Beiträge von Palim

    Bist du an das jährliche Motto gebunden?
    Liest du für Klasse 3/4 oder für 1-4?

    Aus meiner letzten 4. Klasse hatte ein Junge "Die (un)langweiligste Schule der Welt" mitgebracht, das hat uns allen sehr gut gefallen.
    Allerdings sollten die SuS dafür mindestens in der 3. Klasse sein, damit man den Humor im Buch verstehen kann.

    Wir haben auch gemeinsam eines dieser "1000 Gefahren... "-Bücher gelesen,
    das insgesamt in Ordnung und einigermaßen spannend war,
    vor allem war es aber gut, dass man immer nach einer knappen Lesezeit die Zuhörer um Abstimmung bitten konnte,
    sodass die Klasse selbst bestimmte, wie es weitergehen sollte.

    Beim Vorlesewettbewerb gewann ein Schüler mit ???-Buch, in dem er eine wirklich spannende Stelle ausgewählt hatte.

    Ein Zeitreise-Buch wurde mal beim Tag des Buches von einer Buchhändlerin vorgestellt. Das fanden die Kinder auch spannend. Vielleicht findet sich ja etwas, das in eurer Nähe spielt.

    Der Auftrag des Studiums ist nicht, die Inhalte für den Schulunterricht zu vermitteln. Die hat man in der Schule erlernt.
    Es geht darum, das Fach an sich zu studieren und damit genug Hintergrund zu haben, um in unterschiedlichen Schulstufen und -formen selbstständig Unterricht vorbereiten zu können, bei wechselnden Anforderungen, jetzt und in 40 Jahren.
    Für die Alphabetisierung, Rechtschreibung und Grammatik ist der gesamte sprachwissenschaftliche Bereich ein gutes Fundament, für Unterricht mit Literatur braucht es entsprechende Kenntnisse.

    Dass an sehr vielen Unis die Lehramtsstudierenden die Veranstaltungen mit reinen Fachwissenschaftlern gemeinsam besuchen, ist bekannt. Ob es ein Lehramtsstudium allein für diese bräuchte, wäre eine andere Diskussion wert (vielleicht gibt es das ja auch schon irgendwo - das Studium oder die Diskussion).
    Trotz Bachelor und Verschulung bzw. Erhöhung der Vorgaben ist es keine Fachschule, die man besucht, sondern eine Universität.
    Dass es, wie überall im Leben, angenehme und weniger angenehme Zeitgenossen gibt, ist auch an der Uni so. Aber in Seminar oder Vorlesung geht es zuallererst um Inhalte, die dort vermittelt werden. Vermutlich sind Erstsemesterveranstaltungen ähnlich beliebt wie der anstrengende Unterricht in Klasse 1 oder die quirligen 5.Klässler, die noch so „klein“ wirken.
    Tatsächlich gab es vermutlich an jeder Uni schon immer blöde Veranstaltungen, die man über sich ergehen lassen musste, je nach Uni oder Fach etwas anderes. Bei uns war es u.a. die Einführung in Pädagogik, bei der ein dem Feuerzangenbowlen-Film entsprungener, ca. 120 jähriger Prof sein Manuskript verlas und die Ersties, die nicht folgen konnten, mit prüfungsrelevantem Überblickswissen beschallte.

    Wenn man sich über Erstveranstaltungen, Fachschaften, andere Studierende informiert, hat man bald heraus, was sich lohnt und was notwendiges Übel sein wird. Wenn man zeitlich eingeschränkter ist, sind diese Informationen vermutlich noch wichtiger als sonst, generell aber fürs gesamte Studium und Ref hilfreich.

    Ich glaube eher, dass die Ungläubigen nicht einsehen, dass das Fach Religion (ist ja irgendwie offtopic), dessen Lehrer nicht vom Land gestellt werden sondern von kirchlichen Institutionen, durch den Steuerzahler bezahlt wird obwohl wir die Trennung von Staat und Kirche in Deutschland fest haben.

    Es soll ja weiterhin katechetische Lehrkräfte geben, aber die Regel ist das nicht.
    Stattdessen wird dieses Fach an der Uni studiert und mit Statsexamen bzw. Master abgeschlossen, wie auch das Ref mit dem 2. Examen,
    die Lehrkräfte werden vom Staat eingestellt, wie jede andere Lehrkraft auch.

    Allerdings gab es schon immer in der kath. Kirche und gibt es inzwischen auch in der ev. Kirche die Vorgabe, dass es eine Erlaubnis der Kirche braucht. Bei der ev. Kirche war es früher so, dass in der Prüfung ein kirchlicher Vertreter sitzen konnte und das dann Nachweis genug war.

    Man weiß ja nicht, was im Seminar mit dem Lehrplan gemacht werden soll.

    Aber dass ein Plan von 1977 der gültige ist, ist schon erschreckend!
    Wenn man den online nicht finden kann und der Studierende keinen Zugriff darauf hat, ist ein Plan aus Nds. zumindest eine Alternative.

    ... aber das alles weiß der/die Dozierende an der Uni natürlic und kann deshalb den Link auf die Pläne von 1977 ohne Probleme weitergeben.. :_o_D

    für Niedersachsen gibt es

    http://db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/mat_foe.pdf

    Katholisch Religion ab Seite 592ff.

    Im Vorwort steht

    (...) Um die Durchlässigkeit zur allgemeinen Schule zu gewährleisten, orientiert sich die Arbeit für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Lernen an den Stundentafeln und curricularen Vorgaben der allgemeinen Schulen (Erlass des MK zur Sonderpädagogischen Förderung vom 01.02.2005).


    Auf der Grundlage der Kerncurricula für die Grund- und Hauptschule wurden von Förderschullehrkräften die nachstehenden Materialien für einen kompetenzorientierten Unterricht im Förderschwerpunkt Lernen erarbeitet. Diese Materialien sind als Unterstützung für die Arbeit in den Fach- bzw. Fachbe-reichskonferenzen gedacht.

    Damit ist es kein Curriculum und dennoch ein Hinweis zum Unterricht im Förderbedarf Lernen für viele Fächer.

    Ah,
    die Seiten mit den Fantasiegeschichten waren dahinter, die habe ich mir nicht genau angesehen.

    Also geht es um eine Art Erlebnis-Fantasie-Realitäts-Geschichte in Tagebuch-Form.

    Wie wäre es mit
    - ein Besuch im Wikingerdorf
    - Wattwanderung, gestrandet/ gerettet am Leuchtturm
    - Museumsbesuch, anstoßen an einen ausgestellten Stein, Entdeckung eines ... im zerborstenen Inneren
    - Bergbesteigung, Entdeckung einer Höhle/ Fledermäuse oder Stein-Inschrift
    - Kauf einer Schatzkiste im Trödelladen, Entdeckung einer Schatzkarte samt Schatzsuche

    Was davon könnte denn passen?

    Ich habe mir die Seite im Übungsheft im Internet angesehen,

    Letztlich bräuchte man Bilder aus einem Urlaub, die man einsetzen könnte (Berggipfel, Klettersteig, See ... oder Meer, Strand, Schifffahrt, Leuchtturm ...) mit Stichwörtern dazu, wie im AH.

    Mir fällt zu Kolumbus noch ein, dass es im alten Lollipop-Material eine Seite zu Entdeckern gab, die um die Welt gesegelt sind.
    Auch zu Entdeckern gibt es ja verschiedene Materialien.

    Suchst du überhaupt irgendetwas
    oder neigst du eher zu Urlaub oder zu Entdeckern?

    Wir haben in den letzten Jahren auf sehr vieles Rücksicht genommen,
    sind inzwischen aber so knapp besetzt, dass gar nichts mehr ginge, wenn wir das so weiter fortführen würden.
    Vielleicht ist es eine Frage der Perspektive.

    Die Aufsichtszeit ist ja nicht absolut, 100% kann eine ganze Menge sein oder wenig, je nach Notwendigkeit der Aufsichten,
    Arbeitszeit, die gar nicht sein müsste ... das ist eine der wenigen Tätigkeiten, die man recht leicht an andere Personen abgeben könnte.

    Etliches anderes haben wir auf ein Minimum der Kernzeit heruntergeschraubt,
    z.B. Elternsprechtage - es gibt einen im SJ und da ist lediglich die Woche festgelegt, alles andere macht man selbst.
    Als Klassenleitung hat man jedoch immer viele Gespräche, als Fachlehrkraft für D+Ma auch.
    Alle weiteren Gespräche laufen außerhalb dieser Woche ohnehin, da braucht es keine Festlegungen.

    An einer Schule in meiner Umgebung ist das auch so.
    Hintergrund sind evangelikale Christen, die sich klar positionieren, die dies auch von ihren Mitmenschen fordern,
    die bis zu einem bestimmten Punkt freundlich und offen sind,
    aber auch sehr klare Grenzen ziehen, wenn man sich nicht voll und ganz zu ihren Ansichten und ihrer Lebensweise bekennt.

    Sind diese Schulen auf Schüler angewiesen, mag die Toleranz größer sein,
    sind sie auf Lehrkräfte angewiesen womöglich auch,
    aber es kann auch anders laufen.

    Zurzeit werden überall Lehrkräfte gesucht,
    da muss man sich nicht auf ein derartiges Arbeitsverhältnis einlassen, wenn man das nicht möchte.

    Ich weiß, dass es hier in den Einstellungsgesprächen deutlich zum Ausdruck gebracht wird.
    Die Schule ist herausragend ausgestattet.
    Sie kann sich auch ihre Schüler aussuchen.
    Und dennoch ist das nicht für jeden das Paradies.

    Aber es gibt eben andere Möglichkeiten die nicht zu Lasten der Vollzeitkollegen gehen!

    Welche Möglichkeiten sind das denn?
    Die eine oder andere Konferenz weniger und womöglich ein oder zwei Fächer weniger, die eine oder andere Zeugniskonferenz oder Klassenkonferenz oder pädagogische Konferenz weniger. Na gut. Und dann?

    Machen die TZ-KollegInnen weniger Aufsichten, müssen diese von den VollzeitkollegInnen übernommen werden,
    gleiches gilt für eine Menge zusätzlicher Aufgaben, wie z.B. Fachkonferenzleitungen oder zusätzliche "Posten" und Beauftragungen für irgendwelche Zusammenarbeiten, Sicherheitsfragen, Wettbewerbe etc.

    Für schlecht teilbar halte ich zudem alles, was die Klassenleitung macht ... und dazu gehören eben auch Gespräche mit Eltern, alle zusätzlichen Gespräche und Berichte und Überprüfungen, Zeugnisse uvm.
    Hat eine TZ-Lehrkraft keine Klassenleitung, hat eine VZ-Lehrkraft eine doppelte.

    Da wäre der Vorschlag des 40%-Deputats bei einer 50%-Stelle schon fairer, aber das ist nicht gewollt, weil die vielen zusätzlichen Aufgaben ausßerhalb des Unterrichts eben nicht honoriert werden und man annimmt, bei halben Deputat wären die außerunterrichtlichen Aufgaben auch halbiert.

    So wie ich das hier verfolgt habe, stellen sich doch zwei essentielle Fragen zum "Classcrafter" und ähnlichen Gamification-Programmen:

    1. Bin ich bereit, ein Tokensystem (denn nichts anderes scheint mir dieses "Spiel" zu sein) mit all seinen Vor- und Nachteilen in meinem Unterricht einzusetzen?

    Wenn ja, dann stellt sich Frage 2:

    2. Bin ich bereit, das Tokensystem als Spiel anzubieten?

    Ja, das fasst es gut zusammen
    und dann kommt noch Frage 3:

    3. Bin ich bereit, für das Tokensystem ein digitales Angebot zur Verwaltung einzusetzen?

    Ich arbeite nämlich vergleichsweise deutlich mehr, als es einer halben Stelle entsprechen würde.

    Genau zu diesem Ergebnis ist die Arbeitszeitstudie in Nds. gekommen,

    gerade weil die außerunterrichtlichen Aufgaben schlecht oder gar nicht entlastet werden (können).

    Man hat auch festgestellt, dass Vollzeitlehrkräfte wegen des Deckeneffektes an manchen Aufgaben zeitliche Einsparungen vornehmen müssen, weil die Aufgaben nicht alle zu schaffen sind, und den Schluss gezogen, dass dies nur bei der Unterrichtsvorbereitung und der pädagogischen Kommunikation erfolgen kann, da es in den anderen Bereichen nicht möglich ist.

    Zwar wird gerne vom Land empfohlen, dass man Lehrkräfte mit Teilzeit oder bei Wiedereingliederung entlasten solle, dann stehen da aber so sinnvolle Sätze, dass man dazu Stunden aus den der Schule zustehenden Entlastungsstunden nehmen könne. Diese sind aber quasi nicht existent, somit gibt es auch keine Entlastung dahingehend.

    Letztlich geht die sinnvolle Entlastung der einen immer zu Lasten der anderen, gerade weil das Land die Aufgaben an sich nicht entsprechend honoriert und dafür genügend Zeit und Arbeitskräfte zur Verfügung stellt.

    Ich habe, nachdem das "Classcraft" im anderen Forum aufkam, versucht zu recherchieren und da gab es einen interessanten Artikel.

    Habe ich auch gemacht und bin vielleicht auf ähnliche Berichte gestoßen.
    Interessant war ein als Versuch dargestellter Bericht von Klasse und Lehrkraft auf dem Jahr 2014, wo unterschiedliche Bewertungen abgegeben wurden.

    Letztlich habe ich es inhaltlich jetzt so verstanden, dass Mitarbeit und Hausaufgaben bewertet und belohnt werden und das über ein Spiel-Setting, sodass es interessanter erscheinen soll.

    Neben den Hinweisen auf Datenschutz und Spielsucht frage auch ich mich, was daran anders ist als die üblichen "Programme" zur Einflussnahme auf das Verhalten der SuS, eben Smiley, Sternchen u.a., die schon in der Grundschule eingesetzt werden.

    Aber ich frage mich immer noch, wie die Leute dann zu den äquivalenten analogen Methoden stehen?
    Bspw. das von mir genannte Smiley-Rennen. Gibt es ja auch noch in ganz anderen Formen.
    Und um hier auch für Buntflieger in die Bresche zu springen: Ich habe ja nun auch schon viel Unterricht von vielen verschiedenen Personen gesehen. Alte und junge, erfahrene und unerfahrene Lehrkräfte. Ich würde behaupten, jede einzelne davon hat mit Gruppendruck gearbeitet. Sei es durch Belohnungen für Gruppentische ("Der Tisch, der am schnellsten fertig ist, kriegt einen Stern.") oder durch das Loben für die ersten Kinder, die beim Schweigefuchs helfen ("Lara hilft mir. Timo ist auch schon fertig. Danke Lukas.").

    Diese Sachen werden hier und da empfohlen, das bedeutet nicht, dass man sie einsetzen muss. Aber offenbar ist Gruppendruck immer noch verbreitet und bei einigen gern gesehen.

    Ist es Gruppendruck, wenn man einzelne Kinder lobt?
    Oder ist es erst dann Gruppendruck, wenn man über die Gruppe soziale Kontrolle erwirkt, weil man nur als Gruppe Ziele erreicht?
    Sind heterogen zusammengestellte Gruppen für Gruppenarbeiten das gleiche oder ist es ein probates Mittel, da sich SuS gegenseitig ergänzen oder auch erziehen?

    Die Fragen finde ich wichtig, man sollte sie für sich selbst reflektieren und vielleicht ist das ein oder andere nicht so offensichtlich, wie andere es denken oder sehen.

    Mir persönlich sind diese Smiley-Aktionen übrigens oft "zu viel".
    Die Aufwendung an Zeit im Unterricht muss dabei recht gering sein. Nichts nervt mich mehr, als am Ende einer jeden Stunde 5 min lang für die komplette Klasse Sternchen in Listen eintragen zu müssen. Danke, da spiele ich als Fach-Lehrkraft nicht mit, da muss die Klassenlehrkraft alleine durch.
    Natürlich möchte auch ich, dass die SuS mitarbeiten und ja, auch ich arbeite zeitweise mit Belohnungssystemen - ja, Stempel, gerne, und anderes, was aber in der Regel individuell ist, meint: jedes Kind hat die Möglichkeit, durch eigenes Zutun die Belohnung zu erhalten, egal, was die anderen SuS machen, tatsächlich auch mal mit individuellen Zielen.
    Gruppendruck entsteht dann, wenn sich die SuS miteinander vergleichen und so, wie die anderen, belohnt sein möchten.

    Aber auch da ist in meinem Kopf die Frage, ob das sein muss.
    Immer mehr Kinder wachsen mit diesen Vorgehensweisen auf, ein This-for-that in der Erziehung. Ob es das schon immer gab?
    Aus "Wenn du deinen Teller leer gegessen hast, bekommst du Nachtisch" ist ein "wenn du 2 Seiten gelesen hast, darfst du 5 min am Handy daddeln" geworden oder auch "wenn du jetzt leise bist, kaufe ich dir später ein teures Lego-Teil".
    Dabei sind manche Belohnungsszenarien ganz schön überzogen, finde ich, und zu früher vermutlich kommerzialisierter und mehr an Freizeitverhalten orientiert, dass man darüber forciert: Man muss sich persönlich mit teuren Dingen oder außergewöhnlichen Aktionen belohnen, dafür, dass man im Alltag ganz normale Aufgaben bewältigt.

    Smiley-Pläne als Rückmeldung über das Verhalten können mit klar umrissenen Zielen sehr wirksam sein, aber diese setze ich sehr dosiert ein, eben bei sehr auffälligen SuS, und beginne nicht, für jedes Kind nach jeder Stunde für 2-4 Ziele Zeichen zu setzen.
    Und ich habe immer den Eindruck, dass man darüber mehr und mehr vermittelt, dass man sich nur dann gut verhalten muss, wenn man dies auch belohnt bekommt. Dann sagt das Kind: "Was kriege ich dafür, wenn ich xxx erledige?", obwohl das eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte, dass es gemacht wird.

    Wenn man bisherige PC in Räumen durch Tablets ersetzt oder jetzt Tablets o.a. kauft, besteht immernoch die Frage, wie viel sich wirklich ändert am Unterricht.
    Wofür werden PCs in den Grundschulen denn eingesetzt?
    Zumeist ist es Software zum Üben, die früh zum Einsatz kommt, mit der eben lesen, schreiben und rechnen geübt wird, also z.B. Zahlwahrnehmung, 1+1 und 1x1-Training, Leseverständnis.
    Der Vorteil dabei liegt darin, dass man darüber recht gut differenzieren und auch diagnostiszieren kann, dass viele SuS dabei recht motiviert sind. Eine Möglichkeit neben vielen anderen, die bei gleichen Inhalten zum Einsatz kommen.

    Als nächstes ist Recherche zu nennen, die in Curricula unterschiedlicher Fächer angegeben ist. Das bezieht sich vor allem auf Klasse 3+4 und auch das ist bisher eher auf einzelne Aufgaben begrenzt. Sicherlich ist das anders, wenn man im Klassenraum Möglichkeiten vorhält, da man dann schneller etwas nachschauen kann, z.B. eine Wortbedeutung/ ein unbekanntes Tier etc.
    Dieser Einsatz wäre für mich der dritte Aspekt: über digitale Medien hat man auch eine Möglichkeit, Kindern ohne Deutschkenntnissen Übungen zur Verfügung zu stellen und ab und an braucht man sie auch zur Kommunikation, wenn keine anderen Möglichkeiten bestehen, also kein anderes Kind dolmetschen kann und die Schrift der anderen Sprache nicht zu lesen ist.

    Noch ein Aspekt, den man nicht vernachlässigen, sondern eher intensivieren sollte, ist die mediale Kompetenz, Unterricht bzw. Prävention zum Umgang mit (digitalen) Medien, sozialen Netzwerken, Verbreitung von persönlichen Daten usw. Da gab es vor 10 Jahren schon gute Ansätze in NRW, von denen man prima abschreiben konnte. Tatsächlich steht dies alles den Kindern offen, sobald sie einigermaßen lesen und schreiben können, also im Alter von ca. 8 ... und ja, sie tummeln sich dann im Internet, bei WhatApp, YouTube, in den Chats der Spieleseiten ... Auch das ist schon vor 10 Jahren so gewesen und wird mit dem leichteren Zugang noch verstärkt.
    Warum das in den neuen Curricula keinen Eingang gefunden hat, erschließt sich mir nicht, ist aber vergleichbar damit, dass erwartet wird, dass Verkehrserziehung gemacht wird, dafür aber ein Curriculum Mobilität erstellt wird, statt das Thema im SU einzusetzen und damit deutlich zu sagen, dass es genau dafür im Unterricht Zeit braucht und Zuständigkeiten gibt.

    An unserer Schule ist es üblich, dass die Direktoren (A15) die Bereitschaft für die unterrichtsfreie Zeit stellen.

    Wie kann man das sinnvoll verwalten?

    Die Stellvertretung bei der SL ist bei euch gegeben, da ihr ja offenbar mehrere Direktoren zur Auswahl habt.

    Eng wird es da, wo dies nicht möglich ist, weil es eben keine offiziellen Stellvertretungen gibt, z.B. nur 1 SL, nur 1 Admin, nur 1 Personalrat.
    Da bräuchte es sinnvolle Regeln, um die Urlaubszeiten gewährleisten zu können.
    @Avantasias Vorschlag finde ich gut. Ist Urlaub eingetragen, ist der/diejenige eben erst nach dem Urlaub erreichbar.
    Reicht das dem RA und reicht das für die Kooperation im Kollegium oder Wartung der Technik?

    Ich glaube, mir würde man mit zuletzt nachsagen, dass ich ein Gegner des Einsatzes digitaler Medien im Unterricht bin oder technisch inkompetent.

    Unter diesen Bedingungen würde ich aber auf die Nutzung dieser Medien verzichten, da der organisatorissche Aufwand in keinerlei sinnvollem Verhältnis zum Gebrauchswert im Unterricht steht.

    Der Raum wurde das erste Mal mit dem Geld aus dem Konjunkturpaket I/II ausgestattet, das war glaube ich 2006.
    Das mag nach heutigen Vorstellungen nicht mehr adäquat sein, ist aber weitaus praktikabler als die anderen Vorschläge.

    Auch wir sind teilweise abhängig von einer Firma, die sich um die Ausstattung kümmern soll - eine Odyssee seit Jahren, die mehr als ärgerlich ist, viel Zeit und Nerven kostet ... und auch nicht dem entspricht, was man sich unter guter Ausstattung vorstellen würde. Die Hinweise oben sind nur ein kleiner Ausschnitt davon, der Schulträger auf dem Ohr taub.

    Vermutlich ist das, was du an den Geräten machen möchtest, etwas anderes, als das, was wir mit Kindern ab der 1. Klasse dort machen,
    da geht es auch häufig um computergestütztes und differenziertes Üben von Grundfähigkeiten, also Lernprogramme fürs Rechnen und Rechtschreiben, Antolin u.a.
    Der TE ist an einer Grundschule und wird entsprechende Vorstellungen vom Unterricht haben.

    Hinzu kommt, dass die genannte Ausstattung mit einem Wagen + Laptops zusätzlich zum Raum genutzt werden konnte,
    der Raum als bewährte Möglichkeit, der Wagen als Lösung auf Zeit.
    Immer hat es auch etwas damit zu tun, wie sehr man sich auf welche Lösung einstellen muss, wie viel man bereit ist, sich einzuarbeiten
    und ob und wann dies für möglichst alle KollegInnen möglich ist.

    Die neue Ausstattung nach dem Digitalpakt hätte man sicher sinnvoller organisieren können, alsdass jetzt jede Schule selbst und einzeln auf die Suche gehen muss, was sinnvoll ist.
    Bei uns wird dieses Mal für sicherlich sehr viel Geld eine Planungsfirma einbezogen. Mal sehen, ob am Ende noch Geld für Ausstattung übrig bleibt und diese dann tatsächlich funktioniert.

    Bei uns gibt es einen für die komplette Gemeinde, der in mehreren Schulen "herumgereicht" wurde.

    Das Problem des Gewichts besteht hier auch, der Wagen steht an einer festen Stelle und man wandert mit der Schülerkarawane hin, um die Laptops zu holen. ... dann täte es auch ein Schrank!

    Eine Schule konnte die Geräte kaum nutzen, weil das W-Lan nicht entsprechend ausgebaut war. Dann bringt das natürlich wenig.

    Eine weitere Schule hat es ausprobiert, sah den Nutzen aber weniger hoch als im vorhandenen PC-Raum. Daraufhin wurden die Geräte weniger genutzt, da der Weg in den PC-Raum mit der Klasse einfacher ist.

    Man muss berücksichtigen, dass man die Geräte holen und aufstellen muss,
    es muss jemand nach den Geräten gucken, damit sie aufgeladen sind/ werden.

    Bei uns möchten manche VertrterInnen der Politik und Gemeinde seit Jahren lieber den PC-Raum aufgeben und preisen die Lösung der Laptops an, ALLE GS wollen aber bisher den fest installierten Raum behalten, da dieser vorteilhafter ist.
    Fürs Recherchieren in Klasse 3+4 sind sicherlich in Zukunft Laptops oder Tablets sinnvoll.

    Ich kenne es so, dass man früher vor den Ferien den Aufenthaltsort und die Erreichbarkeit in eine Liste eintragen musste,
    in Zeiten von Mail und Handy hat das irgendwann aufgehört.

    An einer kleinen Schule ist es üblich, die SL-Vertretung im Kollegium zu verteilen, man leert den Briefkasten, sichtet die Post, hört den AB an, guckt nach Mails und ist in einer bestimmten Zeit für das Telefon zuständig,
    in Zeiten von Mail und Handy bekommt die Landesschulbehörde die Kontaktdaten der Lehrkräfte oder die Lehrkräfte können an die Schul-Mails heran.

    Brennt die Schule ab, bricht der SL den Urlaub ab ... und die Lehrkräfte werden auch zu Arbeiten hinzugezogen oder treffen sich zu Besprechungen.

    Erreichbar oder nicht hat man in den Ferien keinen Urlaub, was in einem Dezernentengespräch auch sehr deutlich verbalisiert wird, wenn man seinen Pflichten nicht nachgekommen ist und meint, "schließlich hatte ich ja Ferien" sei eine gute Ausrede.

    Der RA weiß um diese "Lücke" des nicht festgelegten Urlaubs und findet es normal, dass Anfragen umgehend beantwortet werden. Da kann er dann vor oder in den Ferien etwas schicken und erwartet, dass es umgehend bearbeitet wird und Fristen eingehalten werden.
    Mit dem Hintergrund wird womöglich der vorab festgelegte Urlaubszeitraum weniger als Gängelung und mehr als Schutz verstanden, sodass LuL und SL auf 30 Tage Urlaub kommen - ganz unabhängig von Arbeitsorganisation oder abzufeiernden Überstunden.

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