In NRW finde ich den Schlüssel für die Oberstufenklausuren ganz hilfreich als ungefähre Orientierung, wo denn die 50 Prozent der Punktzahl ungefähr anzusiedeln sind als Note.
Beiträge von Aktenklammer
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Zur Kritik am Grundschriftkonzept: http://www.grundschrift.info
Interessant finde ich den Aspekt der positiven Auswirkung einer verbundenen Schrift auf LRS - da die dort angegebene Literatur aber auf Englisch ist, muss ich mir das mal in Ruhe zu Gemüte führen

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Aus diesem Grund sind in der Sprachdidaktik übrigens die klassischen Unterrichtsmethoden - isolierter Grammatikunterricht und Pauken mit Lückentexten etc. - nicht wirklich hilfreich. Ich beobachte das Phänomen, dass zwar die Regel beherrscht wird, aber in der Anwendung der Fehler trotzdem unwillkürlich geschieht, ganz regelmäßig. Jede Anwendung von Regeln, Grammatik oder Orthographie, gehören immer in einen Kontext. Die Ziegesars haben da im Bereich des englischen Grammatikunterrichts interessante Ansätze.
NeleNele, aber ich denke schon, dass gewisse Regeln wie z.B. die Regel, dass nach einem kurz gesprochenen Vokal ein Doppelkonsonant kommt, durch gehäuftes zunächst isoliertes Üben und dann im Kontrast zu Wörtern mit langem Vokal einfach durch die Wiederholung auch so weit verinnerlicht werden kann, dass der Schreiber nicht mehr darüber nachdenkt, und sei es, weil vor seinem inneren Auge ein "Bild" des korrekt geschriebenen Wortes abgespeichert wird. Oder gibt es dazu gegensätzliche Erkenntnisse? Wenn ich früher nicht wusste, wie ein Wort richtig geschrieben wird, bzw. unsicher war, habe ich es in 2 oder 3 Varianten aufgeschrieben und "gesehen", wie es "richtig" ist.
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Wenn ich mich recht erinnere, ist das Löschen sämtlicher Threads nicht durch einen Mausklick zu machen, sondern muss von den Moderatoren von Hand geschehen.
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Na, da bin ich froh, dass wenigstens du so eine Koryphäe auf deinem Gebiet bist!
Frage mich, was euch befähigt, hier so zu tönen. Zumal das ein Thread eines Hilfesuchenden ist, der gerade zerfleddert wird.
Ich habe nicht gesagt, dass der Threadersteller schlecht ist - ich habe mich darauf bezogen, dass Claudius äußerte, dass es nach dem bestandenen Referendariat klar ist, dass man auch geeignet ist, um zu unterrichten. Und da sind bei uns einige durchgekommen, bei denen man stark Zweifel hat, dass sie im Schulalltag bestehen können. Und wenn Referendare sich Lehrproben von anderen stricken lassen, sie kurzfristig absagen usw., dann wundert man sich schon, dass sie am Ende die UPP bestehen.
Was das Problem bei dem Threadersteller ist, wissen wir nicht; er rückt ja auch nicht so recht raus, welche Art von Hilfe er genau haben will. -
Und warum kein Tintenkiller erlaubt? Bevor die sich da totkrakeln beim Durchstreichen ...
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Ich bin auch gespannt, ob es einen Grund gibt. Aber ich muss sagen, dass viele meiner Schüler eine relativ gut lesbare Schrift haben - das sind aber auch die, die eine Art verbundene Schrift schreiben. Die, die "drucken" sind lahm und es sieht unschön aus.
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Hallo?? Hast du schon mal Referendare betreut und gesehen, dass man sich bei manchen schon ... wundert?
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Und das nach fünf Jahren Studium, zwei Jahren Referendariat und sechs Jahren Berufserfahrung?
Es werden auch Ehen nach 40 Jahren geschieden
Man etwas, das nicht "läuft", sollte man nicht verkrampft festhalten oder sagen, man bleibt dabei, nur weil man sich jetzt schon seit Jahren abrackert. -
Ich habe die aus dem Link und bin sehr zufrieden. Nichts reißt aus, liegt gut in der Hand, wirkt stabil (0.06mm dick). Die anderen, dünneren Hüllen, die ich bisher hatte, reißen ständig aus oder knubbeln so doof.
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Wie schreibt der Schüler von der Motorik her? Ggf. lastet bereits das motorische Aufschreiben der gehörten Wörter das Arbeitsgedächtnis so sehr aus, dass nur wenige Kapazitäten für orthografische Überlegungen übrig bleiben.
Meines Erachtens sehr ungelenk; er schreibt mehr oder weniger in Druckbuchstaben, ist sehr langsam im Schreiben und die Buchstaben sitzen auch nicht mehr oder weniger auf der Zeile. Insofern kann das durchaus sein. Andererseits wurden mir heute in der Hausaufgabe 2 ganze Seiten präsentiert (die ich aber nicht gelesen habe), während die anderen es größtenteils "geschafft" haben, den Brief, bei dem wir mehrheitlich festgestellt hatten, dass er viel zu knapp und ungenau ist, sodass man hier noch viele Sachen ergänzen muss, noch weiter zu kürzen ...
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Eine Frage an die Experten: Wie ist es zu erklären, dass ein Schüler in einem Diktat die Hälfte der Wörter falsch schreibt, z.T. auch mehrere Fehler in einem Satz, und sich die Fehler auf alle möglichen Regelverletzungen beziehen, er zum anderen aber genauestens Regeln erläutern kann und insgesamt ein für das Alter schon eher unerwartbares Fachwissen über Lautbildung usw. hat?
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Kann weg.
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Mit einem Fragezeichen? Ehrlich, ich verstehe deinen Beitrag nicht.
Der Threadersteller hat das Fragezeichen bei seiner Frage vergessen.
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Was willst du denn jetzt für einen Rat hören??
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Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Ich bin mittelmäßig entsetzt, was wir da dieses Jahr sehen. Und ich muss in der Tat zusehen, dass ich mich an dem orientiere, was in den Richtlinien als Kompetenz gefordert wird - wenn man lang genug 'runtergeschaltet' hat, dann läuft man wohl Gefahr, dass man gar nicht mehr sieht, wie wenig nur noch da ist.
In einem Fremdsprachenkurs blieb mir letztens nichts mehr übrig als das Spiel zu veranstalten "Wer findet als erster das gesuchte Wort im Text", damit sie überhaupt mal anfangen, nicht immer ganzen Text genau zu lesen, wenn sie nach einer Information suchen.
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?
Du bist an den Lehrplan gebunden, ob dein Schulleiter Angst vor der Behörde hat oder nicht. Klar, du musst in Konfrontation mit allen gehen, wenn 1/3 der Kids das 5. Schuljahr nicht schafft. Es wird dir aber nichts anderes übrig bleiben. Oder willst du Noten verschenken? du kannst mündliche 1en verteilen etc., Noten sind willkürlich. Aber dann kommt der Stress im nächsten Jahr. Ihr KÖNNT nicht alle Kinder durchfüttern und dein Schulleiter weiß das. Such dir im Kollegium Verbündete.
Dazu könnte ich jetzt einiges schreiben ... könnte ...
Ich beginne morgen meine Förderung ... Es war jedenfalls anhand der Diktate ersichtlich, dass die Schüler unterschiedliche Grundschulen besucht haben mit unterschiedlichen Methoden. Meine wildesten Schreibexperimente stammen alle von Schülern ein und derselben Schule.
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Wenn "die Stadt" sich beschwert, dass zu viele Schüler an "leichtere" Gymnasien in der Nachbarstadt abwandern und entsprechende Appelle sendet, ist das schwierig ...
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An die Schule bringt sie der "Elternwille".
An der Schule hält sie die "Kultur des Behaltens"Frei nach Fisherman's Friend: "Sind sie zu schwach, bist du zu streng"
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Mehr als die Hälfte der Klasse hat von 50 einzusetzenden Wörtern weniger als 36 Wörter richtig (geringste Zahl: 20) ... ich lese Wörter wie (und ich spreche Hochdeutsch):pd
Fotten (Pfoten)
stökschin
verkrischen
pfliezen (flitzen)
Kwall
KatsenarrungWie ich diese Defizite alle beseitigen soll, weiß ich auch noch nicht so ganz. Es wird zwar einen Förderkurs geben, aber bei 5 Klassen können wir nicht die Hälfte der Klasse in den Förderkurs schicken. Einige setzen ja noch nicht mal Punkte ans Satzende.
Ich stehe im Moment vor (Nicht)Kompetenzen, die ich so noch nie hatte - eine solch große Anzahl an Schülern, die so massive Probleme haben (und ich gehe mal davon aus, dass an den Grundschulen über kurze Vokale/Doppelkonsonanten und so Tricks wie Verlängern, Ableiten usw. gesprochen wurde), habe ich noch nie gestanden. Im Moment muss ich zusehen, dass ich nicht aus den Augen verliere, dass ich Gymnasialunterricht machen soll....
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