Nimm es als Luxus,
2 Jahre Stress um die Bewilligung sind nämlich immer wieder doof.
Nimm es als Luxus,
2 Jahre Stress um die Bewilligung sind nämlich immer wieder doof.
In NDS sind Schulassistenten Menschen, die die Technik betreuen, kopieren, Schulbücher verwalten u.a.
https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/sch…ten-209308.html
„Pädagogische Assistenten“ gibt es bisher gar nicht, wäre aber hilfreich.
Aufsichten im Klassenraum führen, wenn Lehrkräfte fehlen, dürfen „pädagogische Mitarbeiter:innen, die aber keine Ausbildung vorweisen müssen.
Warum sollte man auch einheitliche Begriffe in der Schulwelt finden, schaffen wir doch sonst auch nicht.
https://www.aktion-mensch.de/inklusion/bildung/fragen-und-antworten/schulassistenz#
Schulassistenten (in meinem Land heißen sie Pädagogische Assistenten) sind etwas anderes als Schulbegleitungen/Integrationshelfer.
Ich habe gar nicht von Schulassistenten geschrieben.
„pädagogische Assistenz“ wäre für mich ein Beruf wie „medizinisch-technische Assistenz“ oder PTA oder Rechtsanwaltsfachangestellte,
jemand, die oder der pädagogische Aufgaben in der Schule übernehmen könnte und zusätzlich zu Lehrkräften mit zum Team gehört.
Es gibt da auch Pool-Modelle, bei denen die Schulbegleitungen nicht fest an bestimmte Kinder gebunden sind.
Es gibt bei uns zwar in Ausnahmen Pool-Lösungen, aber auch dabei sind die Kinder genau bestimmt, die Anträge durch deren Erziehungsberechtigten gestellt, eine Erlaubnis eingeholt, dass sich die I-Hilfe um beide Kinder kümmern darf, die Stunden sind genau auf die Kinder aufgeteilt und die I-Hilfe muss sie auch genau ausweisen.
Im Nachbarlandkreis soll es Pool-Lösungen geben, aber am Ende ist nicht der Landkreis dafür da, eine pädagogische Assistenz in der Klasse zu finanzieren, die das Land nicht stellt.
Es wäre eine gute Sache, gerne als Ausbildungsberuf oder Schwerpunkt bei Erzieher:innen.
Doch, pepe , ich spiele toter (panierter) Fisch am Strand,
aber ich habe verloren.
Bei uns sind sie den Kindern zugeordnet.
Ist das bei euch anders?
Darf man das als Lehrerin auch mitspielen?
Du kannst ja ein Kind zur Spielleitung ernennen.
Wo ist denn Frau Zauberwald?
Die ist noch toter Fisch.
Am Ende der Stunde wollen die Kinder oft nicht mehr zuhören, für sie sind die Aufgaben erledigt und die Konzentrationsspanne ist im 1. Schuljahr ist längst überdehnt.
Sinnvoll kann als Abschluss noch eine Runde sein, ob es gut geklappt hat. Wenn die Kinder das im Gespräch nicht können, kann man es auch als Ecken-Abfrage oder per Zeichen (Daumen-hoch/Daumen-runter) üben und ritualisieren, dann nachfragen und irgendwann nur noch nachfragen ohne Bewegung/Symbol.
Um im Beispiel zu bleiben:
Du möchtest einen bestimmten Rechenweg üben,
die Kinder möchten irgendwie die Aufgabe lösen. Das können sie schon auf die eine oder andere Weise, vielleicht auch zählend. Aber haben sie schon am Anfang verstanden, worauf es dir in dieser Stunde ankommt?
Es gibt mehrere Hürden, über die du die Kinder mitnehmen musst:
a) dass du nicht nach der Lösung fragst, sondern nach dem Rechenweg,
b) dass es nicht irgendein Rechenweg sein soll, sondern ein bestimmter, der auch möglich ist und er geübt werden soll,
c) dass auch dieser Rechenweg eine Zerlegung bzw. Mehrere Schritte benötigt, die die Kinder dafür bewältigen müssen, allerdings eine anders als bisher,
d) dass der Rechenweg zur Subtraktion eine Plusaufgabe enthält, das ist für Kinder, die den Überblick noch nicht haben, völlig verwirrend und undurchsichtig.
Insgesamt sind die Rechentricks oder Strategien herausfordernd und überfordern viele Kinder, zudem sind viele auch die Lösung getrimmt und meinen, rechnen sei, wenn an irgendwie (zählend) zum Ergebnis kommt… und die Schwachen, die das Subtrahieren ohnehin noch zählend bewältigen, können kaum folgen.
Um den Vorschnellen den Wind aus den Segeln zu nehmen, könntest du sie gleich fragen, ob sie es denn erklären wollen.
Um den Blick auf den Rechenweg zu lenken, könntest du die Rechenschritte visualisieren lassen, klassisch ist das Legen mit Material oder das Notieren der Schritte oder das Zeichnen am Rechenstrich. Da haben Kinder verschiedene Vorlieben.
Die Aufgabe gilt also erst als erledigt, wenn die Kinder den Rechenweg schriftlich dargestellt haben.
Man könnte auch für eine Beispielaufgabe die Lösung nennen lassen und anschließend die Rechenwege schriftlich notieren lassen (GA/PA?) … und einsammeln, um sie dann in der nächsten Stunde anzuschauen und zu sortieren.
Wenn dann der neue Weg dabei ist, weil er schon beim Addieren erläutert wurde und Kinder das Verfahren übertragen können, lässt man das Kind erklären, ist der Weg nicht dabei, erklärt man diesen neuen Weg, der zumindest den Guten das Rechnen erleichtern dürfte.
Eine Abwägung bleibt, ob man die Schwächeren mit einbezieht oder es sein lässt, es gibt Kinder, die durch den Zehnerübergang in Schritten gefordert sind, aber die Sicherheit eines immer gleichen Verfahrens benötigen und denen der Überblick für anderes fehlt, sodass sie auch nicht abwägen können.
Dann kann man überlegen, ob man diesen Kindern den üblichen Weg lässt und den Trick weglässt und ihn nur bestimmten Kindern anbietet. (Im UB eher gewagt).
Außerdem kann man es noch differenzieren und denen, die noch große Probleme haben, mehr Hilfe bei den Schritten geben, sodass sie mithalten können oder zumindest nachvollziehen, während man den anderen die anderen Aufgaben gibt … und die Sternchen-Aufgaben dann wirklich nur nachdem die anderen Aufgaben bewältigt wurden.
Oder man kann die Aufgaben bereitlegen, in der Mitte 1x knapp besprechen, wer es dann verstanden hat, geht leise an die Einzelarbeit, wer es noch mal erläutert haben möchte, bleibt noch in der Mitte. Aber das fordert von allen ebenfalls viel Disziplin.
Gerade beim Zehnerübergang ist es normal, dass es in der ersten Stunde nicht alle verstehen, da hilft sacken lassen und am nächsten Tag nochmal probieren. Wer es kann, darf allein weiterarbeiten, die anderen benötigen erneut Begleitung.
Das ist mit das Schwierigste in Klasse 1, kommt aber im ZR 100 erneut und ist da meiner Meinung nach auch sinnvoller.
Du müsstest also überlegen, ob die Vorlauten es wirklich schon wissen oder ob sie oberflächlich sind und voreingenommen.
Wenn sie sonst nicht zu lenken sind, dann darfst du es ihnen auch mal spiegeln, dass du enttäuscht bist, dass sie sich nicht helfen lassen und anderen dadurch die Lerngelegenheit nehmen. Du darfst sie auch mal in die Falle laufen lassen, sie machen lassen und es dann als falsch markieren, weil sie sich nicht an die Vorgaben gehalten haben, was am mangelnden Zuhören liegt.
Sind die Ziele oder die Förder-Empfehlungen dann mit auf dem Bogen und auch kindgerecht?
Während man bei einem Berichtszeugnis je Kind Sätze einfügen oder weglassen kann, ist das bei einem Ankreuzzeugnis vermutlich nicht individuell möglich, sondern eher vorgegeben oder abgesprochen.
2 Seiten, manchmal auch 3, die Schriftgröße lässt sich verändern (8-12pt, größer geht womöglich auch).
Von einer Nachbarschule hat ein Kind gewechselt und Ankreuzzeugnisse mitgebracht, das finde ich auch interessant, da werden wir uns sicher noch mal genauer mit beschäftigen. Da waren es glaube ich 4 Seiten.
IServ gibt es auch ohne eigenen Server, allerdings weiß ich nicht, ob es das Stundenplan-Modul dann auch gibt.
Vielleicht hilft noch eine andere Beobachtung:
Gerade zu Beginn formuliert man die Berichte wirklich alle Halbjahre neu oder gravierend um, es tut sich noch einiges.
In Klasse 4 ist vieles bekannt, da geht es mir eher so, dass ich die Texte übernehmen kann.
Dazu kommt, dass man zu Beginn Hinweise gibt, was sich ändern könnte. Vorgaben, wie Caro07 es beschreibt, haben wir nicht, aber das Zeugnis soll aussagekräftig sein, den Stand darstellen und ist eben auch ein Instrument der Rückmeldung, neben Elterngesprächen, wo gerade das AV auch schon zur Sprache gekommen sein sollte.
Ich bin mir sicher, dass Eltern es als Impuls aufgreifen, genau daran zu arbeiten und als Ziel zu setzen, dass es beim nächsten Mal anders im Zeugnis steht. Bei älteren Schüler:innen würde man die Jugendlichen in die Pflicht nehmen, Kinder brauchen da viel Hilfe.
das Spiel "Toter Fisch"
Klingt skurril, könnte aber auch lustig sein.
Dauert das Spiel dann Stunden?
Es geht ja um Berichts- oder Ankreuzzeugnisse in Klasse 1.
Bei dir erwecken die Formulierungen den Eindruck, dass etwas doppelt bewertet wurde, weil es bei den Fächern und bei den Bemerkungen für das AV auftaucht.
Man kann es auch so lesen, dass der Text beim AV dieses von mehreren Fächern zusammenfasst, so wird es in der weiterführenden Schule auch sein,
während es bei den Fächern genau für dieses Fach steht und ein Kind zum Beispiel in Kunst herausragend mitarbeitet, während es im Sport ausweicht und Leistungen vermeidet. Wenn dies bei den Fächern steht, wäre für Eltern nachvollziehbarer, ob die Leistungen fachlich oder vom Arbeitsverhalten her schwächer oder besser sind.
Beim gemittelten Arbeitsverhalten würde man womöglich bei diesem Kind zu einer gemittelten Bewertung kommen. Das würde dann so aussehen, als sei alles im Rahmen, ist es ja aber nicht.
Zu einer doppelten Bewertung kommt es meiner Ansicht nach nicht, eher zu einer doppelten Beschreibung/ Darstellung, einmal allgemein und einmal fachbezogen.
Wenn es Noten gibt, wird doch die Mitarbeit in den Fächern auch bewertet, was das AV mit einschließt.
Zudem gibt es im Zeugnis (in NDS) zusätzlich eine Bemerkung zum AV.
Es ist - neben einer von 5 Standardbemerkungen - auch möglich, dies zu ergänzen. Bei oben beschriebenem Kind könnte man explizit äußern, dass das Arbeitsverhalten in Kinst positiv abweicht … oder dass es im Fach Sport verbessert werden sollte.
Du willst es sicher für NRW wissen,
in NDS ist das Arbeitsverhalten in der Bewertung der Fächer einzubeziehen,
das geben die Curricula z.T. sehr deutlich vor,
trotzdem gibt es Bewertungen für Arbeits- und Sozialverhalten auf dem Zeugnis.
Ich konditioniere die Kinder auf ähnliche Weise auf die Triangel, aber auch bei mir hält es nicht unendlich, was aber auch an mir liegt.
Außerdem gibt es keine „Stille Minute“, finde ich gut, aber das Spiel „Wer zuerst spricht, hat verloren“, während es eine leise Einzelarbeit gibt, deren Aufgabe schon bekannt oder geklärt und begonnen ist, sodass Fragen sich eher erübrigen. In der Regel verliere ich das Spiel … und gewinne gleichzeitig auch eine immer längere leise Zeit.
Meine Beobachtung ist, dass die Kinder oft gar nicht verstehen, was erwartet wird.
Sie wissen es einfach nicht besser, sie empfinden die Störungen anders, sie verstehen die Konsequenzen nicht.
Es gibt schon sehr viele Systeme in der Klasse, das scheint wenig zu helfen, da ist es richtig, auf die Suche zu gehen.
Eine Sanduhr kann helfen, dass sie sehen, wie die Zeit abläuft.
Drastischer ist, dass du dich mal abbrichst und dann erläuterst, warum.
Beim nächsten Mal kannst du es wiederholen und z.B. die Unterbrechungen zählen, mit den Fingern, Muggelsteinen, irgendetwas, das es visualisiert, und bei einer bestimmten Anzahl eben wieder abbrichst.
Als Alternative gehen andere Sozialformen, Sprechmühle o.a., wobei man sich ja zwischen den Phasen bewegen kann. Das kann man ausprobieren, und wieder sein lassen, wenn die Bewegung die Kinder eher aufputscht.
Zum Zuhören selbst gibt es auch Übungen, da würde ich aber nicht auf ein Unterrichtsgespräch setzen, sondern auf Mal-Aufträge oder Bewegungsspiele, bei denen es auf genaues Hören ankommt.
So oder so ist es eine große Herausforderung, eine große 1. Klasse zum leisen Arbeiten zu führen, das ist gar nicht so ungewöhnlich, wenn auch immer wieder erschreckend. In der 3. Klasse sind schon sehr viel älter und der Groschen ist in der Regel gefallen.
Schwierig bleibt es, da du nur Fachlehrerin bist.
Die SL stellt eine Gefährdungsbeurteilung nach Vorgaben,
bei uns gehen sie Lehrkräfte direkt und die SL kann das begründen.
Anders ist es, wenn Lehrkräfte die Wunschschule mit Wunschbedingungen haben möchten, andere Stellen ablehnen und Bedingungen vorgeben, wie es zu sein hat.
Bei berechtigte Kritik am unterversorgten System muss man dennoch die Lasten in der Schule möglichst gerecht verteilen … und das ist nicht immer leicht.
Der Generationenkonflikt zeigt sich da, wo Lehrkräfte die sich viele Jahre ohne feste Stelle von Vertretung zu Vertretung gehangelt haben und vieles hinnehmen mussten, weil es einen Einstellungsstopp gab, nun manchen gegenüber stehen, denen die Rosinen aus dem Kuchen nicht gut genug sind.
Ihr bekommt die Haushaltshilfe, weil dein Mann ausfällt und seine Aufgaben nicht übernehmen kann und du Vollzeit/ Teilzeit in Ausbildung bist.
In den Kliniken gibt es einen Sozialdienst, der berät und bei Anträgen hilft (Haushaltshilfe, Schwerbehindertenausweis), der auch das Entlassmanagement übernehmen sollte und Wege aufzeigen könnte, wenn auch dein Mann nach der Reha zu Hause Hilfe benötigt.
Gute Besserung.
Vielleicht kannst du auch für die nächste Zeit Verhinderungspflege in Anspruch nehmen, um dir Freiräume zu schaffen.
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