Beiträge von Aktenklammer

    Ich muss noch einmal nachfragen, da ich mich ehrlich gesagt mit der VA nicht so gut auskenne. Es gibt Lehrer, die ihre komplett oder teilweise auf die LA umgewöhnen, was ja aber zumindest sicher bei einer kompletten Umstellung nicht "im Sinne des Erfinders" und für die Schüler sehr verwirrend sein muss.
    Ist es für die Schreibentwicklung hinderlich oder erschwerend, wenn ich dem Schüler, bei dem manche Buchstaben so schlecht erkennbar sind oder sich auflösen, ihm alternative Buchstaben aus der LA gebe (z.B. das e)? oder sollte ich den Eltern tatsächlich eher raten, noch einmal den VA-Lehrgang zu wiederholen? (Die Schüler schreiben auch nicht alle "reine" VA; sie beschweren sich teilweise, wenn sie Texte von "reinen" VA-Schreibern lesen sollen, dass sie die Texte nicht lesen können)

    Wir kamen gestern in der Fachkonferenz, als wir den schulinternen Lehrplan überarbeitet haben, auf die neuen Deutschlehrwerke wie P.A.U.L. und Kontext Deutsch etc. Ich weiß nicht, wie ich das formulieren soll, aber in den neuen Lehrwerken sind ja die Kapitel jetzt sehr "gemischt", d.h. ich arbeite jetzt eher an einem Thema und schule daran Fähigkeiten. Uns ist aufgefallen, dass es für die Schüler dadurch aber eher schwierig ist, sich zu orientieren, bei einer Kollegin haben sie geäußert, dass sie gar nicht so genau wissen, "was sie jetzt genau machen", weil es zu einzelnen Sachen auch immer nur begrenzte Übungen gibt. Generell gefallen mir die Bücher gut, auch wenn es kein Lehrwerk gibt, wo ich komplett zufrieden bin. Deswegen ergänze ich hier und da - normal - aber das ist meiner Meinung nach auch schwieriger geworden. Ich freue mich jedenfalls schon auf die Reihe zur Jugend- und Standardsprache, für die ich in kontext Deutsch 8 viel gute Materialien gefunden habe.

    Ich arbeite bei meiner Klausur mit einem Bogen - ähnlich dem des Zentralabiturs - bei dem ich auch Punkte verteile. Ich möchte aber jedem auch noch einen kleinen Kommentar dazu schreiben. Weil ich schneller und bei so vielen Klausuren auch schöner tippe und computerschreibe, geschieht das mit dem PC.
    Muss ich die Note eigentlich unter die Klausur von Hand schreiben oder geht das auch auf den Bogen?

    Nach den Ferien möchte ich mit den Schülern "Leben des Galilei" lesen. Vorher möchte ich jetzt das Wissen über das klassische Drama wiederholen und vertiefen (vielleicht ja sogar auch erst erwecken). Das Brechtsche Theater möchte ich aber erst im Laufe des Galilei besprechen.
    Wichtig ist sicher auch die Dramentheorie, d.h. Lessing, Aristotles, Freytag etc.
    Aber nur das ist auch öde.
    Habt ihr Anregungen für mich, wie dies ansprechend geschehen kann?

    Im Moment plane ich, den Schülern Dramen und Romane vorzulegen, zu sammeln, worin sie sich unterscheiden, dann Fachbegriffe zu reaktivieren und zu klären.

    Ich brauche eure Meinung. In meiner Nachschreibklausur stehen für mich im Moment "Das Brot" und "Känsterle" zur Auswahl. Die Schüler haben "Ein netter Kerl" und "Lebendiger Mittagstisch" ausführlich interpretiert und kenne die Modelle von Bühler und Schulz von Thun. Bei Känsterle bin ich mir nicht so sicher, ob in der Geschichte nicht zu viel drin steckt - es stehen nur 2 Schulstunden zur Verfügung - bei Das Brot besteht die Gefahr, dass die Schüler die Geschichte aus der Mittelstufe kennen.
    Wie seht ihr das bzw. habt ihr einen Alternativvorschlag?

    Meine Schüler in der 8 haben teilweise noch ziemliche Probleme damit zu erkennen, was eine These ist und was ein Argument. Ebenso fällt es ihnen schwer, ihre Ausführungen bzw. ihre Gedanken zu einer schlagkräftigen These zu bündeln.

    Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich bin mir manchmal nicht sicher, ob es an mir liegt, dass ich es also nicht klar genug rüberbringe, oder ob es "normal" ist, dass ihnen so etwas schwer fällt ...

    Ich möchte gerne einen Thread starten, in dem wir Spiele bzw. spielerische Übungen sammeln, um Grammtik und Redemittel zu festigen und zu üben.

    Ich wende folgende Spiele bzw. Übungen an:
    - Würfelspiel zum Üben von Verbformen: auf dem Feld sind Kreise, in denen Infinitive stehen. Die Schüler würfeln und müssen jeweils ein Feld vorrücken. Entsprechend der Augenzahl müssen sie die passende Verbform nennen: 1 = 1. P. Sg., 2 = 2. P. Sg. 3 = 3. P. Sg, 4= 1. P. Pl. etc.

    - Wortstellung üben, indem die Schüler aus einem Text einen Satz aussuchen, ihn auf einen Streifen schreiben und den in einzelne Teile reißen. Die werden auf einen Haufen gelegt, Schüler gehen umher, rekonstruieren den Satz und vermengen ihn danach wieder.

    - Gegensatzpaare üben: S haben Kärtchen mit einem Teil des Paares in der Hand und schreiben es dem Partner auf den Rücken, der schreibt das Gegensatzstück zurück.

    Was habt ihr noch in petto? :)

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