Beiträge von Palim

    "Abholen" heißt ja aber nicht, dass die gebratenen Tauben in mundgerechten Häppchen angereicht werden,

    "Langeweile" kommt häufig dann auf, wenn "Anstrengungsbereitschaft" gefordert wäre.

    Wenn man die Schüler:innen dann zappeln lässt, warten sie immer noch auf die Canapees und selbst bei vorheriger Erklärung möchten sie persönlich bedient und gefüttert werden - irgendwie nehmen sie die Gruppe gar nicht wahr und verstehen auch nicht, dass eine Ansprache an die Gruppe auch ihnen gilt.

    Wir haben heute einfach keine besonders hohe Toleranz mehr, für Dinge die uns langweilen.

    Ich glaube, das ist ein entscheidender Punkt, der mit einer Anspruchshaltung zusammenhängt, dass immer alles für jede und jeden individuell zugeschnitten und passend sein muss.

    Dazu sind dann im Unterricht bitte nur Sachen anzubieten, die ein Kind zu genau dieser Zeit interessiert und abholt.

    Das kann nicht gelingen, die anderen 20 - 30 sind gerade anders unterwegs.

    Ob freie Formate die bessere Alternative sind, weiß ich nicht. Das mag einigen nutzen, anderen nicht.

    Und immer bleiben die Fragen, ob

    a) man nicht bestimmte Inhalte lernen muss, auch wenn man sie nicht wichtig findet oder richtig einschätzt und

    b) ob man nicht auch lernen muss, sich mit unliebsamen Inhalten zu beschäftigen, das wird man immer müssen.

    Ebenso erschreckend ist doch, dass man großartigen Zugang zu Informationen und Aktivitäten hat, diese aber nur wenig genutzt werden.

    Weil da ein "Wechsel" wohl eher ein Neuanfang wäre

    Nach dem 1. bzw. 2. Semester wird es ohnehin so sein, das ist gerade ein halbes Jahr, seit Oktober eigentlich nur 3 Monate.

    Ich bezweifle, dass man da ein Studium überblicken kann, auch keines für Lehramt Grundschule.

    An unserer U i gab es damals schon Praktika ab dem 1. Semester und ich kenne Personen, die sich daraufhin umorientiert haben, in den zuvor gelernten Beruf zurückgegangen sind … dann wäre BBS auch eine Option.

    Für jemanden, der von sich selbst vermutet, eher ungeduldig mit langsamer Lernenden zu sein?

    Es muss ja nicht Lernen oder Geistige Entwicklung als Schwerpunkt sein,

    da wäre ja noch der Schwerpunkt Sehen oder Hören, bei dem die Inhalte denen der Regelschule-Abschlüsse entsprechen.

    Andere Frage:

    Warum hat die BBS-Fraktion noch nicht auf ihre Möglichkeiten hingewiesen?

    Nur eine Ergänzung:

    Überlegen, welche Leistungserhebung im Rahmen der Einheit erfolgen soll. Ist es eine Klassenarbeit, stellt man sie bis dahin zusammen, soll eine Dokumentation oder Präsentation bewertet werden, muss man das schon zu Anfang bedenken und entsprechend einplanen.

    Ähnlich verhält es sich mit Methoden, die mit dem Thema verknüpft sein können bzw. mit dem Thema eingeführt werden.

    Es gibt nun 2 Threads dazu

    DFU
    13. Dezember 2024 17:21

    Wenn man in einem das Für und Wider, im anderen die Aufgaben selbst diskutiert, wäre die Trennung sinnvoll, wenn man in beiden die Aufgaben unter die Lupe nimmt, kann man die Threads auch zusammenfassen, statt Beiträge doppelt zu verfassen.

    Wir nutzen ein Programm, haben es in den letzen Jahren gewechselt,

    das Programm ist mit unseren Sätzen gefüttert.

    Ankreuzzeugnisse sind jetzt auch möglich, wir haben das aber noch nicht diskutiert, gerade gibt es zu viele andere Baustellen.

    In dem dürftigen Artikel der Tagesschau steht, dass der Fortbildungsbereich weiter ausgebaut werden soll, die Verpflichtung für Lehrkräfte aber gefallen ist.

    Sich als Lehrkraft Fortbildungen zu suchen oder Möglichkeiten für SchiLF zu finden, wird also erleichtert.

    Wir brauchen in allen Bereichen Fortbildung, ob da gerade der mediale Bereich Priorität hat oder ein ganz anderer Bereich, wird individuell sehr verschieden sein.

    Es ärgert mich zudem, dass eine Verpflichtung zu Alibi-Veranstaltungen führt.

    Dazu kommt, das Fortbildungen auch Termine ohne Inhalte sein können. Was nutzt die Fortbildung zum Thema XY, wenn dort nur Allgemeinplätze verbreitet werden, wenn es zu einem Vorlesen der Curricula kommt und im Anschluss zu einem allgemeinen Meinungsaustausch? Es mag Lehrkräfte geben, denen das hilft, mich ärgert es, ich finde es unnötig und zeitraubend.

    Zudem wird bei einer Pflicht zu Veranstaltungen nicht berücksichtigt, dass man sich auch außerhalb solcher fortbilden kann, nicht nur was Medien betrifft.

    Im medialen Bereich würde mir gerade helfen, dass die angeschaffte Hardware überhaupt funktioniert und dass das WLAN einen Umfang hat, der für mehr Geräte im Gebäude ausreicht und die Kinder nicht länger zu Sätzen animiert wie: „Ich hole mir mal gerade Internet aus dem Flur.“

    Bis dahin helfen Fortbildungen zur Nutzung wenig, da man präsentiert bekommt, was möglich wäre, ohne den Nutzen zu haben, es anwenden zu können.

    denn die Weihnachtszeit ist schon stressig genug, da muss man dann auch einen möglichst ruhigen Abschluss in der Schule finden.

    Wenn die Weihnachtszeit außerhalb der Schule stressig ist, müssen wohl die Familien selbst daran etwas ändern.

    Ansonsten ist zwar viel los vor Weihnachten, aber ich finde es nicht stressiger als zu anderen Zeiten, vielmehr ist es so, dass einigen Kindern die Aktivitäten und der ungeregelte Vormittag nicht gut bekommt, da ist es sinnvoll, jeden Tag auch ganz normalen Unterricht einzubauen und nur dazwischen die anderen Sachen.

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