Beiträge von Palim

    In meiner Schule wurden wir auch mal zu dritt dazu verdonnert, die Zeugnisberichte einer erkrankten Kollegin zu schreiben. Das ist ….zum K., wenn du neben deinen eigenen Berichten noch welche über dir wenig bekannte SuS erfinden musst. Gehört aber wohl in unserem Fall zum Dienstgeschäft.

    Ich habe das auch schon gemacht, doppelte Klassenführung, doppelt aufgefangen, Zeugnisse mit übernommen.
    Und auch in diesem Halbjahr waren sehr kreative Lösungen hinsichtlich des Unterrichts notwendig, die eine ebenfalls ungewöhnliche Notengebung nach sich ziehen werden.
    Professionalität zeichnet sich nicht in einer Verweigerungshaltung aus, sondern darin, auch schwierige Situationen zu meistern.
    Der Unterschied ist aber, dass die SL das entscheidet und man diese Aufgabe dann übertragen bekommt.
    Dass es dafür keinen Ausgleich gibt, keine Anrechnung, keine Entlastung, ist schlimm. Stimmt.

    In diesem Fall ist es doch aber so, dass die _Angestellte_ entlassen wird. Ob eine Vertragsverlängerung beantragt wurde, der Vertrag ausläuft oder gekündigt wurde, wissen wir nicht. Da aber vorab bekannt ist, dass die Kollegin zum 31.5. geht, kann man bis dahin regeln, wer nachfolgend zuständig ist.
    Ihre Aufgaben werden von den anderen KollegInnen übernommen werden müssen. Das gilt für Unterricht und auch für Aufsichten, Elterngespräche, Konferenzen, Zeugnisse etc.

    Wir haben einen so enormen Personalmangel an manchen Schulen...
    Wenn irgendwann mal irgendwas nicht mehr aufgefangen wird, wäre das gar nicht so unvorstellbar, dass die Zeugnisse mal nicht pünktlich raus gehen. Fänd ich tlw wirklich nachvollziehbar.

    Ja, nachvollziehbar.
    Aber nicht das Mittel der Wahl einer Angestellten, die gar nicht mehr bezahlt wird.
    Vermutlich müsste es einfach anderes geben, dass angesichts des enormen Personalmangels an allen diesen Schulen nicht mehr aufgefangen wird. Konkret: Keine Klassenfahrten, keine Ausflüge, keine Abschlussveranstaltungen, keine Sport- oder Musikveranstaltungen.
    Es wäre ein anderes Thema wert, worauf die Welt verzichten muss, weil nicht genügend Lehrkräfte zur Verfügung stehen.

    Es kommt vermutlich auf die Schule selbst an, das Kollegium und den Umgang mit Vertretungskräften.
    Wenn das Kollegium dem zugänglich gegenüber steht, würde ich um ein Gespräch mit der SL bitten, um deine Sichtweise der Dinge darlegen zu können.

    Dass der Vertrag nicht weitergeführt wird, ist sicherlich nicht durch den SL veranlasst, sondern passt eher ins Spar-Politik-Bild. Da kann man schon auf die Schlagzeile warten, dass den Vertretungen nicht zu den Ferien gekündigt worden sei... Stimmt, man hat sie 4-6 Wochen vorher abserviert und die Schulen sich selbst überlassen.

    Dass die Schule Not hat, die Zeugnisse zu verfassen, ist verständlich. Meiner Meinung nach muss sowas miteinander im Kollegium besprochen und letztlich vom Schulleiter bestimmt werden.
    Warum aber jemand, der nicht mehr im Dienst ist, das tun sollte, erschließt sicher nicht.

    Man kann also unterschiedlich vorgehen und erst einmal darlegen, wie die eigen Sichtweise ist...
    ... oder wahlweise eine Genehmigung zur Verarbeitung von personenbezogenen Daten durch Nicht-Lehrkräfte außerhalb des Dienstes stellen
    ... oder einen Kostenvoranschlag einreichen, in dem der geschätzte Arbeitsaufwand eingesetzt ist
    ... oder beim Personalrat, der Gewerkschaft, dem Schulbezirkspersonalratoder dem Schulamt nachfragen... bei letzterem bekommt der SL dann sicherlich einen Anruf samt Aufforderung zur Darstellung des Sachverhaltes.

    Der Hinweis, sich die Übergabe quittieren zu lassen, ist gut, gerade wenn dir vorab unterstellt wird, du würdest die Übergabe verweigern.

    Ich dachte, es sollte keine Blanko-Vorlage sein?

    Darf man hier auf 4teachers verweisen?
    Ansonsten gibt es auch fertige "Zuordnungsspiele" (der Name Memory ist geschützt! und darf in Beschreibungen nicht auftauchen) auf verschiedenen Grundschulseiten.

    Darum hatte ich nach konkreten Themen gefragt.

    Es gibt ja auch schon einiges, das fertig ist.

    Suchst du etwas Bestimmtes oder war das eine generelle Frage zur Arbeitserleichterung?

    Schön wäre, wenn man nur die Begriffe eingeben müsste und dann das Memory samt Bildern generiert würde!

    Die Frage ist also: Schafffett oder Schaffott? :crying:

    Schaffen Schafhirten mit Schaffenskraft schaffettes Schaffleisch in Schafsmilch zur Schaffnerei oder schlaffe Schafpelze schaffende Schafscherer unter scharfe Schafotte?

    Vermutlich wird mich die goldene Schafkugel wirklich erschlagen, aber eine nur scheinbar lammfromme MINT-Schulleitung in weichen Roben aus Polytierchen-Pelzen ist mir durchaus schon untergekommen ...

    Seine Frage zielt darauf ab, wie er die SuS am besten in der "Ausrichtungsphase" und der Phase "Vorwissen aktivieren" einbinden kann, wenn er nicht sämtliche Theorieimpulse der Vorstunden wiederholen lassen möchte...
    In der "Ausrichtungsphase" kann er ja als Lehrer das Lernziel der Stunde transparent darlegen etc.

    Aber welche Möglichkeiten beinhaltet die Phase "Vorwissen aktivieren" genau mitsamt dem Schüler, hat jemand Erfahrung dazu?


    In welche Phase würdet Ihr ein "gelenktes UG" oder "entdecken-lassendes UG" einbinden?

    Das sind zig Fragen auf einmal, die hier rein theoretisch zur Debatte stehen, ohne Kenntnis der Klasse, des Faches, der Schülerschaft etc.

    Natürlich kann man das beantworten, mit gut überlegter Planung hat es darum aber noch gar nichts zu tun, weil man die Schüler, die Reihung, das Ziel im Blick behalten muss.

    Ausrichten - Lehrer legt das Lernziel der Stunde transparent dar (... oder lässt es die SuS formulieren, das ist hier gearde angesagt)
    Vorwissen aktivieren - SuS sollen die Theorieimpulse der Vorstunde wiederholen (... was ja auch vorbereitet in irgendeiner Form vorliegen könnte oder durch einen Impuls unterschiedlicher Art erfolgen könnte)
    Informieren - ? (darüber ist gar nichts bekannt)
    Verarbeiten - ? (darüber ist gar nichts bekannt)
    Auswerten - ? (darüber ist gar nichts bekannt)

    Zusätzlich soll in den Unterricht ein Gespräch gebracht werden (warum?), aber es ist gar nicht klar, was in der Stunde erfolgt. Meiner Meinung nach lässt sich ein UG nicht sinnvoll in jeder beliebigen Stunde unterbringen. Wenn die Seminarleiter ein UG sehen wollen, müsst eman ein entsprechendes Thema wählen, in dem dies sinnvoll eingebunen werden kann.

    Zum AVIRA+-Schema und der Frage nach UG, gibt es mehrere Möglichkeiten:

    a) Wurde vorab das Vorwissen gesetzt, das zunächst begleitend abgefragt und erneuert werden müsste, weil die Lerngruppe dies benötigt, könnte das Gespräch auch beim Vorwissen angesiedelt sein.

    b) Es ist sicherlich auch möglich, über ein fragend-entwickelndes UG zu "informieren", wobei man die Information heute wohl eher in eine schüleraktive, selbsttätige Phase oder einen Vortrag setzt.

    c) Würden neue Inhalte beim "Informieren" von den SuS selbstständig erarbeitet, könnte die Lehrkraft beim "Verarbeiten" mit Fragen zu den Inhalten oder weiterführenden Fragen das Verständnis überprüfen und anhand neuer Impulse vertiefen,
    sofern dies nicht selbstständig erfolgt und in einer Auswertung wie d) mündet.

    d) Sind die Inhalte an sich erarbeitet und werden zu Beginn der Stunde kurz aufgegriffen, um anschließend mit Hilfe dieser Kenntnisse problemorientiert Lösungsmöglichkeiten zu finden, bietet sich in der Auswertung ein Gespräch an, in dem Lösungen vorgestellt und Lösungswege bzw. Vorgehensweisen reflektiert werden.

    Im übrigen wird genau solches in dem o.a. Link zu Münchner Methoden dargelegt und die dort aufgezeigten Möglichkeiten sind nur Beispiele, die natürlich keine vollständige Liste bieten.

    Es war gar köstlich deine Beiträge zu lesen @Palim . Schade, dass der güldene Schafköttel dich wohl zeitnah erschlagen wird

    =O

    Nun könnte ich mich um gute Taten bemühen, täglich die Schafe am Deich kraulen, ihre Klauen pflegen, ihnen zarte Löwenzahnblättchen vorbei bringen :rose: ,
    aber ich bin nicht katholisch, sodass ich nicht daran glaube, dass das Seelenheil von guten Taten abhängt. :neenee:
    Auch liegt es mir nicht, in Tränen auszubrechen :heul: , die Biege zu machen :flieh: , mich selbst zu kasteien :hammer: oder untertänigst zu Kreuze zu kriechen :bete:

    Da bleibt nur, darauf zu hoffen, dass der Mod-Gott nicht im Alten Testament samt Tun-Ergehens-Zusammenhang hängen geblieben ist, sondern das Evangelium der ausgebreiteten Arme auch für nicht-erwählte nicht-Ingenieure walten lässt, zumal ich ja keinem Lämmchen je etwas zu Leide tun würde :saint: und sie liebend gern ein bisschen streichle und füttere !

    Alternativ erwartet wohl mich als nächstes die Strafe, einen dieser Ingenieure oder jemand anderen Erwählten demnächst im Ref oder als Quereinsteiger/ neuen Kollegen betreuen zu müssen. :pinch:

    Wenn der Gott-Mod den Ingenieur auserwählt, ihn dann aber nicht sogleich mit einem Amt betraut, wird es wohl eine Prüfung sein, die den Auserwählten zunächst über alle Berge oder in die Wüste schickt, bevor er eine besondere Aufgabe für das Volk übernehmen kann.
    Womöglich findet er eine Tafel, in die in Stein gemeißelt die ewige Erwählung aller Uni-und-FH-Bachelor-MINTler dargelegt wurde.

    Sicherlich wird der Gott-Mod bei Rückkehr des Verlorenen die Arme ausbreiten und ein Schaf schlachten ein Festmahl bereiten und alle Berufenen mit und ohne göttlicher Erwählung zur Feier einladen.

    Ich bin mir wirklich nicht sicher, ob die evangelischen Landeskirchen über eine analoge Prüfinstanz verfügen

    Vielleicht kann man an das Amt verweisen, das die Missio Canonica verteilt bzw. bei den evangelischen Kirchen die Vocatio.
    Während es bei den katholischen Offizialaten sicherlich eine einheitliche Regelung gibt, sind die Vorgaben der Landeskirchen vermutlich unterschiedlich, werden aber gegenseitig anerkannt.

    Mir war gar nicht klar, dass die Kirchen eine Liste über die von Gott auserwählten Ingenieure führt,
    wobei diese Erwählung wohl erklärt, warum sie nicht zur Vocations-Fortbildung und -Tagung erscheinen (müssen)

    In 2 Tagen schafft man ja nicht wirklich viel, in einer 2. Klasse ist es ebenso begrenzt.

    Vermutlich liegen die Tage direkt hintereinander und am Ende des 2. Tages oder am 3. Tag ist dann die Ausstellung.
    Damit fallen Möglichkeiten, etwas mit Farbe, Pappmaché o.a. herzustellen, weg, weil vieles Zeit zum Trocknen etc. benötigt.

    Die Ideen rund um "Insekten-Wohnstätten" finde ich schon gut, Hummelkasten, Bienenstock zum Ausleihen (da gibt es ein Projekt fürs Jahr), aber auch kleinere Sachen, wie Blumentöpfe für Ohrenkneifer oder Schilfbündel für Mauerbienen sind machbar und am Thema orientiert.
    Passend dazu könnte man - wenn es an eurer Schule möglich ist - auf dem Schulhof oder einem nahe gelegenen Grüngelände Tiere beobachten und im Anschluss in irgendeiner Form darstellen.

    Eine weitere Möglichkeit wäre das Vorstellen von Möglichkeiten, den Garten giftfrei zu pflegen, grafisch darzustellen, was Gift im Garten anrichtet und Alternativen darzustellen oder herzustellen. Nach 2 Tagen ist der Duft der Brennessseljauche ja noch nicht sehr ausgeprägt :whistling:

    Eine weitere Möglichkeit wäre vielleicht ein "Aufforstungs-Projekt" zum Mitnehmen oder für den Schulhof, das man per Plakataktion vorbereitet. Dazu kann man Blumentöpfe bemalen und bepflanzen, sodass sich die Besucher einen Baum, eine Pflanze mitnehmen können. Zu einem Schulfest gab es an meiner damaligen Schule mal ein Sponsoren-Beet, bei dem Besucher eine Pflanze für das Beet erwerben und spendieren konnten, das dann bepflanzt wurde.

    Noch eine Möglichkeit wäre, Samenmischungen für Wildblumenwiesen zusammenzustellen/ in Tütchen abzupacken und diese zu verteilen und vorzustellen - samt Wildbienen etc.

    Zu diesen Themen findet man beim Nabu weitere Beiträge und Hilfen
    https://www.nabu.de/umwelt-und-res…epte/22922.html

    Solltet ihr in der Schule ein solches Beet oder eine Wiese anlegen können (denkt auch an den Hausmeister!), hättet ihr in den nachfolgenden Jahren die Insekten zur Beobachtung vor der Haustür.

    Ein weiterer Klassiker wäre Papier schöpfen. Wenn ihr das am 1. Tag umsetzt, hättet ihr am 2. Tag neues, trockenes Papier, aus dem z.B. Karten hergestellt werden können. Zudem könnte in der Ausstellung der Vorgang demonstriert werden.

    Ihr könntet eine Aktion wie "Meike, der Sammeldrache" starten und bewerben. siehe https://www.sammeldrache.de/


    Noch ein Möglichkeit wäre, alternative Verpackungen darzustellen oder selbst etwas herzustellen, mir fallen da viele alte Vorschläge aus den 80ern ein, die inzwischen vergessen sind

    - eine Einkaufstasche zu bedrucken

    - Bücher in Papier einzuschlagen, statt Plastikumschläge zu

    - Giftigkeit von Filzstiften darzustellen ... und Alternativen aufzuzeigen


    Noch eine Möglichkeit wäre, eine Sammlung/ Darstellung von Umwelt-Zeichen zu erstellen. Ich war neulich erstaunt, dass den Kindern der 4. Klasse der Umweltengel gar kein Begriff war.


    Weitere Ideen finden sich bei

    https://www.betzold.de/blog/nachhaltigkeit/ (Schulmaterialhersteller, Werbung klar, aber ich habe zu einem anderen Thema entdeckt, dass die Beiträge eine recht gute Zusammenstellung bieten)

    oder https://www.zdf.de/kinder/logo/na…schule-100.html


    Alles ein bisschen durcheinander, aber vielleicht bringt die Sammlung dich auf neue Ideen.

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