Beiträge von Aktenklammer

    Unsere Schulleitung hat uns letztens auch dazu angeregt, beizutreten, da sich die Eltern wundern, weil nur sehr wenige Kollegen Mitglied im FV sind. Aber ich finde auch, dass ich sowohl genügend Geld als auch meine Arbeitszeit und Energie in die Schule trage. Ein Interesse sollte ja wohl von Elternseite bestehen.

    Das sehe ich eigentlich auch so, aber ich habe mich gefragt, ob ich damit allein auf weiter Flur stehe - außerhalb meiner Schule

    Ich bin etwas verwirrt.

    • Wenn in einer Stadt sowohl eine Gesamtschule als auch ein Gymnasium wären und ein Schüler mit sozial-emotionalem Förderbedarf eine Realschulempfehlung hätte und auf dem Gymnasium angemeldet würde - was würde passieren, wenn das Kind nicht den "Gymnasialstandards" entsprechen würde? Könnte es als Inklusionskind dennoch auf dem Gymnasium bleiben und zieldifferent unterrichtet werden?
    • Wer würde bei zieldifferentem Unterrichten die Pläne erstellen, wenn kein Sonderpädagoge an der Schule wäre?

    Ich bräuchte ein paar Ideen. Wir haben in der kommenden Woche den sog. "Sprachentag", an die Schüler in einem Zeitfenster von 1,5 Stunden Sprachen "anders" erleben sollen. Unsere Idee für die Achtklässler, 1. Lernjahr war etwas mit Mode, da wir gerade Farben, Kleidung, Verkaufsgespräche u.ä. im Unterricht gemacht haben.
    Meine Kollegin möchte gerne etwas machen im Bereich "Modenschau", "Kleidung gestalten und präsentieren"; ich habe aber die Befürchtung, dass da wenig Sprachumsatz ist. Bei meinem Vorschlag Verkaufsdialoge / Einkaufsdialoge erstellen zu lassen, bei denen etwas Unvorhergehenes o.ä. passiert, ist die Kollegin der Ansicht, dass sich da ja nicht groß vom Unterrichtsgeschehen unterscheidet.

    Habt ihr eine Idee?

    Wenn dort steht:

    "Sie müssen mindestens den Sekundarabschluss I -Fachoberschulreife- erworben haben. Beim Wechsel von einem Gymnasium ist die Aufnahme nur mit Qualifikationsvermerk möglich."

    oder

    "Erforderlich ist der Nachweis des mittleren Schulabschlusses (Fachoberschulreife) durch das Abschlusszeugnis der Hauptschule (Klasse 10 B), der Realschule oder eines vergleichbaren Abschlusses.Zusätzlich ist es möglich nach der Klasse 9 vom Gymnasium auf die Höhere Handelsschule zu wechseln (Versetzungszeugnisse in Klasse 10)."

    dann sehe ich hier nichts von "mangelhaft in keinem Fach", ich verstehe das als "versetzt in die Einführungsphase" (und in die wird man ja auch mit mangelhaften Leistungen in bestimmten Fächern versetzt), oder?

    Anrufen will ich aus bestimmten Gründen nicht bei den Schulen.

    Immerhin klingt doch das eher danach, dass man eine Klassenfahrt doch (noch) gültig machen kann - sehr interessant auf jeden Fall.


    Ich weiß trotzdem nicht, was ich machen soll. So richtig blicke ich nicht mehr durch: Es gibt Abireisen/fahrten, Partyreisen, Jugendreisen - und wo ist dann da der Unterschied?

    Der Unterschied? Der Unterschied zwischen Abreise, Partyreise, Jugendreise vs. Abschlussfahrt ist m.E., dass die ersten drei von den Jugendlichen privat gebucht werden und nur einen Spaßfaktor haben, während die letztgenannte eine schulische Reise ist.

    hm, schon allein das, was Chucky da nennt, geht weit über das hinaus, was viele Schüler bei uns in der 5 können (aber gut, das könnte auch daran liegen, dass auch zunehmend Schüler mit eindeutiger Realschulempfehlung bei uns sitzen).
    Unsere Themen in der 5 sind - entsprechend des Deutschbuches - Märchenanfänge, Briefeschreiben u.ä. .. ist das nicht oft auch schon in Grundschulen "Thema"?
    Ich finde den Sprung zwischen den Lehrbüchern und dort angewendeten Methoden in der Grundschule und dann in der weiterführenden Schule ziemlich groß - als würden sich die Verlage nicht mal ein wenig mit ihren Autoren untereinander abstimmen.

    Hier übrigens noch ein paar Ideen für Kennenlernspiele, die ich gefunden habe und die mir ganz nett erschienen:

    Der schnellste Namenskreis der Welt
    Dieses Spiel funktioniert ähnlich wie der Namenskreis, eignet sich aber weniger zum Namenlernen, sondern um die Atmosphäre zu entkrampfen. Alle Schülerinnen und Schüler stehen im Kreis und Sie stellen sich mit einer Stoppuhr dazu. Zuerst nennen Sie Ihren Namen, dann stellt sich der Spieler zu ihrer linken Seite vor und so geht es reihum, bis alle an der Reihe waren. Sie stoppen die Zeit, die dafür benötigt wird. Dann rücken alle Kinder enger zusammen und versuchen die Zeit zu unterbieten. Wenn die Klasse die schnellst mögliche Zeit erreicht hat, können Sie das Spiel beenden, indem Sie ein paar Fragen stellen: Welcher Name beginnt mit einem M? Wie viele Annas gibt es in der Klasse? Wer kann zehn Namen aufzählen?


    Ich habe noch nie…
    Alle Kinder sitzen im Kreis, außer eine Person, die in der Mitte steht. Das Kind in der Mitte sagt etwas, was er oder sie noch nie gemacht hat. Alle anderen Kinder, die dies ebenfalls noch nie getan haben, stehen auf und setzen sich auf einen anderen Platz. Wer keinen Platz bekommen hat, muss in die Mitte.
    Bei diesem Spiel wird durch den schnellen Platzwechsel Energie freigelassen und es werden Hemmschwellen abgebaut. Einige Kinder könnten sich aber schwer tun, sich Sätze mit „Ich habe noch nie…‟ einfallen zu lassen. Dann können Sie Vorschläge einbringen, wie:
    Ich habe noch nie einen Kaugummi verschluckt.

    Ich habe noch nie Urlaub ohne meine Eltern gemacht.

    Ich habe noch nie Krokodilfleisch gegessen.

    Ich habe noch nie meine Hausaufgaben vergessen.

    Die Sätze können auch abgewandelt werden in „Ich bin noch nie…” oder „Ich war noch nie…”, z. B.:
    Ich bin noch nie geflogen.

    Ich bin noch nie vom Fahrrad gefallen.

    Ich war noch nie auf einem Kreuzfahrtschiff.

    Ich war noch nie in Afrika.

    Ich war noch nie auf der Zugspitze.


    Wer ist Es?
    Jeder bekommt eine Karte. Darauf schreibt jeder seinen Namen und 4-5 charakteristische Dinge von sich. Danach werden alle Karten eingesammelt. Neue leere Karten werden ausgeteilt. Nun wird jede Karte vom Jugendleiter vorgelesen und jedes Gruppenmitglied muss auf seine Karte den Namen schreiben, den es vermutet. Die Person hat gewonnen, die die meisten richtigen Personen erkannt hat.



    Vorstellung
    Bei der Vorstellungsrunde fällt es manchen Kinds immer schwer etwas über sich zu erzählen. Meistens endet es damit, dass jeder fast dasselbe wie die Vorredner erzählt. Von daher empfiehlt es sich, noch 2-3 Fragen aus einem Topf zu ziehen und diese neben der normalen Vorstellung zu beantworten.
    Was ist das lauteste Geräusch, welches Du jemals gehört hast?
    Was ist Deine früheste Erinnerung in Deinem Leben?
    Was würdest Du Dir für diese Gruppe hier wünschen?
    Nenne alle Orte in welchen Du schon gelebt hast!
    Was ist die lustigste Filmszene, die Du je gesehen hast?
    Wie war Dein Spitzname als Kind?
    Was war Dein schlimmstes Erlebnis bei einem Unwetter?
    Was war Dein schönstes Erlebnis auf einer anderen Freizeit?
    Wo ist Dein Lieblingsplatz in der Natur?
    Was ist Deine Lieblingsmahlzeit?
    Was ist Deine Lieblingsmusik?
    Was war das bisher ungewöhnlichste Erlebnis in Deinem Leben?
    Was war das bisher schrecklichste Erlebnis in Deinem Leben?
    Was war das bisher schönste Erlebnis in Deinem Leben?
    Was war die beste Note in der Schule und in welchem Fach?
    Welcher Popstar würdest du am liebsten auch sein?
    Welcher Fußballer würdest du am liebsten auch sein?
    Wenn Du jemand anderes sein könntest, wer würdest Du am liebsten sein?

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