Beiträge von Humblebee

    Mich wundert, dass - wie es scheint - so viele so weit von ihrer Schule wegwohnen. Ich dachte, das wäre eher die Ausnahme.

    Unser Abteilungsleiter hat voriges Jahr mal durchgezählt: Von unseren ca. 140 KuK wohnen genau 20 am Schulort, weitere 16 in 10 bis 15 km Entfernung. Alle anderen wohnen tatsächlich weiter weg.

    50 - 100 km jeden Tag an einfacher Strecke zu fahren, wäre für mich überhaupt keine Option. Was man da Zeit verbraucht...

    Da würde ich mich dann um eine Schule näher an meinem Wohnort bemühen oder näher an die Schule ziehen.

    Ich schrieb es hier ja schon öfter: Für mich war - als ich mir mit meinem Lebensgefährten in 48 km Entfernung von meiner Schule ein Haus gekauft habe - eine Versetzung keine Option; ich will auf keinen Fall weg von meiner Schule. Näher dran ziehen hätte dementsprechend für meinen Lebensgefährten einen längeren Arbeitsweg bedeutet.

    Zudem kann ich mich i. d. R. beim Autofahren ganz gut entspannen und "runterkommen".

    Die Arbeit sollte komplett in der Schule erledigt werden und da kam schon kaum etwas.

    Irgendwie kann ich dir nicht ganz folgen... Du schreibst, dass die SuS den Arbeitsauftrag in der Schule erledigen sollten (im ersten Post steht, sie hätten dafür vier Unterrichtsstunden Zeit gehabt). Aber trotzdem hat diese Schülerin noch zuhause daran weitergearbeitet und von dort aus ihre Arbeitsergebnisse auf eurer Lernplattform hochgeladen?!

    Ich habe euch nicht vergessen, brauche gerade nur sehr viel Kraft, um gewisse unerfreuliche berufliche Dinge verarbeiten zu können.

    Ui, das tut mir leid, dass es für dich in der Schule einige unerfreuliche Dinge gibt :( .

    Dann brauchst du die Ferien sicherlich ganz dringend. Erhol' dich gut und komm' wieder zu Kräften! :rose:

    Schöne Ferien für euch alle!!!:wink2:

    Was soll denn überhaupt so wahnsinnig Wichtiges in den Ferien anfallen, dass die Schule besetzt sein müsste? Wenn die Alarmanlage angeht, soll sich der haustechnische Dienst oder der Träger kümmern.

    In dem Fall würden unsere Hausmeister tätig.

    Ansonsten ist es eben so, dass unsere Sekretärinnen, die Verwaltungsleiterin, die Hausmeister und auch unsere Schulsozialarbeiter*innen halt nur 30 Tage Urlaub haben und in den Ferien z. B. Verwaltungstägigkeiten erledigen, Post, Pakete u. ä., annehmen und bearbeiten, Handwerkertätigkeiten "beaufsichtigen" und was sonst noch so anfällt. Sie stehen auch für "Externe" für Telefonate und ggf. persönliche Gespräche zur Verfügung.

    Ich kenne es von allen größeren Schulen (auch größeren Gymnasien, Oberschulen oder Gesamtschulen) so, dass zumindest an mehreren Tagen die Woche auch in den Ferien das Sekretariat der Schulen besetzt ist. Ist das bei euch nicht der Fall?

    Bei Fachärzten mag das so sein, ein einfacher Vorsorgetermin beim Zahnarzt muss definitiv nicht während des Unterrichts liegen.

    Richtig. Das steht bei uns sogar in der Schulordnung, dass solche Arzttermine auf nachmittags zu legen sind.

    Ansonsten gilt, was Schiri , Seph , Flipper79 etc. schon schrieben.

    Und dass Arzttermine wenn möglich auf die Zeit außerhalb der Unterrichtsverpflichtung zu legen sind, betrifft natürlich auch für die Lehrkräfte!

    Naja. In den Ferien ruht der Schulbetrieb. Selbst wenn wir im Hintergrund werkeln, ist für den Publikumsverkehr geschlossen. Insofern läuft auch keine externe Kommunikation.

    Meine Schule ist in den Ferien tatsächlich nicht für den Publikumsverkehr geschlossen, denn das Sekretariat hat - bis auf drei Wochen in den Sommerferien - montags bis freitags auch in den Ferien für zwei bis drei Stunden geöffnet, ist also sowohl telefonisch als auch persönlich erreichbar. Dadurch läuft über die Sekretärinnen und das Mitglied der erweiterten Schulleitung, das gerade Feriendienst hat, weiterhin "externe Kommunikation" über Mails, Telefon, persönliche Besuche usw. EDIT: Ach ja, ein Mitglied unserer Schulsozialarbeit ist i. d. R. auch in den Ferien erreichbar.

    Das heißt aber natürlich nicht, dass ich als Lehrkraft ständig in meine Mails schaue und immer für Eltern und SuS erreichbar bin!

    Wir haben nur ganz wenige Verwandte, die wir über mehrere Tage besuchen und bei denen läuft es mal so, mal so. Das hängt zum einen vom Alter der Verwandten ab - den älteren möchten wir nicht zur Last fallen und übernachten dann lieber in einer Pension - und zum anderen vom Platz dort - bei den jüngeren, wo ein Gästezimmer vorhanden ist, übernachten wir dort.

    Feiern mit Freunden/Bekannten oder mit der Familie?

    Wollt ihr mir das nicht glauben oder regt ihr euch über die Gym Studienseminare in Ba-Wü auf?

    :/ Wie kommst du denn darauf, dass wir das etwas nicht glauben? Aufregen könnte man sich darüber schon, dass bei dir im Seminar - und ja scheinbar auch in anderen Gym-Studienseminaren in BW - auch an Samstagen und in den Ferien Veranstaltungen üblich sind, denn in Studienseminaren für andere Schulformen scheint das ja nicht der Fall zu sein, wie Rala ja schrieb. Das finde ich irgendwie blöd, dass es so unterschiedlich ist. Auf der anderen Seite weiß ich aber nicht, wie es in den Studienseminaren für andere Schulformen hier in NDS gehandhabt wird. Vielleicht gibt es dort ja auch an unterrichtsfreien Tagen Seminarveranstaltungen.

    Ich habe im Übrigen lediglich dargestellt - und damit auf die Frage von @Mehren geantwortet -, wie es in meinem eigenen Ref lief und auch noch heute an dem BBS-Studienseminar, das für meine Schule zuständig ist, läuft: Da gab und gibt es eben nur für Zusatzqualis an Samstagen, evtl. an Brückentagen und teilweise in den Ferien Seminarveranstaltungen. Und das sind eben keine Pflichtveranstaltungen, da ja niemand "gezwungen" ist, eine Zusatzquali zu erwerben!

    Du bist doch an einer BBS, oder?

    Ja. Steht auch in meinem Profil ;) .

    Was steht denn da so auf den Schülerparkplätzen rum?

    Autos, Motorräder u. ä. Wie wohl auf jedem Parkplatz.

    Erzähl mir jetzt bitte nicht, dass eure Azubis reihenweise mit dem Rad kommen.

    Zunächst einmal macht die Berufsschule den kleineren Teil unserer BBS aus. Nur ca. ein Drittel unserer SuS sind Azubis, also Berufsschüler*innen, die anderen zwei Drittel Vollzeitschüler*innen; viele sind noch minderjährig. Von daher ist es ja schon mal so, dass eine Menge noch gar keinen Führerschein haben; ergo auch gar nicht selbst mit dem Auto zur Schule fahren können.

    Zum anderen führt unser Schulträger - der Landkreis - alle zwei Jahre eine Erhebung durch, wie unsere SuS zur BBS kommen. Dabei ergaben die letzten Erhebungen, dass etwa 65-70% mit Bussen oder der Bahn fahren, ca. 10-12% (die im oder nahe am Schulort wohnen) mit dem Rad fahren oder zu Fuß gehen und 15-18% mit dem Auto kommen (viele in Fahrgemeinschaften). Einige wenige werden von ihren Eltern, Großeltern o. a. mit dem Auto zur Schule gebracht.

    Dann schau dir doch mal Länder an, die nicht so fatal von der Automobilindustrie abhängig sind wie D (Niedersachsen ohne VW? Entwicklungsland!), und vergleiche sie mit der Situation hier. Nur mal ein klitzekleines Stichwort: Tempolimit auf Autobahnen. Gibts überall, sogar (und gerade) im Autoland USA. Hier droht sofort die gesellschaftliche Spaltung, wenn du den Begriff nur erwähnst.

    Welche Länder meinst du? Österreich, Dänemark, die Niederlande, ...? Die haben alle keine große Autoindustrie, oder? Wo siehst du dort gravierende Unterschiede zu Deutschland bzw. was verstehst du unter "der Situation hier"?

    Das Tempolimit auf Autobahnen wird m. E. hier demnächst auch kommen.

    Interessant, 100km Auto täglich, die Busverbindung schlecht.

    Aber eine Abhängigkeit vom Auto ist nicht erkennbar.

    Ich habe den Eindruck, du willst es nicht verstehen: Ich persönlich bin zum einen nicht "die Gesellschaft" - Ich kenne jede Menge Personnen, die mit dem Fahrrad, mit Bussen und Bahnen oder zu Fuß ihren Arbeitsweg bewältigen und diese Arten der Fortbewegung auch in ihrer Freizeit nutzen. Die kommen also gut ohne Auto klar.

    Zum anderen bin ich für meinen Arbeitsweg auch nicht von meinem Auto "abhängig", denn es ginge durchaus ohne (bereits mehrfach praktiziert, wenn das Auto in der Werkstatt war). Ich habe bereits erläutert, dass ich mit Bussen (und sogar mit der Bahn) meinen Schulort erreichen könnte und zwar tatsächlich von morgens bis abends. Die Busverbindung ist also nicht wirklich "schlecht", sondern einfach nur zeitlich gesehen für mich ein Nachteil. Ich nutze die Busse nur deshalb nicht, weil mir die Zeit, die für das Zurücklegen des Arbeitswegs mit ÖPNV (die Busse fahren ja über die Dörfer und nicht über die Autobahn und zudem müsste ich zweimal umsteigen) einfach zu wertvoll ist. Einige meiner KuK, die hier in der Stadt wohnen, fahren im Gegensatz zu mir täglich mit dem Bus zur Schule (eine hat nicht mal ein Auto!), andere - auch ich - häufig in Fahrgemeinschaften.

    Zudem hätte ich mich ja auch versetzen lassen können, als ich vom Schulort weg- und mit meinem Lebensgefährten in 50 km Entfernung zusammengezogen bin. Wollte ich aber nicht.8)

    Wir hatten Licht, das per Bewegungsmeldern an und aus ging. Hatte zur Folge, dass man während Klausuren und mündlichen Prüfungen aufstand oder verzweifelt winkte, damit es an blieb. Dafür war es natürlich an, wenn man den Beamer benutzen wollte. Man brauchte einen Schlüssel um es auf händisch umzustellen. Ätzend, weil dann wieder vergessen wurde es anzustellen. Und weil nicht alle einen Schlüssel hatte. Jetzt haben wir wieder Lichtschalter.

    Die Rollos gehen bei Sonneneinstrahlung runter, bei Schatten rauf. Super, wenn man gerade einen Film gucken will.

    Bei uns kann man beides auch händisch - einfach durch Drücken des entsprechenden Schalters - einstellen (kein Schlüssel notwendig).

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