Es ist ein Gymnasium, Klasse 11. Der Kurs ist (normal?) heterogen. Die Lehrerin sagte so schön, der Kurs sei nicht intellektuell, aber sehr willig. Es ist ein sehr netter Kurs, in dem ich mich wohlfühle. Nun gut, aber das ändert ja nichts an der Frage 
Einige sind sehr gut in der Lage zu reflektieren und zu abstrahieren, andere wiederum haben Schwierigkeiten damit, weil sie - so blöd es klingt - der Oberstufe noch nicht ganz gewachsen sind, einer hat nach jahrelangem Auslandsaufenthalt Probleme mit dem Deutschen.
Eigentlich wollte ich gemeinsam mit den S aussortieren bzw. sie sollen laut denken und aussortieren, dann wollte ich in die Textphase gehen.
Eigentlich ist so gedacht, dass die S die Zweiteilung erkennen (Wissenschaftler und Genussmensch) und artikulieren, ich dann einen Strich auf einem vorbereiteten Umriss ziehe und sie Belege für die beiden Aspekte seiner Persönlichkeit finden (arbeitsteilige GA pro Szene). Danach sollen sie ihre Belege vorstellen und es wird abstrahiert und konkretisiert.
Wichtig ist ja auch, am Ende in die Transferphase im Sinne der Problematisierung dieser Komponenten zu kommen als Konfliktpotential im Hinblick auf den weiteren Verlauf des Dramas.
Ich kann es nicht so gut einschätzen, inwieweit man sie alleine lassen könnte.
Da die Grundlage ja auch Szene 1-5 sein sollen und das als Pensum für die einzelnen Gruppen zu viel ist, müssen die S es wohl als arbeitsteilige GA machen, da kann ich sie nicht nur mit den Gegenständen alleine lassen.
Ich glaube, es ist vor allem die Frage ob eben katholischer Gegenstand oder nicht?? Ich muss es mal hin- und herwälzen