer Lehrkraft hören konnte.
Das ist sicher eine Einzelfall-Entscheidung, es gibt, wie im Alltag auch, Kinder, mit denen alles recht leicht zu lösen ist, und andere, und gerade diese haben ja die Einzelfallhelfenden, bei denen es viel Zuwendung und Zeit braucht.
Bei uns in der Grundschule laufen sie auch,
und sie können schon in Klasse 1 nach einigen Wochen sehr wohl unterscheiden, ob man sie nach 1-2 Runden zurückerwartet oder ob man mit ihnen kurz hinausgeht und sie wieder einsammelt oder eine längere Pause ansteht.
Meiner Meinung nach sind viele gute Vorschläge genannt, Anregungen und Material für die kurzen Pausen zu geben, ist sicher richtig, möglich wären ja auch SpeedStacking oder andere Sachen, die man anleitet und die ein Ventil zum Bewegen ohne Aufforderung zum Toben mit sich bringen.
Wenn das ausreicht, ist es gut.
Wenn die SuS aber aus lauter Langeweile oder aus anderen Gründen die ihrer Meinung nach unbeaufsichtigte Zeit nutzen, um anderen zu schaden, kann man auch über anderes nachdenken.
Ganz unsinnig finde ich eine sehr konsequente Vorgehensweise für die 5-6 SuS, die andere ärgern, nicht. Da gibt es bei uns eine direkte Konsequenz, die wenig Zeit in der Stunde braucht.
Aktuell sind es in mehreren Klassen "Besinnungsbögen", bei denen die SuS ihr Verhalten reflektieren dürfen und diese Ausführungen dann von ihren Eltern abzeichnen lassen. So sind alle informiert, die SuS beschäftigen sich mit der Verbesserung ihres Verhaltens und man kann zudem darüber auch dokumentieren, wer die Übungsmaßnahme häufiger benötigt.
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