Das ist seit längerem bekannt,
z.B. hier
https://www.news4teachers.de/2014/11/schulp…ale-versorgung/
und die Zahlen haben sich ja auch geringfügig verbessert und sind doch beschämend.
Dann aber den Mangel schön zu färben mit Worten wie: "Es geht nicht darum, auch noch therapeutische und beraterische Verantwortung auf die Lehrkräfte abzuwälzen." ist z.K.
und die Schulpsychologen selbst können zwar nicht für die schlechte Versorgung, sitzen aber hoch und trocken.
Noch höher und noch trockener sitzen die, die über die Versorgung der Schulen mit Schulpsychologen entscheiden, ebenso wie die Versorgung mit SozialarbeiterInnen, Beratungslehrkräften (was soll das sein?), personeller Unterstützung in der Inklusion, für i-Hilfen gibt es keine gemeinsamen Absprachen etc.
Weil der Mangel so groß ist, bekommt man keine Prävention oder Hilfe, zuvor muss es immer erst zu heftigen Vorfällen kommen ( "Wenn es zu einem Ausschluss vom Unterricht kommt, melden Sie sich bitte noch einmal, dann können wir dann überlegen, ob es doch noch eine andere Möglichkeit geben könnte...")
Eltern oder Lehrkräfte müssen sich selbst einen Therapeuten suchen, auch da gibt es eine Menge Wartezeiten. Fragt man bei offiziellen Stellen, bekommt man als Anlaufstelle den Hausarzt oder die Notrufnummer genannt.
Gleichzeitig werden FoBi zu Arbeitsschutz und Prävention angeboten, am Ende heißt es dann doch: "Oftmals bleibt es deshalb bei allgemeinen Fortbildungen zu Strategien gegen Mobbing, Wegen für ein besseres Schulklima oder der Burnout-Prävention. Ihre Umsetzung ist am Ende die Aufgabe der Pädagogen vor Ort."
""Es geht nicht darum, auch noch therapeutische und beraterische Verantwortung auf die Lehrkräfte abzuwälzen."?
Doch. Genau darum geht es. Denn das ist kostenneutral und die vielen Beratungen, die auf dem Rücken der Lehrkräfte erfolgen, werden nicht erfasst und nicht abgegolten.