Beiträge von Meer

    Also bei uns sollten auch im Kolloquium die Theorien aus dem Seminar mit der Praxis in Verbindung gesetzt werden. Da sollte man dann z.B. berichten welche Lerntheorien oder didaktischen Ansätze man wie im Alltag verwendet bzw. welche Rolle die dort spielen und so.

    Im Seminar war natürlich der stärkere Fokus auf den Theorien, dennoch gab es immer mal kleine Exkurse und ehrlich gesagt, fand ich persönlich das am spannendsten und wertvollsten.

    Ja, dass kann ich gerne machen, man muss dazu sagen, dass die Themen natürlich alle nicht so tief besprochen werden konnten.

    Themen waren:

    Struktur und Funktion von Schule, also die unterschiedlichen Schulformen, Besonderheiten, Abschlüsse etc.

    die unterschiedlichen Lerntheorien wie z.B. klassische Konditionierung, Modelllernen etc.

    Sozialisation

    Kommunikation und Beratung

    Umgang mit Gewalt

    Selbstevaluation

    Didaktik( also die klassischen allgemeindidaktischen Didaktischen Ansätze) sowie Neurodidaktik

    außerdem fanden immer wieder Situationsanalysen zu den unterschiedlichen Themen statt.

    Ich könnte dir berichten welche Themen bei uns in Bildungswissenschaften besprochen wurden. Habe im November 2019 mit OBAS angefangen und meine Prüfung ist somit noch nicht so lange her.

    Einen solchen kurzen Kurs wüsste ich an keiner Uni oder so. Was ich von vielen mitbekommen habe, ist, dass mit der Anrechnung von Bildungswissenschaften ohne einen fertigen entsprechenden Studienabschluss nicht so einfach. Ein Kollege im Seminar, hatte alle Veranstaltungen aus dem Bereich im Master of Education, diesen aber nicht abgeschlossen und musste das Seminar inkl. Kolloquium belegen. Aber das entscheidet auch die jeweilige Bezirksregierung, was da wann bei wem angerechnet wird oder eben nicht.

    Ich hätte es wohl auch versuchen können, hab es dann aber nicht und einfach durchgezogen. Für mich persönlich war nur wenig neues dabei, aber es schadet ja nicht, manches nochmal zu wiederholen und für mich war es auch einfach Austausch mit anderen OBASlern. Und das Kolloquium fand ich persönlich völlig in Ordnung und hatte eigentlich eine sehr angenehme Atmosphäre. Hätte ich so gar nicht erwartet.

    Ohne Massentierhaltung kostet Fleisch ganz einfach Geld. Entscheidet, was ihr wollt, zu diskutieren gibt es da nichts.

    Sehe ich auch so. Dann gibts halt nur einmal die Woche Fleisch und ggf. ab und an ein bisschen Wurst. Why not? Und um vegetarisch oder vegan zu kochen, benötigt man auch keine Ersatzprodukte, auch wenn ich ab und an auch mal Tofu ans Essen mache. Aber einfach weils mir schmeckt.

    Und beim Fleisch schmeckt man auch den Unterschied. Ich kauf nur noch Bio oder noch lieber von einem regionalen Hof mit artgerechter Tierhaltung, eigener Schlachterei und Fleischerei.

    Ich bin aktuell im Seiteneinstieg. Mein OBAS begann Ende letzten Jahres.

    Ich kann mich bis dato nicht beschweren. Stressige Zeiten gab es auch in meinem alten Job. Nur ist das inzwischen in der Schule für mich alles viel planbarer.

    Manchmal ist es anstrengend und die Tage vor einem UB sind für mich auch stressig, was aber zum Teil wohl auch an meinem eigenen Anspruch liegt.

    Meine Fachleiter fand ich bis jetzt völlig in Ordnung. Die Nachbesprechungen waren so, dass ich die Kritik gut nachvollziehen konnte und auch immer etwas für mich und die Zukunft mitnehmen konnte.

    Die Seminare finde ich nicht immer so gewinnbringend. Das mag aber teilweise auch an meiner vorherigen Tätigkeit liegen und haben auch Fachleiter schon zu mir gesagt, dass sie hoffen, dass ich mich nicht total langweile. Total langweilen tue ich mich auch nicht. Ich freue mich immer sehr, wenn die Seminarsitzungen möglichst viel Bezug zur Praxis haben. Denn das ist für mich das was ich lernen muss und möchte, die Umsetzung in der Praxis. Dort möchte ich mich verbessern.

    Ich denke grundsätzlich hilft es einem wenn man gut organisiert ist, sich selbst seine Zeit gut einteilen kann, seine UBs zeitlich und auch sonst geplant bekommt. Eben eine gewisse Strukturiertheit und Selbstorganisation. Eine gute Selbstreflexion schadet wohl auch nicht. Und vielleicht geht man mit der Gesamtsituation Ref auch anders um, wenn man vorher schon ein paar Jahre in einem Job Vollzeit gearbeitet hat, Erfahrungen gemacht hat, wie es ist wenn es mal stressig ist, und auch Erfahrungen mal Kritik abzubekommen.

    Vielleicht hilft es auch sehr eine gute Schule erwischt zu haben. Ich fühle mich zumindest an meiner sehr wohl und fühle mich dort genauso respektiert und akzeptiert wie langjährige KuK. Wenn ich Fragen habe, darf ich sie gerne stellen und muss da auch keine Angst haben, dass mich jemand deshalb schlecht bewertet.

    Humblebee ok, also mal wieder Bundeslandabhängig ;)

    Zur ursprünglichen Frage, es gibt in NRW Kontexte in denen ein Ref an zwei Schulen möglich ist. Ob in deinem Fall kann ich nicht beurteilen. In meinem Seminar ist z.B. jemand der für das eine Fach an einem Berufskolleg ist und für Sonderpädagogik an einem anderen.

    Muss gestehen, ich hab das meiste auch im Kopf. Ist vielleicht bei Blockunterricht einfacher, da man meist nur in den 6-7 Wochen denken muss.Zusätzliche Termine schreibe ich mir in meinen digitalen Kalender, aber meistens hab ich Sie auch im Kopf. Genauso wie die Daten der Unterrichtsbesuche. Die Planung der UBs mache ich was die zeitliche Planung innerhalb des Schuljahres geht auch im Kopf. Aber das ergibt sich ganz gut. Für nächstes Schuljahr bleiben 8 UBs. Wir haben 6 Blöcke im Schuljahr. Das lässt sich auch so ganz gut planen. Unterrichtsplanungen für den Block mache ich Digital und stelle dann manchmal fest, dass ich gar nicht mehr reingeschaut habe, wenn ich im Flow des Blockes bin.

    Ich hatte mir zu Beginn des Schuljahres auch einen schicken Lehrerkalender geholt, in der Überzeugung ich brauche das. Nun nach dem mein erstes Schuljahr als Lehrkraft fast vorbei ist muss ich sagen, nö war überflüssig. Das einzige was ich wirklich analog darin notiere sind die SL Notizen. Da hab ich wohl ne kleine Macke, dass ich das lieber auf Papier mache. Dazu hab ich mir fürs nächste Schuljahr eine entsprechende Einlage für mein x17 besorgt.

    Wenn es mal viel ist, mache ich mir manchmal zur Tagesstrukturierung eine kleine Liste oder halt mal einen Post-It.

    Könnte mir vorstellen, dass ich aber in Zukunft auch diese Dinge digital mache, wenn ich ein Endgerät mit Stifteingabe habe.

    Glaub man muss sich da einfach reinfinden.

    Ich habe damals nach meinem Bachelor überlegt auf Lehramt umzuschwenken, habe mich aber aus unterschiedlichen Gründen dagegen entschieden. Nach dem Studium habe ich dann mehrere Jahre an der Universität gearbeitet und darüber nochmal viel Bezug zu Schule und Co bekommen. Wenn natürlich aus einer anderen Perspektive. Für mich war dann klar ich möchte in den Bildungsbereich. Ich habe darüber nachgedacht im Fernstudium parallel Bildungswissenschaften zu studieren, wusste aber ehrlich gesagt nicht wie ich das neben dem Vollzeitjob an der Uni unterbringen sollte. Letztendlich hat mich die Befristungssituation in der Wissenschaft dazu gebracht neue Wege zu suchen und zu gehen. Ich habe mich dann für OBAS an einem BK entschieden.

    Meine Praxiserfahrung in der Wirtschaft beschränkt sich auch auf meine Nebenberuflichen Tätigkeiten im Studium, vorwiegend im Bereich Softwareentwicklung. In dem Bereich arbeitet auch mein Partner, so dass ich darüber auch viel aus der Praxis mitbekomme. In unserem Kollegium ist es mit der Praxiserfahrung sehr unterschiedlich. Manche haben viele Jahre, manche haben direkt auf BK Lehramt studiert und gar keine. Schaden tut sie nicht, aber ist sicher auch keine Katastrophe wenn man sie nicht so hat.

    Mit 29 aus dem Ref wärest du definitiv nicht zu alt und auch nicht vergleichsweise alt. Ich bin Mitte 30 und fühle mich in der Runde mit den anderen Referendaren jetzt auch nicht alt. Es ist einfach sehr altersgemischt von Mitte 20 bis Ende 30 oder gar älter alles dabei.

    OBAS ist anstrengend, mir macht es aber sehr viel Spaß und ich hätte mir wohl ein zweites Studium finanziell auch nur schwer leisten können. Da ist OBAS mit einem TVL 13 Gehalt natürlich finanziell auch lukrativ.

    OT, aber die Profilangaben fielen mir schon häufiger auf. Wie charakterisiert sich denn "technische Informatik" als zweites Fach bzw. wie grenzt es sich von Informatik ab? Gibt es die Möglichkeit, Lehrer nur für technische Informatik zu werden oder ist das immer an Informatik gekoppelt?

    Studieren kann man es glaube ich in der Kombination nicht, da geht dann nur eins von beidem mit einem anderen Fach. Für mich gibt es aktuell im Alltag tatsächlich keine Abgrenzung. Formal ist die technische Informatik wohl etwas näher an der Elektrotechnik als die "reine" Informatik.

    Also ich mache gerade den Seiteneinstieg (OBAS) am BK. Ich habe Informatik studiert. Da die Schule keinen Bedarf in Mathe hatte habe ich nun die Fächer Informatik und technische Informatik. Hat ein bisschen den Vorteil, dass ich mich fachlich quasi auf eine Bereich beschränken kann. Ich fühle mich in dem Seiteneinstieg ganz wohl und würde es wieder so machen. Allerdings hatte ich durch meine vorherige Tätigkeit viel theoretisches Wissen im Bereich Didaktik und Unterrichtsplanung was natürlich nun von Vorteil ist. Ich habe mich bewusst fürs BK entschieden, weil die fachliche Tiefe und Breite hier einfach mehr gegeben ist. Auch ist man näher am Puls der Zeit was technische Neuerungen angeht als in den anderen Schulformen. Ich kann aber auch gut nachvollziehen das auch die Sek1 ihren Reiz hat. Da kann man tolle Sachen im Bereich Informatik mache. Aber es geht eben fachlich nicht so weit. Da muss man wohl entscheiden, was die eigene Vorliebe ist, auch was das Alter der SuS angeht.

    Wie andere schon sagten, die Theorie kann man sich im Selbststudium aneignen. Was da nicht geht ist die Praxis. Und von der hat man im OBAS natürlich auch mehr. Und mehr Gehalt natürlich auch.

    Bei uns wird nach den Ferien ganz normal geplant. Die Klassengröße beschränkt sich allerdings auf max. 17 Schüler (abhängig von der Zimmergröße). Schüler kommen also im Wechsel und haben zum Teil Fernunterricht. Sollten die Beschränkungen irgendwann aufgehoben werden, dann geht es ganz normal weiter und die Stundenplaner haben keine Mehrarbeit.

    Bei uns ähnlich. Man geht erstmal von geteilten Klassen aus die tageweise im Wechsel kommen, wie aktuell auch. Die Hälfte zuhause wird via Streaming in den Unterricht eingebunden. Sollten die Abstandsregelungen aufgehoben werden sind die Klassen eben wieder vollständig da.

    Der Stundenplan muss dazu nicht geändert werden. Sollten weiterhin Regelungen gelten, dass Lehrkräfte keinen Präsenzunterricht machen dürfen, wird es da wohl auch so laufen wie aktuell, der Unterricht dieser KuK findet komplett online statt.

    Ich bin auch so gern am Meer. Wir haben uns entschieden für die Herbstferien eine Ferienwohnung auf einer Nordseeinsel zu buchen. Wie die Lage dann ist werden wir sehen. Aber ich möchte einfach nur Zeit und Spaziergänge am Meer und hoffe das dies im Herbst auch möglich ist.

    Für die Sommerferien hatten wir eh noch nichts geplant, hätten das spontan gemacht, nun kümmere ich mich um meine Gesundheit, so dass ich hoffentlich nach den Ferien wieder in der Schule arbeiten darf und genießen ansonsten unser zuhause wo auch noch einiges gemacht werden muss. Man kann ja ansonsten auch einfach mal ein paar Ausflüge in die Umgebung machen in der man gerade ist.

    Und er Verordnung steht doch klar drin 5 Anrechnungsstunden. Die musst du vom Volldeputat (wenn es eine volle Stelle ist) deiner Schulform abziehen.

    Beim OBAS sind es übrigens in der Regel 6 Stunden.

    Selbst an einer Ersatzschule, wo man den Vertrag mit der Schule schließt, ist ein OBAS-Vertrag vorbehaltlich der Prüfung durch die Bezirksregierung. Zumindest war es bei mir und Kollegin der Fall.

    Das was da bemängelt wird, ist gängige Referendariatspraxis egal ob OBAS oder nicht. Unterrichtsbesuche müssen alle machen.

    Ich finde die Zugangsmöglichkeiten zum OBAS bis dato nicht falsch. In den Seminaren würde ich mir manchmal mehr Praxisbezug und Praxisrelevanz wünschen, weil es das ist was ich, so denke ich lernen kann und muss. Mit der Theorie habe ich mich schon viel beschäftigt, aber das hat halt auch nicht jeder gemacht (wobei ich davon ausgehe die normalen Lehramtsanwärter im Studium schon)

    Gut ich hätte mir gerne das Bildungswissenschaftliche Seminar und Kolloquium gespart. Aber nicht weil ich es unsinnig finde, sondern weil ich mich mit den Inhalten in meinem vorherigen Job bereits beschäftigt habe.

    Sicherlich ist der Alltagsunterricht nicht immer so wie ein UB, aber dennoch finden in meinem Alltagsunterricht auch Methoden ihren Platz die ich in einem UB zeige und in irgendeiner Form finden sich meine UBs auch im späteren Unterricht in anderen Lerngruppen zum gleichen Thema wieder. Auch haben Methoden für mich nichts mit Oberlehrer zu tun...

    Manchmal habe ich den Eindruck das es ein paar OBASler KuK gibt die noch nicht so einen guten Einblick in das System Schule bekommen haben und auch zu Unterschieden zwischen Universitärer Lehre und Schulunterricht. Auch wenn in den letzten Jahren viel auch im Hochschuldidaktischen Umfeld getan wurde, fließt das auch dort nur langsam in die Lehre ein. Gerade wenn man lange in der Wissenschaft gearbeitet hat ist Schule schon was anderes. Ich finde es toll und viele andere auch. Aber es ist wohl auch nichts für jeden. Und darüber wie ein Referendariat abläuft gibt es sowieso unabhängig von OBAS oder nicht viele Meinungen.

    Natürlich ist es eine gute Entscheidung, dass man mit Attest vom Präsenzunterricht befreit bleibt, wenn nötig. Ich habe allerdings schon von Anfang an eines, ich hätte das nicht selbst entscheiden wollen und mich mit Beratung meines Hausarztes sehr viel wohler gefühlt.

    habe ich auch so gehandhabt.

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