Ich habe keine Ahnung und kann nur raten. Ist das in Deutschland?
Beiträge von Humblebee
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Das ist alles Andere als „fern“.
Entschuldige bitte, aber das ist doch wohl Ansichtssache! Für dich ist es halt nicht "fern", für mich sind mehrstündige Flugreisen zu Urlaubszielen, die mehr als 1000 km entfernt sind (vom bei mir nächstgelegenen Flughafen bis Flughafen Palma de Mallorca sind es über 1550 km Luftlinie), sehr wohl Fernreisen.
Irgendwie ist mir eine Diskussion über solch' ein Thema, das Auslegungssache ist, jetzt aber zu blöd. Das war's daher dazu von mir.
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Zitat aus dem Video (ab Minute 41:29): "Im Kaiserreich brauchte man von Berlin an die Ostsee nach Usedom ungefähr 2,5 bis 3 Stunden. Das entspricht jetzt der Zeit, die man mit dem Flugzeug von Deutschland nach Malle braucht. Sozusagen ist Mallorca jetzt soweit weg wie Usedom."
Ja, und?
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Super! Äh: schade, denn ich habe noch immer keine Fotos auf meinem Laptop
.Daher gebe ich ab!
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Talida: Innsbruck?
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Ja, für die GS kann ich das durchaus nachvollziehen, bei unseren älteren SuS hingegen kaum.
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Ja, dann sind für mich auch Flüge ins weiter entfernte europäische Ausland - wie Mallorca, die Kanarischen Inseln, Griechenland usw., wo man eine längere Reisestrecke zurücklegt und nicht so einfach mit dem Zug oder dem eigenen Auto hinfahren kann - "Fernreisen". Das beinhaltet also sowohl noch Mittelstrecken- wie auch Langstreckenflüge.
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Also hatte ich es ja doch richtig verstanden, dass es bei plattyplus Schilderungen seiner Urlaubsreisen um Fernflüge/Flugreisen ins entferntere Ausland ging, oder?
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Die technischen Möglichkeiten sich in den Präsenzunterricht zu schalten, haben wir bzw. die meisten anderen Schulen bei uns gar nicht.
Dazu musst du natürlich bei jüngeren auch immer noch was erklären oder nachgucken. Das kostete Kraft und Zeit.
Deswegen schrieb ich ja, wie es an meiner Schule ablief bzw. abläuft. Dass die technische Ausstattung an anderen Schulen schlechter ist oder es eben problematischer wegen der jüngeren SuS ist, ist mir schon klar (wobei ich in den schwächeren BES- und BFS-Klassen auch viele SuS haben, denen ich viel erklären oder ihre Arbeitsergebnisse dann und wann überprüfen muss).
Zum Zuschalten zum Präsenzunterricht: Gab es bei euch keine datenschutzrechtlichen Bedenken? Bei uns hieß es mal: Tolle, Idee. Aber beachten sie den Datenschutz. Sprich wenn Schüler das nicht wollen, ist es schwierig.
Doch, diese Bedenken gab es bei uns auch. Zumal unsere SuS ja in ViKos im Herbst schriftlich einwilligen mussten, was einige nicht getan haben. Aber wer sich nicht zuschalten wollte - also in die Teilnahme an ViKos nicht eingewilligt hat -, musste halt die Arbeitsaufträge, die wir mit den anderen SuS im Präsenzunterricht erledigt haben, über "Moodle" abrufen.
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Ja, während der Corona-Zeit hatten sie einen Anspruch auf DU, Material etc.. Also wenn man wegen Corona zu Hause bleiben musste. Wenn man krank ist, musste man sich weiter selber kümmern ...
Richtig, SuS, die wegen Quarantäne oder wegen Befreiung vom Präsenzunterricht zuhause sind, haben natürlich einen Anspruch auf DU (genauso wie auf Präsenzunterricht). Aber auch da mussten sie sich bei uns selber drum kümmern; sprich: sich per ViKo in den Präsenzunterricht schalten, ihre Arbeitsaufträge auf "Moodle" abrufen und dort die entsprechenden Arbeitsergebnisse einstellen.
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Wechselunterricht muss mit massiven Überstunden vergolten werden. Nicht leistbar. Die Gewerkschaften schlafen wie immer.
Reiner Distanzunterricht ist eine feine Sache!
Wenn der Wechselunterricht so organisiert wird wie an meiner Schule, entstehen keine "massiven Überstunden".
Und warum ist der DU für dich so eine "feine Sache"?
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Geht bei uns nicht. Weder von der technischen Ausstattung (die gar nicht mal schlecht ist) noch von der Aufsicht.
Das ist natürlich blöd, dass es u. a. an der technischen Ausstattung scheitert. Was die Aufsicht angeht, haben wir es bei den älteren SuS natürlich einfacher.
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Ich verstehe das so, dass da durchaus auch mal Reisen ins nicht ganz so ferne, aber durchaus ohne Flieger anstrengend zu erreichende, Ausland dabei sind.
Ok, so kann man es natürlich auch verstehen. Bei Plattyplus' Schilderungen kam es mir aber doch eher so vor, als würde er hauptsächlich Fernreisen mit dem Flugzeug unternehmen.
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Oder auch nicht. Die Interpretation könnte auch sein „Wer geimpft ist, muss ich die Schule. Die Ungeimpften dürfen zu Hause bleiben.“
Stimmt, da kenne ich auch so einige SuS, die das so interpretieren könnten. Das sind dann natürlich größtenteils diejenigen, die bei uns eh nur ihre Schulpflicht absitzen und über kurz oder lang auch am Präsenzunterricht nur noch sporadisch teilnehmen. Solche "Exemplare" haben wir in den BFS- und BES-Klassen jedes Jahr.
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Die vielen lustigen Momente im Unterricht, die lustigen Pausen und Freistunden, die lustigen Wege nach Hause...
Daran erinnere ich mich auch sehr gern. Ich bin eigentlich auch immer gern zur Schule gegangen. Die Lehrkräfte kamen mir allerdings bis zum Abitur alle sehr distanziert vor; selten hat man mit ihnen ein persönliches privates Wort gewechselt.
Am besten hat mir allerdings meine Schulzeit an der Berufsfachschule, die ich nach dem Abi besucht habe, gefallen. Da hatte ich eine tolle Klasse, sehr freundliche, offene, zugängliche Lehrkräfte (mit einigen haben wir uns nach der Schulzeit auch noch getroffen) und mir gefielen die Fächer. Das hat mich letztendlich auch dazu bewogen, das Lehramt BBS zu studieren
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Notfalls könnte man aber auch in den beruflichen Schulen die Schüler selber verpflichten sich den verpassten Unterrichtsstoff zu besorgen...
Dazu sind sie doch eh schon gemäß Schulordnung (bei uns ist es ein "Schulvertrag") verpflichtet; auch zu Nicht-Corona-Zeiten!

Ist das bei euch anders?
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Also für mich ist Wechselunterricht mit Abstand die anstrengenste und am wenigsten sinnhafte Form des Unterrichts. Zumindest so lange man Wechselunterricht so versteht, daß immer nur die Hälfte einer jeden Klasse in der Schbule ist und die andere zuhause. Doppelte Arbeit und am Ende nur Chaos.
Diese Schimäre, die die Politik da verbreitet, daß die Schüler zuhause simultan per Videokonferenz in die klasse zugeschaltet werden und sich dann entsprechend beteiligen, funktioniert eh nicht. Wenn ich beide Gruppen wirklich parallel unterrichten soll, wird das höchstens eine Uni-Vorlesung (für eine Gruppe dann per Video-Übertragung), aber eine Interaktion zwischen den Schülern im Klassenraum und denen zuhause ist garantiert ausgeschlossen.
Wenn schon Wechselunterricht, dann bitte eine Parallelklasse komplett in der Schule und die andere Parallelklasse komplett zuhause und morgen dann umgekehrt.
Das kann ich für mich überhaupt nicht bestätigen. Bei uns hat der (wochenweise) Wechselunterricht - entweder durch Zuschalten des zuhause gebliebenen Teils der Klasse oder durch Erteilung von Arbeitsaufträgen für diese SuS-Gruppe (wobei die Aufgaben dann in der nächsten Stunde in Präsenz besprochen wurden) - gut geklappt. Die "Zugeschalteten" haben sich auch gut beteiligt bzw. nicht weniger gut, als wenn sie in der Schule gesessen hätten. Auch Interaktion zwischen den beiden Schülergruppen war (zumindest dann, wenn ein Teil per ViKo dazugeschaltet war), - wenn auch eingeschränkt - ebenfalls möglich; Gruppenarbeiten durften im Präsenzunterricht ja eh zu der Zeit nicht stattfinden.
Die Möglichkeit, eine Parallelklasse in die Schule zu holen und die andere zuhause zu lassen, besteht bei uns nicht, da wir in vielen Bildungsgängen nur eine Klasse haben.
Ich fand den Distanzunterricht anstrengend, weil a) ich alle eingereichten Arbeitsergebnisse kontrollieren oder zumindest grob "checken" musste, was im normalen Präsenzunterricht eher selten vorkommt (höchstens, wenn ich mal Arbeiitsergebnisse am Stundenende einsammle), b) ich viel Unterrichtsmaterial für den DU neu erstellen oder aufbereiten musste und c) mehrere SuS "abgetaucht" sind und ich als Klassenlehrkraft viel Zeit aufwenden musste, um sie zu erreichen und wieder zur Teilnahme zu motivieren.
Wechselunterricht mit halben Klassen fand ich in den wirklich vollen Klassen angenehmer als Präsenzunterricht in voller Klassenstärke. Das Lernklima ist halt doch ein anderes, wenn weniger SuS im Unterricht sitzen.
EDIT: Positiv fand ich am DU auch die weggefallene Fahrzeit, besonders bei Schnee und Eis, und die "ausführliche Beschäftigung" aller Beteiligten mit den digitalen Unterrichtsmöglichkeiten. Teilweise konnte ich mir die Zeit auch flexibler einteilen als bei "normalem" Unterricht.
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Das mag in allgemeinbildenden Schulen funktionieren (wobei man da in der Oberstufe auch nochmal zwischen eA- oder gA-Kursen unterteilen müsste), in berufsbildenden würde so etwas aber vermutlich nicht zu organisieren sein. Zumindest in meiner Schule gibt es pro Bildungsgang häufig nur eine Klasse; da kann man wenig zu Kursen zusammenfassen.
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Man kann doch nicht pauschal Schulformen vergleichen.
Die Gesamtschule auf dem Dorf hat bestimmt ein besseres Einzugsgebiet und mehr Kinder mit Gymnasialempfehlung (wenn es in der Nähe kein Gymnasium gibt), als eine Gesamtschule oder vielleicht auch Gymnasium mitten in einer Großstadt im Brennpunkt.
Von daher ist dann natürlich auch die Belastung eine andere.
Ich hab mein Ref jedenfalls an einem Gymnasium gemacht, das in der Stadt eher als Gymnasium mit Gesamtschulcharakter gesehen wurde. Entspanntes Kollegium, einziges Ganztagsgymnasium damals mit Montessori und Streicherklasse. Im Schulverband mit einer Realschule und daher auch da eine gute Durchlässigkeit.
Das stimmt natürlich. Aber ich denke, um sich mal ein "Gesamtbild" zu verschaffen, sollte man in beiden Schulformen Praktika machen, wenn möglich in derselben Stadt.
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Da merkt man mal wieder, wie absurd das ganze System ist. Wenig Präsenzunterricht und wenn, dann auch noch unter "nicht einfachen" Bedingungen und dann den den Leuten bescheinigen, dass sie nicht so weit sind, wie sie nach 9 Monaten sein müssten. Da würde man sich auch mal mehr Fingerspitzengefühl von den Prüfern wünschen, aber das lassen sie in den meisten Fällen sowieso vermissen.
Das kommt sicherlich auch sehr auf das Seminar und die Fachleiter*innen an. Von unseren Refis höre ich, dass bei ihnen die Fachleiter*innen die "nicht einfachen" Bedingungen sehr wohl berücksichtigt haben.
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