An meiner Schule gab es "vor Corona" gar keine Mülleimer in den Klassenzimmern, sondern in den Fluren "Mülltrennungssysteme". Dabei handelt es sich um Mülleimer mit vier einzelnen Öffnungen und dementsprechend vier Mülltüten (Trennung nach Restmüll, Papier, "gelber Sack" und Altglas; Biomülltonnen bekommt unsere Schule - warum auch immer - nur für den in der Schulküche des Bereichs "Hauswirtschaft"anfallenden Biomüll, wodurch dann der Biomüll in der restlichen Schule mit in den Restmüll wandert
).
Dann kam Corona und neben den vorhandenen Waschbecken wurden Seifen- und Papierhandtuch-Spender angebracht (vorher gab es nur Frotteehandtücher, die alle paar Tage ausgetauscht wurden). Dadurch mussten natürlich auch Mülleimer in den Klassenräumen aufgestellt werden. Dort wandert mittlerweile aber sämtlicher Müll unsortiert/nicht getrennt hinein.
Ich weiß - ehrlich gesagt - nicht, welches dieser beiden Systeme ich besser finde. Früher musste man die SuS häufig zum Ende der Unterrichtsstunden auffordern ihren Müll mitzunehmen und halt außerhalb des Klassenraums zu entsorgen (wobei ich schätze, dass viele sich auch da nicht an die Mülltrennung gehalten und einfach das meiste in den Restmüll geworfen haben). Jetzt gehen die SuS doch eher in der Stunde oder zum Stundenende mal eben nach vorne zum Mülleimer, aber es wird halt gar nichts mehr getrennt.
Ein gutes - i. S. v. funktionierendes - System zur Mülltrennung kann ich dir also nicht vorschlagen.