Beiträge von Meer

    Aus meiner letzten FHR-Klasse (schon ein höherer Abschluss) gab es zuletzt zwei SuS ohne Anschluss. Der eine hatte schon während der Schulzeit keine Lust auf die Praktika und sagte nun, er könne sich ja nicht auf was bewerben was er noch nie ausprobiert hätte. Er müsse vielleicht mal Praktika machen.

    Die zweite Person ist im Vergleich etwas älter und dazu aktives AfD-Mitglied. Er wurde bis dato überall abgelehnt. Der letzte Versuch war über eine Umschulung doch noch wo genommen zu werden. Da fehlen mir aktuell Infos. Da ist vermutlich die Parteimitgliedschaft das Problem.

    Ansonsten habe ich oft auch SuS die feststellen der Bildungsgang ist nichts für sie. Da gibt es dann im Prinzip zwei Kategorien. Die einen die sich entweder von sich aus oder mit Hilfe um eine Alternative bemühen, meistens sind dies die SuS, wo man auch guten Kontakt zu den Eltern hat oder zumindest das Gefühl hat, da gibt es entsprechende Unterstützung. Die anderen sind die, die dann einfach gar nicht mehr kommen. Die Gesprächsangebote ablehnen etc. Im letzten Jahr haben wir irgendwann sogar schulpflichtige SuS der Schule verwiesen, da sie einfach nicht mehr aufgetaucht sind und auch sonst nicht reagiert haben.

    Und wir haben nicht mal die SuS ohne mittleren Schulabschluss.

    Das allgemeinbildende Gymnasium führt zum höchsten Schulabschluss, den das dreigliedrige System kennt, ja. Und die Sek II ist die höchste Stufe der Schulbildung, ja. Sekundarstufe II ist bei uns einfach Klasse 10 - 13, also alles was nach der obligatorischen Schulzeit kommt. Tatsächlich treten hier ja > 90 % in die Sek II über, die Berufsschulen gehören da natürlich auch dazu. Ist in Deutschland sicher nicht anders.

    Genau, die Berufsschule gehört zur Sek II, die höhere Berufsfachschule ebenso etc.

    Und da für viele mit dem Abschluss der Sek I die Schulpflicht noch nicht abgeschlossen ist, landen sie unabhängig von einer Ausbildung in der Regel in der Sek II.

    Um mal zum eigentlichen Thema zurückzukommen, dem gegenüber stehen nämlich auch viele Ausbildungsplätze die nicht besetzt werden können. Oft heißt es, es gibt keine geeigneten Bewerber.

    Hier im Thread geht es auch mal wieder um Abitur und Studium.

    Ich finde es schade, dass so oft vermittelt wird eine Ausbildung ist kein guter Weg.

    Mich ärgert mittlerweile diese Anspruchshaltung von vielen Quereinsteigenden kolossal. Ich helfe gerne und viel. Aber ich bin nicht verantwortlich für das Glück des Quereinsteigers, vor allem, wenn er oder sie noch meint, alles besser zu können und zu wissen. Ätzend ist das.

    Ich habe ja selbst in NRW OBAS gemacht, kann das aber total nachvollziehen, was du schreibst.
    Wenn man sich vernünftig informiert, vielleicht auch mal hospitiert etc. sollte man einen ersten Eindruck, haben. Das würde auch bedeuten, vor Beginn mal nachzufragen, was man vermutlich unterrichten wird, wo man die Schulinternen Jahresplanungen findet etc. Dann würde man nämlich auch nicht komplett planlos reinlaufen.

    Mache ich nicht. Klar war es meine Entscheidung. Es gibt aber auch Seiteneinsteiger, die erstmal hospitieren dürfen und die Ansprechpartner haben. Nicht so bei uns.

    Hat dir jemand die Hospitation verboten? Wenn nicht, fragen. Neben den 12 Stunden zusätzlich ein paar Stunden hospitieren, vielleicht gibt es KuK die gerade ähnliche Inhalte unterrichten.

    Ansonsten gehört auch die Materialerstellung zu deinem Job!

    Das hängt immer ganz von den Inhalten ab. Geht es nur um Information und z.B. die Einteilung in Arbeitsgruppen geht es recht schnell. Wenn Themen verabschiedet werden sollen meist auch, durch entsprechende Vorbereitung. Wenn wir in der Sitzung etwas erarbeiten geht es länger. Dann setze ich in der Regel auch zwei Stunden dafür an und sollten wir dann nicht fertig sein gibt es eben einen Anschlusstermin.

    In anderen Fachgruppen läuft es teilweise anders. Da habe ich auch schon drei Stunden gesessen und mich teilweise gefragt was ich hier eigentlich soll, wenn es z.B. nur um Bildungsgänge ging in denen ich aktuell gar nicht unterrichte.

    Man kann vieles im Vorfeld erfragen und mit einzelnen diskutieren, dass spart Zeit in den Sitzungen. Aber das macht wohl jede Fachkoordination anders.

    Ich verstehe das Drama nicht so ganz. Ist blöd ja, aber kann man sagen, dass man dort den Termin hat. Die SL wird ggf. informieren, ob der Kurs privat nachgeholt werden soll. Eine evtl. OP wird sicher auch nicht am nächsten Tag stattfinden. Also klären, ob die ggf. zu Beginn der Herbstferien stattfinden kann. Dann fällst du in der Schule nicht aus.

    Ich glaube Meer meinte, den Schülern gegenüber am Schuljahresbeginn die Benotung transparent machen.

    Genau das, ich erkläre was wieviel zählt, woraus sich eine Note in der sonstigen Mitarbeit zusammensetzt. Was ungefähr welche Note ist etc..

    Dazu kennen die SuS ihre schriftlichen Noten, die Noten von Tests oder anderen Leistungen im Bereich der sonstigen Mitarbeit die ich ebenfalls regelmäßig mitteile und bei Bedarf jeder Zeit Auskunft erteile.

    Bei mir bekommt auch niemand wegen einer verhauenen Arbeit die schlechtere Note. Wir haben alle Schwankungen in Tagesform, darin wie es uns geht, was in unserem Leben los ist etc.

    Hast du so nicht geschrieben eine Seite vorher.

    Wobei die Eltern vermutlich friedlicher sind wenn man besser bewertet als schlechter.

    Ja, ich habe geschrieben, dass ich es schon gemacht habe. Aber natürlich macht man so etwas nur in begründeten Ausnahmefällen und meist dann auch in Rücksprache mit weiteren KuK.

    Und ich würde nie besser bewerten, damit evtl. Eltern oder die SuS friedlich sind. Ich bewerte so, wie ich es für angemessen halte und wie ich es zu Beginn transparent gemacht habe. Es gab mal vereinzelt SuS die fanden, ich wäre da strenger als andere KuK, aber Beschwerden in dem Sinne hatte ich noch nicht. Und das strenger bezog sich auch "nur" auf die SOMI-Note

    Also erstmal. Ganz so, dass man willkürlich benoten kann, stimmt das sicher nicht.

    Ich weiß nicht, worauf eure Aussagen beruhen, aber das hat nichts mit dem Bundesland zu tun. Das ist auch an allen Schulformen gleich.

    Eben weil Noten klar und transparent sein sollten, gibt es Durchschnitte ja nicht ohne Grund und man muss es sehr genau begründen können wenn zumindest bei einer besseren Note laut Schnitt dann die schlechtere geg

    Natürlich und ist auch richtig so. Macht man ja auch in der Regel nicht. Ich zumindest nicht.

    Weder Waldorfschule noch hat sich bis dato jemand über meine Noten beschwert. Da ich meine Notengebung von Beginn an transparent mache. Eine solche Note ist für niemanden meiner SuS am Ende des Schuljahres eine Überraschung.

    Seph hat vollkommen recht, auch wenn mein obiges Beispiel das vielleicht nahegelegt hat. Ich habe in solchen Fällen sowohl schon die eine als auch die andere Note gegeben. Oder auch bei x,3 die schlechtere. Wenn z.B. die Entwicklung im 2. Halbjahr eindeutig die schlechtere Note war.

    Zumindest in meinen Bildungsgängen in NRW sollen solche Entwicklungen auch mit berücksichtigt werden.

    Eisherz ein Blick in die entsprechenden Richtlinien deines Bundeslandes und deines Bildungsgangs wäre nach einem Jahr Ref zu erwarten.

    Wer meint mit einer Note nicht einverstanden zu sein, kann ja die entsprechenden Mittel einlegen. Unsere Schulleitung ist da bis dato immer auf unserer Seite gewesen. Die Bezirksregierung hat das durchaus schon anders gesehen, allerdings ist auch da die Frage, ob die vielleicht einfach keinen Nerv auf weitere Schritte hatten und dadurch sagen, rechnerisches 3,65 ist eine 3 und keine 4. Da war dann alles pädagogische und Entwicklungen etc. egal.

    Wir haben uns darauf geeinigt es weiter darauf ankommen zu lassen und weiterhin die Noten so zugeben wie wir sie für richtig halten und eben ansonsten formal alles richtig zu machen.

    Es ist vollkommen logisch, dass in diesem Fall der Wechsel möglich ist und hier zur GKV.

    Selbst bei Personen die in der studentischen GKV sind, würde in diesem Fall ein Wechsel raus aus dem studierenden Tarif stattfinden. Da wie schon mehrfach gesagt die 20 Stunden Grenze überschritten wurde. Ab da wird, wie auch schon geschrieben, nicht mehr davon ausgegangen das man überwiegend studiert. Daher kann man eben als Werksstudent auch nur die max. 20 Stunden machen. Zu meiner Zeit war glaub ich die Linie sogar, dass man unter 20 bleiben muss, die Verträge hatten immer max. 19,5 Std. damit es mit der Versicherung keinen Stress gab.

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