Beiträge von Humblebee

    Also Kindergeräusche sind ja kein Lärm. Es sind eben Kinder die spielen und ja, manchmal auch weinen oder streiten. Aber kein Rumgekreische oder Gegröhle. Und wenn man Alleinstehend in eine Neubaubausiedlung mit einer Spielstraße zieht und sich dann über spielende Kinder beschwert, dann muss man auch mal selbst überlegen, wo der Fehler liegt.

    Na ja, sagen wir so: Ich kenne eine ganze Reihe von Kindern, die häufig kreischen, gröhlen usw. (auch beim Spielen). Das finde ich genauso nervig, wie ständig kläffende Hunde, Dauer-Party-feiernde oder Dauer-streitende Nachbar*innen und ständig mit Rasenmäher, Laubbläser, Säge, Bohrer usw. lärmende Renter*innen u. ä. :_o_D

    Wir haben (noch) Glück in unserer direkten Nachbarschaft: Hier wohnen derzeit nur Paare zwischen ca. 40 und 80 (ja, teilweise auch Rentner*innen, die gehören aber allesamt zur ruhigen, weder neugierigen noch "überwachenden" oder "Small-Talk-einfordernden" Fraktion). Deren Kinder sind entweder schon älter, wohnen gar nicht mehr zuhause oder es sind kinderlose Paare.

    Dass es hier nicht immer so ruhig bleiben wird, ist uns natürlich bewusst.

    Ich meine A15 aufwärts. Wahlweise könnten wir auch immer den Mittwoch nehmen, dann muß die SL 2x 100km aus dem Homeoffice anreisen.

    Ich stehe echt auf dem Schlauch. Was hat denn nun dein Schulleiter/deine Schulleiterin mit all diesen Konferenzen zu tun? Ist es in NRW so, dass die Schulleitung dort überall anwesend ist? (Sorry, ich frage, weil ich das überhaupt nicht so kenne; bei uns sind in Zeugniskonferenzen, Prüfungsausschuss-Sitzungen etc. von Seiten der Lehrkräfte nur die anwesend, die in den jeweiligen Klassen unterrichten; die SL hat damit gar nichts zu tun, es sei denn natürlich, sie unterrichtet in einer der Klassen/Kurse selbst.)

    Abi-Zulassungskonferenz, -Prüfungskonferenz nach den schriftlichen Prüfungen, um festzustellen, wer in die mündliche Nachprüfung muß, und -Zeugniskonferenz, schon hast drei 10 Minuten-Termine.

    Dazu noch die Zeugniskonferenzen in 12 anderen Klassen, die mitunter schon Ende Mai starten…. Und immer dienstags mittags. :daumenrunter:

    Tja, diese "Zulassungskonferenzen" gibt es ja bei uns nicht. Und Prüfungskonferenzen (hier: Prüfungsausschuss-Sitzungen) nach den schriftlichen Abschlussprüfungen, z. B. in der FOS 12, und Zeugniskonferenzen dauern a) mind. eine halbe Stunde und finden b) alle an ein bis zwei Tagen vor den Sommerferien statt (plus, dass es kaum KuK gibt, die nur zu einer dieser PA-Sitzungen oder einer ZK am Tag müssen); es gibt an meiner Schule keine Zeugniskonferenzen, die schon im Mai beginnen.

    EDIT: Für die Klassen 12 und 13 im BG gibt es in NDS übrigens gar keine Zeugniskonferenzen mehr.

    Ich würde alle Konferenzen auf den Freitagnachmittag legen oder wahlweise donnerstags 20.00 Uhr, damit sie selber mal merken wie nervig das ist!

    Verstehe ich nicht. Wen meinst du jetzt mit "sie"? Und wer legt diese Konferenztermine fest? Bei uns sind das immer unterschiedliche Personen: mal die Abteilungsleiter*innen, mal der Schulleiter, mal der/die Prüfungsausschuss-Vorsitzende.

    um 6.30 oder 7.00 Uhr vor der ersten Stunde

    Um 6:30 Uhr für eine "10-Minuten-Konferenz"?! :rotfl: Wann beginnt denn bei euch die erste Stunde? Um 6:45 Uhr???

    Können sie die Konferenzen nicht mal am Freitagnachmittag machen?

    Das würde sicherlich diejenigen freuen, die freitags unterrichtsfrei oder schon früh Unterrichtsschluss haben... Genauso, wie es dich nervt, an deinem "freien Dienstag" anreisen zu müssen.

    Kleineres Gymnasium bedeutet bei uns halt auch nur um die 600 Schüler, da sind die von Humblebee angeführten Schulen halt deutlich drüber.

    Da ich nicht im Gymnasialbereich tätig bin, weiß ich gar nicht, ob es in NDS viele solch "kleiner(er)" Gymnasien gibt.

    Und ich habe für BW nur für Englisch, Französisch, Latein und Russisch überhaupt Bildungspläne für die Sprache als 2. Fremdsprache gefunden. Andere Sprachen wie Spanisch, Portugiesisch, Chinesisch, Griechisch und Türkisch tauchen erst als 3. Fremdsprache oder als noch später beginnende Fremdsprache auf: bildungsplaene-bw

    Krass, wie unterschiedlich das ist!

    Hier mal ein paar nds. Vorgaben (u. a. die Kerncurricula) für Spanisch: Spanisch: Bildungsportal Niedersachsen (bildungsportal-niedersachsen.de).

    Interessant finde ich auch folgendes Zitat aus der Info-Broschüre "Die Arbeit in den Schuljahrgängen 5-10 des Gymnasiums": "Ab dem Schuljahrgang 6 ist eine zweite Fremdsprache pflichtmäßig zu erlernen. Als zweite Pflichtfremdsprache werden in der Regel Latein und Französisch, in verstärktem Maß auch Spanisch angeboten. Wenn Englisch nicht als erste Fremdsprache gelernt wird, ist es zweite Pflichtfremdsprache. An einigen Schulstandorten wird Latein oder Französisch bereits ab Schuljahrgang 5 als Wahlfremdsprache angeboten. Als Wahlfremdsprachen ab dem Schuljahrgang 8 können neben Latein und Französisch z. B. auch Griechisch, Spanisch, Italienisch, Russisch und Niederländisch angeboten werden."

    Ihr Glücklichen! WIr haben es mal mit einem Zeitwächter probiert, selbst da waren einige Redebeiträge kaum zu stoppen. Den Job wollte dann keiner mehr freiwillig machen.

    Ja, das klappt bei uns wirklich gut! War vor etlichen Jahren mal ein Konferenzbeschluss, dass Sitzungen aller Art (ausgenommen: Zeugniskonferenzen und Prüfungsausschuss-Sitzungen, die kürzer sind, und Klassenkonferenzen, die i. d. R. auch nicht länger als eine Stunde dauern) auf ein Maximum von zwei Stunden "gedeckelt" werden sollen. Da achtet dann die/der jeweilige "Besprechungsleiter*in" (Schulleiter, Abteilungsleiter*in, Teamleiter*in,...) drauf und weist ggf. darauf hin, dass es zeitlich knapp werden könnte, oder "bremst" den Redeschwall der KuK ;) .

    Ich habe jetzt nochmal für zwei benachbarte Landkreise geschaut, wo es jeweils in zwei Kleinstädten ein Gymnasium gibt. In beiden Landkreisen ist es so, dass jeweils eines der beiden Gym. Französisch, Spanisch und Latein ab Kl. 6 anbietet (davon hat das eine Gym. laut LK-Angaben über 1100 SuS, das andere - im anderen LK - laut Homepage 860 SuS), das jeweils andere nur Französisch und Latein (Größe dieser beiden Schulen: ca. 990 SuS und ca. 1400 SuS).

    Das empfinde ich als rücksichtslos. Gerade für manche KuK mit Behinderung kann der Tisch hilfreich sein, um Entlastungspositionen einnehmen zu können, ohne direkt durch den Raum tigern zu müssen.

    Darüber habe ich - muss ich gestehen - noch nie nachgedacht, dass jemand dies als rücksichtslos empfinden könnte. Finde ich aber absolut nachvollziehbar. Nun hatten wir in den 20 Jahren, die ich schon an meiner jetzigen Schule tätig bin, noch nie eine Gesamtkonferenz oder -dienstbesprechung mit Tischen, weil es aufgrund der Größe von Kollegium und Aula gar nicht möglich wäre, jeder einzelnen Lehrkraft einen Tisch hinzustellen. Einen oder ein paar einzelne Tische für Lehrkräfte mit Behinderung zur Entlastung aufzustellen, wäre aber überhaupt kein Problem (wurde allerdings bislang noch nie gewünscht) und diesem Wunsch würde auf jeden Fall nachgekommen. Bei uns dauern die Gesamtkonferenzen und -dienstbesprechungen zudem nie länger als zwei Stunden.

    Und tauchte in der Statistik auch auf, wie viele Schüler überhaupt die Wahl haben nach Englisch Französisch oder Spanisch zu lernen. Ich will nicht ausschließen, dass es solche Schulen gibt, aber mir ist hier keine einzige bekannt. (Vielleicht wegen unserer Nähe zu Frankreich.)

    Nein, das war keine Statistik, sondern nur ein kurzer Zeitungsartikel. Dass dir überhaupt keine Schule bekannt ist, wo man zwischen Französisch und Spanisch wählen kann, irritiert mich etwas, muss ich sagen. Ich schätze aber, dass es in deiner Region wirklich daran liegt, dass Frankreich so nah dran ist, denn hier in der Gegend ist es tätsächlich komplett anders. Ich habe jetzt mal interessehalber für einige Orte geschaut:

    Hier in der Stadt, wo ich wohne, gibt es sieben allgemein bildende Gymnasien. An allen können die SuS zwischen Latein, Französisch und Spanisch als zweite Fremdsprache ab Klasse 6 wählen; eines bietet noch zusätzlich Italienisch, ein anderes Russisch als zweite Fremdsprache an. Bei den drei IGSn bieten zwei die Wahl zwischen Französisch und Spanisch ab Kl. 6, an der dritten kann zwischen Französisch, Spanisch und Niederländisch gewählt werden.

    Das Gymnasium in der Kleinstadt, wo ich unterrichte, bietet ebenfalls Latein, Französisch und Spanisch als zweite Fremdsprache an und an der einzigen IGS dort im Landkreis können die SuS zwischen Französisch und Spanisch wählen.

    Das ist jetzt natürlich nicht repräsentativ, sondern betrifft nur einige Schulen hier in der nahen Umgebung.

    Wenn man auf Teilzeit geht und bewusst auf Geld verzichtet (und durch das Kinderkriegen die Pensionen aller sichert, während man bei der eigenen Abstriche hinnimmt), wäre es äußerst unfair dann zur 1./2. und dann wieder zur 9./10. eingeteilt zu werden.

    Solch eine Stundenverteilung fände ich - unabhängig davon, ob jemand Teilzeit oder Vollzeit arbeitet - "unfair". Zum Glück sehen das die mir bekannten Stundenplaner*innen genauso.

    Ja, ein Stück weit schon. Danke für die Rückmeldung.

    Allerdings trifft diese Aussage

    Allerdings sind die Rahmenbedingungen, wie z.B. Klassengröße, das Alter der SchülerInnen oder auch durch ein duales System der Lehralltag zum Teil anders.

    tatsächlich nur teilweise auf berufliche Schulen zu. Hinsichtlich des (höheren) Alters unserer SuS gebe ich dir recht, aber die Klassengröße ist an beruflichen Schulen seeehr unterschiedlich (wir haben Klassen zwischen 12 und 30 SuS und gerade in "schwierigeren" Klassen wie meiner eigenen (einjährige Berufsfachschule mit Eingangsvoraussetzung Hauptschulabschluss; derzeit 28 SuS) ist es häufig ziemlich laut und unruhig). Berufsschulklassen mit Azubis aus dem dualen System machen zudem nur einen Teil der beruflichen Schulen/BBSn/BKs aus. Ich selbst war bspw. jahrelang überhaupt nicht in der Berufsschule, sondern ausschließlich in vollzeitschulischen Bildungsgängen eingesetzt. Andererseits haben wir aber auch einige Lehrkräfte, die nur am Beruflichen Gymnasium (Klassen 11 bis 13) unterrichten und deren Arbeitsalltag dadurch dem von an allgemeinbildenden Schule ausschließlich in der Sek II eingesetzten Lehrkräften entspricht.

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