Beiträge von Humblebee
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Deutsch / Englisch oder Deutsch / 2. FS oder Englisch / 2. FS sind gar nicht so selten.
Wobei meiner Einschätzung nach gerade die Kombi D / E etwas weniger geworden ist. Wir hatten allerdings gerade wieder ein*e Referendar*in mit der Kombination.
Dann ist scheinbar auch das bei mir ein Zufall, dass ich niemanden mit einer solchen Fächerkombi kenne.
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Nein, da scheint eher ihr die Ausnahme zu sein

Hm, scheint tatsächlich der Fall zu sein, wenn ich mir ansehe, wie es in NRW laufen soll.
Wir müssen aber ja i. d. R. sowieso derzeit eine Hälfte der Klasse im Distanzunterricht/-lernen "bespaßen". Wenn da nun noch jemand hinzukommt, der/die die Tests verweigert, ist es mir eigentlich auch egal. Man muss nur aufpassen, dass man nicht den Überblick verliert
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Gerade wir Lehrer bewegen uns doch ständig in diesen Denkschleifen.
Kann ich für mich nicht behaupten. Vielleicht bin ich zu sorglos oder zu naiv? Ich würde durchdrehen, wenn ich mir ständig darüber Gedanken machen würde, ob ich dieses oder jenes wirklich tun darf oder was die Konsequenzen meines Handelns sein könnten...
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Okay, jetzt habe ich ein wenig Kopfkino. (Und was zu schmunzeln, ist auch mal okay, denke ich)
Wenn ich mir dann noch Julias pösen, pösen Schulleiter vorstelle, habe ich da so eine Art "Fräulein Rottenmeier" im Kopf
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Kommt drauf an, ob man sich mit Lektüren selbstverwirklichen will oder einfach den Job macht, für den man bezahlt wird. Ich neige zu zweiterem und nutze lieber die gewonne Freizeit für private Dinge.
Na ja, ich würde die Lektüren schon ab und an wechseln, damit mir nicht in meinem eigenen Unterricht langweilig wird
. Mit "Selbstverwirklichung" hat das bei mir nun wirklich nichts zu tun, sondern eher mit Abwechselung für mich selber. Aber das muss ja im Endeffekt jeder für sich entscheiden.Aber in der Oberstufe sind ja eh alle paar Jahre wechselnde Themen und damit auch Materialien für's Abi "von oben" vorgegeben, die durchgenommen werden müssen. Da kann ich nicht einfach sagen, dass ich jahrelang dasselbe durchnehme!
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Und warum ist das dann Distanzlernen? DA gehört doch deutlich mehr dazu als unkommentiert die Materialien mitzugeben (hoffe ich zumindest).
Stimmt, wenn ihr diese Materialien dann völlig unkommentiert 'rausgebt bzw. 'rausgeben dürft (also anders als während der Zeit der Schulschließungen), dann ist das natürlich kein richtiges "Distanzlernen".
Nichtsdestotrotz scheint es diese Ansage aber wohl nur bei euch zu geben; hier soll es anders gehandhabt werden (siehe mein Post oben). Wir sollen diejenigen SuS, deren Eltern sie von der Präsenzpflicht haben befreien lassen, genauso "behandeln" wie Risikopatient*innen, die aufgrund ihrer Erkrankung momentan mit ärztlichen Attest vom Präsenzunterricht befreit sind, oder SuS in Quarantäne.
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WAs genau ist denn an meinem Beitrag nun schon wieder verwirrend Humblebee ?
Ganz einfach: Ich finde es verwirrend, dass das mal wieder so unterschiedlich ausgedrückt/gehandhabt wird in den einzelnen BL. Bereitstellung von Materialien fällt für mich auch unter "Distanzlernen".
Auch frage ich mich, wie die Kinder, die zuhause bleiben, denn die Materialien erhalten. Schickt ihr die per Post zu?
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Naja klar, aber bleibt alles ohne Konsequenzen? Dann wäre ja der Präsenzunterricht mehr oder weniger freiwillig!
Und damit würde man die Lehrkräfte zwingen, für einzelne Verweigerer Distanzunterricht vorzubereiten?!
(Unsere Schule macht durchgehend M+D+SU gleichzeitig in Präsenz+Distanz, aber Nebenfächer nur Präsenz)
Für Niedersachsen gilt dann: Teilnahme am Distanzunterricht.
Eltern und volljährige SuS, die die Tests zuhause nicht durchführen wollen, müssen einen Antrag auf Befreiung von der Präsenzpflicht stellen, verbunden mit dem Kenntnisnahmevermerk, dass die SuS stattdessen am Distanzlernen teilnehmen und dass die Teilnahme an schriftlichen Klassenarbeiten und Abschlussprüfngen von der Befreiung ausgenommen ist.
Wenn am Testtag von SuS die Dokumentation des negativen Testergebnisses und die Testkassette nicht vorgelegt werden, dürfen sie bei uns nicht am Präsenzunterricht teilnehmen. Sie müssen also das Schulgelände umgehend wieder verlassen und sich dann eben auch am Distanzunterricht beteiligen.
Großartig etwas vorbereiten werde ich aber für diese SuS nicht. Ich stelle denen die Arbeitsaufträge, die ich mit den anderen SuS im Präsenzunterricht durchnehme, in "Moodle" ein (aber inkl. Erklärungen) und fertig ist die Laube!
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Am offenen Fenster trinken ist ja negativ, da der Wind ja die Viren dann in den Klassenraum blasen kann.
Na, sicherlich...
Gibt es denn während einer Klausur eine Pause? Denn nur in Pausen dürfen die Masken ja abgenommen werden: "2. in Pausenzeiten zur Aufnahme von Speisen und Getränken, wenn a) der Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleistet ist"
Lies' doch einfach mal einen Satz weiter: Dort steht, dass die Maske auch abgenommen werden kann, wenn sich eine Person allein in einem Raum oder auf dem Außengelände aufhält. Also doch wohl auch, wenn ein/e Schüler/in, die/der während einer Klausur oder im Unterricht etwas trinken will, kurz vor die Klassenraumtür geht (oder am allerbesten auf den Schulhof).
Es ist mir wirklich unbegreiflich, wie genau du immer alles auslegst! Wie kommst du mit solch einer Einstellung und Vorgehensweise denn im normalen Alltag klar?
Müssen Lehrer auch einen Selbsttest durchführen in NRW?
Das steht doch in der von dir zitieren Quelle! Ja, auch Lehrkräfte müssen zweimal wöchentlich einen Corona-Selbsttest durchführen (aber zuhause, nicht in der Schule).
Die Maske setze ich übrigens in der Pause zum Essen und Trinken ab, also nach jeder Doppelstunde (mit genügend Abstand zu meinen KuK und/oder SuS). Warum sollte da für die Lehrkräfte etwas anderes gelten als für die Schüler*innen?
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Von daher muss ich aufpassen, was ich tue. Jeder Fehler wird bestraft.
Meinst du das ernst??? Du wirst also "bestraft" wie ein kleines Kind? Wie haben wir uns das denn vorzustellen?
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Es würde mich sehr interessieren, wie deine Entscheidung im Endeffekt ausfällt! Berichte bitte mal Knappi !
Wie auch immer sie ausfallen mag: Ich wünsche dir alles Gute!
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Also aus meiner Erfahrung sind die wenigsten Schulleitungen mit zwei Korrekturfächern gesegnet.
Das kann ich für die BBS natürlich nciht beurteilen, da unsere Schulleitungen - wie alle anderen Lehrkräfte - ja in aller Regel eine berufliche Fachrichtung und ein Unterrichtsfach studiert und unterrichtet haben.
Ehrlich gesagt, kenne ich aber überhaupt keine Lehrkraft - von den wenigen Ausnahmen hier im Forum abgesehen -, die zwei Korrekturfächer an einer weiterführenden Schule unterrichtet (nicht mal aus meiner eigenen Schulzeit).
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mE nach eignen sich bestimmte Fächer (D, M, 1. Fremdsprache, Sport) mehr zur Klassenleitung, als andere, i.e. alle KollegInnen mit Fächern, die nicht jedes Jahr stattfinden (Nebenfächer außer Sport) und nicht alle SchülerInnen betreffen (Religion, Philosophie, aber u.U. auch 2. Fremdsprachen) sind nur schwer und allenfalls nicht gleichwertige Co-KlassenlehrerInnen einzusetzen. Entsprechend seltener begleiten sie dann Klassenfahrten.
Ok, von meiner Erfahrung her ist es halt anders. Ich wüsste zum einen gar nicht, dass es hier Fächer gibt, die nicht in jedem Schuljahr stattfinden. Damit kenne ich mich aber in den allgemeinbildenden Schulen in Niedersachsen nicht so gut aus, da ich selber ja an einer BBS unterrichte (und bei uns hat wirklich so gut wie jeder immer mal wieder, wenn nicht sogar jedes Schuljahr, eine Klassenlehrerschaft; Co-Klassenlehrer*innen haben wir nicht).
Was ich sicher weiß, ist aber, dass Klassenlehrerschaften hier normalerweise für zwei Schuljahre (also bspw. Klasse 5 und 6, 7 und 8 usw.) vergeben werden. Und diese müssen - zumindest in meiner Bekanntschaft - auch Lehrkräfte regelmäßig übernehmen, die Nebenfächer unterrichten; wie zwei Bekannte, die Religion und Geschichte bzw. Chemie und Biologie unterrichten.
Fächer, die nicht alle SuS betreffen, gibt es an den mir bekannten Schulen - außer der zweiten Fremdsprache und Wahlpflichtfächern- nicht, da es Philosophie hier nur an wenigen Gymnasien als Schulfach gibt und Relgion bis zur Oberstufe meist konfessionell-kooperativ unterrichtet wird (da nehmen also alle SuS einer Klasse teil, es sei denn - was wohl selten der Fall ist -, sie sind vom Religionsunterricht abgemeldet).
Aber das kann natürlich Zufall sein, dass ich es nur wie oben beschrieben kenne, oder es ist bundeslandabhängig unterschiedlich.
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Also die Kombi Deutsch/Englisch ist mit die undankbarste Kombi, die man sich aussuchen kann.
Immer Klassen-/Stufenleitung, immer Klassenfahrten, jede Lerngruppe entspricht einer Korrekturgruppe, keine Oster-/Weihnachtsferien wegen der Korrekturen, über 30 Jahre derselbe Scheiß zu lesen und zu korrigieren. Oft Nachteile bei Beförderungen, weil man dafür keine Zeit hat, Vereinbarung von Familie und Beruf wegen der vielen Schreibtischarbeit schwierig.
Dass Deutsch/Englisch wegen des Korrekturaufwands sehr undankbar sein muss, glaube ich absolut. Auch bzgl. Beförderungen gebe ich dir recht.
Aber was haben die Klassen-/Stufenleitung und die Teilnahme an Klassenfahrten denn mit der Fächerkombination zu tun? Da müssen alle Lehrkräfte, die ich kenne (an verschiedensten Schulformen), mal "ran", egal welche Fächerkombi sie haben.
Und dass man jahrelang dasselbe unterrichtet, trifft doch auf viele Fächer zu, oder nicht? Gerade, was Lektüren angeht, ist der Deutsch- und Englischunterricht da m. E. abwechselungsreicher als z. B. Mathe, Physik usw.
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Ohne jetzt Zahlen nennen zu können, glaube ich, dass grundsätzlich ein Großteil der Patienten auf der Intensiv dort versterben. Mir persönlich fallen etwa eine Hand voll Menschen in meinem Umfeld ein, für die das gilt und auch bei intensiven Nachdenken kein einziger, der dort behandelt und wieder gesund geworden ist. Sicher nicht repräsentativ. Vielleicht neigen wir dazu, die Möglichkeiten Intensivmedizinischer Behandlung grundsätzlich zu überschätzen.
Kann ich für mich nicht bestätigen, wobei das natürlich auch nicht repräsentativ ist. Von denjenigen aus meiner Verwandtschaft und Bekanntschaft, die schon mal auf der Intensivstation lagen - nach Unfällen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen u. ä. -, sind recht viele wieder gesund geworden. Inkl. meines verstorbenen Vaters und des mittlerweile ebenfalls verstorbenen Vaters meines Lebensgefährten; beide lagen vor Jahren einmal (mein Vater) bzw. sogar zweimal (Schwiegerpapa) auf der Intensivstation und haben anschließend noch mehrere gesunde, glückliche Jahre verlebt.
Sogar der Vater eines Kollegen, der letzten Herbst einige Tage mit Covid19-Infektion auf der Intensiv lag, ist mittlerweile wieder gesund und munter (wohl eines der wenigen Beispiele mit schwerem Verlauf, aber - bisher - ohne Langzeitfolgen).
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Eine Aufstellung findest du hier
Merkwürdigerweise steht in diesem Artikel aber gar nichts über die verpflichtenden Selbsttests für niedersächsische SuS (und Lehrkräfte sowie schulische Mitarbeiter*innen) zuhause. Oder habe ich das überlesen? Das wurde hier doch schon am Gründonnerstag bekanntgegeben.
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