Beiträge von Meer

    wie viele Stunden Informatik schweben dir dafür vor?

    Sei mir nicht böse, ja klar kann man auch schon mit Grundschulkids programmieren und denen da auch wirklich was beibringen, gerade die blockbasierten Sprachen sind da toll und auf die würde ich zum Einstieg auch nicht verzichten. Der Umstieg/Einstieg in textuelle Programmierung ist aber nochmal was anderes. Und ich hätte schon den Anspruch das die grundlegenden Konstrukte verstanden werden. Sonst wissen die nicht was sie da eigentlich tun.

    Meine Erfahrung ist, gerade in heterogenen Klassen, die du haben wirst, dauert es einfach bei einigen sehr lange und manche verstehen es auch nie...

    Also ich kenne zig lehrbeauftragte Lehrer INNEN, die dann Akad.Dir. wurden, aber alles didaktisch, entweder fach-, allgemein- oder schul-. Wie das natürlich im Einzelnen ging, kann ich nicht sagen. Jede hat aber erzählt, dass sie immer lebenszeitverbeamtet blieben. Was auch Sinn macht. Die rein rechtlichen Regelungen weiß sicher der Uniexperte. Heute ist das Dir. zwar bestimmt schwerer zu erreichen, am rechtlichen Wechsel dürfte sich aber eigtl. nix ändern.

    Ok, so etwas war es bei dem damaligen Kollegen auch, aber wie gesagt, ziemlich kompliziert, weil die zunächst wollten, dass er das Beamtenverhältnis als Lehrkraft kündigt bevor er in ein neues eingestellt wird. Es ging dann wohl doch irgendwie, nach Rechtsberatungen, viel Zeit etc.

    Ich weiß nur noch von einem ehemaligen Kollegen, dass es sehr kompliziert war, als er dauerhaft an die Uni (auch Beamtenstelle) gewechselt ist. Sie wollten damals, Kündigung und Neueinstellung, was er nicht wollte. Ich glaube er hatte damals rechtliche Beratung dabei.

    Abordnungen gibt es ja nur für Abordnungsstellen. Ggf. gäbe es noch Beurlaubungsmöglichkeiten, aber bin mir das nicht sicher.

    Nein, wir haben damit auch gar keine Probleme. Ich verstehe ja dass man es etwas enger sehen muss bei Minderjährigen, aber es wird hier gefühlt wirklich übertrieben.

    Also ohne Frist, würde ich sonst ewig hinter den Nachweisen einiger Azubis herlaufen. Ja, auch von vermeintlich Erwachsenen.

    Ich bin da hart, wer es nicht hinbekommt mir rechtzeitig was zu liefern ist halt unentschuldigt. Führt dazu, dass es bei vielen in zwischen ohne Nachfrage läuft.

    ja stimmt, gibt wohl Ausnahmen, die übertariflich zahlen, meistens ist man aber einfach Angestellte nach TVL, wo man bei Einstellung

    genau eingruppiert wird, ist aber auch ein bisschen Verhandlungssache bei uns zumindest. Also Leute mit viel Erfahrung haben gute Chancen hoch einzusteigen.

    Bei uns haben viele einen Planstelleninhabervertrag, sprich Planstelle mit beamtenähnlichen Anstellungsverhältnis. (Würde bei Schulschließung zu entsprechender A-Stelle an staatlicher Schule führen). Dazu gibt es halt Zuschläge

    Danke für die Erklärungen! Also ist die "FOR" - wie ich ja bereits vermutet hatte - der "mittlere Bildungsabschluss" und entspricht damit unserem "Sek I - Realschulabschluss" und die "FORQ" unserem "erweiterten Sek I-Abschluss".

    Aber Moooment, eine Frage habe ich noch:

    An einer FOS/Fachoberschule kann man in NRW doch nicht das Abitur, also die "allgemeine Hochschulreife", erwerben, oder? Hier in NDS erwirbt man nach erfolgreichem Besuch der Klasse 12 der FOS die "Fachhochschulreife". Ich meine, das sei auch in NRW so, wenn ich eine dort tätige ehemalige Mitreferendarin nicht falsch verstanden habe.

    (Die "allgemeine Hochschulreife" kann man an den nds. BBS sowieso ausschließlich am BG erwerben; das nur nebenbei.)

    Ja FOS oder höhere Berufsfachschule führen zur Fachhochschulreife. Allgemeine Hochschulreife gibt es am beruflichen Gymnasium und der Fachoberschule(Klasse 13 Anlage D).

    Für ersteres benötigt man den Q-Vermerk nicht...

    Hier findet man eine Übersicht über die Anlagen und Abschlüsse: https://www.berufsbildung.nrw.de/cms/das-berufs…esse/index.html

    Bei uns ist es leider auch so, Bildungsgangleitung, Fachkoordination etc. sind Beföderungsstellen oder werden (da Ersatzschule) mit finanzieller Zulage abgegolten. Entlastungsstunden gibt es dafür nicht.

    Danke für den Tipp. :top: Das werde ich mir mal anschauen. Ich fremdle nämlich auch etwas mit dem App-System von Apple wenn es um die Verwaltung von Dateien geht und merke, dass ich jedes Mal bewusst umdenken muss am iPad, weil das Windowssystem mir einfach rund 30 Jahre länger vertraut ist.

    Das ist allerdings ein iPadOS auch anders als auf einem Mac OS. Wobei sich da ja inzwischen schon was getan hat und man zumindest eine Dateistruktur gut anlegen und auch aufrufen kann. Also auf dem iPad oder iPhone. Auf dem MacBook geht das nochmal besser und ist da schon deutlich ähnlicher zu einem Explorer unter Windows oder eben einer Linux Dateiverwaltung.

    Gar nicht. Aber im Vergleich zu Selbständigkeit oder den Möglichkeiten, die man als Kulturwissenschaftler oder Historikerin nach dem Studium so hat.

    Wer bekommt im ÖD denn E13, weißt du das aus dem Kopf?

    Wissenschaftliche MitarbeiterInnen an Universitäten, in Behörden ist E13 in der Regel schon eine Leitungsstelle.

    Im Unijob hab ich definitiv auch nicht weniger gearbeitet. Der Stress war anders, für mich weniger "planbar", als an der Schule.

    Und ich hätte den Job an der Schule auch mit E13 gemacht. Ich bin damals nicht davon ausgegangen das es mit der Verbeamtung (bei mir ja beamtenähnliches Anstellungsverhältnis) klappt.

    Na ja, ich kann aber doch auch niemandem ein (Fach-)Abitur geben, der nicht in der Lage ist, einen entsprechenden Text zu verstehen. Das Problem setzt sich doch dann bei den Studierenden fort. Ich saß vor 10 Jahren schon in einem Unigremium, welches überlegt hat, ob man Vorsemester einführen sollte, um z.B. Lesekompetenz zu vermitteln.

    Als ITl'er wundern mich die guten Deutschnoten meiner Schüler.

    Wenn diese bei mir in Leistungsnachweisen ihre Deutschkenntnisse präsentieren, komme ich aus dem Schmunzeln nicht mehr heraus.

    Fast kein Satz ohne Fehler, viele Sätze bis zum Unverständnis verschandelt und über Zeitformen brauchen wir erst gar nicht zu sprechen.

    Ein Problem sind mittlerweile viele Migranten, die nicht in der Lage sind, Aufgabenstellungen der IHK zu verstehen (ist für Biodeutsche schon teils sehr komplex).

    Aber so, wie viele Promis stolz auf ihre schlechten Mathe-Kenntnisse sind, so habe ich den Eindruck, das Techniker stolz auf ihre schlechten Sprachkenntnisse inkl. der eigenen Sprache sind.

    Ich mache mir inzwischen durchaus die Mühe und berechne wie z. B. im Fachabi den Fehlerquotient für Aufgaben und ziehe durchaus Punkte ab. Bei Dokumentationen und Co. sowieso. Genauso, wenn die SuS meinen Quellen muss man nicht angeben.

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