Ich habe damals auch promoviert und KONNTE mich einschreiben. Ich hätte es nicht gemusst (Uni NRW). Wichtig ist vielmehr, dass du mind. 8 Semester lang an der Uni eingeschrieben warst.
Ich hätte das nicht neben dem Referendariat geschafft. Eine Kollegin von mir hatte zwar auch die ganzen 2 Jahre lang vor, an ihrer Arbeit weiter zu arbeiten, hat es dann aber doch nicht geschafft. Es kommt vielleicht auch auf den Arbeitstyp an, aber bei mir ist es z.B. so, dass ich Ruhe brauche, um schreiben zu können bzw. wenn dann die Gedanken fließen die Gewissheit brauche, dass ich das jetzt auch alles in Ruhe "zu Papier" bringen kann. Im Referendariat erscheint mir das sehr schwierig.
Was die Qualität der Ergebnisse einer Examensarbeit angeht: ich hatte auch gedacht - schon allein vom Umfang her
- dass meine Arbeit "quasi fertig" ist und auch der Prof. meinte, dass ich "nur noch wenig" machen müsste (ich habe auch ausgebaut). Als ich sie mir dann aber noch einmal angeguckt habe, wurde mir schnell klar, dass dem nicht so war
Ich hatte wohl den Schreibprozess gebraucht, um gedanklich zu "reifen". Ich habe also groooooße Teile neu machen müssen, auch im Theorieteil.