Beiträge von Palim

    Nur eine Ergänzung:

    Überlegen, welche Leistungserhebung im Rahmen der Einheit erfolgen soll. Ist es eine Klassenarbeit, stellt man sie bis dahin zusammen, soll eine Dokumentation oder Präsentation bewertet werden, muss man das schon zu Anfang bedenken und entsprechend einplanen.

    Ähnlich verhält es sich mit Methoden, die mit dem Thema verknüpft sein können bzw. mit dem Thema eingeführt werden.

    Es gibt nun 2 Threads dazu

    DFU
    13. Dezember 2024 17:21

    Wenn man in einem das Für und Wider, im anderen die Aufgaben selbst diskutiert, wäre die Trennung sinnvoll, wenn man in beiden die Aufgaben unter die Lupe nimmt, kann man die Threads auch zusammenfassen, statt Beiträge doppelt zu verfassen.

    Wir nutzen ein Programm, haben es in den letzen Jahren gewechselt,

    das Programm ist mit unseren Sätzen gefüttert.

    Ankreuzzeugnisse sind jetzt auch möglich, wir haben das aber noch nicht diskutiert, gerade gibt es zu viele andere Baustellen.

    In dem dürftigen Artikel der Tagesschau steht, dass der Fortbildungsbereich weiter ausgebaut werden soll, die Verpflichtung für Lehrkräfte aber gefallen ist.

    Sich als Lehrkraft Fortbildungen zu suchen oder Möglichkeiten für SchiLF zu finden, wird also erleichtert.

    Wir brauchen in allen Bereichen Fortbildung, ob da gerade der mediale Bereich Priorität hat oder ein ganz anderer Bereich, wird individuell sehr verschieden sein.

    Es ärgert mich zudem, dass eine Verpflichtung zu Alibi-Veranstaltungen führt.

    Dazu kommt, das Fortbildungen auch Termine ohne Inhalte sein können. Was nutzt die Fortbildung zum Thema XY, wenn dort nur Allgemeinplätze verbreitet werden, wenn es zu einem Vorlesen der Curricula kommt und im Anschluss zu einem allgemeinen Meinungsaustausch? Es mag Lehrkräfte geben, denen das hilft, mich ärgert es, ich finde es unnötig und zeitraubend.

    Zudem wird bei einer Pflicht zu Veranstaltungen nicht berücksichtigt, dass man sich auch außerhalb solcher fortbilden kann, nicht nur was Medien betrifft.

    Im medialen Bereich würde mir gerade helfen, dass die angeschaffte Hardware überhaupt funktioniert und dass das WLAN einen Umfang hat, der für mehr Geräte im Gebäude ausreicht und die Kinder nicht länger zu Sätzen animiert wie: „Ich hole mir mal gerade Internet aus dem Flur.“

    Bis dahin helfen Fortbildungen zur Nutzung wenig, da man präsentiert bekommt, was möglich wäre, ohne den Nutzen zu haben, es anwenden zu können.

    denn die Weihnachtszeit ist schon stressig genug, da muss man dann auch einen möglichst ruhigen Abschluss in der Schule finden.

    Wenn die Weihnachtszeit außerhalb der Schule stressig ist, müssen wohl die Familien selbst daran etwas ändern.

    Ansonsten ist zwar viel los vor Weihnachten, aber ich finde es nicht stressiger als zu anderen Zeiten, vielmehr ist es so, dass einigen Kindern die Aktivitäten und der ungeregelte Vormittag nicht gut bekommt, da ist es sinnvoll, jeden Tag auch ganz normalen Unterricht einzubauen und nur dazwischen die anderen Sachen.

    Wenn das BEM nicht in der eigenen Schule beim eigenen SL laufen soll, darf man als Betroffene:r wählen und es findet ohne SL, aber mit Dezernent:in statt.

    Gerade wenn es um den Einsatz an einer anderen Schule geht, kann es sinnvoll sein, da die/der Dezernent:in dann andere Möglichkeiten vorschlagen kann, Abordnung nach X, Versetzung nach Y.

    Und ich denke übrigens, dass sich ein hochbegabtes Kind auch in Klasse 2 langweilen wird, wenn die Lehrkraft nicht differenziert. Da wird Schreibschrift geübt, lange Zeit der Hunderterraum und das Rechnen mit Zehnerübergang sowie das Einmaleins erarbeitet, besonders spannend ist das dann ja wahrscheinlich auch nicht.

    Aber die Kinder können Zusatzaufgaben bekommen, lesen, anderen helfen wenn sie wollen, und sollen natürlich auch an den Dingen arbeiten, die ihnen noch schwer fallen (bei der Tochter der TE zum Beispiel malen / zeichnen). Man kann den Kindern auch schon deutlich machen, dass sie, wenn sie etwas schon können, es dann besonders genau oder schön machen sollen. Wie gesagt, wer bis 1000 rechnen kann, aber die Kästchen beim Schreiben der zahlen absolut nicht trifft, der sollte das dann halt beachten, statt zu sagen, ihm ist langweilig.

    Das hat mit einer wirklicher Hochbegabung dann wenig zu tun, die Underachiever verkümmern, vermutlich nicht nur sie.

    Ja, man muss die Kästchen treffen und daran üben, man muss aber auch die Möglichkeit bekommen, den Kopf an die Grenzen zu bringen. Da sieht die Differenzierung dann ganz anders aus, Mathe-Rätsel, fremdsprachige Bücher, Referate, Drehtürmodell - im Sinne anderer individueller Aufgaben, die möglichst selbstständig verarbeitet werden können, Wettbewerbe. Und das ist aufwändig.

    Dazu brauchen Kinder in der Grundschule dann eben doch Unterstützung, weil sie das Handwerkszeug, das man dafür benötigt, noch nicht beherrschen, aber die Inhalte durchaus verstehen.

    Gerade dafür fehlt mir ständig Zeit, gerade weil da ja noch eine Menge andere Herausforderungen in der Klasse zu meistern sind. Das Kind erarbeitet sich ein Thema, für einen Vortrag oder eine andere Präsentation braucht es aber Anleitung. Das Kind bekommt eine weiterführende Fragestellung, Kraft aber nur an der Oberfläche. Das Kind bearbeitet herausfordernde Aufgaben in Mathe, die nicht allein rechnerisch zu lösen sind, sondern Vermutungen und Erklärungen erwarten, dann braucht das Kind gerade da zumindest die ersten Male Hilfe, um die Art zu verstehen.

    So, wie ich für die LE und GE-Kinder Zeit brauche, um den nächsten Lernschritt mit den Kindern zu bearbeiten, damit sie die Vorgehensweise verstehen, bevor sie es falsch einüben, so würde ich mir auch Zeit für die anderen wünschen, die sich zusätzlich mit Aufgaben beschäftigen und Unterstützung benötigen, wenn es keine Beschäftigung, sondern eine Förderung sein soll.

    Am Ende braucht es eine Mischung, dass das Kind die einfachen Anforderungen erlernt, dabei aber den Kopf nutzen kann.

    Interessant an der Stelle ist übrigens, wie häufig hier im Forum gegen eine Leistungsdifferenzierung geätzt wird.

    Es wird gegen eine Differenzierung, die über Bildungszweige, umgesetzt wird, geschrieben, nicht gegen eine Leistungsdifferenzierung, die in jeder Unterrichtsstunde erfolgt.

    Dazu denke ich, dass vor allem dagegen geschrieben wird, die Differenzierung ohne Ressourcen umsetzen zu wollen/sollen. Das ist der größte Kritikpunkt, denke ich, denn die Modelle selbst sind gar nicht so verschieden:

    a) Kinder gehören zur Klasse, werden in einzelne Stunden extern gefördert, können aber sonst am Unterricht teilnehmen.

    b) Kinder gehören zu einer anderen Klasse, kommen aber für einzelne Stunden zur Regelklasse hinzu und nehmen am Unterricht teil.

    Das denke ich mir eben und so schrieb ich es auch: Das könnt ihr gar nicht leisten weil der Rahmen dafür nicht existiert.

    Der Rahmen in der Grundschule reicht auch nicht, aber dann …

    explodiert die Klasse, das funktioniert einfach nicht.

    Zudem ist Förderung ein Bildungsauftrag, der nicht auf eine mittlere Position begrenzt ist.

    Weil das System nicht dafür ausgerichtet ist, bleibt es an der einzelnen Lehrkraft hängen und ist häufig auch ihre Mehrarbeit.

    Aus einem Geburtstag neulich war einer Lehrerin der Begriff „Underachievment“ kein Begriff. Verstehe ich nicht.

    Die Schüler, die zwar begabt, aber leider auf Abwegen sind, gilt es dann aber auch entsprechend zu fördern.

    Zumindest muss man versuchen, sie mit Aufgaben oder Angeboten zum Lernen zu bringen, im besseren Fall eben zum Lernen im sozialen Bereich oder unbeliebteren Themengebieten.

    Das gelingt bei Kindern, die sich anpassen, leichter, gleichzeitig fallen diese aber seltener auf, weshalb vermutlich Mädchen, die weiterhin als angepasster gelten, weniger oft auffallen. Dann ist der Leidensdruck weniger hoch und die Förder-Notwendigkeit wird geringer beurteilt.

    „Lesen lassen“ ist da meiner Meinung nach vielleicht ein Entgegenkommen, Förderung ist es nicht, auch Helfer-Systeme sehe ich da kritisch, wenn Begabte dann ständig die Stütze für die sein sollen, die es aus unterschiedlichen Gründen nicht begreifen. In der Grundschulklasse hilft das Kind mit IQ 130 dem Kind mit IQ unter 70? Es gibt da Möglichkeiten, aber die sollte man dosieren.

    Die Begabten, die gerne etwas ausprobieren, sind leichter zu fördern. Gerade in den höheren Anforderungsbereichen bräuchte man aber einfach auch mal Zeit, mit diesen Kindern etwa zu besprechen. Die fehlt vollständig, es müsste auch dafür Stunden geben, wie es an sich auch Stunden geben sollte für Kinder mit Unterstützungsbedarf Lernen und GE und entsprechend abweichendem IQ.

    Bei denen, die alles ablehnen und selten ihre Begabungen zeigen, finde ich die Förderung besonders schwierig.

    Ich finde es sehr schwer, einen Rat abzugeben, selbst in unserer Schule sind die Klassen so unterschiedlich, dass hier nicht passt, was da gelingt.

    Wie sollen denn die 4 Stunden ablaufen?

    Ich habe Bücher für eine Lesezeit von 15 min, bei einer fitten Klasse sind es auch mal 2 Bücher, z.B. Dr. Brumm

    oder auch Geschichten mit sehr schönen Bildern und weniger Text, wo es mehr zum Gucken gibt.

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